Plug-In-Hybride und E-Autos waren 2021 die Gewinner der Halbleiter-Krise. Denn während der gesamte Pkw-Markt in Europa nicht aus dem „ersten Gang“ herauskam ist der Absatz von PHEV und Stromer verhältnismäßig gestiegen. Für 2022 scheint es hier zu Verschiebungen zu kommen. Wie Matthias Schmidt, Automobil-Analyst aus Berlin berichtet, sind die Zulassungszahlen der Teilzeitstromer rückläufig und E-Autos behalten die Oberhand.
Bis Ende Juni 2022 brachte es der europäische Pkw-Markt auf eine Zulassung von 629.626 Elektroautos. Plug-In-Hybride brachten es im gleichen Zeitraum auf 461.731 abgesetzte Fahrzeuge. In Summe konnten somit im ersten Halbjahr 2022 1.091.358 elektrifizierte Fahrzeuge auf die Straße gebracht werden. Automobil-Analyst Schmidt geht auf Grundlage der ihm vorliegenden Daten davon aus, dass bis Ende 2022 jeder vierte Neuwagen, der in Europa neu zugelassen wird, entweder ein E-Auto oder ein PHEV sein wird. Vorausgesetzt die Automobilhersteller schaffen es ihre erhebliche Auftragsbestände abzubauen.
Die Zahlen für reine E-Autos hätten noch besser sein können. Aber die schwachen Tesla-Auslieferungen im Juni, aufgrund von Stilllegungen der Giga Shanghai, hat das Wachstum gebremst. Dennoch ist es so, dass der Abstand zwischen E-Autos und Plug-In-Hybriden weiter gewachsen ist. Dieser wäre mit „normalen“ Absatzzahlen von Tesla noch größer gewesen. Bis Jahresende rechnet Schmidt damit, dass die Differenz um die 500.000 Fahrzeuge betragen wird.
Im Jahr 2021 betrug der Abstand nur 168.000 Einheiten. Die PHEV-Volumina sanken bis Juni den vierten Monat in Folge im Vergleich zum Vorjahr (-21,9%). Und damit schneller als der Gesamtmarkt (-17,3 %). Der Absatz von Plug-In-Hybriden wird dominiert von Premium-Automobilhersteller. Diese machen 46,9 % des gesamten Neuwagenvolumens in diesem Bereich aus. Der reine E-Auto-Anteil am Gesamtmarkt wird bis Ende dieses Jahres voraussichtlich 14 % erreichen, während er derzeit bei einer rollierenden 12-Monats-Rate von 13,7 % bzw. 12,5 % nach 6 Monaten dieses Jahres liegt.
Quelle: Matthias Schmidt – European Electric Car Market Intelligence Study June/Q2 2022

Toll, wenn die Mogelpackungen endlich vom Markt verschwinden. Eigentlich müssten die Hersteller dieser Hybriden diese Geschwüre zurücknehmen. Aber leider wurde die Entwicklung ja durch die Politik noch befeuert. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass diese Undinge so schnell die Segel streichen müssen.
Tragisch ist natürlich, dass die Dinos jetzt neben Verbrenner auch noch die Hybriden über Jahrzehnte unterhalten müssen. Damit werden Millionen vernichtet, welche viel besser in Zukunftstechnologien investiert worden wären. Aber die Lernkurve bei den Dinos zeigt zumindest nach oben. Sehr langsam zwar, aber doch endlich nach oben.
Der absehbare Restwertverlust der Umwelt-betrügerischen Hybride wird noch manchem „auf die Füße fallen”.
Die Zahlen „stimmen“ sowieso nicht, da kein Angebot.
VW hat die Bestellung jeglicher GTEs praktisch gestoppt wegen Chipmangel.
Wenn der größte Hersteller quasi nichts liefert, dann müssen die Werte für PHEV sinken.
Der absehbare Restwertverlust der Umwelt-betrügerischen Hybride wird noch manchem „auf die Füße fallen”.
Egal:
Den Letzten beißen die Hunde.