Anfang Februar hat der chinesische Hersteller Geely sein neuestes Modell vorgestellt, das Elektro-Fahrzeug Panda mini. Insgesamt vier Varianten des E-Autos sollen auf die Straße kommen. Dabei liegen die Preise zwischen 39.900 und 53.900 Yuan (rund 5500 bis 7400 Euro) in China.
Der Panda mini kommt in einer kompakten, kleinen Kastenform daher. Dabei ist die Frontpartie durch einen geschlossenen Kühlergrill mit schmalen Streifen gezeichnet. Am Rand des Kühlergrills sind Zierstreifen zur Dekoration angebracht. Die rund ausgeprägte Scheinwerfergruppe soll das Erscheinungsbild freundlich und liebenswert gestalten. Im Innenraum trifft man auf eine 4-Sitzer-Bauweise. Der Zugang erfolgt hier wie bei anderen Elektro-Kleinstwägen über Fahrer- und Beifahrertür.
Das Heck des Fahrzeugs ist relativ einfach gestaltet, mit polygonalen Rückleuchten und einem eingebauten trapezförmigen Nummernschildbereich. Länge, Breite und Höhe des neuen Fahrzeugs betragen 3065/1522/1600 mm, der Radstand 2015 mm. Das Interieur ist recht überschaubar gestaltet. So ist der Panda mini mit einem 9,2-Zoll-LCD-Instrument mit schmalem Streifen und einem schwebenden zentralen 8-Zoll-Bedienbildschirm ausgestattet. Ansonsten seien elektronische Zentralverriegelung, höhenverstellbare Scheinwerfern und elektrische Türen und Fenstern bereits in der Basis-Ausstattung vorhanden, so der Hersteller.
Was die Konfiguration betrifft, so bietet das neue E-Auto eine mobile App-Fernbedienungsfunktion, mit der die Fahrzeugsuche, die Abfrage des Fahrzeugzustands, die Fernentriegelung, die Fernsteuerung der Klimaanlage und des Kofferraums usw. möglich sind. Ferner bietet der Panda mini auch einen Bluetooth-Schlüssel für das Mobiltelefon.
Was die Energieversorgung betrifft, so verwendet der Geely Panda mini das Geely-eigene EIC-System, das Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien mit einer Kapazität von 9,6 und 17 Kilowattstunden bereitstellt. Er ist mit einem Permanentmagnet-Synchronmotor mit einem Wirkungsgrad von laut Hersteller bis zu 96,5 Prozent ausgestattet. Die Reichweite beträgt 120 km und 200 km unter CLTC-Bedingungen. Der Geely Panda mini bietet zwei Fahrmodi (Sport/Normal) und verfügt über eine 3-stufige kinetische Energierückgewinnung.
Geely benutzte den Namen Panda vor vielen Jahren für seine eigenen Autos. Der Geely Panda war ein Verbrenner, der wie ein Panda aussah. In Europa war er uns dann schon eher von Seiten Fiat ein Begriff. Welche diesen auch wieder aufleben lassen wollen. Dann allerdings eine Nummer größer als der Stromer von Geely.
Quelle: chinapev.com – One More Miniature EV: Geely Panda mini listed in the Chinese Market
Wann kommt der Erste, der 5.500€ gelesen hat und den Untergang der OEM aus Europa beschwört? Maximal 17 kWh. Also 100 km. Und bis das Auto hier auf dem Markt stände, würde es 20k kosten. Apropos, wo ist eigentlich diese Isetta für 20k, die jetzt angeblich ausgeliefert werden sollte?
Das Einzige was die chinesischen Hersteller bei den E-Autos auf dem europäischen Markt aufhalten kann, das ist ein Angriff Chinas auf Taiwan und die darauf folgenden Sanktionen der EU.
Die Autoproduktion wird wohl langsam verschwinden, so wie das auch bei Motorrädern, Fernsehern und in anderen Bereichen der Fall ist, selbst Premiumprodukte werden in Zukunft aus Asien kommen, immer unter der Voraussetzung, das es zwischen China und Taiwan keinen Krieg gibt.
Wenn die Autoproduktion in der EU eingestellt wird, dann hat das auch Vorteile, es dürfte sich das Thema Verbrenner, E-Fuels und auch Wasserstoff auf Strassenverkehr erledigt haben, denn dann fällt der Druckmittel der Lobbyisten, nämlich die Arbeitsplätze, ganz einfach weg und die E-Autos kommen aus Asien.
Dann müssten nicht mehr im Übermaß Autos produziert und z.B. in Deutschland der Pkw-Bestand auf einem Niveau von 48 Mio. Pkws gehalten werden, denn es gibt dann ja keine Vorteile bei den Arbeitsplätzen mehr.
Die Städte würden von den Blechlawinen befreit und die Autobahnen vom Lkw-Verkehr, da die Güter im Fernverkehr auf der Schiene transportiert würden. Die gesparten Milliarden für den Unterhalt von Straßen und Brücken würden in den Schienenausbau fließen und könnten evtl. auch ein 0-Euro Ticket finanzieren.
Die Einstellung der Autoproduktion könnte der Energie- und Verkehrswende, dem Klimaschutz, der Schonung der Resourcen und einer menschfreundlicheren Stadt einen enormen Schub verleihen.
Wer braucht so einen CHINESEN, wenn es doch gute S-Pedelecs aus heimischer Produktion gibt