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Lexus UX 300e kommt mit einer 10-Jahres/Eine Millionen Kilometer Batterie-Garantie daher

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
9. Mai 2020
Lesedauer: 3 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
9. Mai 2020
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): Lexus

Home Elektroauto Hersteller

Bereits im Dezember 2018 konnten wir auf eine eingereichten Markenanmeldung von Toyotas Premiummarke Lexus hinweisen, welche auf einen vollständig elektrischen Lexus UX 300e hindeutete. Seit November 2019 ist es offiziell, der UX 300e wird das erste batterieelektrische Serienfahrzeug von Lexus. Für den Bau des Fahrzeugs greift man auf die jahrelange Erfahrung von Toyota zurück, die erst vor kurzem aufzeigen konnten, dass diese alleine durch Hybrid-Autos Millionen Tonnen von CO2 eingespart haben.

Die Erfahrungen scheinen so überzeugend, dass Lexus für den UX 300e mit einer Branchenweit bisher einzigartigen Garantie für die Batterie aufwarten will. Doch zuvor ein paar Fakten zu dieser. Der Erstlingsstromer von Lexus setzt auf eine neu entwickelten 54,3-Kilowattstunden-Batterie, die im NEFZ-Zyklus eine Reichweite von 400 km erreicht, was einer Zielreichweite von über 300 km im WLTP-Zyklus entspricht. Die 288-Zellen-Lithium-Ionen-Batterie befindet sich unter dem Kabinenboden und dem Rücksitz, um einen niedrigen Schwerpunkt zu gewährleisten, und ermöglicht den Platz und die Praktikabilität, die von einem städtischen Crossover erwartet werden.

Lexus

10-jährige oder 1.000.000 km Servicegarantie auf die E-Batterie

Um die Kontrolle und die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen, überwachen Sensoren die Spannung jeder Batteriezelle und jedes Batterieblocks sowie die Temperatur der Batteriezellen. In Verbindung mit dem fortschrittlichen Batteriemanagementsystem des Fahrzeugs führt dies zu einer maximal nutzbaren Batteriezellenkapazität und einer erweiterten Reichweite. Lexus hat speziell für die Batterie des UX 300e ein Batteriezellen-Luftkühlsystem entwickelt, das sicherer und leichter als wassergekühlte Systeme ist. Die Luxus-Marke ermöglicht es mit Hilfe gekühlter Luft, die innerhalb des Batteriepakets zirkuliert, eine stabile Batterieleistung auch bei hoher Geschwindigkeit und bei wiederholter Schnellladung zu erreichen. Hand in Hand mit der Kabinenklimaanlage verbessert das System die Leistung des Fahrzeugs, die Lebensdauer der Batterie und die Ladeleistung.

Des Weiteren setzt Lexus auf ein eigens entwickeltes Batterieheizsystem. Hierzu hat man Heizelemente unter jedem Modul angebracht, um die Auswirkungen der kalten Witterung auf den Fahrbereich zu minimieren. Für eine lange, störungsfreie Lebensdauer ist das Batteriepaket schließlich mit Gummidichtungen versehen, um es vor Wasser und Staub zu schützen. In Summe führen diese technischen Entwicklungen dazu, dass Lexus für die Batterie des UX 300e eine 10-jährige (oder 1.000.000 km) Servicegarantie auf alle Funktionsfehler der Hauptbatterie und Kapazitätsverluste unter 70%, vorausgesetzt, dass der Eigentümer die im Wartungsprogramm vorgesehenen regelmäßigen Gesundheitschecks einhält, ausspricht. Zusätzlich zur Batteriegarantie profitiert der Besitzer des UX 300e von der 3-Jahres-Fahrzeuggarantie und der 5-Jahres-Deckung (oder 100.000 km) für Defekte am Antriebsstrang.

„Unsere anerkannte Führungsrolle in der Elektrifizierung in Verbindung mit dieser 10-Jahres-Garantieverpflichtung bringt den Kunden, die sich für ein BEV in diesem Segment entscheiden, ein neues Maß an Sicherheit.“ – Pascal Ruch, Leiter von Lexus Europa

Lexus UX 300e – Details zum Antrieb des Luxus-Stromers

Der brandneue Antriebsstrang des UX 300e umfasst einen 150 kW (204 DIN PS) starken Elektromotor/Generator mit hoher Leistung, der die Vorderräder antreibt. Dies verleiht dem Fahrzeug einen natürlichen, aber zügigen Beschleunigungscharakter und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und die Fähigkeit von 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden zu sprinten. Des Weiteren gibt Lexus zu verstehen, dass der vollelektrische Crossover zusammen mit elektrifizierten Hybridmodellen im preisgekrönten Lexus-Werk in Kyushu gebaut wird. Die Produktion wird hierbei von den renommierten „Takumi“-Handwerkern überwacht. Der Takumi ist berühmt für seine Liebe zum Detail und seine hohen Standards und verkörpert perfekt die Verpflichtung von Lexus zur Qualität bei jedem gebauten Fahrzeug.

Quelle: Lexus – Pressemitteilung vom 08. Mai 2020

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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14 Comments
Peter W
Peter W
6 Jahre zuvor

Eine Million km oder 10 Jahre Garantie für den Akku klingen nett, wobei 70% leider schon ein deftiger Abschlag sind. Nun, das ist bei Anderen auch so, aber deshalb nicht wirklich akzeptabel. Das bedeuten nämlich, dass man nach 9 1/2 Jahren nur noch auf 200 km Reichweite setzen kann.
Schade ist auch, dass nicht angegeben wird, wie schnell der Akku geladen werden kann, und ob er das auch bei der dritten Nachladung noch kann. Vielleicht riskiert Lexus mit der billigen Luftkühlung auch ein Rapidgate wie Nissan. Sollte Lexus 6-2-2 Zellen einsetzen werden sie mit der Luftkühlung im Sommer nicht zurecht kommen. Hyundai hat für diese Zellen eine Wasserkühlung eingesetzt (siehe Ioniq 28 zu 38). Es ist aber auch denkbar, dass Toyota noch auf die alte 1-1-1 Zellen setzt.
Warten wir mal ab, was Lexus da wirklich bietet. 300 WLTP km ohne Option auf was Größeres sind schon mal ein Armutszeugnis für ein neues Modell.

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Egon Meier
Egon Meier
6 Jahre zuvor

Da man mit solch einer Kiste nicht ständig große Strecken fährt (keine Reiselimousine) und 10 Jahre die 2. Grenze sind ..kann man sich das relativ gut erlauben.
Ist natürlich trotzdem eine Hausnummer

ABER .. jetzt kommt der Trick:
Die 70% können auch schon nach 2 Jahren erreicht sein – und dann schiebt die Elektronik jedes Jahr 2 Prozent aus der Brutto-Reserve nach und kein Mensch fährt das Auto mehr auf Strecke und trotzdem ist es kein Garantiefall.
Ganz einfach der Betr.***

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RogerS
RogerS
6 Jahre zuvor

Wer kauft denn ab 2020 ein neues eFahrzeug welches nur eine Reichweite von 200 – 300 km hat?
(Will jetzt nicht eine Debatte ob SUV oder nicht, anstossen).
Klar, dass der Werterhalt solcher Fahrzeuge geradezu gleich 0 ist, oder sein wird. Wer kauft denn in 3, 4, 5 oder mehr Jahren noch ein solches vom Occasionmarkt?

Für mich ist klar, dass neue Fahrzeuge welche auf den Markt kommen, eine reelle Mindestreichweite von 500km (nicht WLTP oder NEFZ) haben MÜSSEN… Mit der 70% Kapazitätsgarantie bedeutet dies bei 500km noch ca. 300 – 350km. Hier liegt meiner Ansicht nach auch eines der grössten Nachteile und Verunsicherung der Käufer. Mit dieser 70% Garantie kann der Fahrzeughersteller nicht für die im Prospekt und Vermarkung angegebe Weichweite, belangt werden.

Ich fürchte dass diese vielen, versteckten Schlupflöcher für den Hersteller, der Verbreitung der eMobilität auf längere Sicht, nicht gerade förderlich ist.

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Kloz
Kloz
6 Jahre zuvor

Die Deutsche können nicht begreifen, dass sind noch andere Firmen die viel besser können,
Begreifen sie nie, dass Sie verschlafen haben, dass Sie nicht Welt offen sind.

Nicht offen für was neues, besseres, .Immer dieses Betonmuster, die Geschichte sollen sie Wahr nehmen.
Wir sind immer besser, wollten sie schon 1914 beweisen, 1939 und früher so wie so.

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Dan
Dan
6 Jahre zuvor

Mit dem ID wird man sicherlich auch eine Garantie bekommen, die alle anderen Hersteller übertreffen wird. So wird man dafür sorgen, dass wieder ALLE deutsche Fahrzeuge mit neuer Technik haben wollen. Man wird sich sicherlich nicht trauen ein „nicht überzeugend“ zu liefern.

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Andreas E.
Andreas E.
6 Jahre zuvor

Das bei den eAutos immer wieder die Garantie mit einem Ablaufdatum gleichgesetzt wird. Wahrscheinlich sind das die gleichen Leute die das Jogurt schon präventiv 2 Tage vor dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums wegwerfen. Ich kann da nur noch den Kopf schütteln.

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Roland
Roland
6 Jahre zuvor

Danke. Das hab ich mir auch gedacht.

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Titan
Titan
6 Jahre zuvor

und Otto Normalverbraucer wartet immer noch auf einen Kleinen E-Van mit Heck oder Allradantrieb um das Gezerre in der Lenkung los zu werden!

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Alex
Alex
6 Jahre zuvor

Meist halten die batterien schon lange.
dass nach ein paar Jahren hin und wieder mal ein Motor Platzt oder ein Getriebe kaputt geht ist halt so.
Ein E-Auto soll aber am Besten lebenslängelich ohne Störungen durchfahren.
Schon jetzt zeigt sich dass E-Autos viel weniger Scherereiewn machen als Verbrenner.
Beim Verbrenner nach eineiger zeit;
Auspuff ,Zündkerzen,Sensor hier defekt, sensor da,Kühler leck,Themostat fertig,Einspritzventile,
Glühkerzen, ja ich könnte noch eine Stunde weiterschreiben.
Ist aber alles ok. Ein Verbrenner darf das.
Da beim E-Auto üblicherweise wenig kaputtgeht wird nach üblicher negativ Manier eben auf
möglichen Batterie Problemen rumgehackt.
Ein BMW Meister hat mal gemeint „jeder der sich einen I3 kauft ist ein verlorener Werkstattkunde“.

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Dieter Schel
Dieter Schel
6 Jahre zuvor

Also bitte jeder deutsche und auch europäische Hersteller hat mittlerweile ein besseres e Auto als dieses lächerliche Ding von Lexus ist eigentlich peinlich für so eine Marke, aber sonst scheint ja Toyota nichts im Bereich BEV auf die Kette zu bringen die haben das komplett verpennt so wie alle Japaner außer Nissan

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Greta Racing
Greta Racing
6 Jahre zuvor

Also ich verstehe nicht warum da jetzt die Wogen so hoch gehen. Ist ja ein super Angebot von Lexus und ein nettes kleines SUV der Lexus, ein rundes Paket das Ding. Überhaupt wie kurz ist den die Garantie auf viele sogenannte Premiummarken? 2 Jahre?, 3 Jahre? Gibt oder gab es nicht sogar schon Marken die nur Gewährleistung geben und gar keine richtige Werksgarantie? Ich habe einen Diesel-Lkw und ein Elektropkw. Und das ist meiner Meinung nach derzeit die Beste Kombination. Fast keiner braucht einen Pkw mit so riesigen Reichweiten. Mal ehrlich wer will denn 500 Kilometer durchfahren ohne Pause? Kaffepause, Pinkeln, Essen, etc. Also ich nicht. Viel wichtiger bei Garantiesachen finde ich, dass die Garantie auf alle Teile möglichst lang ist. Bspw. Kia 7 Jahre 150tkm auf alles. Oder auch im Nutzfahrzeugbereich wo es Garantieverlängerungen gibt mit 5 Jahren und 200tkm und mehr. Das hat dann Sinn, da kann man kalkulieren. Egal ob Verbrenner oder Elektroauto. Und ich persönlich finde das Elektroauto als Pkw eindeutig überlegen und kann mir nicht vorstellen das VW und auch die anderen europäischen Hersteller da irgendwann die technologische Führung übernehmen werden. Dss geht sich glaube ich nicht mehr aus.

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