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Autohersteller stoppen Verkauf kleiner und günstiger Fahrzeuge – Das ist ein großes Problem

Alexander VoigtbyAlexander Voigt
26. Februar 2022
Lesedauer: 11 Minuten
Alexander VoigtbyAlexander Voigt
26. Februar 2022
Lesedauer: 11 Minuten

© Abbildung(en): BONDART PHOTOGRAPHY / Shutterstock.com

Home Elektroauto News 2022

Gewinne sind das, was alle Autohersteller wollen, und das kann nicht negativ sein, es sei denn, man zahlt später einen Preis dafür, der einem weh tut, und das ist es, was im Moment mit der Mehrheit der deutschen Autohersteller passiert. Kurzfristig den Gewinn zu optimieren, aber langfristig das wichtige Volumensegment zu verlieren, hat einen hohen Preis. In diesem Artikel wird erklärt, warum die kurzsichtige Gier des Managements den Abschwung der deutschen Autoindustrie beschleunigt.

Audi-Chef Duessmann sagte in einem Interview im Februar 2022: „Wir haben Audi auch als Premiummarke neu ausgerichtet. Wir werden unsere Modellpalette nach unten begrenzen und nach oben erweitern. Im Konzern versuchen wir, das Gesamtergebnis zu sichern. Deshalb priorisieren wir Modelle mit höheren Gewinnen. Konkret haben wir beschlossen, den A1 nicht mehr zu bauen, und auch vom Q2 wird es kein Nachfolgemodell geben.“

Der Mercedes-Benz Konzern stellt die einst wichtige A-Klasse in den USA vollständig ein und in Europa ist das Ende voraussichtlich 2024, während die meisten vorgestellten und verkauften Elektroautos im Preisniveau von 80 – 100.000 Euro liegen. Premiumfahrzeuge werden beim Stuttgarter Autohersteller bevorzugt, aber Volumenmodelle haben eine geringe Priorität.

Gabriel Nica / Shutterstock.com

Der BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter drückte es so aus: Das Ziel ist es, „mehr Ertrag pro Fahrzeug zu generieren“. Mit anderen Worten: Premiummodelle und Modelle mit hoher Gewinnspanne werden verkauft, alle anderen werden eingestellt oder haben nicht akzeptable Lieferzeiten. Der BMW i3 ist ein Beispiel für ein kleines, erschwingliches, gutes und beliebtes Elektroauto, dessen Verkauf im Juli 2022 eingestellt wird, ohne dass ein Nachfolger oder gar ein Konzeptfahrzeug in dieser Preisklasse geplant ist.

Deutsche Hersteller wollen mehr Premium; China drängt mit günstigen E-Autos nach Europa

Alle deutschen Automobilhersteller versuchen, hochprofitable Premiumfahrzeuge zu verkaufen, aber was wir heute sehen, ist, dass erschwingliche Einsteigermodelle in einer Zeit eingestellt werden, in der asiatische Billiganbieter beginnen, Elektroautos in diesem Segment in Europa zu produzieren und zu verkaufen. Ein gutes Beispiel ist der in Europe fast unbekannte Vietnamesische Hersteller Vinfast der einen Produktionsstandort in Deutschland sucht aber die Liste der neuen asiatischen Anbieter ist lang. Hierbei sollte niemand den Fehler machen an die 1990 Jahre zu denken als asiatische Hersteller vergeblich den Markteintritt in Europa suchten denn die Voraussetzungen sind heutzutage deutlich unterschiedlich.

Premium-Modelle mit höheren Margen und Gewinnen pro verkauftem Fahrzeug haben innerhalb des Volkswagen-Konzerns, Mercedes-Benz und BMW Vorrang, da die Nachfrage in allen Segmenten aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleitern und anderen Bauteilen nicht gedeckt werden kann. Diese Zuteilungsstrategie ist für die Unternehmen finanziell sinnvoll, da man mit Premiummodellen höhere Gewinne erzielt und es nur fair ist, dass Kunden, die mehr bezahlen, ihr Auto früher erhalten, während Verbraucher, die nicht so viel bezahlen können, warten müssen.

Dies gilt sowohl für Verbrennungsmotoren als auch für Hybride und Elektroautos. Für kurzfristige Gewinne ist das durchaus sinnvoll, aber nicht auf lange Sicht, wenn es um die Umstellung der Branche von Verbrennungsmotoren auf Elektroautos geht. Der Markt für Klein- und Mittelklassewagen schrumpft seit 2019 überproportional, und das ist ein alarmierendes Zeichen für die Zukunft, denn wenn ein Fahrzeugsegment erst einmal an die Konkurrenz verloren ist, wird es in einer Zeit, in der Elektroautos und Software die Technologie dominieren, nicht leicht sein, es zurückzugewinnen.

Halbleiterengpass: Premium-Stromer vor Kleinwagen Elektroautos

Der Volkswagen Konzern kann in Volumenmarken wie Volkswagen, Skoda, Seat, Cupra und Premiummarken wie Audi, Porsche unterteilt werden, und beide Gruppen zusammen machen das Unternehmen zu einem der größten Automobilhersteller der Welt direkt hinter Toyota. Vor nicht allzu langer Zeit überholte die Volkswagen Gruppe Toyota mit fast 11 Millionen weltweit verkauften Fahrzeugen, doch innerhalb weniger Jahre schrumpfte der Absatz auf unter 9 Millionen Einheiten im Jahr 2021, und dieser negative Trend hält an. Ein Grund für diesen Rückgang ist, dass das begrenzte Halbleiterangebot vorrangig für die margenstarken Premiumfahrzeuge von Porsche und Audi verwendet wurde, während die Kunden von Skoda, Volkswagen und Seat warten mussten und die Nachfrage nicht befriedigt werden konnte und kann. In dieser Hinsicht ist die Aussage von VW, dass die Nachfrage stark ist, richtig, aber die Kunden warten nicht endlos, sie können es schlicht nicht.

Porsche Taycan GTS
Porsche

Unter normalen Marktbedingungen würden die wartenden Kunden ihr Fahrzeug einfach etwas später erhalten, wenn sich die Engpässe in der Lieferkette wieder entspannen, aber dies sind keine normalen Marktbedingungen. Während früher die starke Markentreue die Kunden veranlasste zu warten haben sie jetzt attraktive Optionen, die sie vorher nicht hatten. Die Branche befindet sich nicht in einer normalen Marktsituation, sondern in einer sich beschleunigenden Umstellung von Verbrenner zu Elektroauto, bei der die Regeln der Vergangenheit für die Zukunft nicht mehr gelten.

Etwa 50 % der Nachfrage nach Neufahrzeugen wird dadurch ausgelöst, dass das alte Auto defekt ist und nicht mehr benutzt werden kann. Diese Kunden brauchen dringend ein Auto, um ihre Geschäfte zu erledigen und ihren Alltag zu bewältigen, und können nicht warten oder ein zweites oder drittes Fahrzeug aus ihrer Garage nutzen. Sie sind gezwungen ein Auto kaufen, und wenn es nicht in der von ihnen bevorzugten Verbrenner-Marke erhältlich ist, wenden sie sich vielleicht einer neuen Elektroauto-Marke zu.

Stillstand deutscher Autohersteller stärkt junge Konkurrenz aus dem Ausland

In der sich beschleunigenden Umstellung auf Elektrofahrzeuge, in der wir uns befinden, werden die Menschen mit jedem Tag, der vergeht, etwas mehr von der Attraktivität neuer Elektroautos angezogen und haben davon mehr, meist ausländische Modelle zur Auswahl. Viele überlegen, ob ein Auto mit Verbrennungsmotor noch eine gute Wahl ist oder ob es nicht besser ist, jetzt auf Elektroautos umzusteigen. Der Volkswagen-Konzern zwingt sie durch die Einschränkung des Angebots an Klein- und Mittelklassewagen zum Umdenken, und viele von denen, die warten, werden sich für ein erschwingliches, kostengünstiges Elektroauto einer Marke entscheiden, die liefern kann. Mit attraktiveren und erschwinglicheren asiatischen und amerikanischen Elektroautos im mittleren und preiswerten Segment entscheiden sich täglich mehr Käufer gegen ein Auto ihrer bevorzugten deutschen Marke, weil der Liefertermin ihres Verbrenners oder Elektroautos des VW-Konzerns weit in der Zukunft liegt, sie aber jetzt ein Auto brauchen und nicht das Budget für ein Premiumfahrzeug haben.

NIO

In dieser Hinsicht haben der Volkswagen-Konzern und die anderen deutschen Automobilhersteller Recht mit ihrer Aussage, dass sie eine große Nachfrage haben, aber weil sie nicht liefern können oder wollen, schrumpfen ihre Verkaufszahlen, während sie mit Premiumfahrzeugen mit hoher Gewinnspanne große Umsätze und Gewinne erzielen. Das ist kurzfristig gut für die Boni und Dividenden, also für Manager und Aktionäre, aber ist es auch gut für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter auf lange Sicht?

Manager – die Wurzel allen Übels?

Ein Gewinn, egal woher er kommt, treibt kurzfristig die Managerboni in die Höhe, kann aber langfristig für das Unternehmen negativ sein. Der Unterschied zwischen Topmanagern und Eigentümern besteht auch darin, dass erstere dazu neigen, ihren kurzfristigen Profit und ihre Gier zu befriedigen, während letztere in Jahrzehnten und nicht in Jahren denken und Profite hinter dem langfristigen Unternehmensbestand stellen. Die meisten Gründer mögen die Kapitalmärkte, ihre Berichtspflichten und die Medien nicht, weil langfristiger Erfolg oft Kompromisse, kurzfristige Verluste oder unpopuläre Entscheidungen beinhaltet.

Manager neigen dazu, zu verwalten und Gründer neigen dazu, zu führen. Es ist fast unmöglich, ein Unternehmen zu managen, das sich in einem technologischen Umbruch befindet, aber eine unausweichliche Anforderung, es zu führen. Ein Manager wird seinem Team sagen, wie man Technologie am besten einsetzt, um sich einen Weg durch den Wald zu bahnen, aber eine Führungspersönlichkeit teilt seinem Team mit, dass es sich im falschen Wald befindet. Wenn Sie eine Liste erstellen und alle CEOs der Automobilhersteller in Führungskräfte und Manager unterteilen, werden Sie nur sehr wenige Führungskräfte finden, da fast alle zur Gruppe der Manager gehören.

Die meisten Manager neigen dazu, die aktuelle Situation, in der sie sich befinden, zu managen, aber die langfristigen Konsequenzen stören sie nicht, weil sie später sowieso nicht mehr im Hause tätig sind. Wenn Sie ein zweite Liste erstellen, in der alle CEOs von Automobilherstellern nach Jahren in ihrer Position geordnet sind, werden Sie leicht die Führungskräfte mit einem langfristigen Zeithorizont und einer langfristigen Strategie von all den anderen unterscheiden können, die kurzfristige Optimierer oder einfach nur Manager sind.

Manager können keine langfristige Strategie wie Führungskräfte umsetzen, weil das Bonus- und Malussystem ihres Unternehmens sie dazu zwingen würde, auf Vorteile und Anerkennung zu verzichten, also tun sie das, wofür sie bezahlt werden, und das ist die Ausführung von Taktiken. Es ist eine Taktik, keine Strategie, in einer Zeit der Umstellung von Verbrennungsmotoren auf Elektroautos Verkäufe mit hohen Gewinnspannen gegenüber Verkäufen mit niedrigen Gewinnspannen und geringen Umsätzen zu bevorzugen.

Treue Autofans werden quasi zum Umstieg gezwungen

Das ernste Problem bei dieser Strategie ist, dass Verbraucher, die ihrer alten Marke treu sind, mehr oder minder gezwungen sind, ein Elektroauto einer neuen Marke zu kaufen, und wenn sie es einmal getan haben, werden sie beginnen es zu mögen und vielleicht nie wieder zurückkehren. Viele, die sich zum ersten Mal für ein Elektroauto entscheiden, werden die neue Marke sorgfältiger auswählen, als sie es bei einem Verbrennungsmotor tun würden, als der Markt klar definiert, übersichtlich und transparent war. In der Vergangenheit wussten die Verbraucher, was sie von einer Marke mit Verbrennungsmotor erwarten konnten, aber in der Welt der Elektroautos ist das nicht mehr der Fall.

Der Softwarevorteil, den amerikanische und asiatische Autohersteller gegenüber deutschen Herstellern haben, ist eine neue Erfahrung und Lernkurve, die für die meisten Kunden erst einmal unerwartet ist. Software-Know-how war nie eine Priorität der etablierten Automobilhersteller und lässt sich nicht so leicht entwickeln oder einkaufen. Egal, ob es sich um Lade-, Navigations- oder Over-the-Air Updates durch Software handelt, die kostenlos aktualisiert wird, um alle Elemente Ihres Elektroautos zu verbessern – gute Software erfordert eine Organisation, die darauf ausgerichtet ist, aber die etablierten Autohersteller haben ihre Organisationen immer schon auf die Hardware ausgerichtet. Warum sollte ein Manager aus der ‚Hardware-Generation‘, Macht, Einfluss, Position und Geld an einen jungen Manager im Bereich Software abgeben?

Noch schlimmer ist, dass die Verbraucher bei der viel längeren Lebensdauer eines Elektroautos nicht so bald nach einem anderen Elektrofahrzeug Ausschau halten werden, was ein weiteres Problem für die etablierten Autohersteller darstellt, deren Geschäftsmodell es erfordert, dass die Menschen alle zwei bis vier Jahre ein neues Auto kaufen. Ohne diese wiederkehrenden Einnahmen aus dem Kauf von Neuwagen müssen die Hersteller nach neuen Einnahmequellen suchen, und die einzige mit Potenzial sind Software Leistungen. Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass andere Elektroauto-Hersteller die meisten, wenn nicht sogar alle Software-Updates bereits kostenlos anbieten, was ein Geschäftsmodell für die etablierten Autohersteller in diesem Bereich fragwürdig macht.

Gewinne kommen nicht mehr nur noch vom Fahrzeugverkauf

Die deutschen Autohersteller behaupten zwar, dass sie mit Elektroautos langfristig mehr Umsatz und Gewinn machen werden, in Wahrheit werden sie aber weniger machen, weil der Zeitrahmen für wiederkehrende Einnahmen beim Kauf eines neuen Fahrzeugs schlicht größer ist und es ihnen an der notwendigen Softwareexpertise und den Fähigkeiten zur Monetarisierung dieser fehlt. In einer Zukunft mit Robotaxis werden viele gar kein Auto mehr kaufen, sondern ein autonomes Fahrzeug mieten, das sie für einen Bruchteil der Kosten von zu Hause zu ihrem Ziel und zurückfährt.

Um einen solchen autonomen Service anbieten zu können, bräuchte man vollautonome Fahrzeuge, die ausnahmslos auf allen Straßen fahren, doch die deutschen Automobilhersteller konzentrieren sich auf begrenzte geografisch definierte Gebiete oder Autobahnen, was den Anwendungsfall für den größten Teil der Verbraucher weitgehend wertlos macht. Wenn eines Tages autonome Technologieanbieter wie Waymo, Mobileye oder Tesla ihre Robotaxi-Software an Autohersteller lizenzieren, wird der Großteil der Gewinne in ihre Taschen fließen. Nvidia erhält für deren Software und Hardwarekomponenten laut Aussage von Insidern knapp 50% des Umsatzes den die Mercedes-Benz Gruppe plant mit voll- oder halbautomatischen ADAS Systemen zu machen.

Tesla

Das hochprofitable Ersatzteilgeschäft ist ein Bereich, unter dem die etablierten Autohersteller in der Elektroauto-Welt am meisten leiden werden, weil Elektroautos die meisten der Wartungsarbeiten, die bei Verbrenner-Fahrzeugen anfallen, schlicht nicht benötigen. Der Verlust von Einnahmen und, was noch wichtiger ist, von jahrzehntelang garantierten Einnahmen und Gewinnen ist ein weiteres großes Problem und kann unmöglich kompensiert werden. Die riesige Flotte von Verbrennungsmotoren auf unseren Straßen, die insgesamt fast 2 Milliarden Fahrzeuge umfasst, wird schneller schrumpfen, als die meisten erwarten, und damit auch eine verlässliche Einnahme- und Gewinnquelle für die etablierten Automobilhersteller und ihr Händler- und Servicenetz. Das Tempo des Wandels beschleunigt sich, und mit jedem Tag, der vergeht, wird der Druck, das Auto mit Verbrennungsmotor aufzugeben, größer als am Tag zuvor.

Verknappung sorgt für sinkendes Interesse

Die Händler sollten so schnell wie möglich auf Elektroautos umsteigen, aber die etablierten Automobilhersteller werden ihnen das nicht so einfach erlauben. Größere Händler, die mehr als 1.000 VW-Fahrzeuge pro Jahr verkaufen, erhalten aktuell nur eine Zuteilung von 35 ID.3 und 50 ID.4 für das ganze Jahr und nicht mehr und bei den kleineren Händlern sind es noch weniger. Von dem kompakten ID.3 gibt es deutlich weniger, dafür aber mehr von den teureren ID.4. Der beliebte e-UP!, der zuvor eingestellt wurde, ist wieder im Angebot, allerdings nur mit 10.000 Einheiten. Der e-Golf wurde ganz eingestellt und hat keinen Nachfolger. Die Produktion des beliebten BMW i3 wird im Juli 2022 ohne Nachfolger beendet. Die meisten kleinen oder mittelgroßen erschwinglichen deutschen Elektroautos für den Durchschnittshaushalt werden in begrenzten Stückzahlen verkauft, eingestellt und haben keinen Nachfolger. Die Verbraucher sind deshalb gezwungen, auf ein Premiumfahrzeug umzusteigen, zu warten oder eine ausländische Marke zu wählen.

Bern James / Shutterstock.com

Die Strategie der etablierten Autohersteller erhöht die Kosten für den durchschnittlichen Haushalt ein Auto zu fahren und angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass Ride-Hailing und Robotaxis in wenigen Jahren einsatzbereit sein werden, wobei einige bereits in einigen Städten mit einer 80-prozentigen Kostenreduzierung pro Kilometer arbeiten, ist die Anziehungskraft für die Menschen, überhaupt ein eigenes Auto zu kaufen, geringer als jemals zuvor.

Eine weitere oft übersehene Tatsache ist, dass die Menschen kleine und billigere Autos kaufen, wenn sie jung sind und sich noch nicht viel leisten können sich aber an die als erste gewählte Marke gewöhnen und mit einem besseren Gehalt im Laufe der Jahre auf Mittelklasse- und später auf Premiumfahrzeuge derselben Marke umsteigen. Menschen sind von Gewohnheiten geprägt und das trifft auch auf den Automarkt zu. Wenn man sich in jungen Jahren nicht an die deutsche Marke gewöhnt hat ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass man später zu ihr wechselt. Ohne gute und erschwingliche Elektroautos für die jüngere Generation werden die deutschen Autohersteller ‚keine Saat für die kommenden Jahrzehnte ausbringen, und ohne Saat kann man nicht ernten‘.

Werden deutsche Marken zum Zusammenschluss gezwungen?

Die Volumensegmente des Volkswagen-Konzerns und der deutschen Marken wird weiter schrumpfen und sie könnten in den nächsten Jahren zur Konsolidierung gezwungen sein, da sich die Verbraucher den Elektroautos der Konkurrenz zuwenden, während der Absatz von Verbrennungsmotoren einbricht. Das VW-Management hofft, dass die Trinity- und Artemis-Projekte, die 2025 und 2026 auf den Markt kommen sollen, den notwendigen Wandel herbeiführen werden, aber diese neuen Elektroautos werden teuer sein, und die Reduktion der Konsumenten wird sich deshalb in den nächsten Jahren nicht nur fortsetzen, sondern beschleunigen. Das von VW mündlich angekündigte kleine Elektroautomodel für 20.000 Euro nach Zuschüssen erinnert an die Aussage von Herbert Diess aus dem Jahr 2018, im Jahr 2020 alles zu bieten was ein Tesla kann für den halben Preis. Die bisherigen Versprechungen der Deutschen Automobilindustrie wurden nicht erfüllt und deren Glaubwürdigkeit leidet maßgeblich darunter.

BMW und Mercedes werden weiterhin teure Fahrzeuge mit hohen Margen verkaufen, aber das Volumensegment an Wettbewerber verlieren, und die Verbraucher werden nicht so einfach zurückkommen, sobald sie die kostengünstigeren und mit besserer Software ausgestatteten Elektroautos aus Asien und den USA kennen und lieben gelernt haben.

Das Bonus- und Malus-System der Top-Manager der deutschen Autohersteller führt dazu, dass sie das wichtige Volumensegment aufgeben, und wenn die Kunden ihre geliebte Marke erst einmal verlassen haben, werden sie nicht so leicht zurückkommen. Infolgedessen werden die deutschen Automobilhersteller weiter schrumpfen, und obwohl sie behaupten können, dass sie profitabel schrumpfen, werden sie dadurch in Zukunft nicht nur kleinere Hersteller sein, sondern anfällig für Übernahmen, Aufkäufe, Fusionen und Börsengänge werden.

Dass die deutschen Automobilhersteller keine erschwinglichen Kleinwagenmodelle anbieten, liegt nicht im Interesse der Beschäftigten, der Kunden oder der Wirtschaft, sondern bedient ganz allein die Gier der Topmanager.


Dass der Artikel polarisieren könnte ist dem Autor bewusst und spiegelt seine persönliche Meinung wider.

Alexander Voigt

Alexander Voigt

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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57 Comments
Uwe Hintze
Uwe Hintze
4 Jahre zuvor

Absolut plausibler und schlüssiger Artikel. Ich beobachte diese Entwicklung genauso entsetzt und wundere mich wie man so die Augen davor verschließen kann. Statt die jetzige, noch nicht ausgereifte, Akkutechnologie für Kleinstwagen zu nutzen ( wo ist ja bekanntlich nicht auf Reichweite ankommt), werden zukünftige Kunden verprellt. Hoffentlich rächt sich das nicht schon bald.

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Seb
Seb
4 Jahre zuvor

„Der e-Golf wurde ganz eingestellt und hat keinen Nachfolger.“
==> Doch, er heißt ID.3

 Die Produktion des beliebten BMW i3 wird im Juli 2022 ohne Nachfolger beendet.
=> Der Nachfolger ist der elektrische Mini, hat sogar denselben Akku

Elektroauto-News Homepage:
„Volkswagen e-up! Ab sofort wieder bestellbar“

Elektroauto-News Homepage:
„Autohersteller stoppen Verkauf kleiner und günstiger Fahrzeuge“

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David
David
4 Jahre zuvor

Erst einmal muss man sagen, dass alle Hersteller schrumpfen werden. Denn das autonome Fahren wird die erste wirkliche Disruption sein, weil sie das Geschäftsmodell vom Besitz zur temporären Nutzung ändert. Damit braucht man weniger Autos, die dafür intensiver genutzt werden. Das kennt man vom Taxi, nur dass dieses traditionelle Modell 55% der Kosten als direkte Personalkosten und 30 % der Kosten für Fahrtanbahnung, Verwaltung und Leerfahrten mit sich bringt, aber idR unter 20% für das Auto zu zahlen sind. Das ist übrigens auch der Grund, warum gar nicht viele Taxifahrer auf Toyota Hybrid umgestiegen sind. Würden Sie wirklich 25 % der Autokosten sparen, wären das insgesamt nur 5 % der Gesamtkosten.

Auf der Umsatzseite verliert ein Taxifahrer mit Toyota Hybrid aber gute Kunden, die nur Mercedes fahren. Wie mich. So ist Mercedes im Taxigewerbe von Deutschland die Nummer 1 geworden, obwohl die Autos immer teuer waren. Wenn der Kunde schon Taxi fährt, dann bitte auch Mercedes. Warum erwähne ich das in diesem Zusammenhang? Weil dieselbe Logik dazu führen wird, dass man Premiumfahrzeuge bevorzugt auch beim Sharing auswählen wird. Denn die Rechnung wird tendenziell wie folgt aussehen: Fahrtorganisation und permanente Reinigung 60 %, Leerfahrten 10% und Fahrzeugkosten 30%. Das allerdings von einem absoluten Betrag, der im Vergleich zur Taxikosten nur etwa 40% des heutigen Betrages sein wird. Bei den Fahrzeugkosten wird zu beachten sein, dass die autonome Technik bei allen Fahrzeugen in etwa gleich teuer sein wird. Gleiches gilt für den gesamten Antriebsstrang mit Akku und Motoren. Der Premiumaufschlag von 20 %, den z.B. Mercedes, Porsche und BMW nehmen, ist also reiner Gewinn und schlägt sich im Fahrpreis kaum nieder – 20% von 30%. 6%. Wobei der Preis nur absolut 40% einer heutigen Taxifahrt kostet. Also sind es davon ausgehend etwa 2,5% mehr. Wenn man für 50c mehr Mercedes statt Tesla fahren kann, machen das alle.

Und das wird Chinesen, Japaner und Tesla in Europa killen. Wenn man für sehr wenig Aufpreis in einem sehr viel attraktiveren Auto fahren kann. Der persönliche Besitz eines Autos wird eher wohlhabenden Menschen eine Alternative sein. Die kaufen eh Premium. Und dann mag es noch Leute geben, die in Urlaub und Freizeit selber ans Steuer eines Autos greifen möchten. Auch diese Autos kommen autonom vor die Haustür gefahren, dann kann man aber selber übernehmen. Und diese begehrlichen Fahrzeuge, werden in Abomodellen erschwinglicher. Aber auch das werden nur Premiumfahrzeuge sein.

Japaner und Koreaner sowie die Chinesen haben das Thema verstanden und versuchen bereits, Nobelmarken zu etablieren, zum Beispiel Lynx oder Genesis. Klappt aber nicht. Tesla hat noch gar nichts gemerkt, findet sich geil. Wenn aber die Erzfans der ersten Jahre aufgebraucht sind und man im Querschnitt der Bevölkerung merkt, wie durchschnittlich und technisch abgehängt diese 400 V Schräghecklimousinen sind, kann das für Tesla blöd enden. Besonders, weil sie die technische Ausstattung für autonomes fahren deutlich entfeinert haben, kein LIDAR, kein Radar mehr und damit stehen sie aktuell mehrfach in offiziellen Untersuchungen der Verkehrssicherheitsbehörde. Es ist nicht schlau an der Sicherheit von Menschen zu sparen. Von der autonomen Alleinfahrt durch die USA als Test ist seitens Tesla übrigens nichts mehr zu hören, sie steht seit 2018 aus. VW wird dagegen den autonomen Regelbetrieb in drei Jahren starten. Regelbetrieb, nicht Test.

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Hans C. Thumm
Hans C. Thumm
4 Jahre zuvor

Ein schönes Beispiel in diesem Zusammenhang ist der Audi A2, ein zunächst sehr teurer Kleinwagen, aber unserer hat nach inzwischen 17 Jahren und rund 200.000km immer noch eine Qualität, vor allem der Karosserie und Innenausstattung, die manche Neuwagen nicht haben. Einzig Teile aus dem Konzernregal wie z.B. Steuerungsplatine zicken mal. Der Nutzwert dieses Kleinwagens und der Verbrauch ist wirklich einmalig! Welcher Kleinwagen dieser Größe transportiert locker eine Waschmaschine ohne Probleme. Wie gut dieses Fahrzeug ist, weit der Gebrauchtmarkt, wo die A2 gesucht sind und jeder sagt, wenn Du einen hast, geb ihn nicht her. Auf der IAA 2016 hat Audi einen E-Kleinwagen auf Basis A2 vorgestellt, aber dann leider nie gebaut. Dieses Fahrzeug mit der heutigen Batterie-und Antriebstechnik wäre ein absoluter Erfolg und ein perfektes Stadtauto, besser als der wirklich gute BMW i3. Und jeder, der mit solchen Autos seine (ersten) Erfahrungen macht wäre sicher ein treuer und guter Kunde dieser Marken.

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Martin Hofstetter
Martin Hofstetter
4 Jahre zuvor

Förderung für BEV grösser 2 Tonnen einstellen, Thema erledigt!

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Ernesto
Ernesto
4 Jahre zuvor

Der Artikel gibt die Lage korrekt wieder, die kurzfristige Gier der Manager (die Einstellung der Quaratalsgier ist weltweit vertreten) führt eben nicht zu Nachhaltigkeit und Grundversorgung der Massen sondern zu so krassen Fehlentscheidungen wie im Artikel beschrieben. ich habe auch eine Zoe gekauft weil sie in 8 Wochen da war und für 15.000 Euro zu haben war. Da gab es keinerlei Alternative aus Deutschland.

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Anonymous
Anonymous
4 Jahre zuvor

Laut YouTube „Next Move“ vom 25.02.2022 ist der e-UP für 2022 bereits schon wieder ausverkauft

Mehr ist zur e-Offensive von VW nicht zu sagen.

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Anonymous
Anonymous
4 Jahre zuvor

Hallo Alex,
Vielen Dank für deine wieder mal sehr zutreffende Analyse.
Aus unserer BEV Erfahrung kann ich das alles nur bestätigen.
Als wir 2019 unser erstes E Auto ausprobieren wollten, hatten wir uns eigentlich – aufgrund der besseren Ausstattung (belüftete Sitze, Infotainment usw.) schon für den Kia e-Niro entschieden. Erst, als bei der Unterschrift zum Vertrag die Lieferzeit mit zwölf Monaten angegeben wurde war dies das Todesurteil für den e-Niro.
Wir haben uns damals dann trotz schlechter Reichweite (330km) und langsam im DC Laden (50kW) für den BMW i3 entschieden.
Diese Entscheidung haben wir eigentlich immer nur zweimal im Jahr bereut – nämlich wenn wir in den Urlaub gefahren sind.

Heute fahren wir das Auto, dass für uns die eierlegende Wollmilchsau ist – das Tesla Model Y (Über 500 km Reichweite, top Infotainment und für uns das wichtigste: eine Anhängelast von 1600 kg)

Eigentlich hätten wir gern das Modell Y 2.0 mit den 4680er Zellen, wahrscheinlich einer top Lackierung, Matrix LED usw aus Deutschland kaufen wollen, aber mit seiner schildbürgerhaften Verzögerung auf unbestimmte Zeit wollten wir einfach nicht mehr mit unserem 16 Jahre alten VW-Bus weiterhin CO2 emittieren, und haben uns so für das „China Modell Y“ entschieden.

Seit September 2021 fahren wir nun schon fast 10.000 km sorgenfrei und glücklich, vor allem aber emissionsarm durch Europa.

Um es mit den Worten eines ehemaligen russischen Präsidenten zu sagen:

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“

Ja, damals waren russische Präsidenten gelegentlich noch weise ;-)

PS:
Die 4680er gibt es dann in ein paar Jahren mit dem „kleinen Tesla“ ;-)

Time will tell – hauptsache elektrisch!!!

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Alfred Humboldt
Alfred Humboldt
4 Jahre zuvor

Der Artikel… Besser die darin vertretenen Thesen sind leider vollends an der Realität vorbei zumindest was die Gründe angeht….
Natürlich ist es die Aufgabe jedes Managers das maximum für das Unternehmen die Aktionäre und die Belegschaft zu erwirtschaften..

Dann brauchen wir wieder den Volks Käfer der mit allem was heute Vorschrift ist auch inzwischen mehr als 15000 Euro kosten würde…

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Daniel W.
Daniel W.
4 Jahre zuvor

Ich setze meine Hoffnungen für die Zukunft auf ein gut ausgebautes Radwegenetz in den Städten und im Umkreis von etwa 30 km drumherum, auf dem dann überdachte Pedelecs die 1 bis 2 Personen und den Einkauf transportieren – das Fitnessprogramm (Pedale treten von ganz leicht bis kräftig) gibt es gratis dazu.

