• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Eine Million Elektroautos würden deutschen Stromverbrauch um nur 0,35 Prozent steigern

Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
16. April 2019
Lesedauer: 2 Minuten
Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
16. April 2019
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfotonummer: 189543998

Home Elektroauto News 2018

Ein immer wieder gerne ins Feld geführte Argument von Elektroauto-Gegnern ist die Behauptung, dass die Stromfahrzeuge das deutsche Stromnetz zu sehr beanspruchen und im schlimmsten Fall sogar lahmlegen würden. Eine These, die schon mehrfach widerlegt wurde, steht doch mehr als genug Energie zur Verfügung, um alle Autos zu elektrifizieren: Eine Million Elektroautos würden den Stromverbrauch um nur 0,35 Prozent steigern, so ein aktueller Bericht bei firmenauto.de, bei dem mehrere Energieexperten zu Wort kommen.

Der Rechnung zugrundegelegt wurde das typische Fahrprofil eines Durchschnittsautos. Heißt: 12.500 Kilometer im Jahr, Energieverbrauch 15 kWh auf 100 Kilometer, macht einen Jahresverbrauch von 1875 Kilowattstunden.

Selbst die komplette Umstellung aller deutschen PKW – immerhin mehr als 40 Millionen Stück – auf Elektroantrieb würde zu keinerlei Energieengpässen führen, selbst wenn sie ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden, so ein offizielles Dokument des Bundesumweltministeriums: „Es gibt bei Weitem ausreichend erneuerbare Energien, um die gesamte deutsche Pkw-Flotte zu elektrifizieren“, heißt es dort. Große Energieunternehmen wie Eon und Innogy teilen diese Meinung.

Allerdings sei nicht „die Energiemenge der zu erwartenden Elektrofahrzeuge die kritische Größe“, wie Innogy mitteilt. Zu Problemen könnte es kommen, sollte eine große Zahl Elektroautos gleichzeitig am Stromnetz angeschlossen werden, zum Beispiel gegen 18 Uhr, wenn die Menschen aus der Arbeit nach Hause kommen, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Oliver-Wyman zu Bedenken gibt: Bei einer Ortsnetzgröße von 120 Haushalten würden bereits 36 Elektroautos ausreichen, „um das Netz lokal zu überlasten“, heißt es.

„Die Problematik, dass die Leute alle gleichzeitig laden, tritt in der Realität fast nicht auf“

Allerdings sei dieses extreme Szenario kaum realistisch, wie firmenauto.de recherchiert hat: „Der Laderhythmus der Bewohner ist so unterschiedlich, dass wir bisher noch gar nicht in die Nähe einer Engpass-Situation kamen. Von den zehn Elektroautos gingen bislang maximal fünf gleichzeitig ans Netz – ohne dass wir das beeinflusst haben“, sagte etwa Christian Bott, der für EnBW ein E-Auto-Projekt in Ostfildern leitet. Ähnliches habe sich bei einem weiteren Projekt des Energieversorgers Allgäuer Überlandwerk vor einigen Jahren gezeigt: „Die Problematik, dass die Leute alle gleichzeitig laden, tritt in der Realität fast nicht auf“, sagte Projektleiter Robert Köberle.

Gleichwohl müsse man zugeben, dass es eine theoretische Möglichkeit gibt, dass Netze zum Teil überlastet werden könnten, wenn 80 oder 90 Prozent der Pkw in Deutschland elektrisch sind. Doch auch dies lässt sich beeinflussen bzw. verhindern, ohne dass ein kostspieliger Netzausbau vonnöten ist: Indem die Elektroautos intelligent und flexibel gesteuert geladen werden, wie selbst die kritische Oliver-Wyman-Studie zugibt.

Unterstützt werden könnte diese „Sicherung“ durch die Errichtung von örtlichen Energiespeichern, wie es Netze BW in Ostfildern erprobt hat. Aber auch der Ausbau des Netzes wird weiterhin als Option untersucht. „Der Königsweg ist noch nicht gefunden“, resümiert firmenauto.de, aber es stehe definitiv fest: „Für die Netzbetreiber bleibt auf dem Weg ins E-Auto-Zeitalter noch einiges zu tun“.

Quelle: Firmenauto.de – Energieversorgung in Deutschland Wie viele E-Autos verträgt das Netz?

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
10 Comments
Gunter
Gunter
7 Jahre zuvor

Dazu ein Bericht von der norwegischen E–auto vereinigung (übersetzt) … der dies unterstreicht:
«Mythos» um E-autos :mehr E-autos bedeuten eine Riesenbelastung des Stromnetzes
(in dieser Artikelserie versucht «Elbil.no» die verschiedenen Mythen zu widerlegen)
Behauptung: die starke Zunahme der e-Autos im Wagenpark bedeutet eine starke Belastung des Netzes und wird einen Ausbau des Netzes notwendig machen
Falsch! Selbst wenn der norwegische E-auto-Bestand ein vielfaches des heutigen sein wird, wird dies nur zu einem bescheidenen Anstieg des Stromverbrauchs führen, den das Netz ohne wesentliche Probleme hantieren wird können.
Berechnungen von NVE (die norwegische Wasser und Energiebehörde) zeigen, dass das Stromnetz im Jahre 2030 Strom für 1,5 Mill. E-autos liefern kann. Das beinhaltet eine Erhöhung des Stromverbrauchs um 3 % – oder 4 TWh.
Jedoch kann es an einigen Stellen Herausforderungen geben, die Upgrades erfordern werden.
Dies gilt besonders für Orte mit begrenzter Netzkapazität, so z. B. Gegenden wo es viele Hütten gibt.
Ein wesentlicher Grund, warum NVE meint das Netz das schafft, ist, dass ein Grossteil des Ladens nachts geschieht.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Citaro-Fan
Citaro-Fan
7 Jahre zuvor

Nichts für ungut, aber 1875 kWh pro Jahr sind eher wenig. 3000 kwh finde ich realistischer.
Macht für 1 Million entsprechend 3 TWh.
Für 40 Millionen sind’s 120 TWh. Ui.
Mit einer alternativlosen? kompletten Sektorkopplung wird der Stromverbrauch sich verdoppeln oder eher verdreifachen.
An der mechanischen oder Wärmeendenergie ändert sich ja nix. Wo soll der ganze Strom !regenerativ! und grundlastfähig herkommen? Kohle? Dann lieber einen effizienten, niedertourigen Diesel.
Was ist eigentlich elektrische Leistung? P= U×I, weiß jeder. Elektronen arbeiten im Verbraucher gegen eine Gegenkraft. Im Generator muss für die Ladungstrennung dann aber wieder ein Gegenmoment gegen das elektrische Feld aufgebracht werden, die Physik kann man nicht überlisten.
Also: 2×pi×M×n = U×I
Strom ist geniale Leistungsübertragung, aber KEIN Primärenergieträger.

Physikalische Grüße
Citaro-Fan

2
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Strauss
Strauss
7 Jahre zuvor

Der Strom kommt künftig aus Wasserkraft, Windrädern und Solardächern.
Natürlich muss die Speicherung noch viel zulegen. Vor allem vom Sommer auf den Winter. Da gibt s noch Arbeit für die Technik. Niedertourige Diesel mit Hybridsystem wird man in Landwirtschaft und LKW s auf der Strasse noch eine Weile sehen.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Strauss
Strauss
7 Jahre zuvor

Es gibt Kraftfahrzeuge, Kraft aus Windenergie , Kraft aus Fotovoltaik. Electric Power………

Auch wenn das der Physikus anders sieht.

0
0
Antworten
Reimer
Reimer
6 Jahre zuvor

0,35 % hört sich so wenig an.
Wenn nur der PKW – Verkehr auf Strom umgestellt werden soll, bedeutet das eine Erhöhung des Stromverbrauchs von 14 %.
Sollen nach Ihrer Vorstellung lieber 7 AKWs gebaut werden oder lieber 10.000 weitere Windkraftanlagen die Landschaft verschandeln ?
Außerdem sind Ihre Annahmen schön gerechnet und entsprechen nicht den statistischen Durchschnittwerten für Verbrauch und Kilometer-Leistung.
außerdem kommt der LKW – Verkehr mit mind. 27 TWh noch dazu.

0
0
Antworten
Dieter Machmüller
Dieter Machmüller
5 Jahre zuvor

Mitkommentatoren/Mitlesende die nicht aus der Elektrik/Elektronik kommen sollten sich hier in der Diskussion zurückhalten bzw. schweigen: Sie können sich nicht zu Fakten äussern da Ihnen das Fachwissen dazu fehlt! Aber Sie können Rechnen! Fangt einmal an…
Deutschland kann Stand 2020 ca. 100 GW/h (GIGAWATTSTUNDEN) am Tag mit der derzeitigen Topologie und Art der Stromerzeugung (mehrheitlich Konventionell also Atom, Kohle, Gas, Fliesswasser usw.! Atom und Kohle werden auf Wunsch Grün-Linker Phantasten bald verschwinden und dann gute Nacht Deutschland: es wird dunkel und Industriearm) produzieren und umverteilen. Bleiben wir bei den E-PKW mit Ihren 17,6 KW/h Verbrauch und den 8 Std. am Hausnetz (was ein Witz ist, da die Niedervolt-Stromnetze/Haushaltsstromnetze dafür nicht ausgelegt sind. Die Stromkabel sind für das mehr an Strom nicht ausgelegt und die benötigte Strommenge steht derzeit nicht zur Verfügung. Auch in naher Zukunft nicht und erst recht nicht bei Wegfall von Atom und Kohle. Es kommt dann immer die Milchmädchenrechnung von den Verbrenner-Autos die ja auch nicht alle gleichzeitig am tanken sind.
Es geht nicht um den Vorgang der Betankung, sondern darum das die erforderliche L e i s t u n g in Form von Benzin/Diesel vorrätig ist und in unvorstellbaren Mengen aus dem Boden geholt wird (mal davon abgesehen das ein Verbrenner-Tankvorgang in 4-5 Minuten normalerweise abgeschlossen ist, was aufgrund der Technologie der E-Autos die nächsten Jahrzehnte auch so bleiben wird), die zusätzlich benötigte elektrische Leistung für den Spleen Energiewende/E-Mobilität/Industrie-Revolution 4.0 aber noch nicht einmal Ansatzweise in der Pipe ist…
Rechnen wir einmal träumerisch weiter: es bleibt nicht bei den 1 Million, sondern analog zu den Verbrennern werden allein für Deutschland 45 Mio. E-Autos benötigt (wo kommen all die Rohstoffe her? Was wird mit den Abfällen, was mit dem CO² das für die Produktion freigesetzt werden muss?). Rechnen wir mal: 45 Mio. E-autos mal min. 17,6 KW/h am Tag (ohne Urlaub, ohne Vielfahrer, ohne LKW und und und) also: 45.000.000 mal
17,6 KW/h sind schlapp 792 GW/h benötigter Elektrischer Energie, die derzeit und auch absehbar auf Jahrzehnte/Jahrhunderte/Jahrtausende nicht zur Verfügung stehen wird, ja nicht einmal geplant ist! Durch die extreme Volatilität von Wind/PV Stromerzeugung, haben wir schon jetzt massivste Probleme die Strom-Netzschwankungen verursacht durch Wind/PV-Strom (weil entweder zuviel erzeugt wird und ins Netz gepresst werden muss für viel Geld an die Abnehmer im Ausland oder es Dunkel ist/kein Wind weht oder gerade eine Wolke vor der Sonne steht oder, oder…) auszugleichen! Die Anzahl der notwendigen Eingriffe zur Regulierung der Netzstabilität haben sich seit der unnötigen und Energiepreis überteuernden Energiewende mehr als verzwanzigfacht. Doll wird es wenn das letzte AKW in DE vom Netz geht und die Kohle auch nicht mehr da ist: dann reicht eine Wolke vor der Sonne oder eine andauernde Dunkelflaute aus um hier die Lichter lang anhaltend auszuschalten.

1
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)

Ähnliche Beiträge

Related Posts

KIA e-Soul - Weltpremiere
Elektroauto Hersteller

Kia e-Soul: 150 kW (204 PS), 64-kWh-Batterien und CCS-Schnellladeanschluss

10. April 2019
0
Hongqi SUV-E-HS3
Elektroauto News 2018

Hongqi bringt ersten elektrischen SUV E-HS3 auf den Markt

31. Dezember 2018
0
Tesla Model 3
Elektroauto Hersteller

Timelapse-Video: In 48 Sekunden zum fertigen Tesla Model 3

31. Dezember 2018
0
Über 16.100 Ladepunkte Ende 2018 in Deutschland
Elektroauto News 2018

Über 16.100 öffentliche Ladepunkte in Deutschland Ende 2018

15. April 2019
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Deutsche Automobilhersteller investieren 40 Milliarden Euro in E-Mobilität

    VDA: Deutsche Autohersteller stecken bis 2020 40 Milliarden Euro in die Elektromobilität

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    10
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten