• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Autoherstellern drohen Milliardenstrafen wegen zu hoher CO2-Emissionen

Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
25. Januar 2020
Lesedauer: 3 Minuten
Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
25. Januar 2020
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1102701539

Home Automobilindustrie

Laut der Beratungsagentur PA Consulting müssen die 13 führenden Autohersteller wegen Verfehlungen der ab diesem Jahr gültigen CO2-Emissionsziele mit Bußgeldern von mehr als 14,5 Milliarden Euro rechnen. Es gibt jedoch noch einige Stellschrauben, mit denen die Hersteller gegensteuern und die Strafen etwas abmildern könnten. Bis zum Jahr 2021 dürfen alle neu zugelassenen Pkw in der EU im Schnitt maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,6 Liter Diesel oder 4,1 Liter Benzin. Was keiner der Hersteller erreichen dürfte.

Einige Autohersteller müssen deshalb der Analyse zufolge mit hohen individuellen Strafen rechnen, die einen wesentlichen Einfluss auf ihre Rentabilität und ihren Ruf haben. Volkswagen könnte wegen seines hohen Absatzvolumens in ganz Europa eine Geldstrafe von bis zu 4,5 Milliarden Euro drohen. Auch für Fiat-Chrysler mit 2,4 Milliarden Euro und Ford mit 1,5 Milliarden Euro könnte es teuer werden. Auch frühere Top-Performer wie Renault-Nissan-Mitsubishi (1 Milliarde Euro), Volvo (382 Millionen Euro) und Jaguar Land Rover dürften tief in die Tasche greifen müssen. Selbst Toyota, der Marktführer bei Hybridfahrzeugen, wird der Prognose zufolge sein Ziel knapp verfehlen und 18 Millionen Euro zahlen müssen. Jaguar Land Rover drohen die größten Auswirkungen von Bußgeldern auf der Grundlage des EBIT: 93 Millionen Euro, was 400 Prozent des Gewinns von 2018 entspricht.

PA Consulting

Nach vier Jahren stetigen Fortschritts beim CO2-Ausstoß hat die Analyse von PA im vergangenen Jahr einen Rückschritt festgestellt. Die Emissionen sind auf breiter Front gestiegen, was hauptsächlich auf den Kauf von SUVs, die starke Nachfrage nach leistungsstarken und schwereren Autos, den Mangel an emissionsarmen Optionen in Ausstellungsräumen und die nach dem Diesel-Skandal veränderte Präferenz für Benziner zurückzuführen ist.

„Es gibt viele Möglichkeiten für Autohersteller, Emissionen zu reduzieren und künftige Bußgelder zu minimieren. Aber die Dringlichkeit der Situation bedeutet, dass sie schnell handeln müssen. Die Autohersteller haben nicht mehr genügend Zeit, um die Leistungsdaten der Fahrzeuge schnell genug zu verbessern, um Bußgelder zu vermeiden. Marketing-, Verkaufs- und Preisstrategien hingegen, die die Akzeptanz emissionsarmer Fahrzeuge erhöhen, sind von entscheidender Bedeutung, um die Hersteller näher an die Ziele heranzuführen.“ — Michael Schweikl, Automotive-Experte bei PA Consulting

Mögliche Lösungen für die Autohersteller könnten sein, z.B. Elektroautos und Plug-in-Hybride günstiger anzubieten, um deren Absatz zu steigern und gleichzeitig umweltschädliche Fahrzeuge immer mehr vom Markt zu nehmen. Auch die Entwicklung von Service-Programmen zur Steigerung eines emissionsarmen Fahrzeuggebrauchs oder Fusionen mit anderen Autoherstellern nennt PA Consulting als Ausweg. Empfohlen wird auch die Entwicklung offener Plattformen wie der MEB-Plattform von Volkswagen, welche der Hersteller auch seinen Mitbewerbern für eigene E-Fahrzeuge zur Verfügung stellt.

PA bewertet jeden Hersteller anhand seiner CO2-Leistungsprognose für 2021. Toyota bleibt der beste Performer, PSA ist jetzt Zweiter und überholt Renault-Nissan-Mitsubishi. Volvo, Volkswagen, Daimler und BMW sind weiter von ihrem Ziel entfernt als im Vorjahr. Jaguar Land Rover weist nach wie vor den höchsten CO2-Ausstoß auf und läuft jetzt Gefahr, sein spezifisches Ziel zu verfehlen.

Das Ausmaß der Herausforderung für die Automobilhersteller ist klar. Die Analyse von PA zeigt, dass sie mehr als 2,5 Millionen zusätzliche rein batteriebetriebene Elektroautos verkaufen müssten, um ihre Ziele zu erreichen. Dies entspricht einer Steigerung von 1280 Prozent bis 2021. Engpässe bei der Produktionskapazität machen dies nahezu unmöglich.

Aus Ländersicht geht aus dem Bericht hervor, dass alle Länder außer Norwegen und den Niederlanden eine Verschlechterung ihrer Gesamtzahlen verzeichneten. Norwegen hat die Emissionen von 83,7 g CO2 / km im Jahr 2017 auf 72,4 g CO2 / km im Jahr 2018 gesenkt. Die Niederlande waren mit einem CO2-Ausstoß von 106 g / km und einem Anteil von sechs Prozent am Gesamtabsatz vollelektrischer Fahrzeuge auf dem zweiten Platz, jedoch weit hinter Norwegen. In Großbritannien gingen die Emissionen von 120,8 CO2 / km auf 125,1 CO2 / km zurück. In Deutschland stiegen die Emissionen von durchschnittlich 126,2 g CO2 / km auf 129,1 g CO2 / km.

