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Carglass verkündet „Verbrenner-Aus“ schon für 2024

Daniel KrenzerbyDaniel Krenzer
16. Februar 2023
Lesedauer: 2 Minuten
Daniel KrenzerbyDaniel Krenzer
16. Februar 2023
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Carglass

Home Elektroauto News 2023

„Carglass repariert, Carglass tauscht aus“ – und zwar nun die eigene Flotte. Ab 2024 sollen neu zugelassene personenbezogene Dienstwagen ausschließlich elektrisch betrieben sein, verkündet der Autoglasspezialist in einer Pressemitteilung. In den 370 Service-Centern seien bereits mehr als 180 Elektrofahrzeuge auf die Straßen gebracht worden. 100 neue E-Fahrzeuge seien 2022 zur Nutzung durch Führungskräfte, die für das Geschäft in den Filialen deutschlandweit verantwortlich sind, zugelassen worden.

Mit der ausschließlichen Neuzulassung von E-Fahrzeugen ab dem kommenden Jahr soll es nach und nach zu einer vollständigen Umstellung des insgesamt 850 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks auf Elektromobilität kommen. „Mit der E-Flotte hält Carglass nicht nur Kunden mit umweltbewussten Lösungen mobil – auch die klimaschädlichen Emissionen personenbezogener Firmenwagen werden reduziert“, schreibt das Unternehmen. Derzeit betrage der Anteil elektrobetriebener Fahrzeuge im Fuhrpark bereits rund 32 Prozent.

Nach umfassender Ausstattung der Service-Center mit elektrisch angetriebenen Kundenersatzfahrzeugen (Renault Twingo) seien zuletzt 100 vollelektrisch angetriebene Hyundai Kona in Betrieb genommen worden, mit denen Führungskräfte in der operativen Servicestruktur ihren Aufgaben in den 370 Filialen deutschlandweit nachkommen. „Mit der fortschreitenden Umstellung forciert Carglass auch die Ladeangebote. Derzeit bestehen bereits mehr als 200 Carglass-Ladepunkte für Mitarbeitende. Bis Ende 2023 werden weitere 50 Ladestationen in Betrieb genommen„, kündigt Carglass zudem in der Mitteilung an.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Elektrifizierung unserer Flotte dynamisch weiterentwickeln können“, sagt Oliver Benz, Senior Experte Mobility Management & Sustainable Supply Chain Management. „Seit 2021 haben wir bereits viel bewegt. Auf Basis dezidierter Bedarfsanalysen konnte 2022 die nächste Ausbaustufe unserer Fuhrparkstrategie realisiert werden, für die wir bereits die ‚Europäische Zertifizierung für nachhaltige Unternehmensmobilität‘ (ECSM) nachgewiesen haben.“

Oliver Benz wird weiterhin zitiert: „Wir haben intensiv an unserem Fuhrparkkonzept gearbeitet, damit wir den Anteil der E-Mobilität in allen Fuhrparksegmenten, zu denen Kundenersatzfahrzeuge, die Transporterflotte sowie Dienstwagen zählen, weiter erhöhen können. Die sukzessive Elektrifizierung unserer Flotte ist einer der wichtigsten Bausteine auf unserem Weg zur Erreichung unseres Klimaziels, die CO2-Emissionen von Carglass bis 2030 zu halbieren.“

Quelle: Carglass – Pressemitteilung

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als Zeitungsredakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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12 Comments
Robert
Robert
3 Jahre zuvor

nun die erste firma in deutschland hat es verstanden was die zukunft ist es werden mit Sicherheit weitere folgen. und bis es die bevölkerung es auch verstand hat dauert es noch was auch kein Wunder ist wir wurden ja Jahrelang mit Fake News vollgestopft.

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Kliko
Kliko
3 Jahre zuvor

Find ich super

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Wolfbrecht Gösebert
Wolfbrecht Gösebert
3 Jahre zuvor

Dazu paßt ja prima, dass der Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks ankündigte, ab dem 1. Januar 2025(!) keine Verbrenner-Taxis mehr neu auf die Straße kommen zu lassen. Hamburg ist das erste Bundesland, das in zwei Jahren nur noch Taxis mit alternativen Antrieben zulassen wird.

Zuletzt bearbeitet am 3 Jahre zuvor von Wolfbrecht Gösebert
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Johann-Christoph Frey
Johann-Christoph Frey
3 Jahre zuvor

Macht Sinn für Carglas: Ihr Business ist vorwiegend „local“ – die Kunden werden von regional nahe liegenden Stützpunkten aus betreut und angefahren. Abends an die 11 kW Wallbox etwa reicht nach beendeter Tagestour. Sehr gut.
(Ob die Mitarbeiter die Fahrzeuge daneben auch in Privatnutzung zur Verfügung haben und verwenden für den weiteren Wochenendausflug und die Urlaubsreise, weiß ich nicht. Vermutlich eher nicht der Fall.)

