Der kanadisch-österreichische Konzern Magna baut sein E-Portfolio aus. Wie es in einer Mitteilung des Zulieferers heißt, soll im kommenden Jahr der vollelektrische vernetzte Antriebsstrang „EtelligentReach“ auf dem Markt kommen. Das System besteht aus zwei Elektromotoren, Wechselrichtern und Getrieben sowie einer optimierten Software zur Maximierung von Reichweite und Fahrdynamik. Erstmals verbaut wird es laut Magna in einem Fahrzeug eines Einsteigers im Automobilmarkt.
Die Weiterentwicklung der eDrive-Technologie zu EtelligentReach ermöglicht nach Unternehmensangaben eine Verlängerung der Reichweite um bis zu 145 Kilometer oder 30 Prozent im Vergleich mit auf dem Markt befindlichen BEV-Serienfahrzeugen in diesem Segment. Der Ansatz von Magna optimiert das Zusammenspiel der einzelnen eDrive-Komponenten und des Gesamtfahrzeugs. Im wachsenden Bereich der Elektrifizierung sei dies ein wesentlicher Unterschied.
„Dies ist definitiv eine der Geschichten, bei der das Gesamtwerk mehr ist als die Summe seiner Einzelteile„, sagte Tom Rucker, Präsident von Magna Powertrain. „EtelligentReach reduziert die Reichweitenangst bei den Endkonsumenten und verbessert die Fahrdynamik.“ Automobilhersteller würden demnach komplettes, rein elektrisches System mit Allradantrieb erhalten, das aufregend und effizient zugleich sei
Das Steuergerät von EtelligentReach integriert unter anderem einen Fahrdynamikregler mit einem Abkopplungssystem. Dadurch wächst die Effizienz und die CO2-Emissionen gehen zurück. Positiv wirke sich hier die Verwendung von Siliziumkarbid im Wechselrichter aus. Durch die individuelle Steuerung der beiden Achsen verbessere sich die Stabilität, gleichzeitig würden Lenkkräfte bei dynamischen Kurvenfahrten deutlich reduziert. Die Kunden können zwischen mehreren unterschiedlichen Fahrmodi wählen, die das Fahrerlebnis noch weiter verbessern.
EtelligentReach sei im Bereich Elektrifizierung nur eine der aktuellen Lösungen, heißt es bei Magna. Zu den weiteren Systemen gehören unter anderem EtelligentEco – ein intelligentes, vernetztes PHEV-System, das nach Unternehmensangaben die Treibhausgas-Emissionen um bis zu 38 Prozent reduziert und zusätzlich eine besondere Cloud-Konnektivität bietet. Ebenfalls im Programm ist EtelligentForce. Das System soll es den Automobilherstellern ermöglicht, ihre leichten Nutzfahrzeuge zu elektrifizieren, ohne auf Nutzen und Funktionalität verzichten zu müssen.
Quelle: Magna – Pressemitteilung vom 13. Dezember 2021
Tja, das abgebildete Erstlingswerk ist ja neben dem Polestar und dem EQC im Trio der Energieverschwender. Alle anderen Elektrofahrzeuge sind deutlich effizienter. Ich denke, da muss man mehr ändern als die Vernetzung, dass das Fahrzeug auf einen gescheiten Verbrauch kommt.
.. bin gestern gerade mit dem Jaguar I-Pace wieder eine größere Strecke (450km) gefahren (mit 20min Ladepause), Durchschnittsverbrauch 22 kwh bei 3 Grad Aussentemperatur und mit Winterreifen, ist das jetzt schon Energieverschwendung ?
Mein Fazit nach jetzt schon 12.000km, das Auto ist alltagstauglich und macht vor allem auf alpinen Strecken richtig Spass.