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MAHLE gibt Brennstoffzellentechnologie spürbaren Schub in Richtung Großserientauglichkeit

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
21. August 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
21. August 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockillustrations-Nummer: 500628469

Home Automobilindustrie

Spätestens seit August 2019 ist uns bewusst, dass MAHLE “Noch mehr Drive Richtung Zukunft” ausüben möchte, durch klare Positionierung und konsequente CO2-Reduktion. Wie wir im Gespräch mit Dr. Marco Warth, “Director Corporate Advanced Engineering Mechatronics “ und Dr. Achim Wiebelt, “Director Corporate Advanced Engineering Thermal Management “  erfahren durften legt das Unternehmen einen Systemansatz auf das Thema Elektromobilität mit den Feldern Ladeinfrastruktur, Leistungselektronik, Batterie und Antriebssysteme. 2020 rückt nun auch die Brennstoffzelle in den Fokus.

Genauer gesagt geht es um zwei standardisierte Luftfilterlösungen, welche das Unternehmen für Brennstoffzellen entwickelt hat. Mit diesen sogenannten „Off-the-Shelf“- Bauteilen ist es künftig möglich auf eine fertige Lösung zurückzugreifen, welche in einer Vielzahl von Fahrzeugen zum Einsatz kommen kann. Entwicklungszeiten und -kosten werden deutlich gesenkt, bei gleichzeitigem Schutz der Brennstoffzelle vor Schadgasen und Partikeln. Durch die Lösung von MAHLE wird es möglich sein den Betrieb der Brennstoffzelle über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg zu sichern. Des Weiteren wird der minimale Einsatz teurer Katalysatoren ermöglicht.

„MAHLE verfügt in der Luftfiltration über eine breite Expertise, die uns heute bei der Entwicklung und Produktion von zuverlässigen Filterlösungen für Brennstoffzellenfahrzeuge zugutekommt. Indem wir die Auslegung des Luftstrangs mit unserem neuen standardisierten Ansatz einfacher, schneller und günstiger machen, geben wir dieser Zukunftstechnologie einen spürbaren Schub in Richtung Großserientauglichkeit.“ – Dr. Martin Berger, Leiter zentrale Forschung und Vorausentwicklung bei MAHLE

Eigener Aussage nach gibt MAHLE mit diesem Ansatz der Brennstoffzellentechnologie einen spürbaren Schub in Richtung Großserientauglichkeit. Das Unternehmen unterstützt die Entwicklung großserientauglicher Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb durch seine gesamtsystemische Kompetenz in den Bereichen Thermo- und Luftmanagement, Leistungselektronik und Filtration. Im Fokus stehen dabei geringere Systemkosten bei höherer Betriebssicherheit.

MAHLE

Quelle: MAHLE – Pressemitteilung vom 20. August 2020

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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22 Comments
Djebasch
Djebasch
6 Jahre zuvor

Nein Wasserstoff im PKW Bereich ist keine Zukunft es sei denn wir haben 30% Energie Überschuss was es so nicht geben wird…

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Skodafahrer
Skodafahrer
6 Jahre zuvor

Derzeit nutzen die Elektrofahrzeuge mit den höchsten Reichweiten noch 400V Gleichstromladung.
Dadurch ist die Ladeleistung begrenzt. Es sind schon Ionity-Lader mit der doppelten Spannung (max 920V) auf der Autobahn installiert, diese Lader werden vom Porsche Taycan unterstützt. Tesla baut jetzt V3 Lader mit einern Maximalleistung von 420kW (max 1000V) in Deutschland auf, Ionity ist auf 475kW aufrüstbar.
Durch die höheren Ladeleistungen und Reichweiten zukünfitiger Elektrofahrzeuge, wird sich der Vorteil der Wasserstofftechnik die vergleichsweise geringe Tankzeit, stark reduzieren.

Unter optimalen Bedingungen kann ein H2-Fahrzeug von einer H2-Tankstelle mit vollem Hochdrucktank der Tankstelle in 5 Minuten geladen werden. Ein Elektrofahrzeug kann auch an der Wallbox geladen werden. In Zukunft braucht man 1/4 Stunde für die 2. Ladung am HPC-Lader, dann braucht man für 2 Ladevorgänge (1x Wallbox + 1x HPC) 1/4 Stunde Wartezeit. An der Wasserstofftankstelle 2 x 5 Minuten, wenn der Hochdrucktank voll ist, sonst je 5 Minuten mehr. Zusätzlich braucht man beim Wasserstoffauto noch Zeit für die Anfahrt zur 1. Betankung, die beim Elektroauto durch die heimische Wallbox ersetzt wird.
Daher könnte Wasserstoff vor allem Vorteile bei Langstrecken Rennen wie einem 24h Rennen bringen, im Straßenverkehr kaum.

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Peter D.
Peter D.
6 Jahre zuvor

Wenn man es Global denkt gibt es doch Sonnen- und Windenergie in so großen Mengen das jeder beliebige Überschuß an sauberen Energieträgern erzeugt werden kann. Die benötigten Ressourcen dürften auch kein Problem sein. Woran es fehlt sind die richtigen Rahmenbedingungen. Sobald die Rahmenbedingungen so sind, das sich mit sauberen Energieträgern gutes Geld verdienen lässt wird es sie auch in rauen Mengen geben. Da dürfte Verlass auf den Kapitalismus sein.

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Ubalze
Ubalze
6 Jahre zuvor

Ich versuche mal vermittelnde Worte zu finden.
Beide Parteien haben recht….die Batterie- und die Brennstoffzellenbeführworter.
Ja, aus heutiger Sicht ist die Batterie im Vorteil und für viele Bereiche wird sie es auch bleiben. Aber die technische Entwicklung geht weiter und vielleicht wird es auch Lösungen für eine wirtschaftlich sinnvolle Verwendung der Brennstoffzellen geben. Der Markt und die Wissenschaft haben zusammen noch immer funktioniert, wenn Unternehmen und Anwender den Bedarf erkennen. Also, die Entwickler geben Gas und die Anwender müssen etwas Geduld haben.

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Frank
Frank
6 Jahre zuvor

Und du glaubst wirklich, das Menschen die sich von der Wasserstoff Technologie abhängig machen später weniger abgezockt werden? Deine Aussage stimmt außerdem nur für Autobahn Schnellader, an meiner PV Anlage hat mich die Autolobby bislang noch nicht abgezockt. Um sicher zu gehen solltest du dein Wasserstoff am besten auch selbst herstellen

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Jürgen Blumenkamp
Jürgen Blumenkamp
6 Jahre zuvor

Sehr gute Argumente für die H2O Technik auch im PKW. Die Entwicklung geht weiter!!! Gut möglich das die H2O Technik auch in PKWs schon sehr bald sehr weit ist…

LG, Jürgen B., NDS

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Rolando
Rolando
6 Jahre zuvor

Leider lässt sich die Physik nicht überlisten. H2 wird immer im Nachteil gegenüber der Batterie bleiben. Das ist leider Fakt. Das kann die H2 Lobby die gerne ihre Aktien verkauft noch so viel trommeln. Nichtsdestotrotz brauchen wir H2 für Schiffsantriebe, im Flugzeugen und im Hochofen und vielleicht auch im LKW aber nicht im Auto.

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VorOrt
VorOrt
6 Jahre zuvor

DIE Praxis gibt die Antwort. Siehe Link:
„Kannste“ vergessen, wird NIX.
Und mit „schönrechnen“ schon gar nicht.
Und in Kalifornien sind die Bedingungen eher OPTIMAL.

https://www.impala64.de/blog/tesla/2019/05/09/sind-wasserstoff-fahrzeuge-die-zukunft/

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Gerhard
Gerhard
6 Jahre zuvor

Am Ende wird nicht der Strom sondern eher das Wasser das Problem sein.
1kg Wasserstoff = 9 Liter reinsten Wasser wird gebraucht.

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Helmuth Meixner
Helmuth Meixner
6 Jahre zuvor

MAHLE? MAHLE! Da war doch was. Ach ja, da war doch ein Vortrag an einer Uni…..???? Ach ja, dieser: https://youtu.be/E8i7lv_qnpQ

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