Der japanische Autohersteller Honda will für die Elektrifizierung der eigenen Modelle bis 2030 mindestens 40 Milliarden Dollar (37,5 Milliarden Euro) in die Hand nehmen. Das berichtet InsideEVs. Demnach soll der Absatz von teil- oder vollelektrischen Modellen bei Honda bis dahin mindestens 40 Prozent des Gesamtabsatzes ausmachen.
Dafür werde ein eigener Geschäftszweig gegründet, mit dem die Entwicklung der neuen EV-Modelle des Unternehmens, die Batterieproduktion und ein mögliches eigenständiges Ladenetzwerk beaufsichtigen werden sollen, berichtet InsideEVs unter Berufung auf Reuters. Gleichzeitig werde Honda aber auch weiterhin viele Fahrzeuge mit konventionellen Verbrennungsmotoren herstellen. Laut Geschäftsführung würden solche Motoren bis 2040 oder darüber hinaus überleben könnten „mit ein wenig Hilfe von neu entwickelten E-Kraftstoffen“ – also den aktuell heiß diskutierten E-Fuels. Allerdings schränkt er ein, dass sich dies vor allem auf besonders große Fahrzeuge und Flugzeuge beziehe. Bei der Dekarbonisierung setze man zudem neben elektrischen Autos auch auf Wasserstoff in Brennstoffzellenfahrzeugen.
Die Elektrifizierung von Honda geschieht offenbar nicht nur freiwillig. „Ich bin seit mehr als 30 Jahren in der Motorenentwicklung tätig, daher ist es für mich persönlich ein wenig bedrohlich. Aber ich muss meine eigenen Gefühle von dem trennen, was das Beste für das Unternehmen ist“, wird Honda-Vorstandsvorsitzender Toshihiro Mibe zitiert. Honda führe derzeit mehrere Machbarkeitsstudien durch – von EV-Ladegeräten über Luftfahrzeuge und Raketen bis hin zu kohlenstoffarmen E-Kraftstoffen.
Bislang haben die Japaner sich in Sachen E-Mobilität vergleichsweise zurückgehalten. Mit dem Honda e haben sie zwar einen innovativen elektrischen Kleinwagen auf den Markt gebracht, beschränken sich aber ansonsten weitestgehend auf Vollhybride. Die Japaner kooperieren jedoch mit General Motors und wollen im kommenden Jahr mit dem Honda Prologue und dem Acura ZDX zwei vollelektrische Fahrzeuge auf den Markt bringen.
Mibe bestätigte ferner, dass Honda an einer eigenen EV-Architektur arbeite, die Bestandteil eines Fahrzeuges sein soll, das 2026 in Nordamerika an den Start gehen soll. Batterien dafür sollen ab 2025 in einem 3,5 Milliarden Dollar teuren Joint Venture mit in Ohio selbst gebaut werden.
Quelle: InsideEVs – Honda To Invest Over $40 Billion In EVs In A Bid To Catch Up To Competitors
In Summe die Versäumnisse der letzten 10–15 Jahre!
Honda geht bei solchen Beträgen allenfalls mit e-Trippelschrittchen vorwärts … :(
Wenn man sich fragt, wer bis 2030 weniger vom Kuchen abbekommt, dann fallen einem die Japaner ein. Die Investitionen, die sie jetzt planen, kommen im Vergleich zu VW sechs Jahre zu spät. Denn man ist nicht allein auf der Welt, z.B. Zellhersteller müssen Kapazitäten anpassen, vielleicht Werke bauen oder ausbauen. Sie brauchen also Verträge mit Vorlauf.
In die Lücke sollen ja dann angeblich die Chinesen stoßen. Nachdem die gezeigt haben, mit welcher Ware zu welchen Preisen sie auf den deutschen Markt kommen möchten, kann man auf dieser Seite auch Entwarnung geben. Premium ist jetzt das hohe Gut, alle Marken möchten Premium sein, Premium werden oder Premium Submarken eröffnen. So funktioniert das aber nicht. Premium ist man und dazu gehört neben Qualität und Image Betreuung und Service, basierend auf einer glaubhaften Story, die am Besten eine Historie hat. Sieht also gut für die deutschen OEM aus.
Bezogen auf Honda da fragt man sich speziell, warum man so lange mit elektrischen Zweirädern gezögert hat. Und was man jetzt vorgestellt hat, den Motorroller, der erschüttert den Markt auch nicht unbedingt.
Wenn man sich fragt, wer bis 2030 weniger vom Kuchen abbekommt, dann fallen einem die Japaner ein. Die Investitionen, die sie jetzt planen, kommen im Vergleich zu VW sechs Jahre zu spät. Denn man ist nicht allein auf der Welt, z.B. Zellhersteller müssen Kapazitäten anpassen, vielleicht Werke bauen oder ausbauen. Sie brauchen also Verträge mit Vorlauf.
In die Lücke sollen ja dann angeblich die Chinesen stoßen. Nachdem die gezeigt haben, mit welcher Ware zu welchen Preisen sie auf den deutschen Markt kommen möchten, kann man auf dieser Seite auch Entwarnung geben. Premium ist jetzt das hohe Gut, alle Marken möchten Premium sein, Premium werden oder Premium Submarken eröffnen. So funktioniert das aber nicht. Premium ist man und dazu gehört neben Qualität und Image Betreuung und Service, basierend auf einer glaubhaften Story, die am Besten eine Historie hat. Sieht also gut für die deutschen OEM aus.
Bezogen auf Honda fragt man sich speziell, warum man so lange mit elektrischen Zweirädern gezögert hat. Und was man jetzt vorgestellt hat, den Motorroller, der erschüttert den Markt auch nicht unbedingt.