BMW geht mit hohen Zielen für Wachstum in das Jahr 2021 und bringt nun die Vorreiter einer radikalen Technologie-Offensive auf die Straße. Dennoch kam der offensive Wandel hin zur E-Mobilität für einige Beobachter zu spät. Und dies nachdem BMW mit dem i3 bereits in frühen Jahren ein E-Auto auf die Straße gebracht hat; damit die Grundlage Wegbereiter der Elektromobilität zu werden.
BMW-CEO Oliver Zipse wollte den vermeintlichen Rückfall des Herstellers bei E-Autos nicht auf sich sitzen lassen und äußerte gegenüber Reuters: „Es gibt die Wahrnehmung, dass wir eine Pause gemacht haben, aber wir haben tatsächlich keine Pause gemacht. Wir haben auf den Moment gewartet, in dem die Elektromobilität wirklich in höhere Stückzahlen kommt.“ Nun wolle man in die Offensive gehen. Dabei sehe er die Chance, seine Aktie mit Tesla konkurrieren zu lassen.
BMW rechnet damit, dass die Hälfte seiner Verkäufe bis 2030 vollelektrische Modelle sein werden, was als konservativerer Ansatz angesehen wird als bei Rivalen wie Volkswagen, dessen Aktien durch ehrgeizige Elektrifizierungspläne in die Höhe getrieben wurden. BMW baut derzeit Modelle mit Verbrennungsmotor, Hybrid- und Elektroantrieb auf gemeinsamen Plattformen. Eine eigenständige Plattform wie bei Marktbegleiter wird erst 2025 erwartet. Aber auch diese ist wieder breit aufgestellt und wird Autos mit Benzin- und Dieselverbrennungsmotoren unterstützen, als auch Plug-in-Hybride. Eine klares Bekenntnis zur E-Mobilität sieht anders aus.
Begründet wird der Schritt von BMW durch Zipse wie folgt: „Wenn man sich ansieht, was auf dem Markt mit diesen (dedizierten elektrischen) Plattformen passiert, sehen die Autos alle gleich aus. BMW bedient sehr spezifische, hochbezahlte Kunden, ich denke, sie wollen keine Autos, die alle gleich aussehen.“ Zudem wolle man „den Verbrennungsmotor auf eine vernünftige Art und Weise am Leben erhalten“, denn aus seiner Sicht würden Verbesserungen am Motor helfen, die Klimaziele zu erreichen. Wobei der Verbrenner zumindest bei Tochter MINI ab Ende 2030 keine Rolle mehr spielen wird, wie wir berichten konnten.
Quelle: Automotive News Europe – BMW CEO defends EV expansion timing

Genial! Die Aussage muss ich mir unbedingt merken wenn ich das nächste Mal zu spät zur Arbeit komme. Ich bin gar nicht zu spät, ich habe nur abgewartet. Genial diese Top-Manager, jetzt weiß ich warum die so viel Geld verdienen. Die sind einfach so gut!
Auf den Moment geartet? Der Moment ist schon, wo sind die Produkte? Die Kunden lässt man warten! Meine Herren echt unglaublich. Feuert ihn endlich, ein Unsympath, er toppt es immer wieder. Tesla geht bald pleite, wir haben nur abgewartet. Um unsere Stinker so lange wie möglich zu verkaufen und dick Kohle zu schäffeln, damit ich immer noch mehr in meine Taschen stecken kein.
„ sehen die Autos alle gleich aus. BMW bedient sehr spezifische, hochbezahlte Kunden, ich denke, sie wollen keine Autos, die alle gleich aussehen.“
Einfach unsympathisch unglaublich.
Ein BMW war und ist ein Auto für ganz normale Menschen, die einfach ein Auto haben wollen, das gut fährt und Spaß macht und am Zahn der Zeit ist, den Anderen gern auch voraus. Und jetzt kommt er mit hochbezahlten Kunden, ist das sein ernst? Man braucht sich nur den iX anschauen, was fürn Schiff, der i4, das kommt schon eher in die Richtung BMW, ist aber nicht konsequent genug. Da kann man nur hoffen, dass 2025 was kommt, aber wahrscheinlich dann auch erst mal nur SUVs.
Diese Aussage ist doch sehr vernünftig! Die Nachfrage für eAutos war gemessen an der Anzahl aller verkauften Fahrzeuge aus vielerlei Gründen die letzten Jahre sehr verhalten und ist mit der Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen (Ladenetz, verbesserte Batterietechnologien, Anreizsysteme usw.) nur langsam gestiegen. Ein kommerzielles Unternehmen kann nicht gegen die jeweils aktuelle Kundenachfrage operieren. Gute Unternehmer können aber durchaus neue Trends vordenken (siehe i3), aber erst dann großflächig umschwenken, wenn es kommerziell erfolgsversprechend ist.
BMW wird schrumpfen, kein Zweifel
Zudem wolle man „den Verbrennungsmotor auf eine vernünftige Art und Weise am Leben erhalten“
ECHT JETZT!…
Das ist eine Konsequenz aus dem Kunden-Feedback zum i3. Der war zu speziell und für die üblichen BMW Kunden kein BMW. Der BMW Kunde will ein BEV, das auch die Anforderungen an einen BMW bedient – eben aus Freude am Fahren. Nun machen sie genau das. Der i4 ist ein elektrifizierter 4er. Kein komisch daherkommender, schmalbereifter Hatchback. Der war zwar sehr fortschrittlich, aber keinesfalls ein „echter“ BMW. Ich persönlich empfinde diese Strategie nicht als per se falsch. War aber auch schon immer ein Fan der Fahrzeuge. Daher wollte der i3 bei mir nicht so recht ins Bild passen. Da ist der i4 schon um Welten gefälliger. Er muss sich aber an seinen Leistungen messen, und ich denke da nicht Beschleunigungs- und Leistungswerte, sondern an Reichweite, Ladegeschwindigkeit etc. und da könnte sich diese Strategie rächen. Eine reine BEV-Plattform sollte da im Vorteil sein. Jedoch hat BMW auch viel Erfahrung mit dem i3 gesammelt. Gemessen an seiner (sündhaft teuren) Bauart – Leichtbau Overkill inklusive Kohlefaser-Monocoque, Energiesparbereifung etc. war Energieverbrauch und Realreichweiten jetzt nicht so beindruckend. Vielleicht auch deshalb jetzt das umdenken hin zu einer konservativen und wesentlich günstigeren Plattform. Ich werde es gespannt beobachten.
Den Verbrennungsmotor am Leben erhalten, manche merken keine Einschläge mehr. Ökologisch absolut inakzeptabel und ökonomischer Schwachsinn, da diese Technologie keine Zukunft mehr hat.
Die Absatzzahlen werden stark sinken.
BMW hat doch jetzt schon verloren, nämlich Kunden, die in den letzten Jahren schon BEVs wollten und für die der I3 nicht passte.
Ich habe hier einen Freund mit Versicherungs-/Finanzierungs-/Vermittlungsbüro.
Die hatten 4 3er und einen 5er Touring.
Die 3er sind schon Konas geworden, der Cheffe wollte erst mal Erfahrungen sammeln (lassen) und der 5er wird nun vermutlich ein Ioniq5, wenn der rechtzeitig lieferbar wird. Dass ein iX3 gegen einen Ioniq5 ein schlechter Witz ist, war selbst dem wenig technik-affinen Freund sonnenklar.
Der einzige BMW im Bestand wird dann noch ein (komplett entkerntes) 02ti Tracktool sein ;-)
Abwarten im Sinne von den richtigen Zeitpunkt finden, ist in Ordnung. Aber man sollte die Zeit nutzen, um eine gescheite Plattformstrategie und eine Lieferkette z.B. für Akkus zu etablieren. Man kann in der Produktion von BEV viel höhere Skaleneffekte erzielen und somit extrem Geld sparen, wenn man gnadenlos auf Plattform geht. VW hat das verstanden und wird die taufrische MEB bis 2016 zur SSP erweitern. Um geschätzte 90% aller Autos auf einer Basis bauen zu können. Mercedes geht auch gnadenlos auf Plattform. Ein EQS für 150k wird fröhlich auf Plattform gebaut. Nur BMW glaubt, finanziell ohne konsequente Skalenstrategie über die Runden zu kommen. Das wird scheitern!
Der Plan von BMW ist: Kauft jetzt ein Hybrid und 5 Jahren ein BEV. Dann kann man 2 BMW verkaufen. Ob das auf geht ist natürlich riskant. Am besten jetzt BEV kaufen oder warten bis die AKKU billiger werden und dann BEV kaufen. Aber ob es dann noch BMW gibt??
Wow so einfach ist es ein CEO zu sein. Weiss nix, kann nix und nutzt nix aber coole Sprüche hat er drauf…. und BMW wartet noch immer.
Zipse der Nierenspender. An Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Slapstick oder Dummheit?
Am besten man belügt sich nicht
die anderen kann man ja täuschen
man wollte abwarten wie sich der E Auto Markt entwickelt Ahah
nur weil man denk das man jetzt am laufenden Band Plug in produziert ist man der große E Meister
Hallo BMW E Auto haben mit Benzin und Diesel nichts zu tun
Da in den derzeitigen Jahren und auch in den kommenden viele Kunden weiterhin Benziner wünschen bzw. bevorzugen werden, macht BMW das insofern schon richtig. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Und ich halte auch nicht viel davon, den Fisch diesbezüglich unbedingt „erziehen“ zu wollen, ihm also partout und schnellstmöglich eine andere Nahrung aufzudrängen. Alternativen Anbieten hingegen ist ok, dann darf der Kunde entscheiden.