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Tesla Auftragsbestand um rund zwei Drittel eingebrochen

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
2. Januar 2023
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
2. Januar 2023
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Joe Seer / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Derzeit wird es nicht ruhig um den amerikanischen Elektroautohersteller Tesla. Nicht aber weil neue Absatzrekorde im Raum stehen, neue Modelle eingeführt werden oder spannende Entwicklungen zu erwarten sind. Vielmehr werden Produktionen in der Giga Shanghai gestoppt, die Aktie leidet unter Elon Musks Fokus auf Twitter und auch ansonsten sieht es nicht gänzlich positiv aus. Denn nun soll sich auch noch der weltweite Auftragsbestand im letzten halben Jahr offenbar dramatisch verkleinert haben.

Laut Troy Teslike, einer belastbaren Quelle für Tesla-Statistiken und -Prognosen, lag der Auftragsbestand zum 8. Dezember 2022 bei schätzungsweise 163.000. Somit ging die Zahl der bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Autos in den letzten Monaten um rund zwei Drittel zurück. Wie InsideEVs im eigenen Artikel ausführt lag der Auftragsbestand von Tesla im Zeitraum von März bis Juli noch bei über 470.000 Stück. Der Rückgang sei mit verbesserten Auslieferbedingungen zu begründen sowie der Produktionssteigerung in der Giga Texas als auch in der Giga Berlin. Dort konnte Mitte Dezember ein neuer Rekord von 3.000 Fahrzeugen pro Woche verkündet werden.

An sich ein positives Zeichen, dass die Anzahl der gefertigten E-Fahrzeuge von Tesla steigt. Allerdings bleibt das Absatzwachstum dahinter zurück. Sprich, die Produktionsrate liegt nun deutlich vor der Nachfrage nach den Tesla-Stromer. Wie sonst ist der Abbau des Auftragsbestandes um rund zwei Drittel zu erklären? Auf seinem Twitter-Account zeigt Troy Teslike weitere Daten, welche kurze Wartezeiten für die verschiedenen Tesla-Modelle offenbaren. So bekommt man in China alle Versionen von Model 3 und Y ohne nennenswerte Wartezeit (7 Tage). Lange warten muss man dort nur auf das Model S Plaid und Model X Plaid, die in den USA gefertigt werden.

In Amerika selbst seien die Lieferzeiten nochmals eine Spur schneller. Insbesondere für das Model S Plaid und Model X Plaid. Lediglich die Long-Range-Varianten von Model 3, Y, S und X haben noch Wartezeiten von einem Monat oder länger. In Europa schließlich gibt es kein einziges Modell, das mit Wartezeiten von 7 Tagen geliefert wird, hier muss man auf alle Varianten 50 Tage oder länger warten. Bei den Plaid-Modelle, welche ebenfalls aus den USA nach Europa geschifft werden, stehen Lieferzeiten von fast vier Monaten im Raum.

In den Vereinigten Staaten erhält man inzwischen einen Rabatt von 7.500 Dollar auf das Model 3 und Y, wie Reuters kurz vor Weihnachten berichtete. Die Nachrichtenagentur meldete auch, dass man in China derzeit beim Kauf bestimmter Modelle einen Rabatt und einen Versicherungszuschuss von umgerechnet zusammen etwa 1.350 Euro erhält. Wohl alles, um die Nachfrage nochmals anzuheizen.

Quelle: InsideEVs.de – Teslas Auftragsbestand geht stark von 476.000 auf 163.000 zurück

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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24 Comments
Tomas Angelus
Tomas Angelus
3 Jahre zuvor

Dass diese Seite übelste Fake News verbreitet an dem Tag, an dem die offiziellen Auslieferungszahlen kommen, ist unverzeihlich. Ich fordere alle auf, diese Seite zukünftig zu ignorieren.
Ein dahergelaufener Beobachter, der keine Ahnung hat von den internas bei Tesla, als zuverlässige Quelle zu zitieren, zerstört jede Glaubwürdigkeit.

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Johann
Johann
3 Jahre zuvor

Das kann ich mir nicht vorstellen. Es ist ja schließlich hier von Tesla-Fans ganz klar gesagt worden, dass die Maschinen einfach mal 5-6 Wochen in Ruhe gereinigt werden müssen. Und warum nicht gleich in allen Werken? Danach geht es richtig los: der $25,000 Tesla wird gebaut, der Cybertruck und der Roadster. Dann läuft der Laden! 2023 wird das beste Jahr von Tesla! An der Börse wird die Aktie explodieren!

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Daniel W.
Daniel W.
3 Jahre zuvor

Tesla hat den Erfolg nicht gepachtet. Wenn aus dem Genie ein Irrer wird, dann kann es sehr schnell bergab gehen, denn einen „Elon Trump“ braucht nun wirklich keiner in diesen schwierigen politischen Zeiten.

Ich hoffe, dass sich Elon Musk noch besinnt und seine politischen Allmachtsfantasien von einem Psychologen therapieren lässt, um sich wieder dem E-Auto und vor allem dem Semi Truck zu widmen.

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Silverbeard
Silverbeard
3 Jahre zuvor

Der Rabatt von 7.500USD in den USA wurde im Vorgriff auf den staatlichen Bonus ab diesem Jahr gewährt. Tesla wollte verhindern, dass alle Bestellungen für das Jahresende in den Januar ’23 verschoben werden.

Grundsätzlich ist es so, dass inzwischen die Fabrik in Shanghai alleine im Jahr soviel Fahrzeuge produzieren kann, wie Tesla 2021 weltweit ausgeliefert hat. Da kann es schon mal vorkommen, dass Auftragseingang und Erweiterung der Produktionskapazität nicht parallel steigen.

Wobei ich kurze Lieferzeiten als Kunde nicht nachteilig empfinde. Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, keine Luxusuhr, auf die man monate-, oder jahrelang waren kann, weil man sowieso noch eine für den Alltag hat.

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heinr
heinr
3 Jahre zuvor

na ja, Herr Musk hat seinen Namen und die Marke Tesla verbrannt.

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Peter Bigge von Berlin
Peter Bigge von Berlin
3 Jahre zuvor

„…. Sprich, die Produktionsrate liegt nun deutlich vor der Nachfrage nach den Tesla-Stromer. Wie sonst ist der Abbau des Auftragsbestandes um rund zwei Drittel zu erklären…“
:-) … Nachst ist kälter als draußen :-))))))
„Wenn es nachts kälter ist als draußen, sollte man lieber zu Fuß als bergauf gehen, weil es dann nicht so dunkel ist? Obwohl bergauf ist eigentlich näher als zu Fuß. Und vor allem ist es wärmer als bergab. Aber für schwangere Jungfrauen ist es immer weiter als tagsüber. Nur für die drei lustigen Zwei wird es immer kälter sein als mit dem Zug, denn der Zug fährt schneller als im Stehen. Aber trotzdem braucht der Zug länger als im Flugzeug weil das Flugzeug im Wasser weiter fliegt als in Milch. Ist ja auch kein Wunder, das Flugzeug ist morgens ja auch leichter als mit dem Zug. Man kann aber auch zu Fuß mit dem Auto schwimmen. Das ist sogar billiger als in der Stadt. Aber das Beste überhaupt – man bleibt einfach daheim. Da isses immer noch schöner als zu Hause! Doch wo hat die Banane ihre Gräten?“

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Michael Dierolf
Michael Dierolf
3 Jahre zuvor

Danke an Elon musk für die „ Twitter files „ . Einfach mal lesen , was da so ans Tageslicht kommt . Aber , scheinbar meinen diejenigen , die sich auf „ der richtigen Seite „ stehend sehen , das Zensur
Und Sperrung von Account s Sie nie treffen könnte weil Sie moralisch so erhaben sind .

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Michael Dierolf
Michael Dierolf
3 Jahre zuvor

interessant zu sehen wird sein ob ab ca 2025 immer noch so aktiv „ Tesla / Musk bashing „ betrieben wird , wenn 80 Prozent des BEV Marktes die Chinesen und Tesla bestreiten .
ich würde an Seite der bezahlten Tesla hater jetzt schon mal nach chinesischen Sponsoren Ausschau halten . Andere werden wohl bis dahin nicht mehr da sein . Es sei denn , sie kommen aus
Einem anderen Bereich als der Auto Industrie…

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panib
panib
3 Jahre zuvor

Quod erat expectandum .

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