Der Hyundai Nexo ist ein besonderes Elektroauto. In seiner Brennstoffzelle wird während der Fahrt elektrische Energie erzeugt. Dazu benötigt man Wasserstoff und Sauerstoff. Eine vielversprechende, saubere Antriebstechnik, die in Deutschland leider keine Zukunft hat – zumindest nicht im Pkw.
Leichter, mehr Reichweite und schnell wieder vollgetankt. Es gibt gute Gründe, die für die Kombination von Brennstoffzelle und Wasserstoff im Auto sprechen. Leider reichen gute Gründe nicht für einen Markterfolg. In meinem Kanal Drehmoment teste ich Elektroautos. Auf einen Kommentar kann ich bei jedem Video bauen: „Wasserstoff ist viel besser, das ist die Zukunft“. So oder ähnlich schreibt es stets einer der Zuschauer.
Mich hat das nicht losgelassen. Darum habe ich mir eines der wenigen Serienfahrzeuge auf dem Markt für einen zweiwöchigen Test besorgt. Neben dem Toyota Mirai gibt es im Pkw-Bereich nur den Hyundai Nexo zu kaufen. Mit einem Startpreis von 79.000 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Aber der SUV mit 666 km Reichweite (WLTP) bietet Oberklasse-Ausstattung und mit dem Premium-Paket (3.500 Euro) viel Assistenz. Neben Abstandstempomat und Spurhalte-Assistent weiß ich besonders den Einpark-Assistenzen zu schätzen. Der Wagen setzt auf Knopfdruck allein in Parklücken längs und quer zur Fahrbahn. Falls eine Lücke besonders eng ist, stellt man sich mit dem Funkschlüssel neben den Nexo und parkt den Wagen vorwärts oder rückwärts aus, ohne dass jemand am Lenkrad sitzt. Der Funkschlüssel wird zur Fernsteuerung.
Ebenfalls beeindruckend ist der Tote-Winkel-Warner. Sobald ich den Blinker aktiviere, erscheint auf dem Fahrer-Display das Kamerabild meines toten Winkels. Das Bild liefern Linsen unter den beiden Außenspiegeln. Beim Abbiegen in der Stadt übersehe ich so keinen Radfahrer oder Fußgänger, der eventuell von der B- oder C-Säule verdeckt wird. Auf der Autobahn gibt das Kamerabild einem beim Überholen ein sicheres Gefühl.
Voll getankt in fünfeinhalb Minuten
Ansonsten fährt sich der Nexo wie jedes andere elektrische Auto. Sanftes Anfahren, leises dahinrollen. Einziger Unterschied ist die Beschleunigungsleistung. Der SUV aus koreanischer Produktion ist mehr sanftes Familienauto statt rassiger Sportwagen. Er benötigt 9,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die 440 Elemente der Brennstoffzelle können dem Elektromotor (120 kW/ 163 PS) an der Frontachse nur eine begrenzte Menge elektrische Energie zur Verfügung stellen.

Dabei werden Beschleunigung als auch Überholvorgänge von einer Lithium-Ionen-Batterie unterstützt. Die ist mit 1,56 kWh recht klein, da man den Gewichtsvorteil des Wasserstofffahrzeugs nicht verlieren will. Der Nexo wiegt 1.948 kg bei 4,67 m Länge, 2,11 m Breite und einer Höhe von 1,64 m. Batterie-elektrische Autos in der Größe, die über 600 km weit kommen, wiegen in der Regel deutlich über zwei Tonnen. In diesem Fall genügen dafür 6,33 kg Wasserstoff in drei zylindrischen Tankbehältern, die deutlich leichter sind als eine Batterie. Voll getankt habe ich übrigens in fünfeinhalb Minuten.
Tanken nach Kilogramm statt Litern
Der Verbrauch des Nexos liegt auf meinen 1.500 Autobahn-Kilometern bei 1,1 kg pro 100 km (0,95 kg WLTP). Bei einem Kilopreis von 9,50 Euro kosten mich 100 km also 10,45 Euro. Noch ist Wasserstoff so teuer, weil die Absatzmenge so gering ist. Laut BAFA wurden seit Mitte 2016 gerade mal für 118 Brennstoffzellen-Fahrzeuge Umwelt-Boni ausgezahlt. Es gibt lediglich 83 Wasserstoff-Tankstellen in ganz Deutschland. Eigentlich müssten sich die Fahrer namentlich kennen. Treffen sie sich doch regelmäßig an den wenigen Zapfsäulen. Es ist ein Nischenmarkt.

Zumindest im Bereich der Pkw wird das auch so bleiben. Die deutschen Autohersteller winken alle bei der Technologie ab. Zuletzt hat Daimler seinen GLC Fuel Cell in ein Joint Venture mit Volvo eingebracht. Allerdings soll da am Ende ein Wasserstoff-Lkw bei herauskommen. Für Nutzfahrzeuge geben die Auto-Manager der Brennstoffzelle in Europa eine Chance. Hier ist der Gewichtsvorteil entscheidend. In Japan und Korea glauben die Hersteller an das Elektroauto. Insgesamt soll die Brennstoffzellentechnik Energie für Züge, Schiffe, Drohnen als auch Wohnhäuser liefern. Wasserstoff ist ein geeigneter Speicher für grünen Strom.
Ein perfektes Familienauto
Der Nexo nutzt Hyundais Datenverbindung Bluelink. Mit der gleichnamigen App kann man den Wagen aus der Ferne orten, öffnen oder vorheizen. Routenplanungen lassen sich vom Smartphone an das Auto senden und die Restreichweite abrufen. Etwas aus der Zeit gefallen wirkt dagegen die „Brücke“. So nennt Hyundai die Mittelkonsole über einem Staufach. Hier oben habe ich sage und schreibe 40 Knöpfe und Drehräder zur Auswahl. Da bleibt nur Platz für einen Getränkehalter in der Mittelkonsole. Der Beifahrer hat dafür einen ausfahrbaren Becherhalter in der Nähe des Außenspiegels.

Unter der Brücke wird es wieder zeitgemäß: Teil des Stauraums ist eine induktive Ladematte. Sie versorgt das Smartphone kabellos mit Energie (Qi Standard). Überhaupt bietet der Nexo drei USB- und zwei Zigarettenanzünder-Stromanschlüsse. Das Lenkrad und vier Sitze lassen sich beheizen. Die beiden Vordersitze kann man durch einen Luftstrom kühlen.

Neben Komfort setzt Hyundai auf Nachhaltigkeit. In den Fußmatten sind Zuckerrohrfaser verarbeitet. Mais dient als Grundstoff für die Sitze, die Dachsäulen- und Türinnenverkleidungen. Die Farben im Innenraum basieren auf Ölen aus Raps und Soja.

Dinge, auf die umweltbewusste Familien beim Autokauf Wert legen. Stauraum unter der Motorhaube bietet das E-Auto nicht. Hier nehmen Elektromotor und Brennstoffzelle sämtlichen Raum ein. In den Kofferraum passen 461 Liter. Legt man die geteilte Rückbank um, entstehen 1.466 Liter Stauraum.

Der Nexo sorgt für bessere Luft
Noch kann man das AVAS, dass im Nexo VESS heißt, deaktivieren. So rollt man leise davon, nach wenigen Metern hört man lediglich, wie die vier Türgriffe einfahren. Der Nexo ist auf der Autobahn so ruhig wie ein batterie-elektrisches Auto. Der Innenraum ist gut gedämmt, so dass man kaum Wind- und Rollgeräusche wahrnimmt. Der Cw-Wert liegt bei 0,32, was an der massiven Fahrzeugfront liegen dürfte. Hier befinden sich die Lufteinlässe für den benötigten Sauerstoff. Die Außenluft wird von Feinstaubpartikeln gereinigt und in die Brennstoffzelle geleitet.
Der Nexo benötigt aber nicht sämtliche angesaugt Luft. Die überschüssige Menge entweicht gesäubert. Somit verbessert der Nexo die Luft in unseren Städten. Die Anzeige im Display sagt mir, ich hätte auf meiner letzten Fahrt die Menge Luft gereinigt, die 17 Menschen täglich zum Atmen benötigen. Ich fühle mich gleich besser. Schade nur, dass so wenig Wasserstoff-Autos auf unseren Straßen unterwegs sind, so dass der Reinigungseffekt vollkommen verpufft.
Ja, Wasserstoffmobilität hat die gleichen Vorteile wie batteriebetriebene Fahrzeuge. Zudem wären sie schneller zu betanken.
Leider hat sie auch einen großen Nachteil, und das ist die Effizienz.
Solange sie das dreifache an Primärenergie verbraucht, und keiner erklären kann, wo die denn herkommen soll wird sie sich nicht durchsetzen. Das weiss auch Hyundai und baut deswegen nicht auf eigene Kosten eine Infrastruktur auf, wie das Tesla (auch auf eigenes Risiko) gemacht hat.
Das stünde jedem, der von dieser Antriebsart angeblich so überzeugt ist ja völlig frei, offensichtlich gibt es diese Überzeugung aber nicht, was ja auch nach dem o.g. Argument plausibel ist.
Einen richtigen Beleg, weshalb sich die Brennstoffzelle nicht durchsetzen soll, liefert der Beitrag leider nicht. Nur weil es die deutschen Hersteller nicht machen, heißt es nicht, dass es nicht kommen wird. Nach der Denkweise hätten wir auch nie ein Elektroauto bekommen. Da musste bekanntermaßen erst Tesla vorpreschen, während die Deutschen immer noch auf ihren ach so tollen Dieseln verharrten und jetzt in Sachen Elektromobilität hinterher hecheln. Außerdem setzt Hyundai-Kia sehr wohl eher auf Wasserstoff als auf die Batterien. Diese betrachtet man in Korea eher als Übergangslösung und die Brennstoffzelle als überlegen. Aus meiner Sicht wird es zukünftig zu einer Koexistenz zwischen batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen kommen und solchen mit Brennstoffzellen – auch im PKW- Bereich. Die Batterien sind eher was für die Kurzstrecke, die Brennstoffzelle für die Langstrecke. So ergibt sich ein perfekter Ersatz für Benziner und Diesel. Die Schnellladetechniken und Akkumaterialien mögen noch besser werden, physikalisch und chemisch betrachtet ist es aber immer kontraproduktiv, denn man verursacht dadurch einen beschleunigten Alterungsprozess. Nichts ist verlustfrei. Auch nicht in dieser Hinsicht. Da spielt die Brennstoffzelle ihre Stärken aus, die sie beim Wirkungsgrad einbüßt. Ich glaube eher, dass die deutsche Autoindustrie zusammenbricht als das die Brennstoffzelle in der Versenkung verschwindet. Nach den Japanern und Koreanern kommen mit den Chinesen sehr starke Konkurrenten auf die Deutschen zu. Wenn überhaupt werden sie sich nur durch absoluten Luxus halten können. Für VW sehe ich schwarz.
Sobald die Batterien noch geringfügig zulegen, was ja laufend angekündigt wird, wird Wasserstoff im PKW wegen des geringen Wirkunggrades, ca. 30% keine Rolle mehr spielen BEV = ca. 70%.
Gehe davon aus, daß die Batterien in 5 Jahren verfügbar sind. Trotzdem habe ich mich bereits jetzt für ein BEV entschieden. Das geht zwar nur halb so weit wie ein Diesel, benötigt aber nur ein Drittel im Vergleich.
Mit der Energie-Thematik beschäftigt sich der Journalist leider nicht. Wo soll den der Wasserstoff herkommen? Realistisch nur aus Erdgas reformiert, d. h. mit CO2-Emission. Strom aus regenerativen Quellen? Unrealistisch, denn der Betrieb einer Elektrolyse-Anlage ist nur wirtschaftlich wenn sie mit Dauerlast fährt. Bitte lasst doch den grünen Strom über Leitungen direkt in die BEVs fließen anstatt ihn über die Verlustkette Elektrolyse und Brennstoffzelle zu vergeuden. Da kommen von von der Erzeugung bis zum E-Motor nur ca. 25% der Energie an. Deshalb hat die Brennstoffzelle in Autos keine Zukunft. Bestenfalls mal in sehr fernen Zukunft wenn grün erzeugter Wasserstoff aus dem Ausland importiert wird.
„Die Anzeige im Display sagt mir, ich hätte auf meiner letzten Fahrt die Menge Luft gereinigt, die 17 Menschen täglich zum Atmen benötigen. Ich fühle mich gleich besser….“…. Schon mal überlegt wieviel Energie bei dieser (etwas unkonventionellen) Methode verbraucht wird? Ansaugen, reinigen, trocknen, temperieren (für die Brennstoffzelle) usw gibt es ja nicht umsonst. Was ist mit den angesaugten Schadstoffen, wer säubert bzw. ersetzt die Filter… kostet auch alles Energie…
„Noch ist Wasserstoff so teuer, weil die Absatzmenge so gering ist.“ Das dürfte auf einen Missverständnis beruhen. Der Autor hat sicherlich grauen und billigen Wasserstoff aus Erdgas getankt. Dieser wird in der Chemischen Industrie in großen Mengen hergestellt und verbraucht. Die paar Autos spielen da für den Preis keine grosse Rolle. Grüner Wasserstoff ist teuer und in absehbarer Zeit nicht wirtschaftlich herstellbar.
Auch die Sache mit der Luftreinigung ist eher ein Fake…
Teilweise ein sehr fragwürdiger Artikel. Der Autor sollte besser recherchieren bevor er etwas schreibt und sich plausible Argumentationsgänge überlegen.
Ich sehe es auch so, dass nicht geklärt wird, warum Wasserstofffahrzeuge keine Zukunft haben sollen.
1: Zitat: „Die deutschen Autohersteller winken alle bei der Technologie ab“. (Falsch)
BMW hat vor kurzen angekündigt FCEVs auf den Markt zu bringen. Warum setzt BMW zusätzlich auf FCEVs und z.B. Daimler nicht?
Daimler und andere müssen sich jetzt erstmal auf die Reduzierung der EU CO2 Strafen konzentrieren und das geht kurzfristig nur über BEV. Vor allem Daimler hat finanzielle Probleme. [Quelle: „Die große Zetsche-Katastrophe! Die Probleme bei Daimler sind viel schlimmer als gedacht“ Focus 16.11.2019]. Dann noch die Pandemie und FCEV sind nun einfach mehr drin.
BMW steht hingegen besser da, da sie von den Dieselstrafen bis jetzt weitestgehend verschont geblieben sind und von den deutschen wohl die niedrigsten CO2 Strafen zahlen müssen. [Quelle „Diesen Autoherstellern drohen die höchsten Strafen“ Süddeutsche 16.01.2020]
2: Die Zulassungszahlen sind gering. (Das ist nichts weiter als eine Momentaufnahme und muss somit nicht viel über die Zukunft aussagen)
Ein Grund für die geringen Zulassungszahlen sind neben den hohen Anschaffungskosten aufgrund der geringen Stückzahlen u.a. das fehlende Angebot in Deutschland. Wegen der hohen Förderung in Korea und Japan, werden diese Märkte vorrangig bedient. Allein im April wurden in Südkorea 795 Hyundai Nexo zugelassen (Quelle: Insideev). Wenn die Produktionskapazitäten dann Ende des Jahres höher sind (30.000 Stück/a bei Toyota), werden auch mehr nach Europa kommen.
Zu den Kosten: Diese werden ab Stückzahlen von 100.000 Stück/a drastisch sinken. Dies wird die Nachfrage steigen lassen.
(Quelle: „Für 30.000 Euro – so wird das bezahlbare Wasserstoffauto Realität“ Welt 31.12.2019)
Und kurz noch zu den Herstellungskosten von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Um die 4€/kg sind heute schon machbar. Um 2030 sind wohl auch 2€/kg drin. Hängt natürlich auch von der Region ab.
Vermutlich wäre es trotzdem effizienter den in der Wüste erzeugten Strom per Stromtrassen nach Deutschland zu transportieren und die Stromspeicherung mittels V2G zu realisieren… Zumal beim weiten Transport von H2 auch nochmal große Verluste auftreten.
Ein kleines Rechenspiel:
Erdgas Dampfreformierung erzeugt pro 1t H2 (grau) deren 10t CO2
Kohlekraftwerk erzeugt pro 1kWh deren 0.7kg CO2
1kg H2 (grau) = 10kg CO2
13.33 kWh (Kohle) = 10kg CO2
4.3 l Benzin = 10kg CO2
3.8 l Diesel = 10kg CO2
Wir haben eine gemeinsame „Währung“ in CO2.
Ok…
Mein mirai braucht auf 100km 0.7kg H2 (grün), das wäre in H2 (grau) genau 7kg CO2.
Mit 7kg CO2 gäbe es 3 l Benzin.
Mit 7kg CO2 gäbe es 2.7 l Diesel.
Mit 7kg CO2 gäbe es 9.3kWh (Kohle)
Doch Erdgas liese sich auch in der Zinnschmelze zu H2 und reinem C aufspalten. Dabei entsteht, da Sauerstoff fehlt, kein CO2.
Der Kohlestoff könnte weiterverarbeitet werden…
Würde man Biogas damit behandeln, könnte man der Umwelt CO2 entziehen…
100.000 im Jahr…welch ein frommer Wunsch.
Toyota fertigt 10.000 im Jahr… unter Hochdruck..Hyundai noch weniger.
Und das es billiger wird ist noch ein Wunschdenken:
Der „Neue“ Mirai soll schöner, größer und nicht billiger werden. Und ein Nachfolger vom Nexo ist nicht in Sicht….aber ein Hyundai „45“ …. mit Akkus.
Und H2 billig….das werden unsere Ölgesellschaften schon Regeln. Tanken muss ja wirtschaftlichen Erfolg bringen…und Steuern.
Strom kommt am besten vom eigenen Dach….
Ich bin fest Überzeugt, dass sich die Brennstoffzelle über kurz oder lang durchsetzen wird. Dabei zählt der Ökologische gedanke.
Ich kenne viele Leute, die auf die Brennstoffzellenfahrzeuge warten.
Der Ökologische Fingerabduck ist von mir aus gesehen auch besser, daher sind
für mich die Kosten sekundär, da ich etwas für die Umwelt tuhe.
Hätten wir ein dichteres Tankstellen Netz sähe man diese Fahrzeuge öfter.
Die Entsorgugsprobleme der Batterien sind noch nicht gelöst, da erwatet uns ein Problem wie bei den AKW’s.
Gut, dann spezifiziere ich meine Behauptung: Jeder Allergiker-geeignete Staubsauger hat eine vergleichbare Reinigungsleistung. Wenn ein Wasserstoff-Pkw für 79.000 EUR ein Leistungsmerkmal eines Staubsaugers für 500 EUR herausstellt, dann ist das bewusste Ablenkung von den massiven Nachteilen. Da kaufe ich mir doch lieber einen Staubsauger mit HEPA-Filter… Auch jede ordentliche Lüftungsanlage lässt sich so ausrüsten.
Zu den Kosten von grünem Wasserstoff: Mir könnte noch niemand das ökonomische Rätsel erklären, warum der Wasserstoff billiger sein soll, als der Strom den ich vorne reinstecke. Diese Massen an überflüssigem Grünstrom, die verschenkt werden müssten, haben sich ja schon lange als Legende herausgestellt. Das bisschen kurzfristiger Überschuss lässt sich inzwischen viel billiger mit Akkus wegpuffern.
Wasserstoff im PKW ist tot.
Nachdem Mercedes (das beste oder nichts!) sich verabschiedet hat dürfen die Wasserstofffreaks nicht mehr auf irgendwas hoffen.
Honda steigt auch aus…. also echte Nischenprodukte für den begüterten Oberschichtler.
Ich jedenfalls fahre nicht 15km zur nächsten Wasserstofftankstelle um festzustellen das sie nicht funktioniert…. oder leer ist.
Warum sich Brennstoffzelle nicht durchsetzt, hat nichts mit Effizienz etc. zu tun.
Einzig daran, dass es leider nicht genügend Tankstellen gibt. Die nächste in meiner Nähe ist in 65 KM Entfernung. Wenn die dann noch öfters in Störung, muss man nicht lang überlegen.
Wenn man dann sieht was für ein langwieriges Problem es ist, von Planung bis Erstellung einer neuen Tankstelle, sehe das in meiner Stadt, sehe ich schwarz.
Nächstes Problem, der Nexo. Ob ich nun einen Touran Diesel für 45.000, Tesla 3 oder gar Etron, EQC etc sehe ich nicht den Preis das Problem. Eher, das man das Fahrzeug nicht mal beim Händler zu Gesicht bekommt. Irgendwelche Händler auf Mobile dbieteb den zwar an, aber ein Fahrzeug nur nach Bildern zu kaufen. Nein danke.
Ach ja stromer waren auch von Anfang an top, egal in welcher Kategorie.
Habe kein Problem mit irgendeinem Antrieb. Früh schon LPG verbaut. Wir sollten nicht so engstirnig auf ein System setzen. Diesel hoch oder wie jetzt Stromer hoch. Wir bekommen es ja in D nicht geregelt den Windkraftstroom der bei uns im Morden/Nordsee produziert wird in den Süden zu transportieren. Nur keine Tassen. Sind halt unflexibel in Deutschland. Sieht man ja an balkonPV für Steckdose…. Das kann man so weiterführen.
Slao warum neben stromer keine Alternative nutzen.
Wünsche allen ein schönes We und bleibt gesund.
Mehr Tankstellen und kombis es gebe mehr Fahrzeug wie den Nexo auf unseren strassen