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VW-Leak: Interner Vergleich des VW ID.4 mit Tesla Model Y

Alexander VoigtbyAlexander Voigt
21. Oktober 2022
Lesedauer: 12 Minuten
Alexander VoigtbyAlexander Voigt
21. Oktober 2022
Lesedauer: 12 Minuten

© Abbildung(en): Collage - Volkswagen AG / Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Jeden Tag werden Videos aufgenommen und Artikel geschrieben, in denen verschiedenen konkurrierenden Elektroautos verglichen werden. Autohersteller führen diese Analysen natürlich auch durch aber sie sind verständlicherweise intern und vertrauliche. Wer möchte schon enthüllen wo man selbst Schwächen des eigenen Fahrzeuges gefunden hat das ein Bestseller werden soll?!

Es ist ein gut gehütetes Geheimnis, wie die Automobilhersteller die Konkurrenz bewerten. Die Marketing- und PR-Botschaften sprechen dagegen immer nur von den Stärken des eigenen Fahrzeuges. Vertrauliche Volkswagen-Dokumente wurden mir zugespielt die enthüllen was Volkswagen wirklich über den ID.4 denkt, bzw. was sie möchten das ihr Vertriebsnetzwerk denkt. Das Dokument das ich in Auszügen exklusiv enthülle zeigt die Stärken und Schwächen des ID.4 im Vergleich zum Tesla Model Y, BMW iX3, Volvo XC40, Kia e-Niro, Peugeot e-2008, MG ZS EV, Hyundai Kona elektro und DS3 e-Tense. Alles Fahrzeuge die entweder schon im Markt sind oder bald in den Verkauf kommen.

Alexander Voigt

Um ein besseres Produkt zu entwickeln und erfolgreich zu verkaufen, ist es wichtig, die Stärken und Schwächen der Mitbewerber zu verstehen. Deshalb zerlegen ganze Abteilungen der Hersteller die Produkte der Mitbewerber und testen sie auf Herz und Nieren, um sich erfolgreich zu positionieren. Das gilt für die meisten Branchen und ganz besonders für wettbewerbsintensive Branchen wie die Automobilindustrie.

Internes VW-Dokument deckt Stärken & Schwächen des ID.4 auf

Ein vertrauliches Dokument von Volkswagen in die Hände zu bekommen, das erklärt, wie alle anderen relevanten Elektroautos ihrer Einschätzung nach im Vergleich zum ID.4 abschneiden, gibt uns eine Menge Einblicke. Nicht nur Einblicke über die wahrgenommenen Stärken und Schwächen des ID.4, sondern auch darüber, wie Volkswagen sich positioniert.

Alexander Voigt

Das vorliegende Dokument aus Frankreich zeigt, dass nicht alles, was VW in der Öffentlichkeit als Stärke des ID.4 angibt, vom Management intern auch immer als solches gesehen wird. Das deutet darauf hin, dass man Informationen nicht weitergibt oder sogar schönt um dem Vertriebsnetzwerk eine einseitige Sicht, fast so wie in einer Werbung, zu vermitteln. Das ist vielleicht nichts Ungewöhnliches und war zu erwarten aber der Nachteil dieses Vorgehens liegt darin das es kontraproduktiv ist. In Umfragen wie z.B. jene von Greenpeace (Vorwürfe / Stellungnahme) bewerten Autokäufer das Wissen der Händler mit 50% fehlerhaften Aussagen. Der Verkauf eines ID.4 wird für einen Händler schwieriger wenn er unvollständige oder fehlerhafte Informationen vorliegen hat und nicht leichter. Hierbei geht es nicht darum was er den Kunden sagt, sondern wie gut er auf das Kundengespräch vorbereitet ist.

Um im Geschäft erfolgreich zu sein, kann man die Wahrheit zwar versuchen zu verbergen, aber spätestens wenn die Kunden das Auto testen, erfahren sie es sowieso und sind von Schwächen enttäuscht. Ich glaube, dass die derzeitige Strategie von Volkswagen, so zu tun, als würden sie liefern, was sie nicht liefern, kein nachhaltiger Ansatz ist, um Kunden langfristig zu gewinnen, sondern einer, der langfristig negativ ist. Hierbei geht es nicht darum die Nachteile seines Fahrzeuges zu kommunizieren, sondern den Händlern die Möglichkeit zu geben glaubwürdige Antworten zu entwickeln, wenn sie auf die Schwächen des ID.4 angesprochen werden. Wenn man seine Glaubwürdigkeit verliert, hat man alles verloren und der eine oder andere mag sich an dieser Stelle an den Skandal mit den Abschalteinrichtungen erinnern.

Volkswagen kategorisiert die ID.4 Konkurrenz in 3 Gruppen:

  • Premiums - iX3, Model Y, XC40
  • Kompakte - e-Niro, e2008, ZS EV
  • Urbans - Kona, eTense

Obwohl viele der Fahrzeuge noch nicht ausgeliefert und erst für 2021 geplant sind, wurden bereits alle wichtigen Eigenschaften, Spezifikationen, Maße und Funktionen in einer umfangreichen Tabelle zusammengefasst, die den Verkäufern im Autohaus alle nötigen Argumente liefern soll, um den Kunden davon zu überzeugen, dass der ID.4 das bessere Auto ist. Das ist sinnvoll denn auch zukünftige Modelle der Konkurrenz spielen bei der Kaufentscheidung eine Rolle.

Eine Einordnung der VW-Daten zum ID.4 und möglicher Alternativen

Ich möchte nicht zu tief in die aufgelisteten Spezifikationen eintauchen und überlasse das Anderen, muss aber anmerken, dass einige Angaben nach meinem besten Wissen nicht korrekt, genau, sogar irreführend oder zumindest unvollständig sind. Da das Dokument für VW-Vertragshändler gedacht ist, die den ID.4 im VW-Agenturmodell verkaufen, hat das Volkswagen-Management vermutlich wohl beschlossen, ihre Verkäufer nur über ihre „Version der Wahrheit“ zu informieren.

Da ich selbst einen großen Teil meines Lebens als Software-Verkäufer tätig war, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass es keine gute Idee ist, seine Verkäufer schlecht oder sogar falsch über wichtige Spezifikationen und Fakten des Produkts zu informieren. Wenn Sie das tun, sollten Sie sich nicht wundern, dass Kunden mit Kenntnissen über das Know-How und die Vorgehensweise des Verkäufers enttäuscht sind.

Umfragen zeigen uns, dass Verbraucher, die sich ein Elektroauto zulegen möchten überdurchschnittlich enttäuscht über das Beratungsgespräch der Händler sind. Volkswagen hat diesbezüglich umfangreiche Schulungen mit den Vertragshändlern durchgeführt. Die vorliegenden Wettbewerbsanalyse und das interne Spezifikationsdokument kann in seiner Ausführung ein Grund dafür sein. Die Volkswagen ‚Mystery-Buyer-Studie’ von Greenpeace ergab etwa 50% schlichtweg falsche Antworten von Händlern über Elektroautos.

Die Motivation für die Verkäufer, ein ID.4 oder ID.3 Geschäft zu machen, ist, wie ich in meinem vorherigen Artikel aufgezeigt habe, begrenzt, da jeder verkaufte ID.4 im Vergleich zu einem verkauften Verbrenner mit ca. 4,5% Marge und 0% Bonus für ihn reduziertes Einkommen bedeutet. Natürlich wird dieser Verlust dadurch verringert, dass ein Käufer bei einem Verbrenner den Preis verhandeln kann was bei einem ID nicht möglich ist aber es ist nicht realistisch zu glauben das dies in diesem Umfang jedem Käufer gelingt wenn er es denn überhaupt versucht. Hinzu kommt der signifikante Verlust an zukünftigen Wartungs- und Serviceumsatz im Vergleich zu einem wartungsarmen Elektroauto den kein Käufer eines Verbrenners verhandeln kann.

Die Übersicht und die Verkaufsargumente gelten daher nur, wenn jemand das Autohaus betritt, der deutlich macht, dass er einen ID.4 kaufen will und nicht an einem Hybrid, PHEV oder Verbrenner interessiert ist. Offensichtlich und wie wir alle wissen, werden Verkäufer einen solchen Wunsch nicht unbedingt respektieren und stattdessen weiterhin versuchen, das zu verkaufen, was für sie finanziell besser ist. Einige Verkäufer werden daher die untenstehenden Angaben verwenden, um dem Kunden zu erklären, warum er besser ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen sollte. Auch dies Verhalten wurde in der genannten Greenpeace Studie nachgewiesen.

Alexander Voigt

Da eine solch umfangreiche Tabelle viele Details enthält, hat sich Volkswagen entschlossen, ein zusätzliches Verkaufstool mit einer handlichen Übersicht über die Vor- und Nachteile aller verfügbaren Elektroautos des Segments im Vergleich zum ID.4 bereitzustellen. Da die Kunden natürlich die Modelle vergleichen werden, macht das auch sehr viel Sinn. Diese Analyse gibt uns einen einzigartigen Einblick in den Denkprozess des Volkswagen Top-Managements und wie sie zum Beispiel das Model Y, iX3 oder Kona gegenüber dem ID.4 einstufen. Indem Volkswagen die Stärken und Schwächen der Konkurrenten deklariert, deklariert es gleichzeitig die Stärken und Schwächen des ID.4.

VWs ID.4 / Tesla Model Y Vergleich im Detail betrachtet

Da das Dokument in französischer Sprache ist, übersetze ich den wichtigsten Fahrzeugvergleich, nämlich das Model Y, empfehle aber auch, sich anzusehen, wie die anderen Fahrzeuge von VW bewertet werden.

Vorteile, die VW dem ID.4 im Vergleich zum Model Y zugesteht:

  • Preis
  • Staatliche Subventionen
  • Handhabung
  • VW-Vertriebsnetz
  • Verfügbarkeit im Jahr 2020

Preis: Der ID.4 1st ist für 47.950 € und der ID.4 Max für 58.950 € Grundpreis erhältlich, nach der Konfiguration liegen die Endpreise von VW aber meist deutlich höher. Das Model Y hingegen enthält fast alle Funktionen, Spezifikationen und Extras bereits in der Basisversion und kostet in Frankreich 63.000 €. Ich gehe davon aus, dass ein vollkonfigurierter ID.4 mit allen sonstigen Kosten ein ähnliches Preisniveau wie das Model Y haben wird, aber im Vergleich dazu weniger Funktionalität, z.B. AutoPilot, bietet. Der Wert den man bei einem ID Model einkauft wurde von Experten wie Auto-Motor-Sport als zu niedrig eingestuft.

Beim ID.3 hat der VW Chef Herbert Diess folgende Behauptung aufgestellt, „Wir werden 2020 kommen mit Fahrzeugen, die alles können wie Tesla und um die Hälfte billiger sind“. Das Jahr 2020 ist vorbei aber das Versprechen vom damals noch neuen VW CEO wurde bis heute nicht eingelöst.

Alexander Voigt

Staatliche Subventionen: Der ID.4 erhält in Deutschland aufgrund des höheren Grundpreises einen Umweltbonus von 3.000 Euro mehr als das Model Y, aber allein der Autopilot, das umfangreiche Entertainment-System oder die bessere Energieeffizienz die serienmäßig enthalten ist, ist in meiner Meinung nach diese Differenz wert. Die Subventionen sind in jedem Land anders also auch in Frankreich und teilweise recht kompliziert zu ermitteln, aber die Funktionalität des Basismodell Y sind es nicht.

Handhabung: Während die ID.3/4 für ihr Handling gelobt werden, gilt dies auch für das Model 3/Y. Beide sind direkt in der Steuerung, wendig und machen Spaß beim Fahren. Was man sagen kann, ist, dass der Wenderadius bei den Tesla-Modellen größer ist, was in der Tat ein Nachteil ist, aber abgesehen davon würde ich eine Empfehlung für das Handling eher an das Model Y geben. Warum VW den ID.4 im Handling besser bewertet erschließt sich mir nicht.

VW-Vertriebsnetz: Das Online-Vertriebsmodell von Tesla hat sich als äußerst effizient erwiesen und ist in der Zeit der Pandemie besser als die Händlermodelle der etablierten Anbieter. Dies zeigt sich u.a. im wachsenden Marktanteil von Tesla, während Volkswagen in der Zeit der Pandemie 2020, in der jeder den direkten Kontakt mit einem Händler meidet und aus Sicherheitsgründen lieber online einkauft, ca. 25% Marktanteil verloren hat.

Das VW-Vertriebsnetz als Vorteil zu bezeichnen, mag den Händlern, die das Dokument lesen, ein gutes Gefühl vermitteln, ist aber wie die Zahlen nachweisen nicht korrekt. Das Online-Verkaufstool von VW ist ausgesprochen kompliziert und komplex, was es im Vergleich zu Tesla schwierig macht einen Kauf durchzuführen. YouTube Videos zeigen wie ein Kunde in unter einer Minute per Smartphone den Kauf eines Model 3 schnell, einfach und übersichtlich durchführen. Die für jeden verkauften ID.4 schlecht kommissionierten Händler sind eher ein struktureller Nachteil als ein Vorteil.

Verfügbarkeit im Jahr 2020: Das Model Y wird in den USA bereits 2020 ausgeliefert, in China wird es im Januar 2021 Monat erwartet. VW hat dagegen die ID.4-Auslieferung in Europa von Ende 2020 auf Q1 2021 verschoben, während das Model Y im Juli in Giga Berlin produziert und ausgeliefert werden soll. Eine frühere Auslieferung in Europa könnte mit dem in China gefertigten Model Y durchaus erfolgen und hierzu gibt es auch bereits entsprechende Quellen in China. In Anbetracht des schnellen Aufbaus der Tesla Fabrik in Berlin wird erwartet, dass das Model Y bereits in Q2 mit der Produktion und vielleicht sogar Auslieferung beginnen kann aber das ist spekulativ.

Insofern ist das ID.4 nur wenig, wenn überhaupt in Europa früher verfügbar und in den USA und China Monate später. Da der europäische Markt mit 450 Millionen Einwohner zu 1,7 Milliarden in China plus USA vergleichsweise kleiner ist, würde ich daher die Verfügbarkeit im globalen Kontext eher als Nachteil und nicht als Vorteil definieren. Mit Blick auf Frankreich ist sie, wenn überhaupt, nur ein paar Monate oder Wochen früher und in diesem Fall ein Vorteil, der schnell verschwindet. Verfügbarkeit bedeutet ja auch das ein Fahrzeug geliefert werden kann und da ist Tesla mit dem Model Y bezüglich der Produktionskapazität deutlich im Vorteil.

Nachteile, die der ID.4 1st aus Sicht von VW im Vergleich zum Model Y hat:

  • Motorleistung und Allradantrieb
  • DC-Ladung
  • Ladeinfrastruktur
  • Konnektivität

Die Liste der Nachteile, die Volkswagen für den ID.4 im Vergleich zum Model Y aufgelistet hat, ist länger als bei jedem anderen genannten Fahrzeug, aber es fehlen immer noch viele nachteilige Komponenten wie Effizienz, Autopilot, Infotainment, OTA Software Updates, Höchstgeschwindigkeit, Reichweite u.a. Was man nicht nennt muss man nicht als Nachteil bewerten was der Hintergrund dafür sein kann das diese Punkte nicht erscheinen.

Motorleistung und Allradantrieb: Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Agilität sind nur ein paar Punkte, die hierbei genannt werden sollten. Die ID.X-Linie ist in allen von ihnen einige Stufen niedriger im Vergleich zu allen Tesla-Modellen zu bewerten. Die Beschleunigung von 0-100 km/h in 3,7 Sekunden des Model Y ist mehr als doppelt so schnell wie die Leistung des ID.4 mit 8,5 Sekunden. 160km/h Höchstgeschwindigkeit mit dem ID.4 ist 81km/h langsamer als ein Model Y. Natürlich liegt es in der Betrachtung des Käufers ob es diese Leistungsdaten als wichtig einschätzt aber es geht hier um einen möglichst neutralen Vergleich unabhängig vom Anwendungsfall.

DC-Laden: Schnelles Laden ist ein wichtiger Vorteil des Model Y den ich in dieser Hinsicht erwähnen würde. Sie bietet deutlich mehr Flexibilität zu reisen und reduziert die sogenannte ‚Reichweiten-Angst’. Der ID.4 ist hierbei auf nur 125 kW beschränkt, was im Vergleich zum V3 Supercharger von Tesla, der mit 250 kW 100 % mehr bietet, wenig ist. Das Ionity-Schnellladenetzwerk, dessen Gründungsmitglied VW ist, expandiert erfolgreich in Europa und bietet bis zu 350 kw, aber das wichtigste VW Elektroauto, der ID.4, kann davon allerdings nicht profitieren.

Ladeinfrastruktur: Da man mit einem Tesla alle verfügbaren Ladestationen von verschiedenen Anbietern in Europa nutzen kann, hat man einen großen Vorteil, aber das schnell wachsende Supercharger-Netz, das auch in ländlichen und städtischen Gebieten mit Schnellladung bis zu 250 kw verfügbar ist, bietet ein einzigartiges Unterscheidungsmerkmal. Reichweitenangst ist ein Thema, dass sie deshalb eher in einem ID-Modell erfahren.

Konnektivität: VW gibt zu, dass die ID.X-Linie einen Nachteil in ihren Software-Fähigkeiten hat und Konnektivität ist nur einer davon. Nicht nur, dass ein ID immer noch nicht in der Lage ist, echte OTA-Updates durchzuführen, sondern auch die Funktionen, die heute in einem Autohaus aktualisiert werden können, sind im Vergleich zu dem, was ein Tesla über das Handy oder ein W-Lan Netzt anbietet begrenzt.

Gerade wurde vom VW Vertriebsvorstand mitgeteilt das der ID.4 erst in der zweiten Hälfte 2021 eine entsprechende Funktion erhält und das der ID.3 erst danach die Möglichkeit bekommt. Die Software ist eine der größten Herausforderungen für VW, und es ist nicht abzusehen, dass die Fehler, Verzögerungen und Probleme in dem Bereich bald gelöst sein werden.

Während die aufgelisteten ID.4-Schwächen im Vergleich zum Model Y die meisten Punkte aller anderen Mitbewerber beinhaltet, sieht VW den Verbrauch und die Effizienz nicht als eine Schwäche an. Auch wurden die zunehmend wichtiger werdenden Fahrassistenten und autonomen Fahrfähigkeiten bewusst aus der Bewertung ausgeklammert. Ein gutes Argument gegen das Autopilot-System von Tesla zu finden, ist für einen VW-Verkäufer sehr wichtig, wenn ein potentieller Käufer dieses Thema ins Gespräch bringt.

Ich versuche durch meine Artikel den deutschen Automobilherstellern dabei zu helfen, den Übergang zu nachhaltigem Transport erfolgreich zu bewältigen, daher richte ich an dieser Stelle eine direkte Nachricht an Volkswagen.

Meine Nachricht an VW für einen besseren Übergang zum nachhaltigen Transport

Sehr geehrtes Volkswagen Management,

was Sie aktuell mit dem vorliegenden Dokument und dem Wettbewerbsvergleich des ID.4- erreichen ist, dass Sie es Ihren Verkäufern schwerer machen das Fahrzeug zu verkaufen.

Wenn Sie den Kunden mit unvollständigen, irreführenden, und teilweise sogar falschen Informationen über Vor- und Nachteile zum Modells Y, um den wichtigsten Mitbewerber von Tesla zu nennen, konfrontieren, führt das zur Frustration der informierten Kunden und zur Enttäuschung der nicht informierten Kunden, wenn sie den ID.4 erwerben und fahren. Beides ist ein negatives Ergebnis für potentielle oder bestehende VW-Kunden und wird früher oder später zu verlorenen Marktanteilen führen.

Während das Model Y nur ein Beispiel ist und andere Wettbewerber in der Klasse des ID.4 ähnliche Bewertungsprobleme aufweisen, ist das Model Y das wichtigste, da es das Fahrzeug mit den aktuell höchsten Verkaufszahlen in seinem Segment und den besten Spezifikationen auf dem Markt ist.

Niemand erwartet noch, dass ein ID.4 besser oder auch nur ähnlich in den Hauptspezifikationen ist, aber seinen Verkäufern wichtige Informationen zu verheimlichen und diese nicht zu erwähnen, lässt sie bei der Kunden als schlecht informiert oder inkompetent erscheinen. Das Ergebnis ihres Vorgehens führt zu den Aussagen der Greenpeace Studie .

Ich weiß nicht, ob es mit Absicht geschieht oder nur eine schlecht ausgeführte Analyse ist, aber in jedem Fall ist es nicht hilfreich für Ihre Ambitionen, den ID.4 zum „Weltauto“ zu machen und VW zu einem ernsthaften Akteur im Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge zu positionieren.

In meinem vorherigen Artikel habe ich bereits meine Frustration darüber zum Ausdruck gebracht, dass Sie uns Verbrauchern gegenüber nicht ehrlich sind, aber kann es sein, dass dasselbe auch auf Ihre Händler zutrifft?

Integrität und Ehrlichkeit sind der Schlüssel zur Glaubwürdigkeit, und wegen des Diesel-Skandals sollte Volkswagen in diesem Bereich ganz besonders vorsichtig und aufmerksam sein.

Ich wünsche Ihnen trotz meiner kritischen Worte aufrichtigen Erfolg mit Ihren Elektroautos im Jahr 2021 und speziell mit der Einführung des ID.4.

Alexander Voigt

Alexander Voigt

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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110 Comments
Peter
Peter
5 Jahre zuvor

Schlechter Artikel mit mangelhafter Interpretation vom selbstverliebten Tesla Fan und VW-Hater, wie vom Autor gewohnt. Aber die gezeigten Folien sind dennoch ganz interessant, wenn sie denn echt sind.

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Juergen Schrader
Juergen Schrader
5 Jahre zuvor

Oha, lieber Peter, ein angefressener VW-Fanboy?

Dass sich VW auf Marketing versteht, ist doch ein bekannter Hut. Aber, die Frechheit und die Arroganz mit der dieser Konzern agiert und dann immer wieder auf eine Begeisterung Anhängerschaft stösst, ist immer wieder erstaunlich.

Man sollte die Fakten so nennen, wie sie sind. Und dass man eine Sache immer von 2 Seiten aus betrachten kann, ist doch gut.

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Jan K.
Jan K.
5 Jahre zuvor

Danke für den Artikel. War es aber nicht noch Michael Müller der die These aufgestellt hat mit dem „Halb so teuer“ wie ein Tesla? Ich kann mich auch täuschen. Dann sind einige Leistungsangaben in kwh angeben, dieses sollte kW sein. Ionity kann zwar 350kw, aber nur bei einem 800V System. Alle aktuellen Teslas können dort maximal 200kw laden (500A). Lediglich an V3 Supercharger gibt es mehr Ampere > 600 sodass ein Model 3 auf 250kw kommt.

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Andreas
Andreas
5 Jahre zuvor

Hallo Alexander,
Respekt für Deinen Idealismus im Umgang mit VW. Ich wünschte, es gäbe mehr Fachleute, die sich öffentlich-argumentativ auf Augenhöhe mit solchen Konzernen auseinandersetzen. Trotzdem befürchte ich, Dein Appell wird rückstandslos am arroganten skrupellosen kriminellen Wesen dieser Leute abperlen, wie an einer Lotusblüte. Für Profit/Geld tut dieses Management alles, wofür es von den blinden Konsumenten leider noch immer bestärkt wird (Verkaufszahlen). Insofern: Reib Dich nicht auf und danke für die vertieften Einblicke.
P.S.: bitte über Meister Musk und seine Philosophie (Umgang mit Mitarbeitern, Qualitätsaspekte ebenso kritisch verfahren

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Ich
Ich
5 Jahre zuvor

In Deutschland geht das Model Y mit 59600 los. Und bietet auch ne anständige AHK, Allrad, Soundanlage, Autopilot der nicht lebensgefährlich ohne Vorwarnung aussteigt. Und der Kofferraum ist größer.

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Mark Müller
Mark Müller
5 Jahre zuvor

Das ist ein hundskommuner Konkurrenzvergleich für Händler in Frankreich und/oder Belgien (Westschweiz eher nicht, weil es da keine staatliche Förderung gibt). Das hat sicher jeder Händler in diesem Bereich. Wenn es ein internes vertrauliches Papier wäre, wäre es nicht mit so aufwendigen Marketing-Bildern versehen. Ich denke mal, ein deutscher Händler hat ähnliche Dokumente in Deutsch.
Der Inhalt ist sehr vernünftig. Nur ein Tesla-Fanboy kann sich da erregen. Man spürt die Angst vor der Niederlage. Wo der ID.3 mit dem Tesla 3 angeboten wurde, sackte der Tesla 3 ein (in Norwegen auf die Hälfte des Vorjahres), wo der ID.4 angeboten werden wird, werden es alle Volumen-Teslas sehr schwer haben. Man muss nur mal all die amerikanischen YT-Videos mit ID.4-Tests anschauen. Haupt-Aussage: Der ID.4 ist das erste Familien-BEV für normale Leute und nicht für Freaks.

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Tobias
Tobias
5 Jahre zuvor

Sehr interessante Fakten. Danke dafür. Wenn der Beitrag noch etwas weniger tendenziös geschrieben wäre, dann hätte ich noch mehr Freude dran gehabt.
Unabhängig von VW zeigt der Vergleich aber sehr eindrucksvoll, dass die E-Mobilität mittlerweile eine ordentliche Modellevielfalt hervorgebracht hat – und für jeden was dabei ist.
Tesla und allen voran Elon Musk gebührt dabei in meinen Augen wirklich sehr großer Respekt, denn ohne ihn wären wir heute nicht, wo wir mit E-Mobilität sind. Elon wird aber nun lernen müssen, dass der Massenmarkt etwas anderes ist, als die Nische. Dafür sehen wir ganz viele neue Modelle von anderen Herstellern. Möge das attraktivste Gesamtpaket die Herzen der Käufer gewinnen!

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Kasch
Kasch
5 Jahre zuvor

Ist doch uninteressant, was man kauft. Vorteilhaft ist, wenn man sich soweit informiert, dass man das eigene Anforderungsprofil definieren kann. Ein ID kann durchaus passen, Preise gibt Tesla vor, die Konkurenz orientiert sich daran, um optimale Absatzzahlen für CO2-Verrechnung zu erreichen. Selbst wenn bei VW Baugruppen für 500.000 BEVs p.a. zusammengekauft und zusammengeschustert werden könnten, egal was es kostet, spielt das doch keine Rolle. Wenn aber konzernweit nur 2Mio. p.a. Verbrennerabsatz wegfällt, Anlagen und Personal aber nicht zügigst angepasst wird, hat VW durchaus große Probleme. Tesla und viele chinesischen Startups sind in einer ganz anderen Situation. Sie fertigen zwangsweise bereits jetzt wirtschaftlich BEVs und Gewinne können Jahr für Jahr mit dem Absatz steigen. Mit Verbrennerabbau und imensen Stilllegungskosten von ganzen Fabriken sollten wir uns alle langsam auseinandersetzen, zumal alle Steuerzahler am Ende der Tage diese zu begleichen haben. Derzeit einziger Ausweg wäre, wenn China kpl. übernimmt – gefällt aber wohl Keinem hier.

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Peter Bigge von Berlin
Peter Bigge von Berlin
5 Jahre zuvor

Früher war ich absoluter VW Fan mit GTI, VR6, GTD und weiteren als Passat, Golf oder anderen. Ich war begeistert von Spaltmaßen, Technik, Design und Qualität. Dann wurde vor 15 Jahren dieses Bild plötzlich getrübt durch etliche konstruktive Fehler und einer katastrophalen arroganten teuren Werkstattbetreuung. Die VW Werkstatt war nicht mehr privat, sondern wurde von VW übernommen, dem Händler gekündigt. Danach kam viel Glas und Glanz, der Service war superteuer und schlecht.
Dann kam der Golf 1,4 TSI mit Turbo und Kompressor in Vollausstattung für über 30 TEUR ins Haus, welcher das Ende von VW bei mir einleitete. Das zwar anfänglich supertolle Auto, welches aufgrund derartiger Vergleiche wie hier im Artikel dargestellt angeschafft wurde, war eine einzige Katastrophe. Nach 60 tkm musste das Fahrzeug nach unzähligen Reparaturen mit einem kapitalen Motorschaden abgestoßen werden. Von den Kosten für Steuerketten Turbo, Kompressor, Auspuffanlagen-Wechseln weigerte sich VW jeweils immer die Kosten zu übernehmen, obwohl Garantie und Anwalt. Hinzu kamen dann noch etliche Elektronikprobleme bei einem Passat durch fehlerhafte Steuerteile und Kabelbaum. Dies gepaart mit dem arroganten VW Service war das Aus für VW. Es erfolgte ein Umstieg auf Koreaner, welche auf ganzer Breite überzeugten und später auf Tesla, welche absolut polarisieren.
Prinzipiell ist zwar ein Vergleich ganz nett, aber wichtiger sind Langzeitererfahrungen vieler und durchaus die Stammtischkommunizierung.
Im Vergleich fehlt mir Skoda mit Eniyaq, welcher meiner Meinung nach attraktiver daherkommt als der ID.4.

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Daniel
Daniel
5 Jahre zuvor

Ein paar Fehler schleichen sich dann doch in dem Artikel ein. Insbesondere beim Vergleich mit dem Model Y wird einiges zugunsten Teslas beschönigt. (Man merkt, dass der Autor Aktien von Tesla hat ;))

Preis: Zum einen wird gesagt, das bei dem Model Y im Basis Paket alles preislich schon drin sei, vor allem wird der Autopilot hier genannt. Das dieser mal eben 7500 Euro Aufpreis kostet, wird mal eben nicht erwähnt. Dasselbe gilt für Farben, welche bei Tesla teuerer sind als beim ID. Wieso beim ID max soviel Aufpreis hinzukommen soll aber beim Tesla nicht, erschließt sich nicht wirklich.

Handhabung: Sicherlich Geschmacksache.

Vertriebsnetz: In der Pandemie sicherlich ein enormer Nachteil. Allerdings ist die ja hoffentlich auch mal vorbei. Viele ID3 Fahrer geben insbesondere das Vertriebs-und Servicenetz als Vorteil an. Demnach scheint es zumindest für einige Käufer einen Vorteil darzustellen.

Verfügbarkeit: Die ID 4 werden in Europa schon ausgeliefert. In den Niederlanden wurden sie auch schon an Kunden Übergeben. Insofern das nun gleichzeitig mit dem Model Y sein soll erschließt sich nun wirklich nicht :D. Die Fabrik ist noch lange nicht fertig und bei der Nachfrage in China nach dem Model Y ist auch nicht davon auszugehen, dass eine Menge davon nach Europa geliefert werden.

Zusammenfassend muss man leider feststellen, dass dem Artikel jede Objektivität fehlt und man doch sehr Tesla freundlich argumentiert…. Das Tesla inzwischen super Autos baut (abgesehen von er Qualität) steht natürlich außer Frage.

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Andreas
Andreas
5 Jahre zuvor

Der Artikel geht an einigen Stellen von einer Beobachterperspektive statt einer Kundenperspektive aus. Was interessiert den Kunden in Frankreich die Verfügbarkeit des Model Y in den USA oder in China?

Außerdem ganz konkret, jetzt mal aus meiner Perspektive in Deutschland:

Ich kann einen ID.4 mit der brauchbaren Basisausstattung („Pro) diese Sekunde vorbestellen zu 35.820 EUR. Das ist der reale Preis, nach allen Abzügen etc. pp.

Ich kann ein Model Y mit der brauchbaren Basisausstattung diese Sekunde vorbestellen zu 59.600 EUR. Davon dürften vermutlich die 9.000 Umweltbonus abgehen, unter der Voraussetzung dass Tesla die 3.000 Euro Herstelleranteil noch abzieht.

Dann kann ich also den ID.4 für 36k kaufen, das MY für 51k, also für 42%. Das MY hat dann auch keinen Autopilot (dessen Nutzen in Europa eh sehr begrenzt ist im Vergleich zu den USA).

Die wichtigste Größe, nämlich die Reichweite, ist vergleichbar. Vor- und Nachteile gibt es punktuell bei beiden…

Ich – der von keinem von beiden die Vollausstattung kaufen würde – müsste mir also aktuell schon sehr überlegen, ob mir der Tesla die 42% Aufpreis wert wäre. Vermutlich nicht.

Das ist ein Verdienst von VW, hier ein attraktives Angebot in peto zu haben, das ich bei Tesla nicht bekomme.

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Stefan
Stefan
5 Jahre zuvor

Ein Teslafanboy gibt sich als VW Basher…. Was ist mit den anderen Herstellen in der Liste?
Wo sind die Falschbehauptungen? Macht Tesla mit seiner Qualitätssicherung Werbung?
Dieses Stųck Journalismus mutet schon etwas infantil an….

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Volta
Volta
5 Jahre zuvor

Schöner Vergleich auch wenn jeder Vergleich natürlich immer subjektiv ist. Am Ende wird aus meiner Sicht immer das Paket aus ordentlicher Beratung und Erfahrung mit dem Service bzw. Garantieabwicklung den Ausschlag geben. Das sehe ich Hersteller mit gutem Service im Vorteil, da werden auch eventuelle Nachteile bei Verbrauch und Ausstattung hingenommen. Wir sind von Daimler weg, weil der Garantie – Service nicht gut war und das obwohl das Fahrzeug nur bei Vertragswerkstätten gewartet wurde. Da fühlst du dich betrogen und ziehst die Konsequenzen, auch wenn das dann Geld kostet. So wird es auch VW erneut ergehen, wenn weiter der Kunde nicht für Voll genommen wird. Die Kunden werden immer mehr Erwachsen und können sich leichter über die Medien austauschen, da kann auch Tesla nicht vor weglaufen. So gesehen ist der Direktvertrieb auf die Dauer eventuell auch ein Nachteil, wenn bei den Händlern vernünftige Leute mit guten Informationen sitzen, dann können diese den Kunden halten.

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Uwe
Uwe
5 Jahre zuvor

Hallo, sehr ausführlich wie steht’s denn mit der Beratung bei Tesla zu allen anderen Anbietern?

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Peter W.
Peter W.
5 Jahre zuvor

Es tut mir leid, lieber Alex, aber der ganze Bericht ist meiner Meinung nach wertlos. Ganz besonders sinnfrei ist der Brief an VW, die werden sich darüber nur amüsieren. Fahrzeuge zu vergleichen die 30.000 bis 73.000 Euro kosten ist absoluter Unsinn. Für VW mag das Sinn machen, denn die müssen den Markt beobachten und ihr Produkt platzieren.
Welche Frage stellt sich wohl ein potenieller Autokäufer als erste? Er fragt sich wie viel Geld er für ein Auto ausgeben kann oder will. Dann gibts da in der Regel noch einen gewissen Spielraum, aber dann ist es genug. Selten wird jemand der 40.000 Euro für ein Auto ausgeben kann dann plötzlich 60.000 oder sogar 70.000 hin legen. Ausnahmen gibt es natürlich, aber die müssen das Auto oft nach einem Jahr wieder abgeben, weil sie die Raten nicht zahlen können.
Wenn die Menschen tatsächlich so genau recherchieren würden, was das eine Auto besser kann als das Andere, warum werden dann so viele hässliche, leistungsschwache, unpraktische, preiswerte, viel zu teure, sparsame, oder besonders durstige Fahrzeuge gekauft?
Der Autokauf ist in erster Linie eine emotionale Sache und in zweiter Linie eine Frage des Einkommens. Erst danach kommen Dinge wie „was brauche ich“ oder „was ist sinnvoll“. Ganz wenige werden einen Tesla wegen der OTA-Updates kaufen. Wer auf BMW steht und es sich leisten kann kauft keinen VW. BMW-Kunden werden wohl eher zu Tesla wechseln, weil er die höchste Leistung hat, und wer bei 40.000 Euro am Limit ist, verzichtet auf die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit und kauft was passendes zum Geldbeutel.

Für mich ist das Ganze der berühmte Äpfel mit Birnen Vergleich, und was VW intern macht nennt sich glaube ich Marktanalyse.

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