• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

ONE-Batterieprototyp schafft im Tesla mehr als 1.200 Kilometer

Iris MartinzbyIris Martinz
21. Oktober 2022
Lesedauer: 2 Minuten
Iris MartinzbyIris Martinz
21. Oktober 2022
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): ONE

Home Elektroauto Hersteller

Geringe Reichweiten sind für viele Skeptiker der E-Mobilität noch immer ein wesentliches Argument. Auch E-Fahrer ärgern sich oft über deutlich geringere Reichweiten im Winter. Geht es nach dem US-Start-up ONE, werden solche Ärgernisse bald der Vergangenheit angehören. Seine neu entwickelte Batterie verdoppelt die Batteriekapazität auf gleichem Bauraum und lässt einen Tesla-Prototypen 1.200 km weit fahren.

ONE-Gründer und Geschäftsführer Mujeeb Ijaz weiß, wovon er spricht. Er hat bei US-Akkufertiger A123 Systems Entwicklungsteams für Automotive Batteriesysteme geleitet und bei Apple Digitalisierung gelernt. Vor zwei Jahren hat er Our Next Energy (ONE) in Michigan gegründet. Nun wurde erstmals eine von ONE entwickelte Batterie in einem Tesla Model S getestet. Die ursprüngliche Batterie des Model S hatte eine Kapazität von 103,9 Kilowattstunden, die ONE-Batterie brachte es im gleichen Bauraum auf 207,3 Kilowattstunden. Die Tests wurden Ende Dezember bei kühlen Wintertemperaturen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 55 Meilen pro Stunde (89 km/h) durchgeführt. Der Verbrauch ist trotz 331 Kilogramm Mehrgewicht vergleichbar mit der Originalbatterie (im Test etwa 17 kWh/100 km).

Kritikern von E-Batterien hinsichtlich der Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien hält Ijaz noch etwas entgegen: Die ONE-Batterie soll ohne Nickel und Kobalt auskommen und trotzdem eine hohe Reichweite durch eine hohe Energiedichte ermöglichen. „Wir wollen sowohl die Batteriechemie als auch die Zellarchitektur neu erfinden„, erklärt Ijaz. Produziert werden soll in Nordamerika, beginnend mit Ende 2023. Ob bereits konkretes Interesse seitens der Autobauer besteht, ist nicht bekannt.

Auch andere Herstellen arbeiten an der Reichweite: Mercedes-Benz ist aktuell mit 780 möglichen Kilometern mit dem EQS Reichweiten-Primus vor Tesla. Das amerikanische Unternehmen Lucid Air kommt mit seinem ab 2022 erhältlichen Erstlingswerk Air auf 837 km. Mehrere Start-ups stellen für die nächsten 1-2 Jahre ebenfalls deutlich über 1.000 Kilometer am Stück in Aussicht. Gute Nachrichten also vor allem für Vielfahrer und Camping-Freunde.

Quelle: ecomento.de – US-Start-up ONE lässt Tesla Model S 1210 Kilometer am Stück fahren

Iris Martinz

Iris Martinz

Iris Martinz ist Unternehmens- und E-Mobilitätsberaterin in Österreich, mit langjähriger Erfahrung im Recycling und Second Life von E-Mobilitätsbatterien. Fährt sowohl rein elektrisch, als auch V8, und möchte die beiden Welten etwas näher zusammenbringen. Nachzulesen unter www.mustangsontour.com.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
68 Comments
Farnsworth
Farnsworth
4 Jahre zuvor

331kg mehr. Da bleibt ja nicht mehr viel Nutzlast über.

Hält der Prototyp denn auch die Crashanforderungen ein oder wurde da Bauraum eingespart indem man wichtige Strukturen weggelassen hat?

Ansonsten sind solche Batteriegrößen für 90% der Autofahrer oversized.

Farnsworth

16
-2
Antworten
Antworten anzeigen (20)
Tobi
Tobi
4 Jahre zuvor

Noch immer sind wir bei den Batterien am Start der Entwicklung. Die Reichweitendiskussion war und ist abartig und völlig fehl am Platz. Während Verbrenner einen miserablen Wirkungsgrad aufweisen und eher als fahrende Heizungen bezeichnet werden müssten, ist bei Elektroautos noch vieles offen. Die Energiedichte wird noch erheblich gesteigert werden und auch die für viele so unglaublich wichtigen Ladegeschwindigkeiten werden noch auf das Niveau der Verbrenner gesenkt werden. Die Entwicklung ist spannend und noch voller positiver Überraschungen. Schade ist, dass noch immer Verbrenner vom Fliessband rollen.

19
-1
Antworten
Antworten anzeigen (3)
Anonymous
Anonymous
4 Jahre zuvor

Ich bin gespannt wie lange diese unnötigen Reichweiten Sch….vergleiche noch anhalten werden.

Absolute Reichweite wird meiner Meinung nach in Zukunft immer weniger Relevanz haben.

Maximale Reichweiten zwischen 400 und 500km sollten auch für die 1-2 Urlaubsfahten pro Jahr ausreichend sein – manch einer müsste hierfür einfach einmal an seinem Mindset arbeiten.

Für diejenigen, mit der 1000km „Blasenkapazität“ wird der Nischenmarkt dann zum entsprechenden Preis sicherlich ein Fahrzeug bereitstellen :-)

– alle anderen freuen sich bei steigenden Energiedichten und fallenden Preisen auf zunehmend günstigere Fahrzeuge.

Time will tell

19
-2
Antworten
Antworten anzeigen (3)
Alexandra
Alexandra
4 Jahre zuvor

ich hoffe mal, daß sich das Unternehmen etabliert. Ich stell mir gerade vor, in ein paar Jahren gibt es einen Wechselakku für unseren Mazda MX30, der dann plötzlich die doppelte Reichweite hätte … wow.

1
-10
Antworten
Antworten anzeigen (6)
Ted
Ted
4 Jahre zuvor

Aber es ist doch schön zu Wissen das man mit dem halben Bauraum einen 100kw/h Akku verbauen könnte, der ja dann evtl. weniger wiegt, eine bessere Effizienz hätte und man immer noch so ca. 600 km weit kommt. Es geht voran !

8
-8
Antworten
Antworten anzeigen (6)
Bergfex
Bergfex
4 Jahre zuvor

Die wievielte Wunderbatterie, die dann nicht kommt, ist das schon? „Wir wollen sowohl die Batteriechemie als auch die Zellarchitektur neu erfinden“. Haben die nun neu erfunden, oder wollen sie erst?

4
0
Antworten
Antworten anzeigen (11)
Peter Bigge von Berlin
Peter Bigge von Berlin
4 Jahre zuvor

Was spricht eigentlich gegen große Akkus, oder vielmehr gegen große Kapazität?
Nur weil die Entwicklung noch nicht so weit ist darf es doch in Zukunft leistungsfähigere Akkus geben, welche ggf. für hohe Reichweiten sorgen.
Dies entlastet die Ladestationen, weil weniger geladen werden muss.
Schont die Akkus, weil sie viel seltener auf 100% geladen werden.
Gerade wer viel fährt, oder Kurzstrecken im Winter absolviert, schätzt einen großen Akku, da er seltener geladen werden muss.
Ich will mir nicht dauernd über die nächste Lademöglichkeit Gedanken machen, welches bei mir bereits unter 100km Restreichweite anfängt ein klammes Gefühl zu erzeugen. Eine kleine Reichweite wäre für mich persönlich ein NoGo, da nicht alltagstauglich.
Gerade wenn die Ladeinfrastruktur in manchen Regionen Verbesserungspotentiale aufweist und man nicht sicher ist, ob es überhaupt mit Laden klappt, dann kommt die Frage nach einem größeren Akkus auf.
Die Entwicklung steht erst am Anfang und wird sicherlich passende Akkus entwickeln, die einem einem Benzinvorrat ebenbürtig ist.

7
-9
Antworten
Antworten anzeigen (4)
Daniel W.
Daniel W.
4 Jahre zuvor

Gerade die Batteriekapazität bedeutet auch Resourcenverbrauch, egal ob es in Zukunft Verbesserungen bei Batterien durch häufiger vorhandene Materialien gibt, denn der Bedarf steigt ja weltweit stark an.

Die Fördeprämie sollte auch in diese Richtung angepasst werden, also nicht nur die Autokaufpreishöhe niedriger ansetzen, sondern auch die Batteriekapazität begrenzen, so dass Käufer mit Riesenbatterien keine Förderung mehr bekommen – kaufen können sie diese Fahrzeuge ja, aber nicht mehr mit Steuergeld.

Dafür könnte man dann zumindest die L7e-Fahrzeuge (schneller als 45 km/h) in die Förderung aufnehmen und evtl. auch noch die L6e-Fahrzeuge (45 km/h), die in vermehrten Tempo 30 Zonen schnell genug sind.

12
0
Antworten
Antworten anzeigen (2)
Silverbeard
Silverbeard
4 Jahre zuvor

Sicher ist es möglich Zellen enger zu packen als Tesla.
Die Frage ist doch wie es dann mit der thermischen Belastung und damit mit der Haltbarkeit aussieht.

Der Akku hat die doppelte Kapazität, das Model S wird also maximal doppelt so weit fahren können wie bisher.
Interessant wäre dieser Akku nur für Leute, die lange richtig schnell fahren wollen. Oder für das Model X zum Anhänger ziehen.

Problematisch sehe ich den Preis. Ein Model S Akku im Austausch kostet 22.000€. Dieser Akku wird nicht unter 5-60.000 zu haben sein. Für ein gebrauchtes S zuviel.
(edit: plus verstärktes Fahrwerk und ggf. stärkere Bremsen!)

Zuletzt bearbeitet am 4 Jahre zuvor von Silverbeard
2
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Roland Griessen - Ioannone
Roland Griessen - Ioannone
4 Jahre zuvor

Und täglich grüsst das Murmeltier. Ich habe nie gezählt wieviele Superakkus fast Wöchentlich in dem Medien aufpoppen. Es sind jedenfalls viele.

Nur sehen kann man davon bis dato null. Nicht einmal Tesla hat bisher seine Superbatterie tatsächlich verbaut.

Prototypen die angeblich kurz vor Serienreife stehen sollen gibt es zuhauf.
Es bleibt spannend!

0
0
Antworten
Peter Wulf
Peter Wulf
4 Jahre zuvor

Bei der angegeben Reichweite ist die Spitzengeschwindigkeit 89kmh. Typisch für USA etc.
Wer fährt so auf deutschen Straßen? Wir haben sehr viele Kreuzungen mit Ampeln oder Stopstrassen
dauerndes Stoppen und anfahren kostet viel Batterie. Im Rest Europas gibt es fast nur kreisverkehre und max.100kmh auf Autobahnen.in Städten viel 30er und kreisvekehr .Ich bin mit Tesla s70d im Urlaub von Berlin nach Frankreich entlang Kanal und Atlantikküste und zurück 5400kmh mit Durchschnitt 18kwh/100km. Meist auch Landstraßen. In Deutschland wäre der Verbrauch mind.20% höher weil man schneller fährt. Es gab auch schon mit Tesla Versuche mit Geschwindigkeit von 50 bzw 80kmh und großer Reichweite m.w. jedoch nicht mit 100kwh Batterien.

0
0
Antworten
Antworten anzeigen (1)

Ähnliche Beiträge

Related Posts

Insider: Kleines Tesla Model Y soll mehrere Millionen mal gefertigt werden
Elektroauto News 2023

Insider: Kleines Tesla Model Y soll mehrere Millionen mal gefertigt werden

4. April 2023
0
Tesla: 422.875 Auslieferungen - Rekord-Quartal I/2023
Elektroauto News 2023

Tesla: 422.875 Auslieferungen – Rekord-Quartal I/2023

3. April 2023
0
Wall Street erwartet Rekordquartal für Tesla
Elektroauto News 2023

Wall Street erwartet Rekordquartal für Tesla

31. März 2023
0
Teslas Gigafactory in Grünheide erreicht Fertigungszahl von 5.000 Model Y pro Woche
Automobilindustrie

Tesla-Werk Berlin schafft bereits 5000 Model Y pro Woche

28. März 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Arrival investiert in Produktion für Hochspannungsbatteriemodule

    Arrival investiert in Produktion für Hochspannungsbatteriemodule

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    68
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten