• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Ionity-Preispolitik führt zu Zerwürfnis mit EnBW

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
19. März 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
19. März 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Ionity

Home Automobilindustrie

Wir erinnern uns, Anfang des Jahres war der größte Aufreger in der Elektroauto-Szene die Ankündigung des Schnellladenetzwerkes Ionity, den Preis pro Kilowattstunde für einen Teil der Kunden auf 79 Cent anzuheben. EnBW machte da nicht mit und ermöglichte das Laden an Ionity-Ladestationen für 0,49€ statt 0,79€ pro kWh. Doch damit ist ab dem 02. April 2020 Schluss. Denn Ionity und EnBW gehen getrennter Wege. Grund dafür ist die aktuelle Preispolitik des Ladeinfrastrukturbetreibers.

Ab April 2020 keine Zusammenarbeit von Ionity und EnBW mehr

Ab dem 02. April 2020 werden EnBW mobility+ Kunden weiterhin Zugang zum größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) haben. Nur Ionity wird dabei keine Rolle mehr spielen. Denn die Vorstellung von deren Preispolitik und EnBWs Ansichten zur E-Mobilität passen nicht mehr zusammen. Als Betreiber von Ladeinfrastruktur hat das Unternehmen das größte Schnellladenetzwerk Deutschlands errichtet und baut dieses in hohem Tempo weiter aus. „Einen Preis von 79 Cent je Kilowattstunde halten wir zur Förderung der Marktentwicklung nicht für zielführend“, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass die Elektromobilität zunächst aus Sicht der Verbraucher betrachtet werden muss. Hier braucht es in der aktuellen Marktwachstumsphase vor allem zwei Dinge, um Menschen zu einer nachhaltigeren Mobilität zu bewegen: Einfachheit und Wirtschaftlichkeit.“

Laut EnBW müsse man die eigenen „Produkte a. leicht verständlich, b. einfach nutzbar und c. uneingeschränkt zugänglich machen“. Explizit gibt der Betreiber von Ladeinfrastruktur  zu verstehen, dass Ionity keinen der Punkte erfülle, um den Markt beim Wachsen zu unterstützen. Vielmehr sehe das Unternehmen, dass die dort umgesetzte Maßnahme bei Kund*innen und in der Branche für erheblichen Unmut gesorgt hat. „Elektromobilitätskritiker genauso wie Klimawandelleugner können die Preismaßnahme zudem dankend als Beleg einer vermeintlich nicht funktionierenden, batterieelektrischen Mobilität aufnehmen“, etwas was EnBW nicht unterstützen wolle.

EnBW: Blick über den Tellerrand sei für Ionity notwendig

Zwar wisse die EnBW, „dass der Ausbau von Ladestationen eine signifikante Zukunftsinvestition bedeutet – und wir wissen, dass solche Investitionen klug und langfristig kalkuliert sein müssen.„ Dem Unternehmen sei allerdings auch bewusst, dass „alle Beteiligten sinnvoll zusammengebracht werden müssen – anstatt den Blick nur auf die eigenen Belange zu richten.“ Etwas was man beim bisherigen Partner Ionity wohl noch nicht ganz verstanden habe.

„Unsere Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem Betreiber Ionity auszusetzen, ist keine Entscheidung gegen deren Angebot an Ladeinfrastruktur, sondern ein klares und ausdrückliches Bekenntnis zu einer alltagstauglichen und einfachen Elektromobilität für alle, bei der E-Autofahrer*innen und ihre Bedürfnisse mitberücksichtigt werden. Nur so kann Elektromobilität in der Breite begeistern – und gleichzeitig ihren Beitrag zu einer umfassenden Verkehrswende leisten.“

Abschließend gibt der Betreiber von Ladeinfrastruktur  zu verstehen, dass der Beitrag zu einer umfassenden Verkehrswende eine marktübergreifende Aufgabe sei. Deswegen bleibt EnBW auch weiterhin gerne mit Ionity im Austausch und hält die Tür für eine erneute Integration ins eigene Ladenetzangebot offen.

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 19. März 2020

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
24 Comments
Robert
Robert
6 Jahre zuvor

jawohl genau so ist es Inoity läßt nur die eigene Klientel günstig laden alle anderen will man da nicht haben
hoffe doch das deshalb ionity die Fördergelder zurückzahlen muss.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Peter W
Peter W
6 Jahre zuvor

Gut so. Schön, dass die EnBW sich nicht an den Abzockerpreisen beteiligt. 50 Cent je kWh sollte die Schmerzgrenze sein, alles Andere ist nicht zu vermitteln und beschädigt die E-Mobilität.
Der Corona Virus und seine Folgen werden auch bald zeigen, wie sauber die Luft in den Städten sein kann, wenn die stinlenden Verbrenner weniger werden.

0
0
Antworten
panibodo
panibodo
6 Jahre zuvor

Ich stehe weiterhin rätselnd vor der, für mich, Tatsache, dass die öffentliche Reaktion auf die unglaublich dumme Entscheidung von Ionity weitgehend ausgeblieben ist. Der CEO der Firma hätte m.E. sofort seinen Hut nehmen müssen. Einen größeren Widerspruch zwischen dem Ziel, die Verbrenner von der Straße zu bekommen und der Erhöhung der Strompreise bis zum Faktor 10 kann es aus meiner Sicht gar nicht geben. Nicht zuletzt dürfte das Vertrauen in die Ladesäulenbetreiber massiven Schaden genommen haben. Wer, bitte, kauft ein eh schon völlig überteuertes E-Auto, wenn er danach nicht einmal halbwegs Planungssicherheit für die Zukunft hat. In diesem Zusammenhang sehe ich auch die Meldung, die durch die Presse ging, dass der Besitzer eines Nissan Leaf 19.000.- € für den Austausch seines defekten Akkus auf den Tresen des Händlers legen sollte.
E-Auto heute? Niemals. Auch nicht mit bis zu 8.000.- € Rabatt (Hyundai).

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (2)
Karl
Karl
6 Jahre zuvor

Sehr gute Einstellung und Kommunikation von EnBW,
auch wenn ich mir (gerüchteweise) die Ladekarte als BMW Motorradverbrennerfahrer (noch) für Ionity zum Laden meines Teslas ja sorgen könnte, verzichte ich auf diese Vorzugsbehandlung und lade weiter auf Langstrecke beim nicht geförderten Supercharger-netzwerk.
Ich würde aber auch erwarten, daß Ionity die Fördergelder zurückzahlt – oder den Businessplan offenlegt.

0
0
Antworten
Marc
Marc
6 Jahre zuvor

Jetzt kann man nur hoffen, das sich noch mehr Anbieter von ionity abwenden und durch die Corona Krise und den nicht stattfinden anmelden und fahren von deutschen Elektro Autos dieses Jahr , Ionity wieder vom Elfenbein Turm runter kommen und normale Preise anbieten

0
0
Antworten
Günter
Günter
6 Jahre zuvor

EnBW hats wirklich verstanden. Nur durch einen guten Kundenservice, der auch Fairness einschließt, kann ein Unternehmenzu recht wachsen. Gut das eigennützige Unternehmen dabei untergehen.

0
0
Antworten
Stefan Balz
Stefan Balz
6 Jahre zuvor

BRAVO.

0
0
Antworten
BevKombiFan
BevKombiFan
6 Jahre zuvor

Hab ich schon gehört und ich feiere diese Entscheidung von ENBW!
Super Jungs! Ihr werdet mir immer sympatischer!

0
0
Antworten
Alfred Süss
Alfred Süss
6 Jahre zuvor

Bravo ENBW ….die Europäer bekommen es sowiso nie auf die Reihe mit der Ladeinfarstrucktur…zu viele Wasserköpfe…und zu Tode Regulierer…
Kauft euch einen …….TESLA…… alles unkomplitziert, einfaches und teilweise kostenloses Laden (Weltweit bestes Ladenetz)

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (2)
Karl Hoppenstett
Karl Hoppenstett
6 Jahre zuvor

Als ich von diesen Preiserhöhungen gehört habe dachte ich mir direkt „was für A… löcher“.
Ich habe das klar in Verbindung mit VW gebracht. Die wohl die Leute zwingen wollen ihre Autos zu kaufen weil andere nicht mehr bezahlbar zu laden sind. Moralisch hat sich scheinbar auch das neue Management nicht verbessert. Am besten noch Geld machen mit Tarifen und Grundgebühren wie Mobilfunkanbieter.
Eine sehr gute Entscheidung die ich feiere und den Namen EnBW werde ich mir merken.
(Ionity auch… )

0
0
Antworten
Ronny
Ronny
6 Jahre zuvor

Wobei man sagen muss das man beim laden mit GET Charge sehr oft einen Preis von 89Cent/kWh zahlen soll !
Finde ich auch viel zu viel !!!
ENWB macht einen guten Job .. die Hotline ist nett und fast immer einen Hilfe.
Ich werde von ENBW eine Karte beziehen, sobald ich meinen eGolf bekomme.
Leider funktioniert die Kommunikation per App beim Ladeversuch oft nicht.

0
0
Antworten
Peter
Peter
6 Jahre zuvor

Das klare Statement ist erst mal super und eine schallende Ohrfeige für die Ionity Deppenfirma.
Was bedeutet das nun für den Ausbau der DC Schnelladesysteme?
Baut die jetzt Ionity weiter oder EnBW oder beide?

0
0
Antworten
Dieter Perner
Dieter Perner
6 Jahre zuvor

Nach dem Lesen des Berichts, komme ich zur folgenden Schlussfolgerung. Wenn genug Leute ein Elektroauto gekauft haben und auf den Strom angewiesen sind, kann man den Preis erhöhen.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Tommi
Tommi
6 Jahre zuvor

Ionity wird dann so langsam zu einem geschlossenen Netz für bestimmte Marken so wie das Supercharger-Netz von Tesla.

Der Unterschied ist, dass man auf der einen Seite bei Tesla nicht für Geld und gute Worte mit anderen Fahrzeugen laden kann, bei Ionity aber doch. Auf der anderen Seite ist Ionity vom Staat gefördert. Das hat dann wiederum ein Geschmäckle. Der Statt fördert also indirekt bestimmte Autohersteller.

0
0
Antworten
MrMoe
MrMoe
6 Jahre zuvor

Was mach ich denn jetzt mit meinem Hyundai. Eigentlich sind die doch Partner von Ionity, die Karte wird aber über ENBW bereitgestellt…
An und für sich wäre mir Ionity auch komplett egal. Nur sind die irgendwie auf der meinen Strecken an den Schlüsselpunkten. Da gibt es meist auch ENBW Säulen, aber immer nur wenige, die dann meist immer schon belegt sind. Alternativ hätte ich noch Fastnet, die auch net wirklich billiger sind…

0
0
Antworten
1 2 Weiter »

Ähnliche Beiträge

Related Posts

Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt
Automobilindustrie

Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt

5. April 2023
0
Lamborghinis Zukunft: CEO Winkelmann zeigt sich skeptisch gegenüber E-Fuels
Automobilindustrie

Lamborghini will Strom: CEO Winkelmann skeptisch gegenüber E-Fuels

5. April 2023
0
E-Fuel-pkw-lkw
Automobilindustrie

Fraunhofer ISI: E-Fuels nicht sinnvoll bei Pkw und Lkw

4. April 2023
0
Forschung-Entwicklung-Automobilindustrie
Automobilindustrie

Deutsche Autoindustrie: 250 Milliarden Euro für die Transformation

4. April 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    HYB Energy

    HYB Energy stellt mobiles Schnellladesystem für Elektroautos vor

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    24
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten