Mercedes-Benz schließt das Jahr 2022 mit einem starken Schlussquartal ab. Im Vergleich zu den deutschen Marktbegleiter Volkswagen und BMW fiel der Absatzrückgang der Mercedes-Pkw-Sparte mit -1 Prozent auf absolut 2.043.900 Einheiten eher gering aus. Analog der anderen OEMs konnte der Absatz von reinen E-Autos auf weltweit 319.200 xEV Einheiten (PHEVs und BEVs einschließlich smart) (+19%). Gesteigert werden. E-Autos trugen 117.800 Einheiten (+124%) dazu bei.
Inklusive smart entfiel fast jeder zweite xEV-Verkauf auf ein batterieelektrisches Fahrzeug (44%). Als ein wichtiger Schritt auf dem Weg bis zum Ende des Jahrzehnts, wo Marktbedingungen es zulassen, vollständig elektrisch zu werden, kündigte Mercedes-Benz den Aufbau eines eigenen Schnelllade-Netzwerks an. Hierdurch soll mit mehr als 10.000 Schnellladestationen weltweit ein müheloses und schnelles Laden ermöglicht werden.
Ola Källenius, Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, gibt zu verstehen: „2022 markiert ein weiteres erfolgreiches Jahr in der Transformation von Mercedes-Benz: Wir konnten unseren BEV-Absatz mehr als verdoppeln, haben mit der 1.200 km langen EQXX-Testfahrt unsere hohen Elektro-Ambitionen unterstrichen und mit einem Absatzplus von 37% ein neues Rekordjahr für Mercedes-Maybach erzielt. Im Jahr 2023 werden wir unsere Mission fortsetzen, die begehrtesten Elektroautos anzubieten und unseren BEV- und Top-End-Absatz weiter auszubauen.“
In der oberen Luxusklasse konnte Mercedes alleine auf 19.200 abgesetzte Mercedes EQS blicken. Stark getrieben durch die Nachfrage aus den USA. Zudem verzeichnete das vollelektrische Flaggschiff in Q4 sein bisher bestes Verkaufsquartal. Darüber hinaus wurde auch der EQS SUV in den USA bereits positiv aufgenommen und wird Anfang 2023 in China eingeführt. Mit der Vorstellung des Mercedes-Maybach EQS SUV im ersten Halbjahr 2023 wird auch Mercedes-Maybach elektrisch. Von diesem Modell verspricht man sich ebenfalls einen Absatzzuwachs.
Mit dem EQE hat Mercedes-Benz im Core Luxury einen Absatz von 12.600 Einheiten verzeichnen können. Die dazugehörige EQE SUV Variante ist derzeit ebenfalls schon europaweit zu bestellen. Die Märkte China und USA werden im ersten Halbjahr 2023 folgen. Der EQA ist mit 33.100 Einheiten (+43%) das meistverkaufte vollelektrische Modell, gefolgt vom EQB mit 24.200 Einheiten der Marke Mercedes EQ. Die A- und B-Klasse erhielten im letzten Quartal 2022 ein Modellupdate und sind ab sofort verfügbar. Der reine Elektro-Anteil verdoppelte sich in diesem Segment auf 10% des Absatzes.
Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung
Wenn es in Zukunft keine andere Alternative außer E Mobilität geben soll, wen wunderen dann die Zahlen? Überraschend finde ich das nicht, eher zu wenig, bei den Fördergeldern und hohen Spritpreisen. Aber Strom ist ja auch nicht grade günstig! Insgesamt, wer kein neues Auto braucht, sollte bloß seinen alten Wagen weiter fahren.
Wenn vor einigen Jahren gefragt wurde, wie es denn mit den elektrischen Angeboten der deutschen Hersteller stehe, bekam man die Antwort: Zur richtigen Zeit. Auf die Zusatzfrage, wann das denn sei, antwortete Zetsche sehr anschaulich, das sei der Ketchupflaschen-Effekt. Wenn man auf den Flaschenboden einer Ketchup Flasche schlägt, um eine Portion Ketchup zu erhalten, hat lange Zeit jeder Schlag fast keine Wirkung und mit einem Mal kommt alles.
D.h. übersetzt, wenn die Zeit reif ist, ist man erst einmal überrascht, hat aber alles soweit vorbereitet, dass man schnell aufholt. Und so ist es auch, die Mercedes EQS und EQE sowie ihre SUV-Pendants sind überzeugende Fahrzeuge. Der EQV ist auch genial und nächstes Jahr kommt der EQG. Dann fallen alle Limits der Begehrlichkeit.
MKU schrieb:
+1
ja auch weil sich wg. der zunehmend jüngeren Gebrauchten „Restwerthalden“ bilden werden!
Mercedes-Benz blickt auf +124 Prozent E-Auto Absatzwachstum
„E-Autos trugen 117.800 Einheiten (+124%) dazu bei.“
Ui, da bin ich aber mega enttäuscht! Das sind ja weniger als 10 % von Teslas 1.3 Mill verkauften E-Autos!. Ich hätte erwartet, dass Mercedes Tesla auf den Fersen ist. Da bleibt viel zu tun! Mercedes muss sich kräftig in den A….. klemmen und statt Vollgas Vollstrom geben!
Prozentzahlen alleine sagen natürlich nichts aus. Wer 2021 4 Kälber verkauft hat und 2022 9 Kälber hat den Umsatz auch um 125% gesteigert.
Mercedes musste in China kräftig mit dem Preis runtergehen. Verdienen die mit E-Autos eigentlich auch schon Geld?
Einfach mal BEV Verkäufe China , USA . Also die größten Märkte , anschauen .
Fakt ist , die old boys verkaufen weniger Margen Trächtige Verbrenner . Und verkaufen , starten von niedrigem Niveau , ein paar mehr BEV mit geringer Marge . 2023 wird spannend zu sehen , wie die Chinesen und Tesla massiv BEV Marktanteile gewinnen .