• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Ist der Kostenvorteil von E-Autos bald dahin?

Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
9. Februar 2023
Lesedauer: 3 Minuten
Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
9. Februar 2023
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): Shutterstock / 2128357160

Home Elektroauto News 2023

Wer sich ein Elektroauto zulegen will, sollte dies noch in diesem Jahr machen, wenn ihm die Gesamtbetriebskosten besonders wichtig sind, empfiehlt die Strategieberatung PwC. Denn wenn ab Januar 2024 der Umweltbonus auf 4500 Euro sinkt (3000 Euro vom Bund und 1500 Euro vom Hersteller), liegen Verbrenner bei der Total Cost of Ownership (TCO) mit E-Autos in etwa gleichauf, wie PwC berechnet hat. Und läuft der Umweltbonus Ende 2025 komplett aus, soll der Kostenvorteil von E-Autos endgültig dahin sein.

Momentan ist es noch so, dass Elektroautos klar günstiger sind. Über eine Nutzungsdauer von vier Jahren und bei 15.000 km pro Jahr schlägt ein Opel Corsa-e aktuell mit 26.000 Euro zu Buche. Der Corsa-Verbrenner hingegen kommt auf 29.000 Euro. Der Kostenvorteil hängt neben der staatlichen Förderung auch mit den deutlich günstigeren Treibstoffkosten zusammen: Laut PwC zahlen E-Fahrer:innen für ihren Fahrstrom je nach Nutzungsprofil mit privater Wallbox oder öffentlichem Schnelllader aktuell zwischen 75 bis 109 Euro pro Monat. Ein durchschnittlicher Verbrenner schluckt im Schnitt 166 Euro Benzin oder Diesel, selbst ein sparsamer Neuwagen liegt mit 126 Euro noch deutlich über den Treibstoffkosten eines E-Autos.

Wandel zur E-Mobilität hält trotz hoher Energiepreise ungebremst an

Aktuell wächst der Markt für Elektroautos mit hohem Tempo, allerdings hat sich das Wachstum im letzten Quartal des Jahres 2022 etwas abgeschwächt. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Electric Vehicle Sales Review von PwC Autofacts und Strategy&, der Strategieberatung von PwC, in dem die Neuzulassungszahlen in weltweit 14 ausgewählten Märkten ausgewertet werden. Während im dritten Quartal 2022 weltweit 74,7 Prozent mehr reinelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) zugelassen worden waren als im Vorjahreszeitraum, lag das Wachstum im vierten Quartal bei nur noch 55,6 Prozent. Grund dafür waren vor allem ein deutlicher Dämpfer in China sowie geringere Absätze in den USA.

Insgesamt aber hält der Wandel zur E-Mobilität trotz hoher Energiepreise ungebremst an. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 70 Prozent mehr BEV verkauft als noch 2021. In Europa lag das Plus bei rund 27,6 Prozent, in China bei 84,5 Prozent, in den USA sogar bei 87,6 Prozent.

Aussicht auf sinkende Förderprämien lösen Mini-Boom in Deutschland aus

Entgegen dem globalen Trend zogen die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in Deutschland im vierten Quartal kräftig an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Absatz von BEV um 66,1 Prozent. Bei Plug-in-Hybriden (PHEV) lag das Plus sogar bei 73,5 Prozent, während Hybride einen Zugewinn von 26,7 Prozent verzeichnen konnten. Aufgrund dieses Schlusssprints lag der Marktanteil von elektrischen Fahrzeugen im vierten Quartal mit knapp 60 Prozent zum ersten Mal über dem von Verbrennern. Die schwächeren ersten Quartale wurden dadurch etwas ausgeglichen.

Hauptgrund für die Erholung sind sinkende sowie auslaufende Kaufprämien. Während der Staat für BEV mit einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro seit Anfang 2023 nur noch 4500 statt 6000 Euro Prämie zahlt, ist die Förderung für PHEV Ende 2022 vollständig ausgelaufen. Die Steueranreize für Plug-in-Hybride als Dienstwagen – 0,5 Prozent statt 1 Prozent geldwerter Vorteil – bleiben jedoch bestehen, sodass diese Fahrzeugklasse für die Flotten von Unternehmen weiterhin kommerziell sehr attraktiv bleiben wird.

„Wir beobachten derzeit, wie die Transformation der Mobilität das nächste Level erreicht und erwachsen wird. Trotz hoher Energiepreise und sinkender und auslaufender Prämien in Deutschland aber auch in anderen Ländern wie China oder Frankreich bleibt das Tempo des Wandels hoch und die Elektromobilität auf Kurs“, sagt Felix Kuhnert, Partner und Automotive Leader bei PwC Deutschland. „Die Dauerhaftigkeit des Wandels zeigt sich zum Beispiel daran, dass Elektrofahrzeuge herkömmliche Verbrenner selbst bei den aktuellen Energiepreisen in den Gesamtkosten schlagen. Außerdem haben die Verbraucher:innen die Vorteile der Elektroautos inzwischen so verinnerlicht, dass sie in Zukunft vielfach auch ohne Kaufanreize zu E-Autos greifen werden.“

Obwohl die hohen Energiepreise kaum Einfluss auf den Wandel der Branche ausüben, bleiben viele geopolitischen Risiken durch den Krieg in der Ukraine bestehen. „Um in dieser neuen Realität zu bestehen, müssen die europäischen Hersteller ihre Wertschöpfungskette ausbauen – und dabei vor allem die Entwicklung und Fertigung von Batterien sowie die Gewinnung der dafür notwendigen Rohstoffe in Europa vorantreiben“, sagt Jörn Neuhausen, Director und Leiter Elektromobilität bei Strategy& Deutschland. Wer in Zukunft eine ‚Licence to operate‘ behalten will, müsse sich mehr und tiefer engagieren als einfach nur Batteriezellen von Zellhersteller zu kaufen und diese in das eigene Fahrzeug zu integrieren: „Die europäischen Hersteller sollten gerade jetzt der Versuchung widerstehen, die Zellen nur zu spezifizieren, sondern sollten stattdessen mit voller Kraft eigene Lösungen und Innovationen vorantreiben, um weiterhin wettbewerbsfähig und unabhängig am Markt auftreten zu können“. Dies umfasse hinsichtlich Liefer- und Preissicherheiten bei den Batteriezellen auch eine eigene Positionierung in der Wertschöpfungskette, besonders im Bereich Mining and Refining, wenn möglich im europäischen Umfeld, rät Neuhausen.

Quelle: Automobilwoche – Ab 2024 Elektroautos teurer als Verbrenner / Strategy& – Pressemitteilung vom 07.02.2023

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
29 Comments
Philipp
Philipp
3 Jahre zuvor

Vorwort: PwC waren die bei Wirecard schon versagt haben.

TOC sind schwer zu berechnen, insbesondere wenn Marktpreise Kapriolen schlagen und einzelne Hersteller mal 9000€ rauf und dann wieder runter gehen.

Dann den aktuell erhöhten Verkaufspreis von eAutos für >2 Jahre festzuschreiben ist handwerklich auf der Ebene der Wirecardwirtschaftsprüfung. Wir alle lieben diese Konsultingunternehmen. Wer hat die Studie eigentlich bezahlt?

Kernfrage: Was macht Stelantis/VW/Ford/etc. wenn diese für ihre CO2-Flottenziele nicht mehr genug eAutos verkaufen, weil die Kunden die TCO zu hoch empfinden?

Werden diese dann:
a) (horrende) Strafzahlungen akzeptieren
b) einfach weniger Verbrenner verkaufen oder
c) den Preis für eAutos wieder senken bis der Absatz wieder paßt?

Nur reine eAutohersteller haben das Problem mit dem Flottenverbrauch nicht. Alle anderen sind faktisch gezwungen die eAutos finanziell auch ohne staatliche Subventionen attraktiv zu halten, sprich Preise müssen runter.

29
-1
Antworten
Antworten anzeigen (5)
Heinz Fuchsig
Heinz Fuchsig
3 Jahre zuvor

wer hat das bestellt? Mit jedem Windrad wird der Strom vor allem in Überschusszeiten billiger, auch die europäischen E-Autos werden vermutlich heuer oder 2024 je um 10.000 billiger werden, nachdem TESLA nachgegeben hat und die Chinesen gleich um den Preis billiger anbieten. Noch ist alles ausgelastet, der Batteriekrieg kommt auch erst. Zur Erinnerung: in den 12 Jahren zwischen 2010 und 2022 sank der Preis pro kWh Akku auf ein Zehntel…und ein Federstrich von Mohammed bin Salman (bester Freund: Putin), und der Ölpreis hupft auf 250 $ pro Barrel (Harvard-Berechnungen), wenn die Strasse von Hormusz durch einen Krieg blockiert wird auch höher. Dann gute Nacht Verbrenner.

14
-2
Antworten
Daniel W.
Daniel W.
3 Jahre zuvor

Selbst bei 50 Cent pro kWh und 18 kWh auf 100 km sind es nur 9 Euro auf 100 km, das wären ca. 5 Liter Diesel, aber die Strompreis sinkt ja wieder – bei 40 Cent pro kWh dürfte ein Diesel nur 4 Liter auf 100 km verbrauchen.

Bei einem deutlichen Ausbau von PV- und Windkraftanlagen dürften es in Zukunft 25 Cent pro kWh sein, also müsste der Dieselmotor nur noch 2,5 Liter auf 100 km verbrennen. Selbst bei sparsamen 5 Litern auf 100 km wären es doppelt soviel wie das E-Auto mit Haushaltsstrom – also 4,50 Euro pro 100 km mehr, wenn der Dieselpreis bei 1,80 Euro pro Liter bleibt. Das wären bei 13.500 km im Jahr 607,50 Euro.

Wer das E-Auto 10 Jahre fährt und nicht nur 4 Jahre, der würde 6.075 Euro sparen plus die geringeren Wartungskosten und schon wären es rund 10.000 Euro – mehr als der Bonus. Die Zinsen für den Mehrpreis des Elektroautos würde die Verbrennersteuer von 25 % ausgleichen, die den Staat nichts kostet.

Wer unbedingt am Schnelllader laden will, der zahlt zurzeit Apothekenpreise. Aber wenn es den Betreibern von PV- und Windkraftanlagen erlaubt wird ohne große Bürokratie und ohne hohe Netzentgelte für kurze Stromleitungsstrecken den Ökostrom direkt zu verkaufen, dann werden bei 4 Cent pro kWh Gestehungskosten auch Ladepreise von 25 Cent pro kWh möglich sein – aber nur bei einer richtigen Energiewende.

11
-1
Antworten
Antworten anzeigen (5)
heinr
heinr
3 Jahre zuvor

Die Kosten des E-Autos sind doch alle schön gerechnet, der Batterieverschleiß wird richtig teuer. Ich denke einen Oldtimer mit Original Batterie werden wir nie sehen. Ist uns aber wurscht, wir fahren E-Auto weil es uns mehr zusagt. Bei 7000 km im Jahr sparen wir am Ende nichts. Okay wir könnten 12000 km fahren wenn wir auf die E-Bikes verzichten.

5
-12
Antworten
Antworten anzeigen (6)
LRC
LRC
3 Jahre zuvor

Schon wieder die falsche, Verbrennerlobby-Wunschüberschrift.

Man könnte auch gewählt haben:
E Autoabsatz steigt unbeirrt weiter!
Oder
Verbrennersterben geht weiter!
Oder
Öl wird knapper, Strom nicht. E-Auto-Absatz steigt unbeirrt weiter!
Oder
Der Käufer sch…auf die Prämien, er tut etwas für die Umwelt und kauft EAutos auch wenn die Förderung sinkt!

Frage an die Redaktion:
Warum schreiben Sie immer der Verbrennerlobby gefallende BILD dir deine Meinung Titel??

5
-7
Antworten
Antworten anzeigen (8)

Ähnliche Beiträge

Related Posts

D. Schulmeyer, LADE: AC-Ladestationen helfen Stromnetz zu stabilisieren
Elektroauto News 2023

D. Schulmeyer, LADE: AC-Ladestationen helfen Stromnetz zu stabilisieren

30. April 2023
0
ChargeOne bringt Ladeinfrastruktur erstmals ins Autokino
Elektroauto laden

ChargeOne bringt Ladeinfrastruktur erstmals ins Autokino

23. April 2023
0
Elektroauto-News.net
Elektroauto News 2023

Mit Mitsubishi ASX unterwegs auf der „Road to 2030“

16. April 2023
0
Elektroauto-News.net
Elektroauto News 2023

Ford E-Transit: Mit 3,5 Tonnen durch den Alltag

10. April 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Spanien-Elektromobilitaet

    Spanien dank VW auf dem Weg zu Zentrum der Elektromobilität

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    29
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten