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Honda e Prototype: Reichweite >200 Kilometer sowie Schnellladung in 30 Minuten auf 80 Prozent Akku-Leistung

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
28. Mai 2019
Lesedauer: 3 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
28. Mai 2019
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): Honda

Home Elektroauto Hersteller

Honda hat es angekündigt und macht es nun wahr. Der Honda e – derzeit noch mit dem Beinamen „Prototype“ – kommt als kleiner Fünftürer bereits seriennah daher. Seine Premiere ist für nächste Woche beim Genfer Automobilsalon angedacht. Auf die Straße soll der Honda e Prototype im Retrodesign ab 2020 kommen, Vorbestellungen werden aber bereits im Frühjahr 2019 möglich sein.

Aus dem Urban EV Concept von Honda wird der Honda e Prototype

Das Elektroauto basiert auf dem Kleinwagen Urban EV Concept und gibt einen konkreten Ausblick auf ein Modell für den europäischen Markt wieder. Ein großer Wurf auf der IAA 2017 ist Honda mit dem Urban EV Concept bereits gelungen. Das knuffige Elektroauto im Retro-Design, dessen Linien eine gelungene Hommage an den ersten Honda Civic abliefern, sollte laut Infos vom November 2018 bereits 2019 auf die Straßen kommen. Nun wird es ein Jahr später.

Ein seriennahes Konzept wird im März auf dem Genfer Autosalon, das Serienfahrzeug im September auf der IAA in Frankfurt zu sehen sein. Hondas e Prototype basiert auf einer neuen Elektroauto-Plattform von Honda, die für kompakte Fahrzeugproportionen bei vergleichsweise langem Radstand, breiter Spur und kurzen Überhängen entwickelt wurde.

Hierdurch erreicht das Fahrzeug eine ausgezeichnete Wendigkeit im Stadtverkehr und dynamische Fahreigenschaften, so Honda in der Bekanntmachung zum E-Auto.

Der Honda e Prototype verspricht eine rein elektrische Reichweite von über 200 Kilometer

Eine Reichweite von über 200 Kilometern soll laut Honda mit dem e Prototype möglich sein. Innerhalb von gerade einmal 30 Minuten soll die Batterie zudem via Schnellladung auf 80 Prozent geladen werden können. Ganz schön sportlich. Aber wir erinnern uns. Honda plant, dass seine Elektroautos bis zum Jahr 2022 innerhalb von 15 Minuten Ladezeit 240 Kilometer Reichweite „tanken“ können. Dürfte dann beim Nachfolger des Honda e Prototype der Fall sein.

Honda e Prototype Heck

Zu den technischen Daten des Antriebs gibt es noch keine offiziellen Informationen. Hier steht lediglich fest, dass ein leistungsstarker Elektromotor, der die Hinterräder antreibt, zum Einsatz kommt.

Informationen über Verbrauch, Batteriekapazität, Ladeleistung gibt es bislang ebenfalls nicht. Zu Zelllieferanten und Zukunftsplänen, welche Modelle noch auf dieser Plattform gebaut werden könnten, ohnehin nicht. Und über den Preis spricht man bei Honda auch noch nicht.

Design das begeistert: Honda e Prototype

Einen Ticken größer als das IAA-Modell, mit vier statt zwei Türen und weniger bullig wirkenden Scheinwerfern kommt die Serienversion des Honda Urban EV daher. Gerade hinsichtlich der Scheinwerfer kann man von ausgehen, dass aktuelle Bestimmungen für den Fußgängerschutz, ausschlaggebend waren. Die Heckansicht des Urban EV kommt ebenfalls kantiger daher, als vom knuffigen E-Auto im Retro-Design bisher gewohnt.

Honda e Prototype Innenraum

Ausfahrbare Türgriffe sowie Kameras, die die herkömmlichen Außenspiegel ersetzen, weißen auf das fortschrittliche Design des E-Fahrzeugs hin. Geladen wird der e Prototype über einen Ladeanschluss, der mittig in der Motorhaube platziert ist, eine LED-Leuchte unter einer transparenten Glasabdeckung zeigt den aktuellen Ladestand an.

Honda e Prototype Innenraum Details

Auch der Innenraum des Elektro-Honda e weiß zu überzeugen. Geradliniges Design, Applikationen in Holz-Optik sowie drei große Displays fallen hier als Erstes auf. Das Bedienkonzept setzt –wie bei einem Tablet – hauptsächlich auf Touchscreens und kachelförmige Apps. Da es sich um einen E-Antrieb handelt, sucht man auch einen Mitteltunnel vergeblich. Der Boden ist eben. Hierdurch wird entsprechender Platz im Fahrzeug selbst gewonnen.

„In der modernen und benutzerfreundlichen Bedienschnittstelle spiegelt sich auch der Stellenwert des ‘e Prototype’ wider, der kein reines Fortbewegungsmittel ist, sondern vollständig integrierter Bestandteil des modernen Alltagslebens.“ – Statement von Honda

Quelle: Honda – Pressemitteilung vom 27. Februar 2019

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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2 Comments
Strauss
Strauss
7 Jahre zuvor

Erfreulich , dass sich der Wegbereiter der Mildhybridtechnik jetzt auch im EV Bereich engagiert. Honda scheint einen Kleinwagen knapp unter dem Zoe zu bringen. Viele Startuper hat er als Konkurrenten.In dem Bereich wird ein Preiskampf für ein Volksauto losgehen. Dass die Japaner dies aber beherrschen haben sie schon seit Jahrzenten bewiesen. Den Experten die behaupten ein E K leinwagen könne man gar nicht günstig bauen , werden die noch zeigen wo es lang geht
In der 100 000.- Euro Klasse ein E Auto zu bauen ist wesentlich einfacher. Ein Phev zu bauen der 120 Km Reichweite hat sollte auch billiger zu machen sein. Verbrauchsangaben von 3 l /100 Km sind mit solchen von 40 Km Reichweite in der Praxis gar nicht möglich. Das ist wiedererum ein übler Trick um den Schadstoffausstoss zu beschönigen der in der Praxis gar nie erreicht wird. Achtung die AMIS werden hier bald wach werden………..

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Strauss
Strauss
7 Jahre zuvor

Erfreulich , dass sich der Wegbereiter der Mildhybridtechnik jetzt auch im EV Bereich engagiert. Honda scheint einen Kleinwagen knapp unter dem Zoe zu bringen. Viele Startuper hat er als Konkurrenten.In dem Bereich wird ein Preiskampf für ein Volksauto losgehen. Dass die Japaner dies aber beherrschen haben sie schon seit Jahrzenten bewiesen. Den Experten die behaupten ein E K leinwagen könne man gar nicht günstig bauen , werden die noch zeigen wo es lang geht
In der 100 000.- Euro Klasse ein E Auto zu bauen ist wesentlich einfacher. Ein Phev zu bauen der 120 Km Reichweite hat sollte auch billiger zu machen sein. Verbrauchsangaben von 3 l /100 Km sind mit solchen von 40 Km Reichweite in der Praxis gar nicht möglich. Das ist wiedererum ein übler Trick um den Schadstoffausstoss zu beschönigen der in der Praxis gar nie erreicht wird. Achtung die AMIS werden hier bald wach werden………..

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