Mehr als doppelt so viel Reichweite wie das Tesla Model S “Long Range” verspricht das Aptera Elektroauto, bei gleicher Akku-Größe wohlgemerkt. Mit verantwortlich hierfür sei der effiziente In-Wheel Antrieb, der für maximierte Aerodynamik des Elektroautos sorgt. Im Oktober 2019 noch Vision startet im Dezember 2020 der Vorverkauf des Aptera-Stromers mit bis zu 1.600 km Reichweite.
Für 100 US-Dollar Reservierungsgebühr (rückzahlbar) kann der Aptera Stromer geordert werden. Neben der Energie aus der eigenen Batterie setzt das E-Auto auf die Kraft der Sonne, von Aptera als „Never Charge-Solargechnologie“ bezeichnet. Erinnert vom Ansatz an den Sion von Sono Motors. Die Reichweite, welche aus der Kraft der Sonne geworden kann, beläuft sich laut dem Start-Up auf um die 72 km an besonders sonnigen Tagen. Somit sollte es möglich sein rein elektrisch zu fahren, ohne den Akku zu laden.
Für ~21.350 Euro erhält man das frontgetriebene Elektroauto mit 100 kW (136 PS) und der niedrigsten Reichweite: der 25 kWh Akku-Pack würde eine Reichweite von etwa 400 km ermöglichen. Die Preise für die einzelnen Batteriepakete wurden nicht bekannt gegeben. Aber es wurde bereits mitgeteilt, dass die Variante mit 100 kWh-Akku auf einen Allradantrieb mit 150 kW/ 203 PS Leistung setzt. Sowie eine Reichweite von über 1.600 km ermöglicht. Dazwischen soll es noch einen 40 kWh-Akku (640 km) sowie 60 kWh-Akku (965 km) geben.

Rechnet man den Verbrauch nun runter, kommt man auf knapp 16 km pro kWh, damit liegt man von der Effizienz über fast der doppelten Leistung des Lucid Air, dem bisweilen effizientesten Elektroauto, das auf den Markt kommt. Möglich soll dies werden, da der Aptera auf eine sehr leichte Bauweise setzt, welche sich im Bereich von 816 bis 998 kg bewegt. Zudem besteht dieser aus nur vier Teilen, was auch die Herstellung viel einfacher macht als bei einem normalen Auto. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Effizienz des Aptera ist der niedrige Luftwiderstandsbeiwert mit einem cw von nur 0,13.

Der Stromer von Aptera wird in drei verschiedene Außenfarben auf die Straße kommen : Noir (schwarz), Luna (silber) und Sol (weiß). Innen können die Käufer zwischen den Designs Vida (helle Korallenfarben), Coast (Sand und Blau) und Codex (Erdtöne) wählen. Zu den Upgrade-Möglichkeiten zählt ein sogenanntes Solarsegel beziehungsweise Solarkegel, welcher alleine 38 km zur eingangs erwähnten solarelektrischen Reichweite beitragen soll. Des Weiteren gibt es Upgrade für Sound, SafetyPilot (Autonomer Fahrassistent der Stufe 2), Sicherheitstrennwand für Haustiere, integriertes Zelt und hinteres Vorzelt für Camping, Off-Road-Kit (mit robusteren Radabdeckungen und mehr Bodenfreiheit) sowie kundenspezifische Innen- und Außenoptionen. Auch die Preise für diese Optionen wurden bisher nicht bekannt gegeben.
Quelle: Aptera – per Mail
Vielleicht hat VW Lust, in ein paar Jahren eine aktuelle Auflage des XL 1 herauszubringen. Rein elektrisch mit 45 kWh Akku und weniger exotischen Materialien. So ein Auto könnte Liebhaber oder Personen mit einem extremen Fahrprofil begeistern. 600 km realistische Reichweite wären drin.
Realistisch müsste er aber auch 60 % teurer sein als ein ID.3 Pure mit 45 kWh. Also 48.000 € statt 30.000 €. Und das ist das Problem, ein ID.3 mit 77 kWh kostet nur 40.000 €. Und schafft auch schon knapp diese Reichweite. In drei Jahren wird man für 48.000€ ein Auto auf MEB-Basis bekommen, das nicht so effizient ist, aber die Reichweite übertrifft. Die Preise für Zellen sind im freien Fall. Genau deshalb hat Diess alle seine Manager eingeschworen, die Plattform nie zu verlassen. Denn Kleinserie ist extrem teuer und Großserie ist extrem billig. Von daher könnte allenfalls ein aerodynamisch optimierter Entwurf auf Basis des ID.2 kommen, der nur noch Anklänge an den XL1 hat. Aber auch der würde schon 40.000 € kosten. So ein Auto müsste man dann vom Marketing her als Liebhaberstück aufbauen. Kostenrechnung ist brutal und lässt keinen Platz für Träumer.
Warum erwähne ich das? Weil dieser Prototyp/Wunschtraum/Exot niemals kostendeckend für die angegebenen Preise hergestellt werden kann. Denn auch für dieses Auto muss man jede Menge Teile einkaufen und in Kleinserie sind die Einkaufspreise extrem hoch. Auch die Produktionskosten müssen hoch sein, weil man bei diesen geringen Stückzahlen keine Prozessoptimierung durch Automatisierung finanziell sinnvoll machen kann. Sollte dieses Auto je kommen, was ich nicht glaube, werden sich die Preise verdoppeln.
Seit Jahren werden diese „Spinner-Fahrzeuge“ gezeigt, was da schon an Geld verbraten wurde – dabei haben sich Vierradfahrzeuge seit Jahrzehnten bewährt und trotzdem versuchen es Startups immer und immer wieder mit diesen weniger fahrstabilen Dreirädern – warum sind diese Leute nicht lernfähig?
In Indien hab ich mich im Tuktuk fahren lassen. Was soll das Spielzeugauto mit über 1000km Reichweite? Werden da zukünftig die Autobahnen bevölkert? Nieschenprodukt, mehr nicht.
Was ist das? Das soll doch nicht etwa ein Auto sein. Sieht nicht mal komisch oder utopisch aus, sondern nur furchtbar….
Sieht ganz nett aus, würde ich mir vielleicht sogar anschaffen, aber so wie der aussieht erwarte ich das er kofferraumtechnisch wohl nicht die erste Wahl ist um zum Einkaufen zu fahren.
Das ist ein sehr spannendes Konzept, wenn alles versprochene eingehalten wird:
Spezifikationen finden sich übrigens hier: https://da08ff99-fd1e-4a74-a1ff-5a92f149508f.filesusr.com/ugd/312682_09ba76fd878f4149af7878bc622741fd.pdf
Beste Grüße an alle.
Ich persönlich finde 3 Reifen Autos eigentlich sehr net. Ähnlich wie eine Iseta oder ne Ape könnte man dieses Konzept auch als „gehobene Klasse“ anbieten. Ob sich jedoch ein Bundeskanzler oder ein Firmen CEO dazu bewegen lässt sowas selbst zu fahren steht natürlich in den Sternen.
Wenn man berücksichtigen möchte das selbst die aktuellen Grünen Volksvertreter ein e Fahrzeug als eher unpraktisch betrachten und ablehnen, bleibt vom Traum das alle und jeder auf E Mobilität Umsteigt noch weit entfernt. Wenn ich richtig informiert bin begründete sich die Ablehnung auf der hohen Ladezeit und der zu geringen Reichweite.
Nichts desto trotz als (wie bereits mehrfach erwähnt) nischen Produkt für Menschen die mit einer Aktentasche bewaffnet quer durch die Stadt müssen, sind solche Fahrzeuge bestimmt eine Alternative.
Für alles andere wie zb der Einsatz als Polizeiauto oder für das Handwerk glaube ich auch das da noch Luft nach oben fehlt.
Was für eine Augenweide… das ist kein Auto sondern ein Osterei auf Rädern. Wann kapieren den diese Taschenlampen Bastler das zumindest für den Europäischen Markt so ein rollender Hühnerstall nicht gefragt ist.
Wenn überhaupt jemand auf den hässlich aussehenden und unpraktischen Dreirad steht…
Wie soll man damit zum Beispiel einen Anhänger ziehen? Mit Stützräder?
Da hätte ich doch eine super Idee: Man baut die Karosserie auf eine ausfahrbare Plattform, die sie dann wie ein PV-Tracker nach der Sonne ausrichtet. Das wär doch mal eine Aufgabe für die Startupbastler
So geht Elektromobilität. Wenn sich jemand in einen 2,5 Tonnen Tesla Model S mit einer 800 Kilogramm Batterie setzt, um sich dann im Individualverkehr mit 2,5 Sekunden von 0 auf 100 einen grünen Anstrich zu verpassen, dann ist das schon die absurdeste Art von Verblendung, die man sich vorstellen kann. Die Protesen für die zu kurz gekommenen werden wohl auch im Elektrozeitalter nicht aussterben.
Also die Kommentare hier sind ja wirklich unterirdisch. Ich komme mir vor wie in einem VW-Proll Forum :D Fehlt nur noch das obligatorische „Denkt denn keiner an die Cobalt-Kinder?!?!11111“
Alleine so eine Frage wie „wie soll man damit einen Anhänger ziehen“ – ja gar nicht, dafür ist das Teil nicht ausgelegt. Wie kommt man bei diesem Fahrzeug-Konzept auf eine so dumme Frage?
Für mich wäre das Auto perfekt: Ich pendle täglich 30 km ins Büro und sitze in der Zeit alleine im Auto. Selten habe ich Kundentermine und fahre dann bis zu 400km über Autobahn und Landstraße, da habe ich auch mal einen Kollegen dabei – mehr nicht. Mit einem Fahrzeug, das bei 900kg Leergewicht über 200 PS Elektro-Leistung verfügt, würde das aber mal richtig Spaß machen.
Für andere Anforderungen, wie Einkaufen, Kind zum Sport, Hänger ziehen, haben wir noch einen Familienkombi.
Damit dürfte meine Nutzungsistuation der großen Mehrheit in D entsprechen und genau für diese Nutzung ist das Teil absolut perfekt. Ich würde ihn bestellen, hätte ich das Vertrauen, dass er wirklich kommt und nicht nur eine der vielen Ankündigungen bleibt.
Schneeballsystem ????? 100 Dollar *1000 Vorbestellungen
garantierte Rückzahlung ????
„It’s like filling in 2 gallons of gas overnight“. Das sagt wohl Alles über das technische Verständnis dieses Mannes und das Produkt. Mal abgesehen davon, dass es in den USA schlicht keinen Markt für diese Art von Bauweise gibt.
Schön und gut aber es wurde hier auch an Platz gespart! Urlaub fahren kann man hier nur mit leichten gepäck