Quelle: PA Consulting — Pressemitteilung vom 13.01.2020

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
12 Comments
Manfred Stummer
Manfred Stummer
6 Jahre zuvor

„In Großbritannien gingen die Emissionen von 120,8 CO2 / km auf 125,1 CO2 / km zurück.“ – Bitte korrigieren!

0
0
Antworten
Volker
Volker
6 Jahre zuvor

Das günstigere Anbieten kommt bereits durch die von Renault und Hyundai übernommene und von den deutschen Politikern verzögerte erhöhte Förderung. Noch nicht das Gelbe vom Ei aber ein Anfang. Und lieber in die eigene, dann gesponserte Fertigung stecken als in Form von Strafzahlungen an die EU zu überweisen.

0
0
Antworten
Walter72
Walter72
6 Jahre zuvor

Was passiert mit dem vielen Geld das für diese Strafen verlangt werden wird?

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (2)
Markus Doessegger
Markus Doessegger
6 Jahre zuvor

Traurige Bilanz der Schweiz ( Quelle: Portal der Schweizer Regierung )

Bern, 04.07.2019 – Die in der Schweiz im Jahr 2018 neu zugelassenen Personenwagen verbrauchen durchschnittlich 6.08 Liter Benzinäquivalent pro 100 Kilometer. Gegenüber dem Vorjahr (5.87 l/100 km) hat der Verbrauch damit um 3.6% zugenommen. Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der Neuwagen lagen mit rund 137.8 g CO2 pro Kilometer ebenfalls höher als im Vorjahr (134.1 g CO2/km).
&
Die 2018 erhobenen Sanktionen belaufen sich auf insgesamt rund 31.7 Millionen Franken (2017: 2.9 Mio. Fr.). 97.3% der Sanktionslast entfällt auf Grossimporteure, 2.7% auf Kleinimporteure.

Die fettesten SUV’s nehmen immer mehr überhand. Die stehen auch ganz Vorne bei den Autohändlern in den Schaufenstern.

Fazit: Die Leute haben zuviel Geld, die Dinger sind zu günstig und die Konventionalstrafen für die Hersteller und die Händler sind viel zu klein.

0
0
Antworten
Stefan Balz
Stefan Balz
6 Jahre zuvor

Wer kassiert eigentlich und was genau passiert mit den Kohlen ? Ergibt ja anscheinend einen ziemlichen Haufen.

0
0
Antworten
Egon meier
Egon meier
6 Jahre zuvor

Bei vielen Herstellern ist die günstige perspektive alleine das Ergebnis der wirtschaftlichen Unfähigkeit: Sie haben keine attraktiven SUV, die man zu hohen Preisen verkaufen könnte. Schönes Beispiel ist PSA und die Renault-Schiene. Leider macht man dann auch keine Gewinne und kann die BEV-Entwicklung bezahlen und den Verkauf quersubventionieren.

Das machen dann andere: Den Gewinn und die Märkte besetzen.
Für mich ist die Studie undurchschaubar denn ich bin der festen Überzeugung, dass VW genug Plug-In-Hybride und BEV auf den Markt bringen wird um die c02-Grenze punktgenau zu treffen und keinen einzigen Cent Strafe zu zahlen. Notfalls wird die Zulassung einiger Touareg von 12/20 auf 01/21 verschoben.
Bei anderen bin ich da nicht so optimistisch.
Gerade hat Hyundai seinen Kleinstwagen i10 renoviert vorgestellt: mies ausgestattet und ziemlich teuer.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (2)
Uwe
Uwe
6 Jahre zuvor

Bei einem Budget von um die 80 Billionen Euro sind diese 14 Milliarden kein „Haufen“, eher „Krümel“ auf dem Küchentisch. (knapp 0,175 %!!!)

0
0
Antworten
Axel P.
Axel P.
6 Jahre zuvor

Da passt das Fehlverhalten der Bundesregierung, die 6000 €- Förderung bisher offensichtlich nicht in Brüssel beantragt zu haben, wie die Faust auf‘s Auge. Die einzig richtige Reaktion hierauf hat Renault gezeigt.

0
0
Antworten

Ähnliche Beiträge

Related Posts

USA-IRA
Elektroauto News 2023

USA: Wann ein E-Auto die Steuergutschrift nach IRA erhält

5. April 2023
0
Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt
Automobilindustrie

Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt

5. April 2023
0
Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf beim Ausbau der Ladeinfrastruktur
Elektroauto laden

Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf bei Ladeinfrastruktur

5. April 2023
0
Lamborghinis Zukunft: CEO Winkelmann zeigt sich skeptisch gegenüber E-Fuels
Automobilindustrie

Lamborghini will Strom: CEO Winkelmann skeptisch gegenüber E-Fuels

5. April 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Mitsubishi setzt auf Altbatterien als Energiespeicher für Fotovoltaikanlage in Japan

    Mitsubishi setzt auf Altbatterien als Energiespeicher für Fotovoltaikanlage in Japan

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    12
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten