• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

ifo-Studie: „Verzicht auf Verbrenner kostet Jobs“

Wolfgang PlankbyWolfgang Plank
6. Mai 2021
Lesedauer: 2 Minuten
Wolfgang PlankbyWolfgang Plank
6. Mai 2021
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1781158241

Home Automobilindustrie

Durch die schrumpfende Produktion von Verbrennungsmotoren werden in der deutschen Autobranche mehr Arbeitsplätze wegfallen als Beschäftigte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen. Das ist das Ergebnis einer Studie des ifo Instituts im Auftrag des Automobilverbandes VDA. „Wir sehen schon an der Entwicklung der Produktionswerte, dass für Elektroautos ganz andere Teile benötigt werden als für Verbrenner. Die Transformation ist noch nicht im gleichen Umfang bei der Beschäftigung angekommen„, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.

„Vor allem für die mittelständisch geprägte Zuliefererbranche ist der Übergang zur Elektromobilität eine große Herausforderung. Es ist wichtig, in der verbleibenden Verbrennerproduktion und bei Elektrofahrzeugen hoch qualifizierte Jobs zu erhalten, ohne den Strukturwandel aufzuhalten„, sagt ifo-Präsident Clemens Fuest. „Die zu erwartende Transformation in der Beschäftigung wird nicht vollständig durch den Ruhestand der geburtenstarken Jahrgänge abgefedert werden können„, ergänzt Falck. Da die Lücke jetzt schon bekannt sei, hätten Unternehmen die Möglichkeit, rechtzeitig geeignete Maßnahmen zu ergreifen – zum Beispiel Umschulungen und Weiterbildung.“

Das ifo Institut schätzt, dass in der deutschen Autoindustrie bis 2025 rund 75.000 Beschäftigte in der Produktion in den Ruhestand gehen werden – darunter rund 39.000 direkt im Fahrzeugbau, die übrigen in der Herstellung von Teilen. Doch im Jahre 2025 wären mindestens 178.000 Beschäftigte von der Transformation zum Elektromotor betroffen, heißt es. Sie seien in der Herstellung von Produktgruppen tätig, die direkt oder indirekt vom Verbrenner abhängen, davon 137.000 direkt in der Autoindustrie, falls die Produktion von Autos mit Verbrennern so stark zurückgeht, wie es die Abgasregulierung derzeit erfordert. Bis 2030 würden 147.000 Produktionsbeschäftigte in Rente gehen, davon rund 73.000 im Fahrzeugbau; aber mindestens 215.000, davon 165.000 direkt in der Automobilindustrie, arbeiteten in der Herstellung von Produkten mit Bezug zum Verbrennungsmotor, so das ifo-Institut

Der Produktionswert der direkt von der Transformation in die Elektromobilität betroffenen Produktgruppen sank laut Studie bereits zwischen 2015 und 2019 um mehr als 22 Milliarden Euro. Das entspreche einem Minus von rund 13 Prozent. Die Beschäftigung bei diesen Produkten ging dabei nur um rund zwei Prozent zurück oder 8.000 Beschäftigte. Falck: „Parallele Produktionsstrukturen erfordern noch viel Personal.“

Quelle: ifo-Institut – Studie vom 6. Mai 2021

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
13 Comments
Robert
Robert
5 Jahre zuvor

und hat das ifo institut auch berechnet wieviele neue Jobs enstehen für die E-mobilität?
Übrigens der Verzicht auf E-Autos kostet der deutschen Autoindustrie alle Arbeitsplätzedann doch lieber auf die neue Technik setzen (Kutschenbauer die sich nicht ändern wollten sind inzwischen auch verschwunden)

25
-2
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Victor
Victor
5 Jahre zuvor

Das haben technologische Wandel so an sich. Da hätte ich jetzt nicht die IFO für gebraucht.
In der Informatik passiert das laufend und in wesentlich kürzeren Zyklen. Der Wechsel von traditionellen Rechenzentren zu Cloud Computing hat auch einige Jobs gekostet, aber auch vieles neu geschaffen. In der E-Mobilität ist das genau so.

18
-1
Antworten
Johannes
Johannes
5 Jahre zuvor

„ifo Instituts im Auftrag des Automobilverbandes VDA“
Ist jetzt ad hominem, aber beide sind ja echte Glanzlichter in puncto struktureller Erneuerung. IFO ist der alte Arbeitgeber von Hans-Werner Sinn aka Mr. Zappelstrom. Und VDA. Nunja.
Also mit Vorsicht zu genießen

13
-1
Antworten
Niro
Niro
5 Jahre zuvor

Man fragt sich was diese Argumentation soll, denn wenn die Marktlage schlecht ist, werden viele
Arbeitnehmer entlassen. Da geht es nicht um den Erhalt von Arbeitsplätzen, sondern um den Profit.
Dass ein Technologiewechsel immer Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringt, ist allgemein bekannt. Durch die bornierte Haltung der Autoindustrie in Sachen E-Mobilität, hat sich natürlich die Situation verschärft zum Nachteil der Belegschaften, die man hätte rechtzeitig umschulen können.

11
-1
Antworten
Tobi
Tobi
5 Jahre zuvor

Wow. Werden Wissenschaftler in die Wildnis entlassen dann kommen solche Studien heraus. Jede Innovation geht einher mit Wandel. Dass keine Zylinderkopfdichtungen mehr benötigt werden dürfte allen klar sein. Aber im Wandel dürfen auch Menschen sich wandeln und anpassen. Neue Jobs werden entstehen. Nicht nur in der Autobranche. Auch Solardächer werden expandieren. Es wird eine spannende Umschichtung stattfinden. Dieser Text ist klar tendenziös und es dürfte auch klar sein, wer hier mitfinanziert hat.

12
-1
Antworten
Djebasch
Djebasch
5 Jahre zuvor

Ich glaube auch die 12 Millionen Ladesäulen bauen sich von alleine…
Und die Millionen von Solarzellen und Tausende Windräder die wir für die Energiewende benötigen Wachsen von ganz alleine …
Mist doch keine 600000 Jobs die entstehen könnten wenn diese Pfeifen endlich die Klappe halten würden…
Ich wähl die grünen dieses Jahr , wenn es schief geht kann ich wenigstens behaupten ich hab es versucht…

14
-2
Antworten
Bernhard
Bernhard
5 Jahre zuvor

Mangelnde Innovation und Beharren auf veralteter Technologie kostet Jobs.

Fixed that for you.

9
-1
Antworten
Daniel W.
Daniel W.
5 Jahre zuvor

Da müsste die Politik nur die „Windkraftbremse“ abschaffen und die Hälfte der freiwerdenden Arbeitsplätze wäre gerettet – es könnte so einfach sein, wenn man wollte.

Aber lieber werden Milliarden von Euro ausgegeben, um einige wenige Arbeitsplätze für einige Jahre in den Kohlekraftwerken zu erhalten, damit sie die Umwelt noch etwas länger verschmutzen können.

Was wollen Politik und Wasserstoff-Lobby? – sie wollen Wasserstoff-Fahrzeuge mit 3-fach so hohem Stromverbrauch und den Wasserstoff dafür aus dem Ausland importieren, damit Investoren im Ausland fette Profite machen können – Arbeitsplätze schafft das nicht, liebe Wasserstoff-Freunde.

Batterie-elektrische Fahrzeuge sind wohl zu einfach, zu günstig und zu resourcenschonend im Vergleich zu Wasserstoff-Fahrzeugen, dass die H2-Lobby und die vielen Konzerne und Investoren dahinter sich zu wenig Gewinne und Dividenden versprechen.

Offenbar braucht die H2-Lobby teuere Technik und eine aufwändige H2-Versorgunginfrastruktur sowie internationale Wasserstoff-Transporte, damit alle H2-Beteiligten ein großes Stück vom Kuchen abbekommen und dies gegenüber der Bürgern und Steuerzahler mit hohen Investitionen rechtfertigen können.

Und zum „Verein deutscher Auspuffbastler“ (VdA) ich jetzt diesmal nichts.

11
-2
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Olli
Olli
5 Jahre zuvor

Als das der erste Bauer anfing, das Feld nicht mehr von der ganzen Familie von Hand umgraben zu lassen und stattdessen einen Ochsen vor den Pflug spannte hat das auch Jobs gekostet. Wer nicht mit der Zeit geht, geht halt mit der Zeit. So what?

4
-2
Antworten
Alex S.
Alex S.
5 Jahre zuvor

Da hat die Automobilbranche ja endlich mal die Möglichkeit ihr Jobmodell zu bereinigen.
Tatsächlich sind nämlich in den südlichen und östlichen Bundesländern der größte Anteil der Job´s in der Automobilindustrie mit Arbeitern aus der europäischen Zeitarbeitsbranche besetzt, die keine oder nur minimale Sozialabgaben zahlen.
Ist doch logisch, dass unsere Kranken- und Rentenkassen hier nicht mehr lange den Sozialstaat bedienen können.
Mich wundert es nicht wenn die jungen Leute sagen: die Rente interessiert mich nicht, bis ich in Rente gehe, gibt es so etwas gar nicht mehr.
Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkeln.
Als die 38.000 Arbeitsplätze in der „Erneuerbaren Energiebranche“ wegen der Nichtförderung durch die deutsche Regierung wegfielen, da hat keiner gejammert.
Aber die Automobilbranche jammert immer, weil sie die neuen Technologien nicht selbst entwickelt hat und heute auf die Asiaten angewiesen ist.
Öffnen sie doch mal die Motorhaube eines BEV aus dem VW-Konzern:
Alles Made in China“
Hauptsache die Dividenden und Vorstandsboni sind gesichert.
Wir müssen weg von den dreckigen Verbrennern, von der Luftverschmutzung, die uns krank macht und den Planeten zerstört.
Die Politik muss schärfere Regeln vorgeben.

5
-1
Antworten
jomei
jomei
5 Jahre zuvor

Zentrale wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftsgeografische Begriffe wie Kondratjev, Strukturwandel (lang und breit am Exempel Ruhrgebiet auf Schulen und in Unis gelehrt) und Produktlebenszyklus kennen die „Wirtschaftsexperten“ von Ifo nicht? Der VDA hat in dieser Sache eh‘ keinen Verstand. Beide liegen bald auf dem intellektuellen Level von EIKE.

3
-1
Antworten

Ähnliche Beiträge

Related Posts

USA-IRA
Elektroauto News 2023

USA: Wann ein E-Auto die Steuergutschrift nach IRA erhält

5. April 2023
0
Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt
Automobilindustrie

Betrachtung: So unrealistisch ist induktives Laden während der Fahrt

5. April 2023
0
Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf beim Ausbau der Ladeinfrastruktur
Elektroauto laden

Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf bei Ladeinfrastruktur

5. April 2023
0
Lamborghinis Zukunft: CEO Winkelmann zeigt sich skeptisch gegenüber E-Fuels
Automobilindustrie

Lamborghini will Strom: CEO Winkelmann skeptisch gegenüber E-Fuels

5. April 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Lightyear-Bridgestone-Solar-Elektroauto

    Zehn Prozent leichter: Bridgestone entwickelt spezielle Elektroauto-Reifen für Lightyear One

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    13
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten