Teuer, gefährlich, unkalkulierbar: Gegenüber Elektroautos gibt es viele Vorbehalte. Volkswagen stellt in einem aktuellen Beitrag sieben davon auf den Prüfstand – und hält mit Fakten dagegen.
Irrtum 1: „E-Autos sind doch genauso schädlich für die Umwelt“
Ein Blick auf die CO2-Bilanz zeigt: Elektroautos sind selbst mit dem durchschnittlichen EU-Strommix umwelt- und klimaschonender als vergleichbare Diesel-, Hybrid- oder Benzinfahrzeuge. Zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche aktuelle Studien unabhängiger Wissenschaftler und Organisation – unter anderem vom Fraunhofer Institut, von Agora Verkehrswende und vom Bundesumweltamt.
In der Vergangenheit wurden zudem die CO2-Emissionen aus der Batteriezellfertigung häufig zu hoch angesetzt. Unter anderem hat die von E-Auto-Gegnern häufig zitierte „Schweden-Studie“ des schwedischen Umweltinstituts IVL ihre Annahmen vor kurzem aktualisiert und drastisch nach unten korrigiert. Der CO2-Ausstoß bei der Produktion der Batterien sei demnach nur halb groß wie früher angenommen. Unter dem Strich ist das Elektroauto die beste Wahl für mehr Klimaschutz im Autoverkehr.
Natürlich ist der Klimaschutzvorteil von E-Autos am höchsten, wenn sowohl die Produktion der Batteriezellen als auch der Strom fürs Laden aus regenerativen Energien stammt. Volkswagen geht deshalb einen Schritt weiter und macht mit dem ID.3 erstmals ein Auto bilanziell CO2-neutral. Unter anderem werden die Batteriezellen mit Grünstrom gefertigt, auch das Werk Zwickau bezieht Grünstrom. Nach dem gleichen Prinzip wird auch der ID.4 aus Zwickau auf Klimaneutralität getrimmt. Die ID. Familie wird damit zu einem Vorreiter für nachhaltige Mobilität.
Irrtum 2: „Nur Besserverdiener können sich ein E-Auto leisten“
In der Vergangenheit kosteten Elektroautos deutlich mehr als vergleichbare Benziner oder Diesel. Nun aber wendet sich das Blatt bei vielen Herstellern, bei VW etwa mit der Einführung des ID.3: Erstmals ist das Elektroauto nun auch bei den Kosten voll konkurrenzfähig und kann mit vergleichbaren Verbrennern mithalten. Dank der neuen Umweltprämie in Deutschland können E-Auto-Fahrer im Vergleich mit dem Verbrenner jetzt sogar deutlich sparen. Der Preis spricht nicht mehr gegen, sondern für das E-Auto.
Ein Rechenbeispiel mit dem Volkswagen ID.3 verdeutlicht den Preisvorteil: Das Basismodell kostet weniger als 30.000 Euro. Davon abzuziehen ist der maximale Umweltbonus in Höhe von 6570 Euro. Der Anschaffungspreis für die Basisversion des ID.3 liegt also bei unter 23.430 Euro. Er ist damit deutlich günstiger als vergleichbare Verbrenner wie der Benziner Golf Life 1,5l TSI mit 130 PS (26.640 Euro) und der Diesel Golf Life 2,0l TDI mit 115 PS (28.105 Euro). Selbst ein ID.3 mit der mittelgroßen Batterie und 420 Kilometern Reichweite kostet nach Abzug der Umweltprämie weniger als 28.430 Euro und liegt damit auf Diesel-Niveau.
Hinzu kommt: In der Nutzungsphase sparen Fahrer von Kompaktwagen wie dem ID.3 weitere 70 Euro im Monat im Vergleich zu Verbrennern. Unter anderem sorgen die geringeren Energiekosten, die nicht zu zahlende Kfz-Steuer und bessere Versicherungsklasse für den spürbaren Preisvorteil. Auch beim Restwert müssen sich ID.3 Besitzer keine Sorgen machen: Dieser dürfte auf ähnlichem Niveau liegen wie bei Verbrennern. Schon heute zeigt sich am Gebrauchtwagenmarkt eine steigende Nachfrage nach alltagstauglichen Batteriefahrzeugen. Zusätzliche Absicherung bietet die Batteriegarantie über acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer. Unter dem Strich schneidet der ID.3 bei den Gesamtkosten je nach Modellvariante genauso gut oder sogar besser ab als ein vergleichbarer Verbrenner.
Irrtum 3: „Die Batterien gehen zu schnell kaputt und können nicht entsorgt werden“
Grundsätzlich sind die Batterien von Elektroautos auf ein ganzes Autoleben ausgelegt. Für acht Jahre oder 160.000 Kilometer garantieren die meisten Hersteller, darunter auch VW, eine Mindestkapazität der Batterie von 70 Prozent – unabhängig vom Ladeverhalten. Dafür wird eine Menge getan: Die Batterien werden aktiv gekühlt beziehungsweise gewärmt, das Batterie-Managementsystem balanciert zudem die einzelnen Zellen aus. So arbeitet die Batterie immer im bestmöglichen Betriebsbereich.
Ist die Lebensdauer irgendwann doch überschritten, kommt eine Batterie keineswegs als Sondermüll auf eine Deponie, sondern wird recycelt. In Salzgitter eröffnet Volkswagen in diesem Jahr die erste Pilotanlage für das Batterie-Recycling. Das Ziel: wertvolle Rohstoffe in die Prozesskette der Herstellung zurückführen. Dazu gehören vor allem Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium. 1.200 Tonnen sollen hier zunächst pro Jahr recycelt werden – das entspricht 3.000 Fahrzeugbatterien. Eine weitere Kapazitätserhöhung für die Jahre danach ist angedacht.
Irrtum 4: „E-Autos sind nur was für kurze Strecken“
Dass Elektroautos auf langen Strecken an ihre Grenzen stoßen, ist Geschichte. Die neuen E-Modelle besitzen deutlich größere Akkus und damit auch größere Reichweiten, beim ID.3 etwa von bis zu 550 Kilometern. Auch die Schnellladefähigkeit der E-Fahrzeuge wird immer besser: Sie laden in immer kürzerer Zeit immer größere Mengen Strom. War beim e-Golf bislang bei 50 kW Ladeleistung Schluss, so kann der ID.3 bereits mit 100 kW laden – also doppelt so schnell. Innerhalb von 30 Minuten lädt er Strom für rund 290 Kilometer nach. Zur Einordnung: Für den ADAC gilt ein Elektroauto als langstreckentauglich, wenn es in 30 Minuten Energie für 200 Kilometer laden kann.
Genauso wichtig wie die Ladeleistung ist das immer engere Netz an Schnellladestationen. Volkswagen beteiligt sich über IONITY am Aufbau von europaweit 400 Schnellladeparks. Alle 120 Kilometer soll in Zukunft ein IONITY-Park stehen. Auch andere Anbieter wollen ihre Netze in den kommenden Jahren stark ausbauen. Insgesamt sind in Europa derzeit mehr als 2200 neue Schnellladeparks in Planung. Als Elektroauto-Fahrer muss man künftig also nicht mehr nach der nächsten Lademöglichkeit suchen – sie ist immer schon in der Nähe.
Irrtum 5: „Man kann E-Autos ja so gut wie nirgendwo laden“
Deutschlandweit wird die Ladeinfrastruktur immer besser. Die Anzahl der Ladestationen für Elektroautos ist von rund 6700 im ersten Quartal 2018 auf rund 24.000 im Frühjahr 2020 gestiegen. Dabei befinden sich mit fast 25 Prozent die meisten der Ladestationen auf Parkplätzen und in -häusern. Auch an die Versorgung auf Autobahnen ist gedacht: Allein IONITY – ein Joint Venture der deutschen Autobauer – baut entlang Europas Autobahnen derzeit alle 120 Kilometer eine High-Power-Charging-Station auf. Bis Ende 2020 sollen insgesamt 400 Stationen installiert sein.
Zugegeben, in Deutschland gibt es viele unterschiedliche Ladesäulenbetreiber. Um dort zu laden, benötigen Nutzer aber nicht zwingend für jeden Anbieter eine eigene Ladekarte oder jeweils eine separate App. Es geht viel einfacher: Mit nur einer Ladekarte – wie zum Beispiel der We Charge Karte von Volkswagen – kann man an den verschiedensten Ladesäulen einfach und unkompliziert laden. Europaweit können Ladekarten zum Teil an deutlich mehr als 100.000 Ladepunkten genutzt werden – und das Ladenetz wird stetig erweitert. Zusätzlich wird die We Charge App von VW einen Ladestationsfinder bieten. Laden wird also immer entspannter.
Irrtum 6: „E-Autos brennen leicht und können nicht gelöscht werden“
Die angebliche Brandgefahr von Elektroautos geistert immer wieder durch die Öffentlichkeit. In der Regel wird dabei suggeriert, dass E-Autos besonders leicht Feuer fangen. Karl-Heinz Knorr, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, rückt diese Meldungen zurecht: „E-Autos brennen weder heftiger noch häufiger als Benziner oder Diesel, nur anders.“ Auch Tests des ADAC haben wiederholt gezeigt, dass das Risiko eines Brandes bei E-Autos genauso gering ist wie bei Verbrennern. Der Deutsche Feuerwehrverband schreibt in seiner aktuellen Empfehlung: „Von zertifizierten Elektrofahrzeugen gehen weitgehend vergleichbare Gefahren aus, wie von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten (Kraftstoff, Gas). Auch Brandversuche haben gezeigt, dass die Brandleistung unter Fahrzeugen einer Generation und Größe unabhängig von der Antriebsart vergleichbar ist.“ Im Brandfall können Batterien zudem mit Wasser gelöscht werden.
Beim ID.3 werden sowohl die Brandgefahr als auch das Stromschlag-Risiko durch spezielle Sicherheitssysteme minimiert. Bei einem Unfall wird der Stromfluss der Batterie sofort unterbrochen. Das Batteriesystem des ID.3 wird durch einen speziellen Crashrahmen geschützt. Erstmals gibt es bei Volkswagen zudem einen vollflächig verkleideten, soliden Unterbodenschutz.
Irrtum 7: „Es gibt nicht genügend Rohstoffe und der Abbau schadet Mensch und Umwelt“
Die Lithium-Ionen-Batterie ist das Herz eines Elektroautos. Zur Herstellung werden Kobalt und Lithium benötigt. Der Bedarf an diesen zwei Rohstoffen steigt stetig: Allein die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos könnte laut der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) bis 2025 um bis zu 33 Prozent zunehmen.
Dennoch: Eine zeitnahe Rohstoffknappheit ist unwahrscheinlich. Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Reserven für etwa 150 Jahre reichen werden. Gleichzeitig arbeitet Volkswagen an drei Lösungen, um eine verlässliche Lieferkette auch in ferner Zukunft zu gewährleisten. Zum einen werden neue Lagerstätten erschlossen. Zum anderen werden Akkus effizienter. Die Energiedichte der Lithium-Ionen-Akkus steigt und Wissenschaftler erforschen andere Materialien, die ähnlich leitfähig sind. Auch an kobaltfreien Batteriezellen wird gearbeitet. Der dritte Lösungsansatz ist das Recycling der Akkus. So können Materialien zurückgewonnen und neu verwertet werden.
Eine nachhaltige Gewinnung der Rohstoffe ist wichtig für Mensch und Umwelt. Um das weitestgehend zu gewährleisten, verpflichtet Volkswagen seine Lieferanten, strenge Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten. Um das zu kontrollieren, wurde ein Nachhaltigkeits-Rating eingeführt, um etwa Risiken bei Menschenrechten, Umweltschutz und Korruption frühzeitig zu erkennen und auszuschließen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, verliert im Ernstfall den Auftrag.
Quelle: Volkswagen — Pressemitteilung vom 11.03.2020
So wie die derzeitige Lage aussieht hat die gesamte Autobranche massivste Probleme. Ein winziger Krankheitserreger half nun dabei, viele, sehr viele Menschen auf den Boden der Tatsachen zurück zu bringen. Auch Jene, die das bis dato noch gar nicht erkannt haben. Jetzt aber ist die Stunde der Wahrheit schon angekommen, die auch die Wiedergeburt der Elektroautos um Dekaden verzögert. Die Schlüsselbranche und Germany hat sich selbst und die Masse ihrer Fans gekillt. Es wird nun spannend, wer und mit welchen Geldern der so genannte Energiewandel finanziert werden soll und mit welchen Geldern die Arbeitslosen nun Akkuautos kaufen. Wäre es nicht um Welten wichtiger gewesen, man hätte sich um saubere Umwelt, um medizinisches Personal und Krankenhausstaionen zu kümmern, als um Ladesäulenwälder????? Soeben schlossen die deutschen Grosskonzerne der Branche die Tore und nun darf man Akku-Betreuer für Halden an BEVs werden. „Standgurken“ nennt man so etwas im Branchenjargon. Ja, diese Akku wollen pfleglich behandelt werden. Wo kein Strom da ist, kann man ja Dieselgeneratoren hin schicken…. Viel Spass!
Man müsste die Frage stellen, wie schmutzig sind Verbrenner? Würde man den aktuellen Strommix, sowie die ganze Kette der Treibstoffförderung und den ganzen Aufwand, bezüglich Motor, Getriebe, Abgasanlage, genauer unter die Lupe nehmen, so würde der CO2 Rucksack eines Verbrenners wohl noch viel höher liegen. Aber anscheinend haben sich die E-Auto Kritiker noch nie damit genauer beschäftigt.
Die Argumente lesen sich alle schön, dass gebe ich gerne zu. Leider wird auf die kritischen Punkte nur sehr kurz eingegangen. In diesem Bericht werden nur die positiven Aspekte deutlich dargestellt. Natürlich kann ich die Studien immer wieder so anpassen wie ich es brauche um Kritiker zum Stillschweigen zu bringen. Wie wäre es denn wenn VW mal eine Studie finanziert wo genau jeder Produktionsschritt hinsichtlich des CO2 Abdrucks abbildet? Wo man auch mal realistisch betrachtet wie schwachsinnig es ist hunderte kg Gewicht mit sich rum zu schleppen um 550 km weit zu kommen. Wenn sich jemand hinstellt und behauptet E-Autos sind langstreckentauglich halte ich das für verrückt. Je mehr Batterie ich mitschleppe um so höher ist auch der Verbrauch. Nur weil ich den Strom klimaneutral herstelle, heißt es noch lange nicht das man diesen verschwenden muss. Des halb denke ich das ein Elektroauto nur bis 300km sinnvoll ist, sowie z.B. der Seat Mi elektric. Auf der Langstrecke sollte einzig die Brennstoffzelle eingesetzt werden. Diese garantiert ein schnelles Laden, benötigt keinen weiteren Ladesäulenausbau, kein Netzausbau und wenn Lastspitzen im Netz sind, kann man diese mit Wasserstoff ebenfalls aufnehmen und bei Bedarf wieder einspeisen. Somit könnte jede Wasserstofftankstelle auch gleichzeitig Spitzenlastkraftwerk sein. Und ja Wasserstoff hat ein Problem beim Wirkungsgrad. Aber noch mal Wenn GM z.B. ein Pick-Up mit 200 kW Batterie bauen will um 600km weit zu kommen, kann ich dies auch trotz schlechteren Wirkungsgrad mit Brennstoffzelle realisieren. Es sollte nur langsam mal angefangen werden, die Technologien sinvoll einzusetzen.
Herr Meixner,
lassen Sie sich nicht beirren und bleiben bei Ihrer Meinung. Ich kämpfe ja auch gegen die vielen Vorurteile in dieser Welt. Deshalb setze ich mich auch für die Anerkennung der Tatsache ein, dass die Erde eine Scheibe ist. Fahren Sie bitte weiter Ihr Verbrennerauto. Demnächst soll eine Studie veröffentlicht werden, die besagt das Verbrennerautos nichts mit dem Klimawandel zu tun haben.
Also, wir machen weiter mit unsere kruden Gedanken.
Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und bleibt gesund.
P.S.: Wusstet ihr eigentlich auch, dass man vom Küssen schwanger wird?
Zitat: “ Nur weil ich den Strom klimaneutral herstelle, heißt es noch lange nicht das man diesen verschwenden muss.“ Zitat Ende
Zitat: „… und wenn Lastspitzen im Netz sind, kann man diese mit Wasserstoff ebenfalls aufnehmen und bei Bedarf wieder einspeisen“ Zitat Ende
Sieht für mich wie ein Widerspruch aus! Herstellung Wasserstoff mit Faktor 3 beim Energieaufwand auch bei klimaneutraler Herstellung. In beiden Fällen wird der Strom verschwendet.
Zitat: „Diese garantiert ein schnelles Laden, benötigt keinen weiteren Ladesäulenausbau, kein Netzausbau…“ Zitat Ende
Zeit für benötigten Druckaufbau zur Betankung findet dabei keine Erwähnung. Für den Aufbau der H2-Tankstelle ist also kein Netzausbau nötig – wie nennt sich das denn dann bei diesen Tankstellen? Und die Kosten für Aufbau und Wartung sind vermutlich auch nicht die Rede wert.
An der Brennstoffzelle für Kraftfahrzeuge wird schon seit über 30 Jahren (u.a. Dailmler-Benz) geforscht, wie lange wird in der Batterietechnik für Kfz geforscht?
Ich glaube die Brennstoffzelle wird es erst schaffen, wenn der benötigte „Treibstoff“ egal in welcher Form mit einem erheblich geringerem Energieeinsatz hergestellt werden kann und das sehen die Wissenschaftler heute noch als Zukunftstmusik.
Ich freue mich auf den Generationswechsel!
Wird bei Steigerung des e Auto Absatz eigentlich das Öl billiger? Dann bleibe ich bei meinem geliebten verbrenner. Arme Oelscheichs.
„Sehe ich nicht ganz so. Aktuell werden Windräder vom Netz genommen, weil zu viel Strom im Netz ist. Der Strom ist einfach verloren.“
Kurzfristig schon aber das wird nicht immer so sein/bleiben. Stichwort Stromtrassen, Speicher und auch der Speicher der hoffentlich vielen batterieelektrischen Autos in Zukunft (smart grid).
„An der Batterie wird auch schon seit 100 Jahren geforscht.“
Haha. stimmt, aber man sollte doch erwähnen, mit einer Unterbrechung von etwa 90 Jahren und zwischendurch mal in den USA in den ich glaube 70gern oder 80gern.
Ich bin nicht gegen die Brennstoffzelle, aber für die nächsten beiden Jahrzehnte wird zumindest im Bereich PKW aus ökonomischer Sicht dafür keine Chance bestehen, sich durchzusetzen. Ich glaube auch, dass solange es bei der gasförmigen Speicherung mit Drücken von 700 Bar bleibt, sich kaum einer ein solches Fahrzeug kaufen wollen wird. Sonst hätte sich das Erdgasauto schon lange durchgesetzt und dort sind die Drücke um einiges geringer. Der psychologische Faktor Angst ist nicht zu unterschätzen, auch wenn die Gefahr technisch widerlegt ist.
Vieles im Beitrag ist Augenwischerei.
Einmal das das Basismodel ( also Nackig nicht schön anzusehen) etwa gleich kostet wie das Elektro Fahrzeug. Das ist so nicht Richtig es gibt EU Importfahrzeuge die sind Nagelneu und im Schnitt 5000€ Günstiger als die Wucherpreise von einem Autohändler. Punkt 2) Desweiteren ein Fahrzeug was auf der Autobahn gerade mal (80%) vorbetankt 290 km weit kommt ist schon mal kein Argument für ein Autobahnfahrzeug. Um dann wieder eine halbe Std ne Pause einzulegen. Beim Benziner halte ich 5 Minuten und kann dann wieder 500-1000 km weit fahren. Zeit ist Geld in unserer Gesellschaft. Punkt 3) was ist wenn wir mal wieder im Stau stehen, Musik an, Klimaanlage läuft Kinder benutzen ihren DVD der Strom zieht. Dann wollen alle Elektro Fahrzeughalter alle gleichzeitig ihren Stromer laden. Wieviele Ladestationen gibt es auf Autobahn Raststätte? In Zukunft 20-30 Stück aber bei einem Stau wollen alle Fahrzeuge an die Steckdose und Pause machen. Dann werden schnell aus den vereinzelten Fahrzeuge eine ganze Körper Kolonne von 300-500 Fahrzeuge. Dann können die Stromer Halter eine Übernachtung im Betracht ziehen wenn sie einmal im Stau gestanden haben. Ein Benziner lacht doch darüber der wartet vielleicht 20 Minuten bis er einmal dran ist und dann kann er entweder ne Pause machen und den Stau aussitzen oder er reiht sich nach 25 Minuten wieder in den Stau rein. Wenn er überhaupt Tanken muß. Punkt 4) der Strompreis in Deutschland ist viel zu hoch um den Mindest Kriterium zu erfüllen. Auch wenn mein Stromer 500 km weit kommen würde wäre der zu hohe Kostenfaktor für eine Tankladung mit Zeitverzögerung ein Handicap.
Also ich zittere jeden Tag wenn ich in meinen Erdgas betriebenen Golf einsteige. 200 bar in Form von 15kg Erdgas hinter mir. Ich finde es sehr schade dass diese Technologie nicht weiter verfolgt wird. Einzig der Verlust des Methan beim Transport macht mir Kopfzerbrechen, da es ja auch zur Klimaerwärmung beiträgt. Aber ich freue mich über die „nur“ 95g CO2 die mal auf dem Prüfstand erschummelt worden sind. Wahrscheinlich ist es mehr, aber weniger als bei den meisten Benzin und Diesel betriebenen Fahrzeugen. Stickoxide auf jeden Fall weniger.
Richtig ressourcenschonend nutze ich sehr gerne auch mein E-Bike und auch die Bahn. Es kommen auch wieder Zeiten in denen man diese wieder ohne Bedenken benutzen kann. Bis dahin bleibe ich erstmal zu Hause. Bleibt gesund!
Bei einen Strommix von derzeit minimal 80 Mikrogram CO2 pro erzeugten kw Strom hat ein E-Auto mit ca. 15kw/100km ein Co2-wert von 120 Mikrogramm pro 100km Reichweite. Wer diese Fzg. mit o Emision berechnet ist ein Idiot, da jetzt den Stromproduzenten der Schwarze Peter zugeschoben wird. Die müssen jetzt mehr produzieren. Der Co2 Ausstoß wird also steigen, weil einige Leute und auch-Fachleute und Journalisten- Scheiße erzählen. Geht nochmal zur Schule!
Sorry, die Kommentare sind teiweise unqualifiziert.
Die Fakten von VW sind valide.
Grundsätzlich kann alles in Frage gestellt werden. Angefangen vom von Mensche verursachten Klimawandel, über Energiewende oder Elektromobilität. Die Gegner finden immer was und fühlen sich auch noch im Recht.
Danke an VW wie sie sich jetzt für die Vorteile des E Autos einsetzen. Dass dies eine andere Art Fortbewegung ist, und man sich vor allem für Neulinge die von den Verbrennern herkommen, total erst umgewöhnen muss, zeigen diese Reaktionen. Dass einige etwas die Fassung verlieren, hängt bestimmt mit dem momentanen Gemütszustand wegen dem weltweiten Einfluss der neuen Virusansteckung zusammen. Grundsätzlich kam nichts neues zutage, was man nicht schon vorher wusste. Der VW Käfer war halt damals eine echte Neuheit und man konnte preiswert in einem Zug ans Meer fahren. Es gab auch noch keine Umweltverschmutzung wie heute. Wäre das Letztere nicht erste Priorität heute, müsste man bestimmt auf einige Gegenargument eingehen.
E-Autos sparen kein CO2 ein, das ist bedauerlich. Verursacht wird zusätzliche Stromproduktion, die kommt nicht aus vorhandenen regenerativen Quellen. Sondern konventionelle Kraftwerke im Wesentlichen. Den Strommix anzusetzen ist ein Denkfehler. In der Schweiz umweltfreundlicher zu laden, weil da der Strommix besser ist?
Unsinn, es zählt der verursachte Strombedarf.
Damit sind E- Autos im Betrieb Klimakiller.
Konnte mir noch keiner widerlegen.
Der grösste Strombedarf ( W.Groth) brauchen nicht die E Autos. Falls Du nicht Mieter bist bau die eine PV Anlage aufs Dach und kauf dir ein E Auto mit 60 KWh Akku dann brauchts auch keinen Atomstrom. Was sollen wir Dir widerlegen? Dass Kohlekraftwerke und Kernenergie abgeschafft werden.