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Hyundai: Bis zu 8.000 Euro Umweltprämie für E-Autos

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
25. Januar 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
25. Januar 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Hyundai

Home Elektroauto Hersteller

Bereits am gestrigen Freitag hat Renault beschlossen nicht mehr länger auf den Umweltbonus zu warten und schafft Fakten. Ab sofort zahlen diese 6.000 Euro Elektrobonus für alle E-Modelle. Kurz darauf zieht nun Hyundai nach und gewährt Käufer eines Hyundai mit batterieelektrischem Antrieb oder eines Plug-in-Hybriden Kaufvorteile von bis zu 8.000 Euro. Denn Hyundai verdreifacht den aktuellen Herstelleranteil des Umweltbonus (2.000 Euro) beim Kauf eines Hyundai Kona Elektro oder Hyundai Ioniq Elektro.

Die 8.000 Euro setzen sich in diesem Fall aus dem aktuell gültigen Umweltbonus des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) von 2.000 Euro und dem verdreifachten Herstelleranteil von 6.000 Euro zusammen. Für den Ioniq als PHEV gibt’s von Hyundai 5.000 Euro, vonseiten des BAFA gibt es die 1.500 Euro Umweltbonus oben drauf. Diese können wie gewohnt mit Vorlage der verbindlichen Fahrzeugbestellung beantragt werden.

Hyundai will nicht länger auf neuen Umweltbonus warten

Hyundai greift somit im Fall der E-Modelle der zukünftig geplanten Umweltprämie vor – und packt 2.000 Euro drauf. In der Summe kann der Käufer eines Kona Elektro oder Ioniq Elektro also 8.000 Euro und eines Ioniq Plug-in-Hybriden 6.500 Euro erzielen, wenn er den staatlichen Anteil beantragt. Wir erinnern uns: Seit Wochen warten Kunden auf das Inkrafttreten der bereits beschlossenen erhöhten E-Auto-Prämie.  Der Umweltbonus soll unter anderem für rein elektrische Fahrzeuge mit einem maximalen Nettolistenpreis von 40.000 Euro von 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von 3.000 auf 4.500 Euro steigen. Mitte November hat das Bundeskabinett eine milliardenschwere stärkere und längere staatliche Förderung der Elektromobilität auf den Weg gebracht. Doch seit dem heißt es warten. Warten auf den Umweltbonus.

„Wir gehen nun in Vorlage und wollen unsere Kunden animieren, auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzusteigen. E-Mobilität ist weltweit auf dem Vormarsch, die Technologie von Hyundai Motor ist ausgereift und zuverlässig. Um dies zu untermauern, bieten wir unseren Kunden ab sofort eine attraktive Kaufprämie für unsere E-Fahrzeuge Kona Elektro, Ioniq Elektro und Ioniq Plug-in-Hybrid als Kaufanreiz an. Wir glauben, die Zeit für den Wechsel auf ein Elektrofahrzeug ist da.“ – Jürgen Keller, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland

Greift man aktuell zu und sichert sich die aufgeführten Modelle unter Betrachtung der erhöhten Umweltprämien von Hyundai und dem Umweltbonus der BAFA, dann startet der Hyundai Kona Elektro bei 26.400 Euro, der Ioniq Elektro bei 26.900 Euro und der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid bei 25.500 Euro. Im gleichen Atemzug erhöht das Unternehmen die Fahrzeuggarantie für den Kona Elektro ab dem Modelljahr 2020 von bisher fünf auf acht Jahre. Für die Batterie des Hyundai Kona Elektro gilt eine Garantie von acht Jahren bis 160.000 Kilometer.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 24. Januar 2020

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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92 Comments
Volker
Volker
6 Jahre zuvor

Ich bin gespannt ob die Taktik aufgeht. Jetzt sind es schon 2 und bald werden es mehr sein. Die Verkaufszahlen werden es zeigen. Jedenfalls bröckelt der Plan der Bundesregierung mit der Umsetzung auf VW zu warten. Der Schuss geht dann nach hinten los, den der Fördertopf ist nicht unendlich groß.

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Manfred Stummer
Manfred Stummer
6 Jahre zuvor

Somit kostet der Ioniq electric nicht mehr als z. B. Ein Golf Diesel!
Da bin ich schon gespannt welche Argumente gegen den E-Autokauf jetzt wieder kommen.
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Max S.
Max S.
6 Jahre zuvor

„Da bin ich schon gespannt welche Argumente gegen den E-Autokauf jetzt wieder kommen.“

Immer noch die Gleichen: zu geringe Reichweite, zu lange Ladezeit und zu wenig Lademöglichkeit. Für den Urlaub am Gardasee müsste ich je zwei Übernachtungen pro Wegstrecke einplanen und selbst dann ist am Zielort das Laden ein Glücksspiel, weil kaum eine vernünftige Ladeinfrastruktur vorhanden ist.

Aus diesem Grund lasse ich mich nicht mit einer Prämie ködern, zumal ich auch mit dem Bonus noch deutlich weniger Ausstattung für das Geld bekomme, als dies bei einem vergleichbaren Verbrennerauto ist.

Der E-Antrieb wird sicher eine Zukunft haben, aber niemals als batterieelektrische Version. Ich habe keine Lust, als Versuchskaninchen herzuhalten und warte daher auf die Wasserstoffvariante. Mein aktueller PKW hält noch lange und in 5-6 Jahren wird sich zeigen, wohin der Weg geht.

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Nasick
Nasick
6 Jahre zuvor

Es spricht alles für einen Verbrenner! Solange ich nur für die Batterie 80€ Miete zahle und an der Schnellladestation bis 79 Cent pro Kilowattstunde blechen muss müsste ich sehr viel mehr verdienen. So ist es für mich unmöglich ein E- Auto zu kaufen. Es sollte vielmehr an weniger Verbrauch der Motoren gearbeitet werden .

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Neidensteiner
Neidensteiner
6 Jahre zuvor

Bei aller Diskussion wird vergessen daß der Ladepreis der schnell Ladestation um das 10 fache erhöht wird viel Spaß beim nachladen und beim Bezahlen

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Peter F.
Peter F.
6 Jahre zuvor

Winter 2030
Heftige Schneefälle und Kälte haben ganz Deutschland erfasst. Photovoltaik eingeschneit, Windräder wegen Sturm abgeschaltet, Kohlekraftwerke gibt es nicht, die Gasversorgung schwächelt. Verbrennungsmotoren, Ofenheizungen, offenen Kamine, Motorsägen, Schneefräsen etc. sind verboten.
Auf den Autobahnen kilometerlange Staus von Elektrofahrzeugen, denen über Nacht der Strom ausging. Die elektrifizierten Rettungsdienste sind davon ebenfalls betroffen. Selbst bei besserem Wetter können sich die KFZ nicht mehr aus eigener Kraft weiterbewegen, sondern müssen einzeln abgeschleppt werden, was aber selbst die Bundeswehr mangels einsatzfähiger Fahrzeuge nicht bewältigen kann. Elektrische Bagger und Radlader können nicht mehr ans Netz oder sind nur wenige Stunden einsatzbereit. Mangels Nachfrage produzieren Raffinerien weder Benzin noch Diesel, die es nur noch in Gefahrgut-Ausgabestellen in geringen Mengen gibt.
Die Bundesregierung requiriert alle noch einsatzfähigen Oldtimer mit Verbrennungsmotor. Mit der alten Technik Vertraute sind Mangelware im Ruhestand. Lediglich Russland und der Iran könnten noch solche Fahrzeuge und Brennstoffe liefern, was aber wegen des wegen Strommangels und Schneemassen zusammengebrochenen Schienenverkehrs und dem Einspruch der USA unmöglich ist. Gesundheitsversorgung, Schulen, Lebensmittelversorgung und Industrieproduktion funktionieren nicht mehr. In sauberster Luft feiern frierende und hungernde Mitteleuropäer die erfolgreiche Energiewende, natürlich ohne Feuerwerk, Alkohol oder gar eine gegrillte Bratwurst, es sei denn diese ist vegan.
Soweit der Ausblick in die Zukunft Deutschlands.
Gruselig, nicht wahr?
Noch gruseliger: Es ist darin fast kein Denkfehler zu finden…
Kopiert, für amüsant befunden und geteilt…

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WOLFGANG
WOLFGANG
6 Jahre zuvor

Wenn mann einmal elektrisch gefahren ist sind die Kommentare der Verbrennen nur noch lustig. Auf den Wasserstoff werden wir noch 20 Jahre warten müssen. So lange wir keine 100% tige Erneuerbare Quto habe. Wasserstoff wird aktuell aus Erdgas hergestellt. Und auf dem Weg vom Ökostrom bis zum gefahrenenen km gehen 70% der Energie verloren.

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Jost Schubert
Jost Schubert
6 Jahre zuvor

Es ist nun mal die Zukunft, über kurz oder lang muss man sich daran gewöhnen und das zu vergleichen mit Verbrenner bringt doch nix. Die deutschen Hinken hinter her und finden doch für alles neue eine Abneigungen. Einfach mal eine längere Pinkelpause machen und entspannt einen Kaffee trinken dann klappt das schon mit dem Auto Laden.

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Albrecht
Albrecht
6 Jahre zuvor

Viele werden mich jetzt zerreißen.
Meine Meinung ist, dass wir in der jetzigen wackligen Situation der Autoindustrie in Deutschland die deutschen Autobauer unterstützen sollten.
Wir kaufen noch genug im Ausland. Wenn wir die großen amerikanischen Tech- Firmen betrachten, die in D keine Steuern zahlen, dann haben wir auch mit USA keinen Überschuß. Und auch aus Südkorea importieren wir viel mehr als umgekehrt. Right Balance!!
Und dass z.B. Starbucks in D keine Steuern zahlt, das kleine Cafe um die Ecke aber sehr wohl, sollte bei uns bewirken, solche Filialen zu meiden.
Sorry, das mußte sein.

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Norbert
Norbert
6 Jahre zuvor

Die Zahlen 8.000 oder 6.000 sind irreführend, da sie die 2.000€ vom Staat beinhalten. Denn die 2.000 muss man selber beantragen und werden nicht von den Herstellern „gewährt“. Richtig ist also Huyndai gewährt 6.000 und Renault 4.000.

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Egon meier
Egon meier
6 Jahre zuvor

Schön .. Hyundai kann und will keine Fahrzeuge liefern – da kann man wunderbar von tollen Rabatten schwadronieren aber keine Stückzahlen vom Schiff lassen.
Die haben einfach Angst auf ihren Möhren sitzen zu bleiben wie es schon Renault mit dem Zoe passiert.
Hyundai ist ziemlich ertragsschwach und kann keine Schwächeperiode überstehen.

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H Georg Peter Severin
H Georg Peter Severin
6 Jahre zuvor

Alles okay, ich fahr Rad…
️

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David
David
6 Jahre zuvor

Ich verstehe nicht warum sich alle so über den tollen Umweltbonus freuen, das wurde doch alles vorher schon auf den Preis draufgeschlagen. Das bedeutet der Kaufpreis ist sowieso viel zu überteuert . Rabatt Ihr Leute ,,,,so lasst es Euch sagen,,,, wird immer vorher draufgeschlagen

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Gerd
Gerd
6 Jahre zuvor

Die Reichweitenangeben von E-Autos sind doch alle mit einer Minimal-Beladung (1
Person) gemessen.
Wenn ich mit meiner Familie in den Urlaub fahre und noch ein paar Sachen mitnehme dann würde von den schöngerechneten 400 km nur noch 200 km über bleiben, nein danke….

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Martin Berding
Martin Berding
6 Jahre zuvor

Das Problem sind nicht die Stromkosten, vielleicht auch nicht die Anschaffung des Wagens, sondern der Akku. Der LiIon Akku hat bei normaler Nutzung eine Lebensdauer von so um die 5 Jahre. Jede Schnelladung ist schlecht für diesen Akku, jede 100% Aufladung auch. Ein Fahrzeugakku kostet je nach Größe 30% bis 50% des Fahrzeugneupreises, also wirtschaftlicher Totalschaden nach nur 5 Jahren. Das wissen die Autohersteller, deshalb auch die Zurückhaltung. Es wird dem Kunden nur nicht gesagt, wenn Kunden danach fragen, wird irgendwas behauptet. Das ist auch der Grund, warum Renault nur Batteriemiete anbietet. Diese Miete schwankt je nach Fahrleistung. Ist auch plausibel. So wendet Renault Kundenärger wegen defekter Batterien ab. Ist der Speicher defekt, wird er im Rahmen der Miete ersetzt. Schon in 5 bis 7 Jahren werden wir eine bessere Akkutechnik als die jetzige haben, so lange am besten noch Verbrenner.

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