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Lange
Lange
3 Jahre zuvor

Finde ich übrigens nicht gut. E-Autos haben keine Zukunft.
Zumal es Hersteller gibt bei Hannover, auch in Hamburg die CO2 freien Kraftstoff anbieten bzw auch herstellen und das ganze von heut auf morgen ganz Deutschland damit versorgen könnten. Jetzt fragt man sich, warum will die Politik das nicht. Lobbyisten? Oder wer?

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Lange
Lange
3 Jahre zuvor

Zum anderen muss man sich auch fragen, von den knapp 870.000 E-Autos wie viele sind es noch wirklich die in Deutschland geblieben sind? Etwas mehr als 1/3 von diesen Fahrzeugen gibt’s nicht mehr in Deutschland. Also fahren auf deutschen Straßen knapp 600.000 E-Autos. Im Januar 2023 um 67 % der Kauf von E-Autos eingebrochen. Um ein heutiges E-Auto wirklich CO2 frei zu fahren, muss ein E-Auto mindestens 400.000 bis 600.000 Kilometer fahren. Es wird ja nach wie vor mit schmutziger Energie hergestellt. Vielleicht bis auf ganz wenige Teile. Wer stellt denn mit so genanntem grünen Strom Teile fürs Auto her? Noch nicht einmal Tesla schafft das in Grünheide. Zum anderen, wer fährt denn sein Auto mindestens 400.000 tausend Kilometer? Dazu kommt, woher kommt der Strom? Wir Menschen werden immer mehr, die brauchen auch Strom. Dazu wollten wir Plastik Gummi etc weniger herstellen! Ja wo denn, wenn wir E-Autos bauen. Die Millionen Steckverbindungen, Kilometer an Ladekabel die hergestellt werden müssen,… etc…. Was machen die Leute in einer Stadt? Wallbox geht nicht – also müssen Ladestationen oder andere Möglichkeiten her. Also abertausende Ladestationen bzw Lademöglichkeiten müssen geschaffen werden. Umweltfreundlich? Nein! Beispiel bei mir vor der Tür können 16 Autos parken. Pro Ladestation können 4 Autos laden. Dann hätte ich 4 häßliche Ladestationen vor meiner Haustür. Überall liegt Kabel herum, weil die alle ihr Auto laden. Dazu kommt, pro geladenes Auto muss mindestens mit 11 KWh geladen werden. Pro Säule mindestens 44 KWh plus das umliegende Wohnviertel. Also wo bitte schön ist das Umweltfreundlich? Heute fährt kein einziges E-Auto sauber, also CO2 frei. Auch wenn es Strom tankt. Der Strom ist auch noch nicht CO2 frei.
Leute denkt doch mal etwas realistisch und hinterfragt das ganze. Wo gehen denn unsere heutigen alten Autos hin? In Länder der 3. Welt. Was sollen die mit E-Autos? Die haben doch noch nicht einmal Strom, geschweige eine gesicherte Leitung zu Hause, wo sie 24/7 Strom haben.
E-Autos sind auch viel zu teuer. Was passiert mit den Akkus der E-Autos? Auch Sie lassen nach. Es gibt Sie noch nicht, die man immer und immer wieder laden kann ohne das die Leistung der Akkus nach lässt.
Warum hat man nicht den gesamten Container Transport von der Straße auf die Schienen verlegt? Nein, da müssen die großen LKWs das machen. Da hätte man schon vieles rentabler machen können. Warum fängt man nicht bei den riesigen Transportschiffen an, die verballern 3 mal mehr CO2 wie die PKWs Weltweit. Warum hat man den Nahverkehr immer mehr reduziert? Würde der Nahverkehr in Großstädten und Umland richtig vernünftig ausgebaut sein, bräuchte man nicht so viele PKWs.
Das was wir heute machen, ist nur Flickenteppisch reparieren.
So das wars erst mal, denkt mal darüber nach. Nichts gegen die Firma Carglass, aber auch die sollten mal darüber nachdenken.

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Horst Rössler
Horst Rössler
3 Jahre zuvor

E-Autos im Großmaßstab haben keine Zukunft. Es bleibt ein Nischenprodukt. Probleme: Fehlende Kraftwerksleistung, Rohstoffe nur begrenzt verfügbar, umweltschädlicher als Verbrenner, nicht für Langstrecken geeignet, fehlende Infrastruktur, die Liste ist unendlich lang. Eine weitere Totgeburt mit riesigem Subventionsbedarf.

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