Tesla-CEO Elon Musk hat neue Details über die kommende Fahrzeugplattform für Elektro-Kleinwagen enthüllt, die der E-Auto-Primus aus Kalifornien schon öfters in Aussicht gestellt aber immer wieder verschoben hat. Es wäre die dritte Pkw-Plattform nach jener, die die Oberklasse-Modelle Model S und das Model X unterbaut, und der zweiten, auf der die Mittelklasseautos Model 3 und Model Y stehen.
Während der Telefonkonferenz, die auf die Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen folgte, bestätigte Musk, dass die billigere Plattform nach wie vor in den Plänen des Unternehmens verfolgt werde. Der Hersteller habe sein Ingenieursteam – das bislang noch mit dem Pick-up Cybertruck, der ab 2023 produziert werden soll, und dem E-Lkw Semi, der ab Dezember ausgeliefert werden soll, beschäftigt war – nun auf die Entwicklung der nächsten Generation von Elektroautos angesetzt.
„Das ist der Hauptfokus unseres Entwicklungsteams. Wir sind jetzt mit der Entwicklung des Cybertruck und des Semi fertig und arbeiten nun am Fahrzeug der nächsten Generation, das wahrscheinlich nur halb so viel kosten wird, wie die Plattform von Model 3 und Model Y. Das Fahrzeug wird also auch kleiner sein, um es klar auszudrücken“, sagte der Tesla-Chef bei dem Gespräch. Das günstigste Model 3 preist Tesla aktuell bei gut 50.000 Euro ein. Mit seiner Ankündigung befeuerte Musk also einmal mehr die Spekulationen um einen gut 25.000 Euro teuren Stadtflitzer – zumal Musk auch sagte, dass auf der neuen, kleineren Plattform, mehr Stückzahlen entstehen sollen „als alle anderen Fahrzeuge von Tesla zusammen.“
Einen möglichen Starttermin für Produktion und Auslieferung des Tesla-Kleinwagens nannte Musk allerdings noch nicht. Man darf jedoch davon ausgehen, dass das Einsteiger-E-Auto erst dann startet, wenn Tesla die Cybertruck- und Semi-Produktion vollständig und zuverlässig hochgefahren hat. Das dürfte nicht vor 2024 passieren – es sei denn Tesla China, das Berichten zufolge für die Entwicklung des Projekts verantwortlich sein soll, grünes Licht erhält, um das Modell früher auf den Markt zu bringen.
Quelle: InsideEVs – Tesla’s Next Platform To Be Smaller, Half The Cost Of Model 3/Y
So ein kleiner Stadtflitzer mit viel Power würde zu S3XY gut passen.
Dann fehlt mir noch das Quad :-)
Im Kern ist das nur das nachträgliche Eingeständnis, für Mittelklassemodelle eine zu teure Plattform entwickelt zu haben. Das ist im Heimatmarkt dieses Jahr aufgefallen, weil man einen F-150 Lightning zum Preis des Model Y bekommt. Auch in China, wo der ID.4 ab €26.000 beginnt. Eine klatschende Ohrfeige, weil man ja immer das Lied singt, wie effizient man sei.
Zeithorizont für die Korrektur dieses Konstruktionsfehlers sind vermutlich etliche Jahre. Nicht einmal Musk hat es gewagt, da ein Jahr zu nennen.Von einem $ 25,000 $ Auto ist überhaupt nicht die Rede, weder in diesem Zusammenhang noch sonst. Man wird quasi die MEB kopieren. Nur nutzen die vier Konzernmarken und zwei Fremdmarken. Das gibt Skaleneffekte gegen die Tesla beim besten Willen nicht angießen oder Wabenflechten kann.
Jetzt hat VW fünf Jahre Vorsprung und sie werden das nutzen.
Das kann doch überhaupt nicht sein!
David hat uns doch sehr einleuchtend und mit vielen Beleidigungen erklärt, dass es niemals von Tesla einen kleineren Wagen als das Model3/Y geben könne.
Gut, dass eine Neuentwicklung bei Porsche Minimum 5 Jahre dauert und dass Tesla, mit bisher 5 Modellen im Portfolio, erst Mitte 2003 gegründet wurde, braucht man dabei natürlich nicht einzukalkulieren.
Na, der Tesla-Kurs braucht wohl mal wieder eine Stütze? Dann erwähnen wir doch mal, dass irgendwann mal irgend ein Auto zum halben Preis des Model 3 kommen wird. Wow. Das ist selbst für Tesla-Verhältnisse so dünn, dass es wohl noch viele Jahre dauern wird.
Ich finde es echt traurig, dass im Klein- und Kleinstwagensegment – in meinen Augen DAS Segment für E-Autos schlechthin, nahezu nichts auf dem Markt ist. Und Tesla ist mittlerweile genau da, wo alle anderen Hersteller schon immer waren: Es geht nur ums Geld verdienen – alles drumherum ist ausschließlich Marketing. Schade!
Eins dürfte jedenfalls klar sein: Wenn der Prophet irgendwo Geld spart, wird das nicht dem Käufer zugute kommen. Das dürfte spätestens klar sei, seit der Meister das Ladenetz für alle geöffnet hatte. Das fand man zwar doof, aber man hatte verstanden, so läßt sich die Auslastung und damit die Kostenstruktur verbessern. Was kam dann? Die Preise wurde so brutal erhöht, dass sogar Teslafans indessen die VW-Ladekarte Elli empfehlen.
Und der Service wurde auch nicht verbessert. Aktuell wieder bei Teslamag ein schöner Bericht vom Model Y des Blogbetreibers, das nicht repariert werden kann, weil keine Ersatzteile da sind. Aber das Geilstse sind die Kommentare der Erz-Fans: „Was hat ein fehlender Ersatzteil mit Kundendienstqualität zu tun?“. Alles, mein Engelchen. Alles.
unterm Strich bewerte ich die Model Y und 3 als eher veraltet. kein wirklich neues design, keine wirklich neue innovation und neue modelle auf dem markt zu positionieren kostet eben geld, welches musk nicht ausgeben wird. lieber verkauft er die alten, wenn auch bewährte, technik unter dem preis der derzeitigen angebote. so macht es quasi jeder hersteller von technischen produkten . siehe apple, oder hp, etc. alte modelle werden hier zwar softwaretechnishc weitergepflegt, aber es belibt ein altes model welches immer noch reisenden absatz findet. dann bitte elon, verkaufe der Y und 3 unterm preis, so ist zumindest der absatz gesichert, aber kunden die teuer diese modelle gekauft haben werden sich dennoch ärgern… so ist’s
Ich fürchte halt nur, dass sich am Bedienkonzept nicht viel ändern wird (nur ein (Zentral-)Display, kaum Knöpfe,..).
Ich bin ausgiebig Model 3 gefahren und muss deutlich sagen: Ich bin damit von der Bedienungsseite her leider nicht wirklich klargekommen. Aber in der Tat: Als Boomer aus Jg. Mittfünfziger bin ich digital immigrant, nicht digital native ;(
In dem ganzen ‚kleinen‘ Segment kommt ja total vieles in den nächsten 3, 4.. Jahren
und das ist nicht nur gut so, sondern sehr gut:
Renault R5 Electric (und Nissan-Äquivalent)
Cupra Urban und all seine Konzernbrüder
Stellantis-Modelle auf STLA Small Basis
Ora Cat und weitere Chinesen
Kleiner Toyota laut Konzeptbildern
Und ja vielleicht (bestimmt!) auch Hyundai/KIA-Modell(e)
. . .
Da kommt die Welle!
Einst ging es darum mit der Elektromobilität einen Beitrag zur Reduzierung der Umweltverschmutzung zu leisten.
Wenn man aber hier die Kommentare liest, scheint dass, Stand heute, zur Nebensache geraten zu sein. Jetzt wird darum gestritten wer denn nun in der Elektromobilität den „grösseren“ hätte.
Nicht wahr David / Thorsten?
Das ist weit von jeder sachlichen Diskussion entfernt und eigentlich schade für die Lebenszeit die man damit vergeudet.
Wir haben längst kapiert, dass David von Tesla alles negiert und Thorsten zum anderen Extrem neigt.
Bitte hört doch mit diesem Kindergarten auf.