Skoda will unter seinem neuen Vorstandschef Klaus Zellmer auf zu neuen Elektroufern. Drei neue Modelle bis 2026, 700 Millionen Euro für Digitalisierung und weitere 5,6 Milliarden Invest für Elektromobilität stehen im Raum. Bei den erwähnten Modellen handelt es sich um den kompakten E-SUV El-Roq, den Nachfolger des Citigo iV sowie eine vollelektrische Variante des Skoda Octavia. Letztgenannter gelte als wichtige Stütze der Elektro-Offensive des Herstellers.
Der VW Konzern trimmt somit eine weitere Konzerntochter auf E-Mobilität. Dabei sei geplant, dass man sich noch deutlicher als bisher von den Konzernschwestern VW und Seat/Cupra differenziert. Mit dieser Strategie in der Hinterhand wolle man neue Kunden für sich gewinnen. Aber auch Bestandskunden will man bei der Stange halten. In beiden Fällen erscheint die vollständige Elektrifizierung des Octavia als folgerichtig.
Denn hierbei handelt es sich um das meistverkaufte Modell der Marke. Alleine im ersten Halbjahr wurden 61.000 Octavia verkauft. 2024 soll dieser ein Update erfahren: optisch, inhaltlisch und technisch. In diesem Zusammenhang soll dann auch eine reine Elektro-Version des Octavia auf die Straße kommen. Allerdings ein wenig später als die Verbrenner-Alternative. 2026 sei es für den Stromer auf Basis der SSP-Plattform des VW Konzerns so weit. Mit einem 80-kWh-Akku seien dann 600 Kilometer nach WLTP-Zyklus drin. Die Leistung des E-Autos werde bei gut 150 kW liegen, die Spitze bei 160 km/h, der Verbrauch unterhalb von 15 kWh pro 100 Kilometer, wie edison erfahren haben will. Die Ladeleistung wird mit 200 kW angegeben.
Eine Elektro-RS Variante des Octavia mit schwarzen Deko-Details, mindestens 220 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h sei ebenfalls in Planung. Dürfte aber noch ein wenig später kommen. Gleich ist den E-Varianten, dass diese auf Basis der reinen E-Plattform wesentlich mehr Platz bieten als die Verbrenner-Alternative. Was sich in einem Stauraum von bis zu 1.800 Liter niederschlagen soll. Vegane, nachhaltige Materialien bestimmen das Erscheinungsbild des Innenraums. Außen prägt das neue Erscheinungsbild von ŠKODA das Auftreten. Die Preise könnten zwischen knapp 35.000 und 45.000 Euro liegen.
Quelle: edison – Auch Skoda Octavia fährt künftig elektrisch
So so, ein BMW i4 Konkurrent, der 2026 auf den Markt kommt. Wenn BMW schlau gewesen wäre, hätten sie den i4 auf eine reine Elektrobasis gestellt, die billiger in der Produktion ist, und sie hätten den Markt überschwemmt. Denn der Wagen ist ein großer Wurf.
Preislich tönt es gut, technisch scheint bei Skoda bis 2026 nichts weiterentwickelt zu werden. Denn dies alles wo die da oben schreiben, ist ja heute überall quasi schon Standard oder sogar schon weiter.
180km/h für einen 300 PS RS?!?
Sorry aber dieser Trend den Top-Speed immer tiefer anzusetzen finde ich echt schlecht. Wofür dann überhaupt diese Leistung? Der durchschnittliche RS Fahrer will doch nicht das bei 180 auf einmal Schluss ist. Das ist etwas das sich für mich im Zuge der BEV Revolution gerne noch ändern darf. Ich habe lieber ein vernünftiges Getriebe und kann damit dann auch Verbrenner ähnliche Höchstgeschwindigkeiten erreichen als das mir das Auto das limitiert.
Und ja ich weiß, es ist weder effizient noch sonderlich sinnvoll schnell Auto zu fahren…nur solange es legal ist und es Fahrzeuge mit soviel Leistung gibt, warum dann nicht den Menschen am Steuer die Wahl lassen wie schnell sie fahren möchten?
Eine durchaus sinnvolle Entscheidung den Octavia auch als E zu bringen.
Die einzige Schwachstelle an dem Plan sehe ich im Zeitpunkt, warum erst 2026?