Günstige E-Autos werden vermehrt aus Asien kommen und die chinesischen Billigautos werden für den Export wohl auch zunehmend sicherer konstruiert oder um die vermutlich CO2-bedingten steigenden Transportkosten zu sparen für die EU in neuen Werken in Osteuropa oder Afrika produziert.

Anfang der 1980er kamen viele japanische Autos nach Europa und auch nach Deutschland, die günstig und gut waren. Mein erstes selbstbezahltes Auto war 1984 ein Toyota, 5-türig mit Schrägheck.

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Jotwe
Jotwe
4 Jahre zuvor

Clickbaiting These, krude Argumentation, schwache Sprache, mega Überlänge…..

…schon nach wenigen Zeilen ahnte ich, welches Autorenprofil unter dem Artikel steht.

Diarrhö, auch geistige, verteilt sich leicht, aber dieses irre anmutende Geschwurbel zu veröffentlichen, zieht fast noch jede Plattform runter…

Dem Autor fehlt eine für Analysen grundlegende Fähigkeit: offen und ausgewogen zu argumentieren. Wie ein wütender Despot (das geht vom Kleinkind bis zum Rentner, siehe Trump), verbissen blind seine eigene Meinung rauszuschreien ist möglich, aber im longrun kontraproduktiv.

Denn diese Schmähschriften oder -reden erodieren, auch wenn sich kurzfristig stets Fans finden; langfristig die Glaubwürdigkeit ihrer geistigen Urheber.

Herr Voigt hat da in jünger Vergangenheit schon volle Arbeit geleistet…..

Zuletzt bearbeitet am 4 Jahre zuvor von Jotwe
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Tobi
Tobi
4 Jahre zuvor

Es ist eine (kurze) Frage der Zeit bis der der erste Deutsche Autohersteller die Segel streicht. Für mich kein Problem. Ich hatte zwar vor Jahren mal einen BMW – das schlechteste Auto das ich je gefahren bin-, danach habe ich die „besten Autos der Welt“ grosszügig ignoriert. Audi-, BMW-, Mercedespanzer oder sinnlose Protzkarren von Porsche… Das Image der Deutschen…. so schlecht wie lange nicht. Und das trotz hunderte Millionen PR Gesülze. Schade? Nein, selbstverschuldet!

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Wolfbrecht Gösebert
Wolfbrecht Gösebert
4 Jahre zuvor

@ Jotwe:
Mit den Vokabeln

„Diarrhö …“

„irres Geschwurbel …“

„wütender Despot …“

„siehe Trump …“

„verbissen blind seine eigene Meinung rauszuschreien ist möglich, …“

Stimmt, den Beweis dafür hast Du in wenigen Zeilen erbracht!

Zuletzt bearbeitet am 4 Jahre zuvor von Wolfbrecht Gösebert
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Markus Schacher
Markus Schacher
4 Jahre zuvor

Ein ausgezeichneter Artikel, dem ich als Tesla-Besitzer voll zustimmen kann. Allerdings hat auch Tesla das 25’000 USD Modell auf unbestimmte Zeit verschoben – da muss FSD wirklich bald die Robotaxies ermöglichen, damit der Markt günstiger Eigentumsfahrzeuge nicht nach Asien abwandert. Beunruhigenderweise war am der letzten Tesla-Event im Januar 2022 auch keine Rede mehr von Dojo, der ja bei der FSD-Entwicklung eine zentrale Rolle spielen sollte. Und schliesslich scheint sich die Inbetriebnahme der neuen Gigafactories immer weiter zu verzögern. Es läuft also auch bei Tesla nicht alles rund… 

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DerOssi
DerOssi
4 Jahre zuvor

„Sie sind gezwungen ein Auto kaufen, und wenn es nicht in der von ihnen bevorzugten Verbrenner-Marke erhältlich ist, wenden sie sich vielleicht einer neuen Elektroauto-Marke zu.“

Weil das ja auch der absolut logischste Schritt ist, anstatt sich erst bei allen anderen, zuhauf vorhandenen, Verbrenner-Marken umzuschauen… völlig logisch, sofort die Antriebsart zu ändern…

Außerdem, wer oder was ist mittlerweile NUR noch eine „Verbrenner-Marke“? …jetzt mal von Ferrari etc. pp abzusehen…

/Sarkasmus

Zuletzt bearbeitet am 4 Jahre zuvor von DerOssi
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