Der VW-Konzern will in Sachen E-Mobilität kürzere Entscheidungswege und die Bündelung von Kompetenzen. Ab dem 1. April 2021 wird daher die Marke „Elli“ dem Geschäftsbereich „Laden und Energie“ bei Volkswagen Group Components zugeordnet. Ziel von Elli ist es, ein Portfolio aus Stromtarifen, Wallboxen und Ladesäulen sowie einem intelligenten Energie Management System aufzubauen.
Bisher war Elli mit seinen rund 100 Mitarbeitern bei der Marke Volkswagen angedockt. Künftig sollen aber die bestehenden Konzern-Aktivitäten zu den Themen Energie, Ladeservices, -equipment und -infrastruktur markenübergreifend gebündelt und gesteuert werden. Elke Temme, die den Bereich „Laden und Energie“ leitet, übernimmt die Geschäftsführung von Thorsten Nicklaß: „Ich bedanke mich für die geleistete Arbeit und den hervorragenden Einsatz von Herrn Nicklaß„, sagte Temme. Sie wünsche ihm viel Erfolg bei seiner künftigen Aufgabe im VW-Konzern.
Damit wird Elli ein wesentlicher Teil des zum 1. Januar 2021 neu geschaffenen Konzernressorts Technik. Neben dem Geschäftsfeld „Laden und Energie“ verantwortet Volkswagen Group Components die wichtigen Zukunftsfelder „Batteriezelle und Batteriesystem“ sowie „Plattform und Antriebe“ – zentrale Themen der Transformation von Volkswagen auf dem Weg zum Marktführer der Elektromobilität.
Wie es bei VW heißt, soll dabei ein System entstehen, sich an Privat- und Gewerbekunden richtet und sämtliche Energie-Fragen von E-Auto-Nutzern und –Flottenbetreibern beantwortet. Dazu zählen nach Angaben des Unternehmens zahlreiche Hardware- und Software-Lösungen, die E-Mobilitäts-Kunden heute und in Zukunft benötigen. Zudem zielt die Vereinheitlichung des bestehenden Kundenangebotes von Abrechnungs- und digitalen Zusatzdiensten auf eine höhere Vereinfachung des Produktportfolios und eine wettbewerbsfähige Attraktivität ab.
Quelle: Volkwagen – Pressemitteilung vom 25. März 2021
Das wird richtig interessant, wenn man die Flottenkunden mit dicken Akkus ohne Gewurschtel abrechnen kann. ID.Buzz mit 111er Akku wenn Tempo 130 gilt. Eigentlich kannst mit Tempomat 140 km/h 350 km am Stück fahren, machst du aber gar nicht, weil nach zwei Stunden ne Teams-Videokonferenz ist, wozu du nen nicen Ladepark anfährst. Da freut man sich auf die Ladestopps.
VW hat die Zeichen der Zeit noch immer nicht verstanden. Ladestrukturen gehören in die Hände von Energieversorgern. So wie man Benzin nicht bei VW, Porsche oder Hyundai kauft, sollte man Strom auch nicht bei den Autoherstellern kaufen müssen, sondern unabhängig vom Fahrzeug an der herstellerunabhängigen Ladestation eines Energieversorgers. Das hat bei Kraftstofftankstellen über 100 Jahre lang funktioniert. Da weiß man, dass man Benzin/Strom bekommt und man weiß sogar im Vorhinein, wie viel man dafür bezahlen muss. Und wenn es zu teuer ist, fährt man zur nächsten Ladestation. Wie mit dem Verbrenner auch.
Warum versteht VW das nicht und konzentriert sich auf das was sie können (sollten)? Nämlich das Bauen von Autos.
Ist es die Gier, noch ein weiteres Geschäftsfeld aufzumachen, von dem man nicht viel versteht? Oder ist es einfach nur Unvermögen? Oder will man Tesla kopieren?