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VW Konzern steigert Elektro-Auslieferungen um 25 Prozent

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
14. Oktober 2022
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
14. Oktober 2022
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Volkswagen

Home Elektroauto Hersteller

Nach den ersten neun Monaten in 2022 zieht der VW Konzern ein Fazit und hält fest, dass die weltweite Elektrooffensive erfolgreich voranschreitet. Im Vorjahresvergleich blickt der Konzern auf eine Steigerung der Auslieferungen von 25 Prozent zurück. Dabei gibt der Konzern zu verstehen, dass es trotz anhaltender Versorgungsengpässe gelungen sei, bis Ende September, 366.400 vollelektrische Fahrzeuge an Kunden übergeben, nach 293.000 Fahrzeugen in den ersten drei Quartalen 2021.

Prozentual betrachtet stieg der Anteil von reinen Elektroautos, gemessen an den Gesamtauslieferungen, auf 6,0 Prozent, gegenüber 4,2 Prozent in den ersten neun Monaten des Vorjahres. China bleibt der stärkste Wachstumstreiber – dort wurden 112.700 E-Autos  ausgeliefert, mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Bei den Regionen liegt Europa mit 211.900 in den ersten neun Monaten des Jahres ausgelieferten Fahrzeugen (Konzern-Anteil 58 Prozent) nach wie vor klar an der Spitze. Mit 112.700 Auslieferungen (Konzern-Anteil 31 Prozent) war China der zweitgrößte E-Auto-Markt für den Konzern. Auf die USA entfielen mit 28.900 Fahrzeugen 8 Prozent der weltweiten BEV-Auslieferungen des Konzerns.

Im Detail betrachtet zeigt sich, dass die Marke Volkswagen bis Ende September 207.200 BEV-Modelle an Kunden ausgeliefert hat (Konzern-Anteil 57 Prozent). Es folgten Audi mit 77.000 Fahrzeugen (Konzern-Anteil 21 Prozent), ŠKODA mit 36.900 Fahrzeugen (Konzern-Anteil 10 Prozent), Porsche mit 25.100 Fahrzeugen (Konzern-Anteil 7 Prozent) und SEAT/CUPRA mit 17.600 Fahrzeugen (Konzern-Anteil 5 Prozent).

Die erfolgreichsten BEV-Modelle in den ersten neun Monaten 2022 waren:

  • Volkswagen ID.4/ID.5 – 122.600 Fahrzeuge
  • Volkswagen ID.3 – 45.500 Fahrzeuge
  • ŠKODA Enyaq iV (inkl. Coupé) 36.900 Fahrzeuge
  • Audi e-tron (inkl. Sportback) 36.400 Fahrzeuge
  • Audi Q4 e-tron (inkl. Sportback) – 29.700 Fahrzeuge
  • Volkswagen ID.6 – 27.500 Fahrzeuge
  • Porsche Taycan (inkl. Cross Turismo) – 25.100 Fahrzeuge
  • CUPRA Born 17.500 Fahrzeuge

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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78 Comments
Läubli
Läubli
3 Jahre zuvor

Gerne mache ich das hier für Euch ein bissen verständlicher und übersichtlicher, es ist ja immer das Thema VW-Konzern vs Tesla:
Bekannt ist ja, Tesla hat im 3.Q Juli-September 2022 ca. 365’000 Elektroautos weltweit ausgeliefert.
Im Vergleich dazu hat der ganze VW Konzern 207’800 BEV im gesamten 2022 (9 Monate) ausgeliefert. Da sind alle 5 Marken dabei, die BEV’s innerhalb des VW-Konzernes anbieten.
Fazit: Der VW-Konzern hat also in der dreifachen Zeit (9 Monate) mehr als 40% weniger als Tesla in 3 Monate an neuen BEV ausgeliefert, daher ist es klar, wer immer noch und wohl noch lange die Nase hier bei den BEV vorne hat, nämlich mit riesengroßem Abstand: TESLA – einfach, dass das auch der Laie korrekt erkennen kann und ehrliche Fakten in der Hand hat. Denn es ist hier in den Kommentaren schon oft anders behauptet worden, leider. Für weitere Fragen bin ich gerne für Euch da.

Zuletzt bearbeitet am 3 Jahre zuvor von Läubli
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Musicman
Musicman
3 Jahre zuvor

Auch als VW Fahrer muss ich zugeben, dass mich die Zahlen extrem enttäuschen! Eine wirklich schwache Leistung die sich nicht schön reden lässt. Selbst in der geschönten Pressemittteilung klingt es nach Versagen. Man muss ehrlich bleiben. Andere wie z.B. Tesla haben die Situation besser im Griff!

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David
David
3 Jahre zuvor

VW ist gut auf Kurs. Die Modellpalette wird ausgeweitet und die Werke werden langsam umgerüstet. ID.5 und ID.Buzz sind in Produktion. Aber es fehlen noch Autos im Portfolio. Auch sind ja die Ford auf MEB und die Mahindra für Indien noch gar nicht aufgesetzt. Der Zug rollt aber gnadenlos und jeder Tesla-Fan weiß genau, dass VW überholen wird. Egal, was sie hier schreiben. Sie spüren schon die Schienen summen, wenn sie das Ohr dran halten.

Früher war die rettende Zuflucht das autonome Fahren mit Teslas FSD. Da gibt es indessen Neuigkeiten. Tesla selbst glaubt nicht mehr dran und hat die Zahlen für FSD Käufe in den Planzahlen nach unten korrigiert, gleichzeitig haben Sie die Sensorikausstattung deutlich entfeinert. Von der seit Jahren angekündigten autonomen Fahrt durch die USA ist überhaupt nicht mehr die Rede. Der Chef bei Tesla für diesen Bereich ist gegangen und der Standort, der die Daten sammelt, ist geschlossen worden. Konkret ist das Herr Karpathy und der Standort war San Mateo. Kann man nachlesen. Ebenso kam raus, dass die angeblichen sensationellen Fortschritte mit dem letzten Release des FSD in den USA offenbar nur in ganz bestimmten Gebieten Kaliforniens funktionierten, also ein Fake waren.

Da ist man jetzt also einem Markt mit ganz klassischen Automobilherstellern ausgeliefert und hat eine einzige und viel zu teure Plattform. Software ist nicht mehr entscheidend, wenn das autonome Fahren noch dauert. Bis dahin geht es um ein Auto mit Akku, das günstig ist und zuverlässig fahren soll. Dafür ist VW mit seiner Strategie ausgezeichnet aufgestellt.

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Tobi
Tobi
3 Jahre zuvor

Schade eigentlich für VW. Hunderte Millionen in PR und dann solche Zahlen… Auch wenn alle Brands verzweifelt zusammengekratzt werden reicht es nur zum Schmunzeln. Da lief in den leuten Jahren halt wirklich vieles schief. Innovation kann halt nicht mit PR, Parteifreunden und schummeln ersetzt werden.

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Jakob Sperling
Jakob Sperling
3 Jahre zuvor

Mager. Die sollten das besser können.

Das gibt den Fanboys des grossen Guru noch einmal etwas Zeit und die Chance, aus ihren Aktien auszusteigen, bevor sie auf ihren fairen Wert runtercrashen.

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Jan
Jan
3 Jahre zuvor

Den Artikel könnte man so zusammenfassen: „In China hat sich der E-Autoabsatz von VW verdoppelt. Damit hat man etwa seinen Marktanteil halten können. Der Gesamtmarkt für E-Autos hat sich in China im Vergleich zu 2021 auch etwa verdoppelt. In der Summe aller anderen Länder ist VW im Bereich E-Autos fast gar nicht gewachsen. Meine Vermutung: Letztes Jahr gab es noch e-Golf und e-Up in Deutschland. Weil es die nicht mehr gibt, hat VW in Deutschland trotz ID3 Marktanteile verloren.“ So wäre der Artikel deutlich kürzer und aussagekräftiger.

Zuletzt bearbeitet am 3 Jahre zuvor von Jan
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Aladar Duck
Aladar Duck
3 Jahre zuvor

Bei aller Liebe sollten wir sachlich bleiben, Tesla und auch VW haben das Elektroauto nicht erfunden, aber Tesla hat als erster Hersteller in die Serienproduktion investiert. Wenn wir den Markt anschauen ist sicherlich VW zur Zeit der stärkste von den deutschen Firmen, die Konkurrenz wird aber aus Asien kommen. Produktion mal in Zahlen gesprochen für das Jahr 2021/ 1-6 2022/ Prognose 2022:
Tesla 936.000/ 565.000/ 1.350.000
BYD 321.000/ 324.000/ 820.000
SAIC 610.000/ 321.000/ 700.000
VW Group 453.000/ 217.000/ 500.000
Hyundai 217.000/ 167.000/ 350.000

Quelle: E-Auto-Innovationen: „Angestammte Rangordnung verändert sich“ | Elektroauto-News.net

Bei der Innovationskraft liegt zu Zeit auch Tesla vorn gefolgt (Platz 2) VW Group also nicht alles ist schlecht.

Quelle: Electromobility Report 2022: Die innovationsstärksten Automobilhersteller der E-Mobilität | CAM (auto-institut.de)

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Bertram Kroz
Bertram Kroz
3 Jahre zuvor

Es geht doch im Artikel klar und ausschließlich um VW.
Warum gibt die Moderation dann bitte Beiträge dazu frei, die primär von Tesla handeln?

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