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Ford-Manager: „Sehr viele Neukunden“ dank Mustang Mach-E

Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
19. Februar 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
19. Februar 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Ford

Home Elektroauto Hersteller

Ted Cannis, Director Global Electrification bei der Ford Motor Company, sprach in einem ausführlichen Interview mit dem Branchendienst Electrive über das neue Ford-Elektrozugpferd Mustang Mach-E, die Entwicklung des Fahrzeugs und der weltweiten Nachfrage und eine Besonderheit, die es nur in Deutschland gibt.

Die Reservierungen für den Mustang Mach-E seien „für mich sehr überraschend“ gewesen, so Cannis. Es gebe „sehr viele Neukunden“, die zuvor keinen Ford besessen haben. Ein deutscher Händler, mit dem er gesprochen habe, „hat zwölf Reservierungen – alle Neukunden“. Auffallend sei, dass Reservierungs-Inhaber im Schnitt „mehr als zehn Jahre jünger“ seien als die üblichen Ford-Kunden.

Schon bei der Entwicklung habe Ford in „Design-Kliniken“ das Fahrzeug ohne Ford- und Mustang-Branding internationalen Kunden gezeigt, um Feedback zu gewinnen: „Viele haben darin ein echtes Premium-Modell gesehen und Vergleiche zu deutlich höherpreisigen Autos gezogen“, erklärt Cannis. Zudem hätten viele das Fahrzeug „mit der dynamischen Dachlinie, den dreigliedrigen Rückleuchten und den starken Schultern der hinteren Radkästen als Mustang erkannt – obwohl wie gesagt kein Branding an dem Auto war.“

Ford wollte, dass man den rein elektrischen Mustang mit allen Sinnen spüre, auch beim Fahren. Der Stromer sei auf den selben Prüfständen wie der Ford GT und Ford-Rennautos abgestimmt worden. „Mit dem niedrigen Schwerpunkt der Batterie und dem E-Allradantrieb wird das Fahrverhalten sehr emotional. Da werden wir einen Mustang liefern“, verspricht Cannis.

Von Tesla abgeschaut hat sich Ford, dass die gesamte Software des Mustang Mach-E Over-the-Air-Updates erhalten kann, „damit das Auto über die Jahre frisch bleibt. Wir wollen unseren Kunden eine moderne User Experience bieten, die sich mit der Zeit entwickelt – so wie sie es von Websites oder Apps kennen.“

„In Deutschland denken viele, dass die Brennstoffzelle bald kommt“

Deutschland habe im Vergleich zu allen anderen Märkten, in denen Ford den Mustang Mach-E anbietet, eine Besonderheit: „In Deutschland denken viele, dass die Brennstoffzelle bald kommt. Egal ob ich mit Franzosen, Kanadiern oder Chinesen spreche, nirgendwo kommen die Bedenken gegenüber der Batterie, weil die Kunden auf Wasserstoff warten“, sagt Cannis über diese speziell deutsche Eigenheit.

Damit man auch den Massenmarkt der Zögerer und Zweifler erreicht, „müssen in erster Linie die Kosten sinken“, sagt der Ford-Manager. Das werde „eine Weile dauern, Adaptionskurven verhalten sich meist exponentiell.“ Am Anfang wachse es „nur langsam, aber danach geht das Wachstum durch die Decke.“

Zum Marktstart des elektrischen Mustang will Ford auch seinen Ladedienst Ford Charging Solutions anbieten, konkrete Zahlen könne Cannis aber noch nicht nennen. „Wir haben viel Geld investiert, auch in Ionity – deshalb muss der Dienst für den Kunden gut werden.“
Quelle: Electrive — Ford-Manager: „Nur elektrisch zu sein, ist nicht gut genug.“

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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8 Comments
André
André
6 Jahre zuvor

das liegt an den „Streufeuer“ der Politiker und Lobbyisten, die immer noch von einer systemoffenen alternativen Autozukunft träumen. Wasserstoff ist schon auf dem Papier nicht konkurrenzfähig. technische Herausforderung können hinzu. Vielleicht wird es die übernächste Antriebsform. jetzt ist erst mal das Batteriebetriebene e-Auto dann.

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Tom
Tom
6 Jahre zuvor

Als seit kurzem ehemaliger Ford-Fahrer würd‘ ich mich vor dem Auto etwas fürchten ;-)
‚Mal abwarten, wie sie’s mit der Qualität und Verarbeitung hinbekommen!?
Siehe dazu auch jüngste Rückrufe bzw. DCT-Gate… ich hatte das auch. Bin das Auto aber vor der großen Rep los geworden.
Neugierig bin ich auf alle Fälle. Konkurenz belegt das Geschäft ;-)

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yana zarya heinstein
yana zarya heinstein
6 Jahre zuvor

Die Deutschen und ihr Wasserstoff. Mag ja sein das dass irgendwann kommt. Im Moment spricht aber alles dagegen. Akku betriebene Fahrzeug sind im Moment jedenfalls Real. Tesla hat laut neusten Informationen 6 Jahte Vorsprung und wer seine Zeit damit verplempert nach dem golden Wasserstoff Gral zu suchen ,wird diesen Vorsprung nicht verkleinern. Tesla ist S3XY und VW ,BMW und Co kg können nichts dagegen halten.

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Mathias König
Mathias König
6 Jahre zuvor

Ob E Autos Sinn machen bezweifle ich, denn man muss mal gegenrechnen wie ein normales Auto in der Herstellung an Material der Umwelt kostet und was ein E Auto der Umwelt kostet denn es ist nur Augenwischerei der Grünen, für mich steht fest das ich so lange wie es Benziner und Diesel Autos gibt ich die fahre schon wegen der Reichweite man soll auch daran denken wie viele E Tankstellen noch gebaut werden müssen und wieviel Erdreich man dafür bewegt mit was wieder mit Dieselbagger ich sag immer Grüne sind Spinner und hängt Sie so lange es noch Bäume gibt das ist meine Meinung zu E Autos von uns kleinen verlangt man das wir E Autos fahren aberdie Regierung haeltan Ihren fest und die Flughäfen werden für die größten Dreckssschleudern erweitert damit mehr landen und starten können Danke

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Mathias König
Mathias König
6 Jahre zuvor

Eins hab ich noch vergessen den Klimawandel kann man eh nicht aufhalten und wer das glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann

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