• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Ausblick: Was macht die Elektrooffensive in den USA?

Stefan GrundhoffbyStefan Grundhoff
25. Januar 2023
Lesedauer: 4 Minuten
Stefan GrundhoffbyStefan Grundhoff
25. Januar 2023
Lesedauer: 4 Minuten

© Abbildung(en): Porsche

Home Elektroauto News 2022

Einst nur das Land der Gas-Guzzler, kommen die Vereinigten Staaten so langsam auf dem Geschmack nach der großen Elektromobilität. In dem Flächenstaat gibt es noch viel zu tun, doch die Infrastruktur der USA wächst langsam und stetig.

Als Nachrichten durch die europäischen Medien geisterten, dass es gerade vor den Ladesäulen der Einkaufszentren am Wochenende zu Warteschlagen und tumultartigen Zuständen kommen würde, staunten viele in Europa nicht schlecht. Die USA und Elektro – ist das bereits so ein Boom? Wer durch den Großraum Los Angeles oder die San Francisco Bay Arena fährt, der fällt mit einem Verbrenner beinahe schon unangenehm auf.

Tesla Vorreiterstellung. Audi, Porsche und Mercedes holen auf

Die Zahl der Tesla-Modelle ist gewaltig, immer mehr Audi E-Tron oder Porsche Taycan surren über die Straßen und auch Elektronewcomer wie Kia EV6 oder VW ID4 drücken dem Straßenverkehr ihren Stempel auf. Doch ist das wirklich ein reales Bild der USA oder laufen die Elektromobile allein im grünen Vorzeige-Bundesstaat Kalifornien prächtig?

Fraglos befindet sich Kalifornien einmal mehr in der Vorreiterrolle und das betrifft nicht nur die Zahl der Elektroautos, sondern auch die Ladesäulen an sich. Der Amerikaner ist bekannt dafür, dass er sein Elektroauto in erster Linie in der heimischen Garage auflädt, doch in den großen Agglomerationen sieht man auch im öffentlichen Straßenverkehr immer häufiger Hinweisschilder auf Ladeparks.

Waren diese einst nur für Tesla-Modelle gedacht, so holen gerade die beiden großen Betreiber EV Go und Electrify America mächtig auf. Viele Amerikaner nutzen die Ladesäulen dabei an den großen Einkaufszentren, doch auch immer mehr Banken, Coffee Shops oder Parkhäuser bieten eine Reihe von Ladesäulen an. „Ich lade hier in der Region immer wieder, wenn ich auf der Durchreise hin“, erläutert der 59jährige Paul und nimmt einen kurzen Schluck aus seinem Kaffeebecher, „ich komme aus San Luis Obispo und bin auf dem Weg nach Los Angeles. Hier in Santa Barbara passt es prächtig nachzuladen.“ Erst vor wenigen Wochen hat Paul seinen Lexus RX gegen einen Mercedes EQS SUV eingetauscht und ist mächtig angetan. Derzeit tankt der Luxus-SUV mit 153 Kilowatt nach: „Ich habe mich auch für ein Tesla Model X interessiert, aber hier gab es keine Testfahrten und der Innenraum war meiner Frau eh zu billig.“ Jetzt macht Paul einen kurzen 15-Minuten-Zwischenstopp und surrt weiter Richtung Los Angeles.

Ladeinfrastruktur schwankt innerhalb der Vereinigten Staaten extrem

In einer Stadt wie Santa Barbara gibt es nicht derart viele Schnelllader wie im sonnigen San Diego im Süden, der Bay Arena oder eben in Los Angeles, doch es reicht und das Ladetempo stimmt. Hier kann man bei Electrify America mit bis zu 300 kW nachtanken. Da reichen 15 Minuten je nach Auto für 150 Meilen oder mehr Reichweite. Außerhalb von Kalifornien sieht das Ganze oftmals schwieriger aus. Am einfachsten kann man noch in den Küstenregionen wie New York, Boston, Miami, Fort Lauderdale nachladen und auch in den Bundesstaaten wie Texas, Nevada, Georgia oder Michigan wird das Schnellladenetz mit Hochdruck ausgebaut. Am besten ist das Ladenetz auf den Fernstrecken an Interstates und Highways noch bei Tesla, wo die einzelnen Modelle 3, S, Y oder X an hell erleuchteten Superchargern Kraft für die nächsten hunderte Meilen nachzapfen.

Eines der größten unabhängige Ladenetze in den USA bietet Electrify America an. Derzeit bieten die in den USA über 3.400 Schnelllader an knapp 800 Stationen an. Dabei sind die Konditionen oftmals günstiger als in Europa und speziell Deutschland. Besonders in den Morgenstunden lassen sich Elektrofahrzeuge an vielen 150-kW- oder 300-kWHyperchargern mit einem günstigen Preis von rund 0,30 Dollar pro kWh nachtanken.

Selbst tagsüber berechnen viele Hypercharger gerade einmal 0,35, 0,39 oder 0,43 Dollar pro Kilowattstunde Strom, während in Europa eine ähnliche Strommenge 0,60 bis 0,80 Euro kostet. Gezahlt werden kann wie bei uns per App oder Ladekarte. Dann wird es bisweilen sogar noch günstiger, denn einige Hersteller verkaufen ihre Elektroautos gleich mit ein bis zwei Jahren Ladestrom inklusive. Und die normalen Preise an der Schnellladesäule werden oftmals per Apple Pay, Google Pay oder einfach Kreditkarte gezahlt.

Dabei richten sich die Preise an den einzelnen Ladestationen nicht nur nach der Tageszeit oder ob ein Vertrag existiert oder nicht, denn auch einzelne Bundesstaaten haben untereinander bisweilen mächtige Unterschiede. Kostet eine Kilowattstunde in Staaten wie New York, Florida oder Kalifornien ohne Rahmenkontrakt bei Electrify America beispielsweise tagsüber 0,43 Dollar, wird in einzelnen Staaten allein pro Minute abgerechnet. Bis zu einer Geschwindigkeit von 90 kW sind es 0,16 Dollar pro Minute – bis 350 kW dann 0,32 Dollar pro kleinster Zeiteinheit. Für die Spartarife ist lediglich eine Grundgebühr von vier Dollar pro Monat zu entrichten, die sich mit zweimal nachladen auszahlt.

Günstigere Preise als in Europa & Vorabreservierung gehören zum guten Ton!

Der Anbieter EV Go verkündet stolz, dass rund 140 Millionen Amerikaner in einer Reichweite von zehn Meilen zu einem EV-Go-Lader wohnen. Insgesamt bietet EV Go 850 Schnellladestationen in 60 Metropolregionen. Die Preise pro Kilowattstunde liegen mit 0,22 bis 0,34 Dollar ebenfalls deutlich unter den europäischen Konditionen. Besonders praktisch: einzelne Ladestationen lassen sich im Voraus buchen, sodass diese nicht von anderen Elektroautonutzern belegt sind, wenn man eintrifft.

In den Flächenstaaten gerade im mittleren Westen sieht es dagegen deutlich schwieriger aus. Wer beispielsweise auf der Route 66 unterwegs ist oder den Flächenstaat USA auf dem Lincoln Highway von San Francisco nach New York mit einer Strecke von mehr als 5.000 Kilometern per E-Fahrzeug durchqueren will, der sollte sich vorher Gedanken über seine Zwischenstopps machen.

Selbst auf den klassischen Touristenrouten ist es mit einem Elektroauto mitunter schwierig. Das liegt nicht nur an der überschaubaren Anzahl von Ladern an sich, sondern speziell an den fehlenden Schnellladern, denn wenn eine Ladesäule in der Nähe von Bankgebäude oder Café zum Verweilen einlädt, dann ist das Tempo oftmals überschaubar, denn das eigene Akkupaket im Unterboden des Elektromodells erstarkt mit kaum mehr als sieben oder maximal 22 Kilowatt. Dann wird es längerer Shoppingstopp oder man übernachtet gleich bis zum nächsten Morgen.

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist Firmeninhaber und Geschäftsführer von press-inform und press-inform consult. Er ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
8 Comments
Djebasch
Djebasch
3 Jahre zuvor

Tolle Informationen!
Wäre toll gewesen auch mal was zu den Verkaufszahlen zu hören mit dem Vergleich zu den US Verbrenner Verkaufszahlen.

6
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Mr.Hu
Mr.Hu
3 Jahre zuvor

E-Autos in den USA – spannendes Thema. Beim Artikel fehlen mir aber grundlegende Informationen, z.B. Marktanteil unterschiedlicher Antriebe oder ein Ranking. Auch hättet ihr erwähnen sollen, dass auch die Amis eher mit E-Mobilität fremdeln, und Tesla stößt sogar beim Präsidenten auf Ablehnung. Dazu kommt, dass die Bevölkerung noch stärker an Brennstoffzellen interessiert ist als bei uns. Kalifornien beispielsweise baut eine H2-Infrastrukrur auf und wird sogar Plug-ins ab 50km E-Reichweite in Zukunft zulassen.

Zuletzt bearbeitet am 3 Jahre zuvor von Mr.Hu
5
-6
Antworten
Antworten anzeigen (3)
panib
panib
3 Jahre zuvor

Es gibt auch in den USA Menschen, die Hirn haben. Die Burschen sind, wie wir, auf einem Elektroauto-Trip, haben aber begriffen, wie man die Absatzzahlen steigern kann. Richtig- mit billigem Strom. Ob sie auch so etwas wie Ökoprämien kennen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Unsere Politiker, Auto- und Stromfritzen sind leider cerebral nicht auf der Höhe. Runterfahren und sehr bald Abschaffung der Umweltprämie, massive Erhöhung der Strompreise, eine Preiserhöhung bei den Autos nach der anderen und zunehmende Entwicklung von Dickschiffen statt kleiner Autos – dümmer geht’s doch gar nicht. Fakt ist ja wohl, dass sich Auto-Normalo bei uns kein E-Auto leisten kann. Und auch nicht kaufen wird, wenn er hört, dass die Dinger ihm wegen der hohen Strompreise noch nicht mal beim Verbrauch Vorteile bringen.
Dass die E-Autos und vor allem Teslas in den USA boomen, ist für mich keine Uberraschung. Bei dem Bummeltempo, das die Amis fahren dürfen, liegt es irgendwie nahe, dass sie sich ihre Sänftenfahrten durch Geräuscharmut noch angenehmer machen. Und bei den Geschwindigkeiten reicht auch das Tesla Simpelfahrwerk.

1
-3
Antworten
Antworten anzeigen (1)

Ähnliche Beiträge

Related Posts

BEM fordert: "Leichte e-Fahrzeuge besser fördern"
Automobilindustrie

Umfrage: Autobranche vorsichtig optimistisch

2. Januar 2023
0
Noah Wand
Elektroauto Hersteller

Gebaut aus Kompromissen: SION von Sono Motors auf großer Geldtournee

31. Dezember 2022
0
CATL: Zellproduktion startet in Thüringen
Elektroauto News 2022

CATL: Zellproduktion startet in Thüringen

30. Dezember 2022
0
Betrachtung: Offroader der Zukunft nur noch mit Stecker?
Elektroauto News 2022

Betrachtung: Offroader der Zukunft nur noch mit Stecker?

30. Dezember 2022
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Polestar: "Das 100.000ste Fahrzeug ist ein weiterer Meilenstein für uns"

    Polestar: "Das 100.000ste Fahrzeug ist ein weiterer Meilenstein für uns"

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    8
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten