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HOELLER Electrolyzer verspricht: „Preis von grünem Wasserstoff wird unter 4 Euro/kg liegen“

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
23. April 2020
Lesedauer: 3 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
23. April 2020
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1526899088

Home Automobilindustrie

„Elektroauto oder Wasserstoff hauptsächlich eine Kostenfrage“, so die Meinung von Patrick Koller, Chef des größten französischen Automobilzulieferers Faurecia. Und eben diese Kostenfrage geht HOELLER Electrolyzer mit seiner innovativen Polymer Elektrolyt Membran (PEM) Technologie an. Um genauer zu sein handelt es sich um innovative PEM-Elektrolyse-Stacks. Dies zerlegen unter Zufuhr von Strom, Wasser in Wasser- und Sauerstoff und bilden somit die Basis zukünftiger Elektrolyse- bzw. Power-to-X Systeme.

HOELLER: Prometheus Elektrolyse-Stack sparen Geld und sind leistungsfähiger

Entscheidend ist hierbei jedoch die Tatsache, dass HOELLER auf ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis, minimierte Wasserstoff-Herstellungskosten, beeindruckende Maximalleistungen, hervorragende Lebensdauer und hohen Wasserstoff-Ausgangsdruck setzt. Das Unternehmen könnte somit direkten Einfluss darauf nehmen, dass Wasserstoff in der Masse ankommen kann. Hauptsächlich durch das Senken der Kosten pro Kilogramm Wasserstoff. Eine Produktreihe von äußerst kompakten Elektrolyse-Stacks – Prometheus genannt -, die auf 25 Jahren Know-how in der PEM-Technologie und acht angemeldeten Patenten beruhen bilden das Fundament für einen wettbewerbsfähigen Wasserstoff-Preis am Markt. Bereits im dritten Quartal 2020 geht der erste Prometheus in den Testbetrieb.

HOELLER Electrolyzer

Die Prometheus Elektrolyse-Stacks ermöglichen es grünen Wasserstoff auf nahezu jedem Firmengelände verfügbar zu machen. Dabei sei es gänzlich egal, ob Windkraftanlagen-Betreiber, Wasserstoff-Tankstelle, Industrie- /Großunternehmen mit LKW- und Gabelstapler-Fuhrparks oder Güterzüge. Einfach zu integrieren, kostengünstig und leistungsstark seien „die Herzstücke“ für eine klimafreundliche Wasserstoff- und damit Energie-Produktion, wie HOELLER zu verstehen gibt.

„Wir möchten es jedem Unternehmen ermöglichen, eigenständig, wirtschaftlich und dezentral grünen Wasserstoff auf dem Firmengelände produzieren zu können. Der Preis pro Kilogramm Wasserstoff wird dank Prometheus unter 4 Euro liegen.“ – Dipl.-Ing. (FH) Stefan Höller, Firmengründer HOELLER Electrolyzer

Kostengünstig ist die Produktion der Prometheus-Stacks möglich, da direkt drei unterschiedliche kompakte Größen und Nennleistungen angeboten werden. Somit kann für jeden Zweck der entsprechende Stack ausgewählt werden. Zur Einordnung, der kleinste Stack hat die Größe eines Wassersprudlers und 76 kW – der größte 1,4 Megawatt Leistung. Nachfolgend haben wir die Prometheus-Stacks von HOELLER Electrolyzer im Detail betrachtet:

  • Prometheus S – erreicht 76 kW Nennleistung, produziert 34 kg Wasserstoff pro Tag, bei einer Grundfläche von 25 x 21 cm. Er hat in etwa die Größe eines Wassersprudlers. Bei 1.500 Volllaststunden im Jahr lassen sich damit sieben Autos oder zwei Gabelstapler betreiben. Ein Auto ist binnen drei Minuten vollgetankt.
  • Prometheus M – kommt auf 325 kW Nennleistung, produziert 147 kg pro Tag, hat eine Grundfläche von 42 x 29 cm und damit in etwa die Größe eines Mineralwasserkastens. Bei 1.500 Volllaststunden im Jahr lassen sich damit 32 Autos, sieben Gabelstapler oder ein Verkehrsbus betreiben.
  • Prometheus L – kommt auf 1,4 Megawatt Nennleistung, 635 kg Wasserstoff pro Tag, hat eine Grundfläche von 60 x 48 cm und ist damit in etwa so groß wie vier Mineralwasser-Kisten. Der leistungsstärkste PEM-Stack von HOELLER kann mit 1.500 Vollaststunden im Jahr 140 Autos, 30 Gabelstapler, fünf Verkehrsbusse, zwei LKW oder einen halben Zug betanken.

Leistungsfähig und Wirtschaftlichkeit als Argument für HOELLER Prometheus-Stacks

Die Stacks überzeugen neben der Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit vor allem durch den geringen Platzbedarf und ein reduziertes Gesamtgewicht. Eigener Aussage nach sparen die Elektrolyse-Stacks von HOELLER rund 25 Prozent Raum und Gewicht ein, wodurch z.B. auch die Integration in den Rotorkopf einer Windturbine möglich wird. Möglich werden diese Vorteile in puncto Preis und Leistung durch die Tatsache, dass weniger Edelmetalle wie Platin und Iridium zum Einsatz kommen.

HOELLER Electrolyzer

Des Weiteren wird durch eine Verbesserung der Oberflächenstrukturen die Reaktionsfläche vergrößert – dies wiederum führt zu einer Leistungssteigerung der HOELLER-Stacks. Hinzukommt ein von Grund auf innovativer Aufbau der Elektrolyse-Zellen, um die Effizienz weiter zu erhöhen. Da weniger Edelmetalle zum Einsatz kommen, wird auch die Produktion signifikant günstiger und in großen Stückzahlen möglich. Zudem spielt auch das Erzielen eines möglichst hohen Ausgangsdrucks von 50 Bar und mehr ein wesentlicher Faktor, um den Energieaufwand für das Verdichten des Wasserstoffs zur Speicherung zu reduzieren.

Quelle: HOELLER Electrolyzer – Pressemitteilung per Mail

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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66 Comments
Peter W
Peter W
6 Jahre zuvor

Wann begreifen es die Wasserstofffreunde?
Deutschland verbraucht und produziert derzeit knapp 500 TWh Strom (ohne Coronakrise). Wären alle Autos BEV, würde der Stromverbrauch auf 600 bis 620 TWh steigen. Wären alle Autos FCEV, und würde man den Strom für die H2-Herstellung aus Windenergie gewinnen, müsste man 900 TWh Strom erzeugen. 500 oder 600 TWh aus EE sind schon eine Herausforderung, 900 TWh sind in Deutschland gar nicht möglich.
Und dann noch eine ganz einfache Frage: Warum sollte man eine Überkapazität an Strom aus Wind und Sonne nicht abregeln? Das ist wesentlich billiger als daraus Wasserstoff herzustellen. Und Dunkelflauten lassen sich mit Biogas- umd Erdgasturbinen überbrücken. Für Gas haben wir riesige natürliche Speicher, die Wochenlange Lücken füllen können. Wasserstoffgas lässt sich so nicht speichern. Netzstabilität kann mit kleineren Speichern in den Windparks erreicht werden.
Warum man, wie im Bericht erwähnt, eine Brennstoffzelle in den Rotorkopf integrieren sollte erschließt sich gar nicht. Sollen dann auch noch Gasleitungen eingebaut werden? Welch ein Unsinn!

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Titan
Titan
6 Jahre zuvor

… und immer wieder diesen UNSINN der Reichweite, da wir ja ALLE jeden Tag 400 km zur Arbeitsstätte pendeln müssen …
Hätte ich schon eine Batteriekarre, wäre die jetzt von der Sonne voll getankt und ich müsste nicht erst wieder vor der Fahrt zum Wandern in die Berge an der Tankstelle vorbei schauen!

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Richard Schmidt
Richard Schmidt
6 Jahre zuvor

Na ja viel Philosophie. Seid der Erfindungen.des Rades
Eigentlich kein Wunder, das jetzt
Alles sich dagegen und dafür entschieden wird rein von der
Logistik her spricht vieles dafür.das sich Brennstoff nicht durchsetzen kann. Wasserstoff hingegen schon.da sich noch genügend H2 zur Verfügung stellen Lest.Apgesehen davon. Keine Alternative sich ergibt. Denkt nur an die Ekologische seite,die bisher her keine Alternative ergibt. Kosten hin oder her . Kapital kann man nicht essen , einatmen oder fhülen. In diesem Sinne ihr Forscher macht weiter.gebt unsern Kinder noch eine Chance.

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Heinz Scherer, Dipl.-Ing.(FH)
Heinz Scherer, Dipl.-Ing.(FH)
6 Jahre zuvor

Warum immer diese extreme Streit BEV oder FCEV? Es wird langfristig beides geben je nach Bedarf. Das einzig relevante Argument gegen H2-PKW (FCEV) ist die angebliche Energieverschwendung. Ich wiederhole meinen Text den sicher kaum einer mitbekommen hat:
In einer umfangreichen Studie von Agora Energiewende mit Fassung 3/2018 kommt ein BEV zu einem Wirkungsgrad von 69% und ein FCEV zu 26% (Faktor 2,8). Die geht aber von 70% el. Wirkungsgrad des Elektrolyseurs aus und berücksichtigt die Wärmenutzung nicht. Geht man aber von derzeit machbaren 85% el. Wirkungsgrad aus. Kommt man schon auf 32% statt 26% (Faktor 2,2). Berücksichtigt man noch die Wärmenutzungsmöglichkeit von 5-10% durch Sektorenkopplung und berücksichtigt man noch die Wärmenutzung im Fahrzeug (Winter), dann kommt man nur noch auf 40-50% Mehrverbrauch an Energie. Berücksichtigt man dann noch den Energieverbrauch bei der Herstellung (Akku vs. Brennstoffzelle), dann hat sich das Thema Energieverschwendung in Luft aufgelöst. Sie sehen man muss in Gesamtzusammenhängen denken und bewerten.

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w.Kiefer
w.Kiefer
5 Jahre zuvor

von wegen Preis,in ca.15Jahren wird der Preis nicht mehr so relevant sein, wiel uns das Klima kaum andere Möglichkeiten lässt.
wir müßen bereit sein für Veränderungen; wenn “ grüner Wasserstoff “ anfängt profitabel zu werden, wird es auch mehr Einsicht geben.

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Helmut ,W
Helmut ,W
5 Jahre zuvor

Hallo zus.
mal einen Denkanstoß für alle wenn Deutschland seinen Strom verschenken kann , dann ist es doch besser ihm in Wasserstoff zu lagern !
Als ihm zu verschenken an andere Länder .
Und den kleine man mit enormen Strompreisen zu belasten aber Hauptsache unsere Politiker machen sich den sack voll , sollaranlage darf man nicht mehr ab Juni 21 in Eigennützung gebrauchen geschweige dein e Auto tanken der Altmeier hat doch einen Vogel :
Und keiner geht da auf die Barrikade !
Mit den Franzosen würden die nicht diese Spielchen machen !

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Helmut ,W
Helmut ,W
5 Jahre zuvor

Politiker sind über all mit in den vorstände und da gehören die nicht rein ,die sind dadurch alle befangen ,und werden ihren zweiten Arbeitgeber nicht in den rücken fallen das muss man verbieten !

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