Volkswagen geht weitere Schritte bei der Ausrollung der ID. 3.0 Software Over-the-Air für die ID.-Familie, wie uns ein Insider mitgeteilt hat. Zuletzt hatten wir über das Thema VW Software-Updates, erster Hand von einem ID.-Fahrer und dem Leiter Technologiekommunikation bei VW berichtet. Im ersten Artikel hatten wir versucht ein „rundes Bild“ der Realität zu zeichnen, welches beide Seiten abholt. Darauffolgend weitere Fragen unserer Leser:innen beantwortet, um nun ein Update zu aktuellen Plänen der Marke wiederzugeben.
Der Wolfsburger Automobilhersteller gab in einem Artikel in der Facebook-Gruppe „Volkswagen ID. Drivers Club“ einen Ausblick darauf, wie die nächsten Schritte aussehen. VW begründet seine nächsten Schritte auf Grundlage der Daten-Analyse, welche man durch die erste Over-the-Air (OTA)-Update-Welle gewonnen hat. So teilt Volkswagen mit, dass weitere Interessenten, welche sich für ein Update gemeldet haben, berücksichtigt werden. Insofern das eigene Fahrzeug die Anforderungen erfüllt.
Entgegen der Rückmeldung gegenüber EAN gab man nun zu verstehen, dass „einige Fahrzeuge aufgrund einer bestimmten Hardwarezusammensetzung derzeit nicht mit OTA-Updates versorgt werden können. Wir arbeiten an einer Servicelösung für diese Fahrzeuge“, so der Hersteller. Auf unsere Frage zum gleichen Thema (unterschiedliche Boards und Steuergeräte) wurde geantwortet: „Ja, es ist korrekt, dass es auch in der Hardware Unterschiede gibt. Dass diese Unterschiede ursächlich für Probleme beim Softwareupdate sind, können wir nicht bestätigen.“
Mit der nächsten Update-Welle für die ID. 3.0 Software wolle man noch im Dezember 2022 starten. Detaillierte Informationen zum Start der kommenden Welle sowie Tipps zur erfolgreichen Installation des OTA-Updates werden den Mitgliedern der Facebook-Gruppe zeitnah zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig dankt man auch all denjenigen, die auf das Update warten musste für ihr bisheriges Feedback und Geduld.
Im Zusammenhang zu den Neuigkeiten der ID. 3.0-Software OTA-Ausrollung gibt der Hersteller zu verstehen, dass eine zusätzliche OTA-Kampagne für bestimmte MEB-Fahrzeuge der Marken Volkswagen und SKODA gestartet ist. Diese richtet sich an Fahrzeuge mit bereits installierter ID.-Software 3.0. Die Kunden mit bestimmten MEB-Fahrzeugen, auf denen die ID.-Software 3.0 bereits während des Produktionsprozesses installiert wurde, erhalten über eine OTA-Kampagne eine optimierte Version der Werksversion der ID.-Software 3.0.
Das Software-Update wird analog dem Ansatz innerhalb des VW ID. Drivers Club als Canary-Release ausgerollt. Also in gestaffelten Wellen, die in der Anzahl der Teilnehmer wachsen. Die Software enthält Optimierungen und keine neuen Funktionen. In den nächsten Wochen werden die teilnehmenden Fahrzeuge die bekannte Benachrichtigung im Infotainment-System anzeigen. Weitere Informationen zum Update findet man in den dort verfügbaren Release Notes und kann dieses dann wie gewohnt starten.
Quelle: Per Mail
Hilfreiche OTA-Updates, aber keine Innovationen.
Die ID. Software 3.0 musste für alle ID-Kunden lange als erstrebenswerter Idealzustand für sämtliche bis dahin erfolgten Updates (zuletzt auf Version 2.3) herhalten, jetzt ist die von Grund auf neu entwickelte Software fertig und soll sämtliche Software-Baustellen schließen.
Vorher müssen die Kunden aber noch ein gut 12 Stunden dauerndes Update hinter sich bringen, die kann bekanntlich nur während der Fahrt oder in der Werkstatt gemacht werden. Die meisten Kunden werden also schon wieder in die Werkstatt fahren müssen – und das in der heutigen Zeit.
Spannend sind die neuen Funktionen des TravelAssist sowie des Parkassistenten, für die es aber leider neue Hardware, bzw. neue Sensoren braucht. Diese können, Stand heute, nicht nachgerüstet werden, stehen den Bestandskunden also nicht zur Verfügung.
Fazit: Für viele ID. Fahrer bringt das Update 3.0 leider nicht viel, denn nur wenn TravelAssist und ParkPilotPlus sowie den Dienst WeConnect Plus freigeschaltet ist, bringt das Update 3.0 einen wirklichen Mehrwert.
Genaugenommen ist das Produkt mangelhaft. Empfehlenswert dazu die Einschätzungen von nextmove.
mein Handy und mein Auto machen updates ohne das ich es mitbekomme, am Morgen lacht mich die Liste der Neuerungen an, kurz querlesen, freuen und auf in den Tag.
So muss es sein!!
was ist das denn für ein Unfug….
ein Update … 12 h …und nur während der Fahrt?
aus welchem Jahrhundert kommen die denn?
Ich wünsche allen VW Fahrern Geduld und Muße dass durchzustehen
es bleibt spannend
ich habende so ein Bild im Kopf …..
Du hast einen ID, es klingelt an der Tür und dann stehen ein Dutzend Leute im blauen Kittel
mit Lötkolben und Werkzeugkasten vor der Tür ….
“ Sie sind mit dem Update dran… „
Mich würde mal interessieren, wie diesbezüglich die Zukunft aussieht:
Wird es bei ID. Modellen bzw. eben für MEB solche Stunden oder Aberstunden erfordernden Updates auch in Zukunft gelegentlich geben (müssen)?? Also wenn dann mal 3.1 oder 4.0 etc. heruntergeladen werden müssen. Oder ist das jetzt „nur“ jener einmalige Kraftakt noch und dann sind wir in neuer Welt und die Geburtswehen der Jahre 2021/22 dürfen zu den Akten gelegt werden?
Schrecklich was hier alles geschieben wird.
Da stellt es mir die Haare.
Ein 12 Stunden Update wärend der Fahrt – Was für ein Schwachsinn.
Diese ganze Diskussion zeigt einmal mehr wie weit VW und auc alle anderen deutschen Autobauer zurückgefallen sind.
Seit Jahren werden OnAir-Updates gemacht. Und das ohne Probleme.
Wen aber ein Konzern wie VW bis zu 7 verschieden Systeme im einem Auto verbaut habt, dann kommt soetwas heraus,, denn von heute auf Morgen kann VW seine Systeme nicht aus- oder umstellen. Vor jahren hat man über die gelacht welche einm jetzt zeigen was möglich ist.
So und jetzt lachen die anderen über das hin und her schieben der Probleme von VW.
Wenn VW die Energie in die Entwicklung stecken würde welch sie für den Erhalt von Veralterten Strukturen des Fahrtzeugsbaus investieren, dann wär VW vieleicht eutwas weiter.
Ich wäre schon glücklich, wenn ich nach 1,5 Jahren mal ein Update für das Navi bekommen würden. Zum einen, dass man Sonderziele funktionierend (!!!) ausblenden kann (Ich muss keine Dr. med. in jedem Kaff sehen) und zum anderen halbwegs aktuelle Daten habe (keine Pizzaria, die schon vor 5 10 Jahren geschlossen hat).
Sehr interessanter Ansatz solche wichtigen Informationen bzw. Kundentests und Rollouts über eine Facebook Gruppe zu machen. Der Großteil der MEB Besitzer sind dort nichtmal vertreten bzw. wollen vielleicht kein Facebook.
Komische Kommunikationsstrategie.
Nicht zu fassen, dass ein Weltkonzern die Software Probleme nicht ganzheitlich in den Griff bekommt. Ausnahmen über Ausnahmen ????!!!!