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5 Irrtümer über E-Autos – wir decken auf

RedaktionbyRedaktion
15. Januar 2020
Lesedauer: 3 Minuten
RedaktionbyRedaktion
15. Januar 2020
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1188750715

Home Elektroauto News 2020

Wenn es um Elektrofahrzeuge geht, gibt es immer noch viele Unklarheiten. Fünf davon nehmen wir genauer unter die Lupe…

1. E-Autos haben nicht genug Reichweite

Das E-Tanken ist ein völlig anderes Konzept als der klassische Tankstellenbesuch: Statt gezielt zur Zapfsäule zu fahren, wenn der Tank leer ist, können E-Autofahrer überall dort aufladen, wo es Strom und eine Ladestation gibt. Selbst private E-Tankstellen in der heimischen Garage sind schnell installiert, genauso wie eine Ladestation am Arbeitsplatz – ein Privileg, dass den anderen Treibstofftankern versagt bleibt.

Doch wie weit kommt man nun mit dem elektrischen Auto? Im Durchschnitt fährt ein E-Fahrer circa 50 Kilometer pro Tag – kein Grund also, sich um die Reichweite zu sorgen. Doch auch wer Langstreckentrips plant, darf entspannt bleiben: beispielsweise kommt der VW I.D.3 330 Kilometer weit; der Audi e-tron fährt 400 Kilometer elektrisch und das Tesla Model 3 sogar ganze 530 Kilometer (ADAC Deutschland, „Neue Elektroautos 2019”) – das ist fast so weit wie von Berlin bis nach München.

2. E-Autos sind nicht umweltfreundlich, da Elektrizität aus Kohle erzeugt wird

Im Vergleich mit Verbrennungsmotoren reduzieren E-Fahrzeuge beim Fahren Treibhausgasemissionen beachtlich, unabhängig davon, wie die zum Laden benötigte Energie erzeugt wird. In Regionen, in denen der Großteil der Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen wird, werden Emissionen sogar noch mehr verringert.

Wer dennoch skeptisch ist: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) veröffentlichte im Januar 2019 den Bericht „Wie klimafreundlich sind Elektroautos?”.

Fazit? Das elektrische Fahrzeug ist umweltfreundlicher. Oder um es in den Worten des BMU auszudrücken: „Die Analyse der Klimabilanz eines Elektroautos (…) zeigt, dass die Treibhausgasemissionen eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs (kurz: Elektroauto) selbst unter Berücksichtigung des deutschen Strommix geringer ausfallen als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, und das schon für ein heute gekauftes Fahrzeug.” Den vollständigen Bericht findest du hier.

3. Das Aufladen dauert zu lang

Obwohl wir stets unterwegs zu sein scheinen, verbringen die meisten Autos viel Zeit auf dem Parkplatz. In der Regel wird das Auto für 20 Stunden am Tag geparkt. E-Fahrer haben so gesehen mehr als genug Zeit zum „tanken”. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kraftstoff, bei dem man so lange fährt, bis die Reserveanzeige aufblinkt, kann man mit dem zu Hause, am Arbeitsplatz oder an einer der öffentlichen Ladestationen geparkten E-Auto in nur einer Stunde oder auch in allen 20 Stunden laden.

Steige ich morgens oder am Ende eines Arbeitstages in mein Auto, ist demnach meine Reichweite höher als zum Zeitpunkt, als ich das Auto verlassen habe. Diese Änderung in der Denkweise ist notwendig, um einer weiteren potenziellen Angst hinsichtlich der Netzkapazität entgegenzuwirken. Da die Autos entweder während der gesamten 20 Stunden oder einem Teil davon angeschlossen sind, können sie SMART-Ladungen durchführen, was zu einer besseren Auslastung des Netzes, einer Optimierung der verfügbaren Leistung, einem gezielten Einsatz von erneuerbaren Energien und einer Preisdifferenzierung führt. Tatsächlich verweilen E-Autos laut unserer Netzwerkdaten durchschnittlich doppelt so lange an der Ladestation, als zum Aufladen nötig ist.

So lange dauert das Aufladen im Durchschnitt wirklich:

So lange dauert Laden wirklich
ChargePoint


4. E-Autos lohnen sich nur in bestimmten Klimazonen

An kalten Wintertagen verlieren Sie vielleicht etwas an Reichweite, doch genug Menschen fahren ihr E-Auto erfolgreich in den nördlichsten Breitengraden (wie z.B. in Norwegen, Island, Kanada oder Alaska) – und das tagtäglich. Tipp: Bleibt das Auto bei frostigen Temperaturen an der Ladestation angeschlossen und in der Garage geparkt, hält auch die Batterie länger durch.

5. Die Batterien von Elektrofahrzeugen verlieren schnell an Reichweite

Heutzutage hat die Batterie eines E-Autos oftmals eine Garantie von 150.000 Kilometern mit einer Gültigkeit von 8 Jahren. Allgemein behalten diese Batterien 10 Jahre lang ihre Kapazität von 70 bis 80 Prozent. Energieverlust der Batterie sollte daher kein großes Problem darstellen, es sei denn Sie planen Ihr Elektroauto mehrere Jahrzehnte zu behalten.


Über den Redakteur: André ten Bloemendal ist Vice President of Sales in Europa bei ChargePoint, dem mit über 100.000 Ladestationen größten Ladenetzwerk für Elektrofahrzeuge. Mit mehreren Jahrzehnten Führungserfahrung bei einer Vielzahl von namhaften Unternehmen im Energie- und Technologiebereich war er unter anderem als Chief Commercial Officer bei New Motion, sowie bei Lightning Europe, Fedet und LedNed B.V. tätig. Bei ChargePoint zeichnet er verantwortlich für die Vertriebsstrategie und die strategischen Partnerschaften des Unternehmens auf dem europäischen Markt. André ten Bloemendal hat einen Abschluss in Electronic, Modelling und Simulation von der Universität Twente.

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57 Comments
BevKombiFan
BevKombiFan
6 Jahre zuvor

Alles längst bekannte Fakten. Das hält aber die ewig gestrigen nicht auf gegen die Elektromobilität zu keifen.
Ist aber Wurscht denn der Wandel ist längst im Gange und ist nicht mehr aufzuhalten.
Leider hat das natürlich den Nachteil daß durch den Widerstand bedingt kein optimaler Ablauf möglich ist. So wie es mehr Opfer und Schäden geben als notwendig wäre. Mehr Arbeitsplätze, weniger regenerative Energie und weniger Förderungen. Kontraproduktivität wie es für Deutschland typisch ist.

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stefan sauer
stefan sauer
6 Jahre zuvor

Vieles eine Sache der Perspektive, klar.
Was mir neu ist:
Anscheinend schadet dauernde. intermittierendes oder wiederholtes Laden den Akkus nicht oder kaum.
Setzt für mich die anderen Fakten in ein anderes Licht….

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KaiGo
KaiGo
6 Jahre zuvor

Schöne Übersicht und jedem, der sich mit Thema beschäftigt hat, natürlich lange bekannt. Aber der Großteil hat das eben noch nicht getan. Alleine darüber nachzudenken, wie das eigene Fahrverhalten wirklich aussieht, scheint ein Problem zu sein. Vielleicht ist nachdenken und informieren über eine neue Technik schon zu viel verlangt ;-). Die Medien machen natürlich auch keine guten Job bei der Aufklärung. Sachlichkeit verkauft sich halt nicht so gut in der Masse, wie reißerische Artikel.

Was fehlt ist ein Punkt zur auch immer wieder zitierten „extrem umweltschädlichen“ Herstellung der Batterien. Da würde ich mir wirklich mal einen Fachartikel wünschen, wie das funktioniert über Rohstoffgewinnung (Abbau, Weiterverarbeitung) und Herstellung der Batterie.

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Hubert Staller
Hubert Staller
6 Jahre zuvor

Das Wichtigste fehlt wieder mal: Der hohe Kaufpreis. Ein vergleichbares Elektromobil ist mindestens 10.000 bis 15.000 Euro teurer als ein Verbrenner. Das Zweitwichtigste fehlt auch: Es gibt zuwenig Ladestationen. Dazu noch: Jede Ladestation hat ihr eigenes Bezahlsystem, es gibt keinen Standard. Und die mangelnde Reichweite ist wirklich ein Problem: Wenn ich meinen Bruder bei Nürnberg besuchen möchte (ich wohne in Herrsching) fahre ich über 224 km einfache Wegstrecke, hin und zurück also 448 km. Mein Bruder wohnt in einem kleinen Dorf – keine Ladestation verfügbar, Laden an der 230 Volt Schukodose unsinnig. Und jetzt? Zwischenstopp einlegen und die ohnehin schon 2,5 Stunden dauernde Fahrt noch um 1 bis 2 Stunden verlängern? Dann brauch ich nicht mehr hinzufahren, denn dann bleibt nur noch Zeit für einen schnellen Kaffee, das lohnt sich nicht. Mit meinem Diesel SUV kann ich mindestens 995 km fahren ohne tanken zu müssen, auch wenn’s draussen kalt ist oder mit eingeschalteter Klimaanlage im Sommer. Noch was: Ich fahre einen SUV weil ich viel Sport mache und entsprechend viel Equipment dabei habe, das auch mal einen grösseren Kofferraum benötigt. So ein Auto gibt es meines Wissens derzeit nicht als E-Mobil. Ausserdem brauche ich eine Anhängerkupplung für meinen Wohnanhänger. Welches E-Mobil kann einen Wohnanhänger ziehen?
Fazit: Für mich kommt ein Elektromobil derzeit nicht in Frage.

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Gerhard Nagel
Gerhard Nagel
6 Jahre zuvor

Das Problem bei E- Autos ist nicht die geringe Reichweite , sondern die lange Ladezeit.Viele Autos mit Verbrennern haben auch keine viel größere Reichweite.Wenn das Problem mit der Ladezeit und den nach meiner Meinung überhöhten Anschaffungskosten gelöst ist kaufen die Verbraucher auch E- Autos.

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Markus E.
Markus E.
6 Jahre zuvor

Mir fällt bei der Diskussionen bzgl. Reichweite immer das Thema Handy ein. Was war denn vor einigen Jahren (Zeitalter der Nokia Handys) noch die Entscheidende Frage beim Kauf eines neuen Handys? Wie lang hält der Akku? 5 Tage, 8 Tage oder sogar 10 Tage? Gefühlt über Nacht kamen Smartphones auf den Markt die deutlich teurer waren und der Akku gerade mal so einen Tag gehalten hat. Redet heute noch jemand davon, dass man abends wenn man heim kommt sein Smartphone an die Steckdose anschließen muss?
Ähnlich wird es mit den Elektroautos sein………die wenigsten benötigen eine Reichweite von 1000 km und jeder der mal ein Elektroauto gefahren ist kann bestätigen, dass 100 Jahre Verbrenner-Entwicklung immer diese optimal Form der Fortbewegung angestrebt hat aber nie erreichen kann. 9-Stufen Automatik für das fast stufenlose fahren, Turbodiesel für das hohe Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, Ausgleichswellen für die Laufruhe, Start-Stop Automatik, Katalysator, Harnstoff…….was für ein Riesen Aufwand.
Ich freue mich sehr auf die nächsten Jahre und über jedes weitere Elektroauto das ich auf der Straße sehe.

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Peter Helm
Peter Helm
6 Jahre zuvor

Ich nehme an, dass die Ladezeiten nicht das Problem darstellen. Man muss jedoch seine Gewohnheiten umstellen, ansonsten wird es ein Problem. Dadurch das man fast überall laden kann, hat man auch Vorteile die man nutzen muss. Die aber zu nutzen bedeutet sein diesbezügliches Verhalten umzustellen. Ich kenne E-Auto Vielfahrer die das erfolgreich hinbekommen haben und keine die es nicht hinbekommen haben.
Ich will es jetzt auch versuchen und trenne mich von meinem 530d Firmenkombi und wechsele wahrscheinlich zum Modell 3, da verfügbar, Reichweite passt, Größe reicht nun da die meisten Kinder aus dem Haus sind. Die Steuerdifferenz stecke ich in die Altersversorgung,
Als ich vor 3 Jahren zum ersten Mal ein Model S für 2 Tage hatte, merkte ich das ein neues Zeitalter angebrochen ist.

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Fritz Timm
Fritz Timm
6 Jahre zuvor

Fahre seit vier Jahren ein Elektroauto und zwar den Nissen Leaf. Den Neusten mit einem Akku von 62 kw und heute Morgen zeigt er mir eine maximale Reichweite von 417 km an. Habe mir vor vier Jahren den Nissan Leaf gekauft, weil als alternative nur noch der Tesla war . Mein heutiger Leaf ist ein Super Auto mit einer Technik ,die die Sicherheit beim Fahren erhöht , bin sehr zufrieden. Sage immer der Nissan Leaf ist ein Computer auf Rädern. Tanke ausschließlich Strom von meiner Wind oder Photovoltaikanlage. Für mich hat das CO² neutrale Leben schon begonnen !

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S. Koks
S. Koks
6 Jahre zuvor

E-Mobilität in einem guten Mix…z.B. Urbaner Verkehr..ist okay….
Kaigo…wie er sich nennt kennt nicht die Problematik auf dem Land….
Vor 1 Jahr habe ich eine Geschäftsreise quer durch Deutschland mit einem Plug-Hybrid durchgeführt.
Fazit…Keine zeitnahe..bzw.erreichbare Lademöglichkeit. Benzinverbrauch…höhere CO 2 Emmision…viel zu hoch..12 ltr und mehr.
Mit meinem SUV Diesel…..4 ltr im Schnitt weniger incl geringerer CO2 Emission.
Es benötigt wohl kaum ein anderes Argument, dem E- Hype ein Ende zusetzen.
S.Koks

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Spree und Schelde
Spree und Schelde
6 Jahre zuvor

Es mag ja sein Das E- Autos für Menschen reichen die Ausschließlich Kurzstrecke fahren reichen. Wenn wir mal ein Haus oder eine Wohnung haben sollten werden wir vielleicht mit einem die Fahrräder ersetzen (ein Bakfiets zum einkaufen, und die 4 anderen). Wir fahren außerhalb der Schulferien unsere Kinder Freitags vom Internat holen und Sonntag bringen. Den Rest der Zeit steht unser Auto an Deck eines Frachtschiffes. Wir Fahren durchschnittlich 350km pro Richtung, mit keinem E-Auto ist dies mit 6Personen ohne Zwischenstop möglich. Die Bahn ist keine Wirkliche Alternative. Haldensleben – Zwolle mit Auto ca 4h bei 5l Diesel pro Richtung. Die Bahn 6h pro Richtung und nur 2h Zeit vom Bahnhof zum Internat und Zurück dann in die letzte Verbindung.
E auto Routenplaner sagen jeweils min 5h fahrzeit voraus. Mit Mitarbeiter dann in Zwei Autos das es keine 6oder7Sitzer mit 1.5tonnen Gewicht gibt(Kran auf Schiff). Zur Stromversorgung wir versorgen unseren Strom mit Solarzellen und Lichtmaschinen am Hauptmotor. Bei Liegezeiten mit Batterien die Während der Fahrt geladen werden. Jede Batterie 1550Ah bei 24V Nennspannung (70kwh). Landstrom benutze ich gerne aber in Deutschland sind die Landstromanschlüsse 400V16A das sind 8kw bei einem Preis von 0,3€ zzgl MwSt. Damit müssen dann auch noch zwei Wohnungen auskommen. Und nur jede 10wenn überhaupt Liegstelle hat einen Landstromanschluss. Also bleibt das Laden mit einem Dieselgenerator. Wieviel umweltfreundlicher ist die als ein Dieselauto direkt. Niemand ist bereit einen Aufschlag zu bezahlen weil der dienstleister Umweltfreundlicher ist habe ich in den Letzten 10Jahren feststellen müssen. (Fast 400000€ in Flussanpassungen und neuer sauberere Motoren und die Batterien inklusive Umformern gesteckt um dann hören zu bekommen dann verbrauchen sie ja wenigen dann können sie auch noch Billiger fahren. Gerade jungen Personal ist die Bezahlung wichtiger und die gehen dann auf Schiff ohne Batterien und Umweltschutzgedankeb für 50€mehr im Monat. Unser Schiff Fährt seit Jahren mit GTL und spart damit schon CO2 ein, NOX und Feinstaub ebenso. Sobald es synthetische Brennstoffe fürs Auto gibt fahre ich die da auch. EAuto aber erst wenn es für mich mindestens so praktisch ist wie unser7Sitzer Diesel der noch nichtmal 24000€ kostet. Und die ersten neuen Bremsklötze nach 220000km brauchte.

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Huberst Staller
Huberst Staller
6 Jahre zuvor

Was für mich auch einen Hindernisgrund darstellt, sind die zig verschiedenen Bezahl-Karten, die man bei langen Strecken dabei haben muss. Warum kann man nicht, wie an jeder Benzin-Tankstelle, ganz einfach mit der Bankkarte bezahlen? Weiss das jemand von den Experten hier? Ich habe jedenfalls keine Lust, mit diversesten Anbietern Verträge abzuschliessen und ihnen Einzugsermächtigungen zu erteilen.

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Strauss
Strauss
6 Jahre zuvor

12 Liter säuft ein PHEV als Range Rover. Andere gibt’s die im reinen Benzinmodus mit 6 Liter laufen. Oder halt ein HEV der immer billiger läuft als ein reiner Verbrenner.

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Andreas
Andreas
6 Jahre zuvor

Oft werden von den Kommentatoren Fahrprofile beschrieben die klar gegen die aktuellen Reichweiten und Ladeinfrastruktur sprechen. Dabei wird vergessen, dass das nicht dem Fahrverhalten des Durchschnitts entspricht. Die meisten Zweitwägen könnten aber jetzt schon e-Autos sein, da in diesen Haushalten dann ja immer noch der 1 Wagen für die Langstrecken zur Verfügung steht (so ist das bei uns im Moment auch noch). Allein in diesem Segment könnte man sehr viele Verbrenner durch E-Autos ersetzen. Dann kommt dazu das die Zweitwägen auch meist Urban und für Kurzstrecken genutzt werden. Da geht jetzt auch ein gebrauchtes E-Auto mit kleinem Akku.
Man könnte schon wenn man wollte. Wie auch die ersten Kommentatoren beschreiben.
Nur am Rande für die Kombi-Fans: es gibt auch Kombis mit Plug-Ins die dann bestimmt 80% der Strecken vor allem in der Stadt elektrisch fahren könnten (z.B. VW Passat, Kia Optima, Merceds E-Klasse) wenn man schon keine 2 Autos hat oder haben will und öfter Langstrecken fährt.

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Hubert Staller
Hubert Staller
6 Jahre zuvor

Da ich vor einem Autokauf stehe und mich gerade intensiver als bisher mit Elektromobilen auseinandersetze, kann ich mir einen Irrtum, der im Artikel vergessen wurde, nicht verkneifen: Ein weitverbreiteter Irrtum ist nämlich, E-Auto-Fahren wäre billiger im Verbrauch. Dem ist mitnichten so. Schon bis Ende 2019 war ein E-Auto etwas teurer im Verbrauch als ein Diesel. Dies scheint sich jetzt aber noch dramatisch zu verändern – zum Schaden der Elektromobile!
„Der große deutsche Schnellladesäulen-Betreiber IONITY erhöht seine Ladestrompreise für Elektroautos. Eine Akkufüllung kann bis zu zehnmal teurer werden. …Der Schnell-Ladesäulenbetreiber IONITY erhöht zum 31. Januar seinen Ladestrompreis für Direktkunden auf 79 Cent pro Kilowattstunde. … Bisher kostete eine Akkuladung pauschal acht Euro. Tankt man ein Elektroauto mit großem 100-kWh-Akku, verzehnfacht sich der Preis also beinahe auf 79 Euro pro Akkuladung.
In einem sparsamen Elektroauto wie einem BMW i3 (16 kWh Verbrauch pro 100 Kilometer) kosten 100 Autobahnkilometer mit dem neuen IONITY-Tarif etwa zwölf Euro.“ (Quelle: EFahrer.com)
Vergleiche ich das mit meinem BMW X3 komme ich dagegen mit 7,80 bis max. 8 Euro weg. Für mich ist das Elektroauto vorerst gestorben, so leid es mir tut.

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Peter Wulf
Peter Wulf
6 Jahre zuvor

Ich fahre als Rentner 74 seid 4 Jahren (2016)TESLA S 70d Reichweite ca.320 bis 350kmVerbrauch abhängig von Fahrweise 18 bis 20kwh/100km bin inzwischen in Berlin und Urlaub Frankreich Italien Österreich Nordsee Ostsee 50.000km für ca. 200€ gekauften Strom gefahren. Mein Model hat kostenloses lebenslanges landen bei TESLA. Alle 200km kurze PinkelPause reicht zum Aufladen und ist entspannend. Sonst in Hotels kostenlos über Nacht . Preiswerter angenehmer entspannter kann man nicht fahren. Überall wo es 230v/ 3kw oder 3 phasig / 230V mit 11kwh kann man Laden. Es gibt überall Tesla ladestationen und Hotels einkaufcentren wo man Laden kann.
Ich könnte Spitze 225kmh fahren aber warum soll man das ? Es fährt sich im Ausland entspannter mit Max 120 bis 130kmh ? Nur einige Deutsche „Poser Angeber lobbyisten Politiker “ wollen Rasen. Sie sollten ihre Zeit besser planen ist stressfreier gesünder .

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