• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Fords Elektrifizierungsstrategie – ein Ausblick

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
23. März 2020
Lesedauer: 4 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
23. März 2020
Lesedauer: 4 Minuten

© Abbildung(en): Ford

Home Elektroauto Hersteller

Andy Barratt, Geschäftsführer von Ford of Britain, und Graham Hoare, Executive Director for Business Transformation, sprachen mit Business Car auf der Go Electric-Veranstaltung des Unternehmens in London und stellten Modelle vor, darunter den neuen rein elektrischen Mustang Mach-E, den Plug-in-Hybrid Kuga und den Mildhybrid Puma. Im Rahmen des Gesprächs ist man auch auf Fords allgemeine Elektrifizierungsstrategie zu sprechen gekommen. Dabei wurde klar, dass man zunächst im gehobenen Preissegment starten möchte, um damit die Basis für günstigere Modelle zu ebnen.

Ford Mustang Mach-E als Wegbereiter in die Elektromobilität

Den Anfang macht Ford mit dem Mach-E einem modernen, reinen Elektroauto für den Mainstream. Positioniert als großes, leistungsstarkes SUV. Und es findet Anklang, wie bereits Ted Cannis, Director Global Electrification bei der Ford Motor Company, zu verstehen gab. Die Reservierungen für den Mustang Mach-E seien „für mich sehr überraschend“ gewesen, so Cannis. Es gebe „sehr viele Neukunden“, die zuvor keinen Ford besessen haben. Ein deutscher Händler, mit dem er gesprochen habe, „hat zwölf Reservierungen – alle Neukunden“. Auffallend sei, dass Reservierungs-Inhaber im Schnitt „mehr als zehn Jahre jünger“ seien als die üblichen Ford-Kunden.

Der Plan scheint demnach aufzugehen. Zudem gelingt es Ford mit diesem Schachzug sich ein wenig von elektrischen Einstiegsmodellen der Konkurrenten wie Vauxhall, Peugeot und Honda abzuheben, die weitaus bescheidenere und daher billigere E-Autos auf den Markt bringen. Damit aber auch auf einen vollständig anderen Markt abzielen. Hoare gab zu verstehen, dass der Mach-E aufgrund seiner Größe, Leistung und Reichweite im Vergleich zu den Konkurrenten immer noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, betonte aber auch, dass dieser ehrgeizige Einstieg in den Elektroauto-Markt der richtige Weg für Ford sei.

„Wir wollen den besten Weg für die Elektrifizierung gehen, wir wollen die großen Stärken der Elektrifizierung demonstrieren und sie aufstrebender machen, damit die Produkte, die darunter liegen werden, mit Glaubwürdigkeit beginnen, und unsere Kunden werden verstehen, was von Ford kommt. Dieses Produkt ist wirklich dazu da, um zu zeigen, wie man richtig elektrisch fährt, mit einem Produkt, das ebenfalls sehr anspruchsvoll ist, mit einer großartigen Fahrdynamik – es macht keine Kompromisse und macht keinen Kompromiss zwischen all den Dingen, die wir an einem Fahrzeug lieben, damit es elektrisch ist.“ – Graham Hoare, Executive Director for Business Transformation

VW als wichtiger Partner für E-Auto-Einstiegsmodelle

Hinsichtlich der Pläne für kleinere Elektroautos in der Zukunft verwies Hoare auf eine im vergangenen Jahr angekündigte Partnerschaft mit Volkswagen, die die E-Auto-Plattform MEB des deutschen Unternehmens nutzen soll. Das Unternehmen will ein eigenes, rein batteriebetriebenes E-Auto auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens von Volkswagen entwickeln. Dieses soll ab 2023 auf die Straße kommen, wird im deutschen Ford Entwicklungszentrum Köln-Merkenich entwickelt. Ford rechnet mit mehr als 600.000 verkauften Fahrzeugen innerhalb von sechs Jahren in Europa. Darüber hinaus prüft Ford, ein zweites Modell auf MEB-Basis für den europäischen Markt anzubieten. Wie Ford-Europa-Chef Stuart Rowley dem Handelsblatt zu verstehen gab, spreche man darüber. So sei es aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll, „nur ein einziges Auto auf MEB-Basis zu produzieren“.

Graham Hoare gab hierzu zu verstehen: „Wir können gemeinsam den Skaleneffekt auf dieser MEB-Plattform teilen, und das ist wirklich wichtig, weil der Markt im Moment sehr klein ist, und deshalb müssen wir dieses Volumen wirklich vergrößern und die Skalenvorteile nutzen. Die Zusammenarbeit mit Volkswagen wird es uns wirklich ermöglichen, dies zu tun und diese Produkte auf einem erschwinglichen Niveau auf den Markt zu bringen, aber dennoch mit allen Funktionen und Merkmalen, die Sie erwarten.“

Rivian wird ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen

Ende April 2019 wurde bekannt, dass Ford auf die Partnerschaft mit Rivian setzt, um seine Anstrengungen zur Einführung einer Reihe von Elektroautos und Lastkraftwagen zu beschleunigen und gleichzeitig die Abläufe zu rationalisieren, die Kosten zu senken und die Rentabilität zu steigern. Gerüchte haben vermuten lassen, dass auch Fords Luxusmarke Lincoln von dieser Zusammenarbeit profitieren wird. Mittlerweile haben wir Gewissheit.

Das batterieelektrische Fahrzeug von Lincoln wird auf der flexiblen Skateboard-Plattform von Rivian gebaut. Dieses völlig neue Fahrzeug ist auch Teil der zuvor angekündigten Investition von Ford in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden Dollar in die Elektrifizierung, zu der der Mustang Mach-E und eine vollelektrische Version des meistverkauften F-150 Pickup gehören.

Mildhybride, Hybride und Plug-In-Hybride als weiterer Pfeiler der Elektrifizierung

Abseits der reinen Elektroautos teilt sich der Elektrifizierungsansatz von Ford in milde Hybride mit den kleineren Fahrzeugen Fiesta, Focus und Puma, konventionelle Hybride mit dem großen Familienauto Mondeo und dem Galaxy und S-Max sowie den Plug-in-Hybrid mit dem neuen Kuga auf, der auch mit den beiden anderen Hybridantrieben erhältlich sein wird. Das bedeutet, dass die meistverkauften Modelle von Ford in Großbritannien, der Fiesta und der Focus, die am wenigsten drastischen Ansätze zur Elektrifizierung verfolgen werden.

Fords britischer Geschäftsführer Barratt gab allerdings gegenüber BusinessCar auch zu verstehen, dass dies nicht bedeutet, dass man nicht an einer reinen E- oder PHEV-Version des Fiesta und Focus arbeite. Und es bedeutet auch nicht, dass man eine solche Option nicht berücksichtigt habe. „Aber die Priorität für uns ist die Demokratisierung der Elektrifizierung, und das heißt, dass wir dorthin gehen, wo das Volumen ist“, so Barratt.

Für eine Hybridisierung des Galaxy und S-Max spricht, dass man immer noch eine gute Nachfrage nach diesen Fahrzeugen sieht. „Die Märkte haben sich verändert, und die vorherrschende Kundennachfrage liegt im Bereich der SUVs, aber wir haben immer noch eine gute, solide Nachfrage auf dem europäischen und dem Exportmarkt, und deshalb haben wir uns entschieden, weiter in diese Produkte mit der Kaskade der Hybridantriebe zu investieren“, so der britische Geschäftsführer von Ford.

Quelle: BusinessCar – Ford on its electrification strategy

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
4 Comments
Joseph
Joseph
6 Jahre zuvor

Alles gut und schön mit e Autos, aber es fehlt an Reichweite, was die Akkus kosten und ob nicht auch Brennstoff und pflughybrid sinnvoll wäre!

0
0
Antworten
Karlheinz Dorner
Karlheinz Dorner
6 Jahre zuvor

Ich kann mir vorstellen, dass das heutige Vorpreschen in die Lithium Akku Technologie nur dazu dient, der Brennstoffzelle eine Brücke zu bauen. Der Elektro Antrieb ist dann nach Jahren verifiziert. Nur die Energiequelle muss ersetzt werden.
Ich kenne Lithium-Batterie betriebene Fahrzeuge die nicht nur einmal pro Tag an der Steckdose hängen. Wenn man von 1000 Ladezyklen Lebensdauer der Batterien ausgeht, müsste die Batterie nach 3-4 Jahren ersetzt werden . Wer soll das Bezahlen ? Die Hybrid Technologie bringt zwar eine Batterie Kosteneinsparung, aber die Bauteil-Komplexität, damit der Fahrzeug Anschaffungspreis und die Wartungskosten für zwei Antriebssysteme ist sicher höher .

0
0
Antworten
Meikel
Meikel
6 Jahre zuvor

@ Karlheinz
1. Die Zyklenzahl bezieht sich auf vollständige Ladevorgänge, ein Teilladen zählt auch nur anteilsweise.
2. Selbst Kleinfahrzeuge haben heute rund 200 km Reichweite. Lädt man jeden Tag, so käme man auf 73.000 km im Jahr. Kaum jemand fährt so viel (und schon gar nicht im Kleinwagen).
3. Die kalendarische Lebensdauer der Batterie beträgt rund 10 Jahre (was bei den Autobauer mit einem Autoleben gleichgesetzt wird). Danach muss man mit einem Akkudefekt rechnen. Entsprechend beträgt die Garantie heute bei den meisten Herstellern 8 Jahre oder 160.000 km.
4. Ich kann Sie aber beruhigen, bezahlen müssen Sie den neuen Akku nicht, weil es diesen veralteten Zellentyp in 10 Jahren überhaupt nicht mehr geben wird. Ein Upgrade ist auch unbezahlbar, also heißt es dann ADIEU!

Aber in der Tat kann ein Akkudefekt schon früher auftreten. Bei meiner Zero S war nach 3,5 Jahren der Akku hin (weil 2 Module einen Kurzschluss hatten). Ersatzakku Fehlanzeige (zu alt, Zelltyp nicht mehr hergestellt). Aber selbst wenn es einen Akku gegeben hätte, der läge bei 80% des Neufahrzeugs.

0
0
Antworten
Strauss
Strauss
6 Jahre zuvor

Tja, der liebe Akku da gibt s immer noch Verbesserungspotential. Die 600 000 Stück von Ford sind da aber sehr hochtrabend………..

0
0
Antworten

Ähnliche Beiträge

Related Posts

Elektroauto-News.net
Elektroauto News 2023

Ford E-Transit: Mit 3,5 Tonnen durch den Alltag

10. April 2023
0
Ford-Capri-E-Auto
Elektroauto News 2023

Ford Capri: Comeback als E-Auto?

30. März 2023
0
Blueoval City: Ford will neuen Elektro-Pick-up "Projekt T3" (2025) im neuen Mega-Werk bauen
Automobilindustrie

Ford will Elektro-Pick-up in neuem Mega-Werk bauen

28. März 2023
0
Oliver Blume, VW: "Zusammenarbeit mit Ford wird intensiver"
Automobilindustrie

Oliver Blume, VW: „Zusammenarbeit mit Ford wird intensiver“

28. März 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 655475707

    nextmove startet E-Auto-Abo zum Fixpreis

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    4
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten