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Tesla: Ein Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat

Alexander VoigtbyAlexander Voigt
26. November 2020
Lesedauer: 11 Minuten
Alexander VoigtbyAlexander Voigt
26. November 2020
Lesedauer: 11 Minuten

© Abbildung(en): Christopher Lyzcen / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Sie sparen 5- bis 6-stellige Summen durch kontinuierlichen Verbesserungen ihres Tesla’s im Vergleich zu jedem anderen Autohersteller, der stattdessen etwas Anderes tut und zwar, Sie immer wieder und wieder zur Kasse zu bitten!

Einer der Hauptgründe, warum Tesla mit Leichtigkeit gegen seine Konkurrenz gewinnt und zukünftig gewinnen wird, ist völlig übersehen, unterschätzt und selten erwähnt. Es ist die kontinuierliche Wertschöpfung für existierende Kunden, auf die andere Hersteller keine Antwort haben, weil ihnen die Technologie fehlt.

Tesla schafft wie kein anderes Unternehmen auf der Welt einen Mehrwert für seine Kunden. Ich spreche dabei nicht von der Sicherheit der Fahrzeuge, dem Fahrspaß oder nachhaltigen Transport, sondern von realem Geld in ihren Taschen. Es hat auch nichts mit autonomem Fahren oder Roboterautos zu tun, die, wenn sie eines Tages Realität werden, einen weiteren 6-stelligen Wertzuwachs bedeuten.

"Was wir heute erleben, ist kein Wettbewerb wer das Elektroauto mit den besten Spezifikationen, der größten Reichweite, der besseren Effizienz oder größerem Ladennetz hat. Was wir erleben, ist nicht ein Wettbewerb zwischen Elektroauto und Verbrenner, sondern der Wettbewerb zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle."

Alexander Voigt

Als Tesla seinen Betrieb aufnahm, entschied sich Elon Musk im Vergleich zu allen anderen Automobilherstellern für einen einzigartigen, bisher nicht gekannten Geschäftsansatz, der den tatsächlichen Unterschied ausmacht und dieser ist den meisten Menschen nicht bewusst.

Dieser Unterschied drückt sich in der heute hohen Marktkapitalisierung von Tesla aus, trotz der immer noch geringen Zahl an ausgelieferten Fahrzeugen. Der Mehrwert, den Tesla pro Fahrzeug für seine Kunden schafft, ist höher als bei jedem anderen Wettbewerber, und das ist für ein erfolgreiches Geschäft von entscheidender Bedeutung. Wenn Kunden ein besseres Angebot erhalten, warum sollten sie dann jemals wieder bei dem Anbieter mit dem schlechteren Angebot kaufen?! Der Geschäftsvorteil, den Tesla seinen Kunden bietet, ist einige Zehn- bis Hunderttausend Euro pro Fahrzeug und Kunde über einen Zeitraum von zehn Jahren wert, und niemand kann aktuell mit diesem konkurrieren.

Kontinuierliche kostenlose Verbesserung lässt Tesla nicht altern

Tesla ist der einzige Autohersteller weltweit, der die verkauften Fahrzeuge kontinuierlich und kostenlos verbessert und die Fahrzeuge damit immer wieder aufs Neue zum aktuellsten und besten Auto macht, das sie anbieten. Vergleichen Sie dies mit allen anderen Herstellern, die Ihnen immer wieder ein neues Modell mit leichten Änderungen und Anpassungen zu einem Premium-Preis verkaufen. Mit einer gut durchdachten Auswahl an Hardware kann ein Tesla-Fahrzeug mit Over-the-Air-Software-Updates fast endlos verbessert werden. Geringfügige Hardware-Anpassungen die über die Zeit integriert werden sind in das Geschäftsmodell integriert und werden von Tesla noch nicht einmal beworben. Der neueste Autopilot-Computer ist ein gutes Beispiel für kostenlose Anpassungen in älteren Fahrzeugen, mit denen Sie Ihr Auto auf dem neuesten Stand halten können ohne dafür etwas zu zahlen.

Von Zeit zu Zeit sind Hardware-Änderungen in neuen Fahrzeugen enthalten, die nicht in ein früher produziertes Fahrzeug eingehen, die aber für den geschaffenen Wert keine Rolle spielen, solange die Differenz zwischen dem Verkaufswert des Gebrauchtwagens und dem neuen Verkaufswert vergleichbarer Wettbewerbsfahrzeuge gleich bleibt. Das wird später in diesem Artikel ausführlicher erläutert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Hardware besser wird, die Software besser wird und fast alles umsonst ist.

"Teslas einzigartiger Geschäftsansatz ist der elementare und übersehene Unterschied zu den üblichen jährlich erscheinenden Modellreihen, für jene die etablierten Unternehmen bekannt sind. Mit kleineren Änderungen und Anpassungen, oft kombiniert mit einem Facelift, garantierte er über viele Jahrzehnte hinweg, dass die Verbraucher immer das neueste und beste aktuelle Modell haben wollen, und sie mussten dafür natürlich auch einen Premiumpreis bezahlen."

Alexander Voigt

Ein existierendes Modell wurde hierfür verbessert und leicht verändert, um den Verkauf anzukurbeln. Dieses Geschäftsmodell ermöglichte es den Herstellern, über 100 Jahre lang ununterbrochen neue Autos zu verkaufen, weil die Verbraucher die neuesten und am besten beworbenen Funktionen und Features wünschen. Marketing und Werbung motivierten sie erfolgreich zum Kauf. Das Geschäftsmodell der etablierten Autoindustrie garantiert einen stabilen Umsatz und das existierende Kunden ihr Gebrauchtfahrzeug mit Wertverlust an Menschen verkauften, die sich kein nagelneues Auto leisten können. Der Gebrauchtwagen schuf weitere Einnahmen im Bereich After Sales bedingt durch Dienstleistungen und Ersatzteile. Während der ehemalige Kunde das neue Modell kauft und damit auch direkte Einnahmen erzielte, erzeugt der Gebrauchtwagenkäufer weitere indirekte Einnahmen für die Automobilindustrie.

Tesla beschloss stattdessen, einen Satz an Hardware in den Fahrzeugen zu verbauen, der sich durch Software-Updates immer weiter verbessert. Das Geschäftsmodell erfordert eine integrierte und zentralisierte IT-Architektur und einen Ansatz bei dem die „Fahrzeuge, um einen Computer herum aufgebaut sind“. Dieser Ansatz ist überlegen, weil Sie als Verbraucher buchstäblich immer ein nahezu neues Fahrzeug besitzen und das unabhängig davon, wie viele Jahre Sie es tatsächlich schon fahren.

canadianPhotographer56 / Shutterstock.com

Es ist fast so, als ob es einfach nicht altern will, ein Dorian Grey der Automobilwelt mit vielen Geheimnissen, aber keinem hinter einem Vorhang versteckten Ölgemälde. Aus diesem Grund gibt es auch keine Tesla-Modellnamen und kein Baujahr, sondern ein Auto mit einer bestimmten Software-Version, und diese Version beschreibt, wie aktuell Ihr Auto tatsächlich ist. Die Software-Version beschreibt, was es kann und was nicht, und nicht das Jahr, in dem es produziert wurde, und die Hard- und Software, die es an diesem Tag hatte.

Wir alle kennen, das Geschäftsmodell unserer Smartphones, die ständig Software-Upgrades erhalten. Nach einiger Zeit erscheint auch wieder eine neue Hardware-Version, und ohne diese zu kaufen, stehen Ihnen wichtige und oft ausgefallene neue Funktionen nicht zur Verfügung. Gezwungen durch den Wunsch, die neueste Funktionalitäten zur Verfügung zu haben, kaufen Sie also ein neues Smartphone der Marke Ihrer Wahl oder Sie bleiben bei einer veralteten und alten Funktionalität. In diesem Sinne ist das, was Tesla mit den kontinuierlichen Verbesserungen macht, nicht vergleichbar mit der Welt der Smartphones, Computer oder sogar Fahrzeuge, es ist einzigartig und unsere Welt hat es so noch nie gesehen.

"Weil es so neu und anders ist, wird es nicht verstanden und in seinen Konsequenzen falsch interpretiert. Tesla ist das am meisten missverstandene Unternehmen der Welt. Sogar heute noch, mit einer anhaltend starken Berichterstattung in den Medien und einer Menge Analysten, die jeden Stein umdrehen um die Marktbewertung zu erklären, versteht fast niemand die Grundlagen von Teslas Geschäftsmodell."

Alexander Voigt

Der Ansatz der etablierten Autohersteller, Modelle mit verbesserten Hardware-Features zu verkaufen, ist sinnvoll, da sie mit jedem verkauften Fahrzeug und – noch wichtiger – mit Ersatzteilen und Dienstleistungen auf dem After-Sales Markt sehr gutes Geld verdienen. Ihre weltweite Flotte von Gebrauchtfahrzeugen ist „die Kuh, die sie melken, bis sie bei einem Unfall oder durch Altersschwäche eines Tages stirbt“. Ohne das After-Sales Geschäft wären die meisten Autohersteller heute schon strukturell nicht profitabel, weil der Umsatz und Ertrag aus den bestehenden Flotten auf den Straßen enorm groß und für das Betriebsergebnis weitaus wichtiger als der Verkauf von Neufahrzeugen ist.

Ein Tesla verfügt weder über eine große Flotte auf der Straße noch über ein bedeutendes After-Sales Geschäft. Manche werden sich fragen, wie können sie also damit einen hohen Gewinn erzielen, wenn sie sogar ihre kontinuierlichen Fahrzeugverbesserungen kostenlos abgeben? Wenn Sie keine Antwort auf diese Frage haben, dann verstehen Sie nicht, was Tesla wirklich macht, und wenn dass der Fall ist und Sie ein Investor sind, dann wissen Sie nicht, in was Sie Ihr Geld aktuell investiert haben.

Ein Elektroauto ist ein Auto, das sehr wenig Verschleiß hat, weil der Elektromotor sich kontaktlos dreht und wenig Mechanik mit wenig Teilen zum Betrieb nötig sind. Ein Verbrenner ist dagegen ein Fahrzeug, das ständig unter enormer Belastung steht, wobei kontinuierlich explodierendes Gas in seinem Inneren auf viele Teile enorme Kräfte ausübt, bis sie aufgrund von Verschleiß ersetzt werden müssen. Manche Teile früher andere später. Viele dieser Teile benötigen weiterhin ständige Pflege und müssen immer wieder ausgetauscht werden, um das Auto auf dem aktuellen Stand der Technik oder zumindest am Laufen zu halten. Eine ganze Industrie mit einer separaten Lieferkette, Dienstleistungen und Fertigung lebt seit 100 Jahren sehr gut von diesem After-Sales-Geschäft mit weit besseren Gewinnen als die Fahrzeughersteller selbst.

canadianPhotographer56 / Shutterstock.com

Ohne die Einnahmen aus dem After-Sales-Geschäft ist die Automobilindustrie strukturell nicht profitabel oder um es direkt zu sagen, Bankrott. Eine Flotte von unglaublichen 1,33 Milliarden Fahrzeugen in der Welt muss jeden Tag repariert und gewartet werden. Ein Elektroauto dagegen braucht eine Wartung nur in Ausnahmefällen und ist sehr langlebig. Schon heute kann Tesla eine Batterie mit einer Lebensdauer von einer Million Meilen liefern und die Wartungszyklen die wir alle nur zu gut von den Verbrennern kennen hat Tesla vor kurzem ersatzlos gestrichen. Bald werden eine Million Meilen ein Standard für einen Tesla sein und von den Kunden als selbstverständlich erwartet werden. Es ist ein langlebiges Fahrzeug und wird für einen Bruchteil der Haltungskosten mehr als die doppelte Lebensdauer eines Verbrenners haben.

Wenn Sie jetzt dadurch bedingt geringe Einnahmen und Gewinne für Tesla erwarten muss ich Sie enttäuschen denn das Gegenteil ist der Fall. Tesla ist einer der profitabelsten Automobilhersteller der Welt und wird in Zukunft weiter an Profitabilität gewinnen. Wie kann das sein und wie ist das möglich?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Ein Hersteller von Verbrennern verkauft nur dann ein neues Fahrzeug, wenn ein Käufer in diesem speziellen Fahrzeugsegment eines benötigt, um zum Beispiel das bisherige Auto zu ersetzen, oder das neueste und beste neue Modell haben möchte. Der Markt der etablierten Hersteller ist gesättigt mit einer Nachfrage von etwa 70- 90 Millionen Fahrzeugen pro Jahr als Ersatz aus der weltweit existierenden Fahrzeugflotte. Der Elektroauto Markt dagegen umfasst alle Verbrenner Fahrzeuge, die heute auf den Straßen fahren, und das sind heute ca. 1,33 Milliarden Autos. Der jährliche Markt für Verbrenner beträgt also ca. 70- 90 Millionen Fahrzeuge mit sinkender Tendenz während der Markt für Elektroautos 1,33 Milliarden umfasst und damit ungleich grösser ist. Tesla hat dabei aktuell den größten Anteil an diesem Markt und gewinnt jedes Quartal neue Anteile hinzu.

"Mit dem Ziel von Tesla, 20 Millionen Fahrzeuge pro Jahr herzustellen und auszuliefern, könnten etwa 25% des jährlichen Marktes jedes Jahr neue profitable Einnahmen für Tesla werden denn der größte Kostenblock eines Elektroautos die Batterie sinkt bei Tesla am schnellsten. Das ist der größte Umsatzzuwachs, den die Welt je im Automobilsegment jemals gesehen hat und garantiert langfristig Einnahmen und damit Gewinne."

Alexander Voigt

Die Marge und die Einnahmen aus einem Tesla ist viel größer als das, was ein Verbrenner Fahrzeug jemals erreichen wird, einfach weil Tesla nicht nur ein Auto verkauft, sondern auch die Fahrzeugsoftware, ein weltweites Lade-Netz mit grüner Energie, eine Autoversicherung, ein Solardach und Schindeln, Haus- und Industriebatterien und neuerdings auch noch Strom. All dies benötigt Software, und Software „frisst die Welt“ mit unglaublich hohen Margen von 80 bis über 90%.

Alles zusammen ist ein Ökosystem von Produkten und Dienstleistungen mit hohen Gewinnspannen, die passend nach Bedarf gebündelt und strukturiert werden können, um sie für die Verbraucher attraktiv zu machen. In einer deutschen Umfrage, die vor einigen Wochen durchgeführt wurde, fragte Tesla zum Beispiel nach dem Interesse der Kunden, ein gebündeltes Produkt mit Solar-, Hausbatterie und Energie zu kaufen, das eine Kombination darstellt, die kein anderes Unternehmen zusammen mit einem Elektroauto liefern kann.

Da die Kosten für Batterien und Herstellung schneller als erwartet sinken, steigt auch die Gewinnspanne schnell an, und das Innovationstempo von Tesla bei der Herstellung und neuen Technologien gibt uns allen einen Eindruck davon, wie viel zusätzliche Kostensenkung und Gewinnzuwachs noch möglich ist. All dies lässt sich nicht so einfach durch die Konkurrenz kopieren denn aktuelle gibt es kein Unternehmen weltweit das diese Produkt- und Servicepalette anbietet was ein enormer Wettbewerbsvorteil ist. Tesla steht aktuell nur mit sich selbst im Wettbewerb da die Batteriekosten aller anderen Herstellern weniger stark und schnell sinken.

"Selbst wenn Sie nur ein Auto kaufen wollen und sich überhaupt nicht für alle anderen angebotenen Dienstleistungen und Produkte interessieren, ist für Sie ein Tesla-Fahrzeug über einen längeren Zeitraum ein paar Hunderttausend Euro mehr wert als jedes andere Auto auf dem Markt, weil es nicht alt wird und aktuell bleibt."

Alexander Voigt

Das Geld, das Sie heute an die Automobilindustrie verlieren, indem Sie ständig neue Modelle kaufen und für den After-Sales Markt bezahlen, ist für Sie mit dem Wertverlust für immer verloren. Mit einem Tesla dagegen bleibt der Wert in Ihrem Fahrzeug erhalten und das spiegelt sich in einem enorm hohen Wiederverkaufswert wider.

Jeder Verbrenner kann für die Berechnung dieses Szenarios ausgewählt werden um zu veranschaulichen, was Sie mit einem Tesla an Mehrwert erhalten. Ein preiswerteres Auto wäre im Vergleich zu einem Premium-Fahrzeug zwar, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben weniger kostspielig aber der Effekt in Bezug auf die Kaufkraft ist für eine wohlhabende Person, die sich einen Porsche leisten kann, oder für jemanden, der besser als Mittelklasse beschrieben wird, derselbe.

Sie können mit vielen unterschiedlichen Fahrzeugen diese Rechnung durchführen und sie mit einem Tesla vergleichen, aber in jedem Fall liegt der über einen Zeitraum von 10 Jahren eingesparte Wert bei einigen Zehntausend bis Hunderttausend Euro. Ein enormer Zusatznutzen der bares Geld in der Tasche des Kunden bedeutet. Jedes Jahr erkennen mehr Konsumenten diesen nicht oft genannten Vorteil und erhöhen die Nachfrage und damit den Marktanteil von Tesla.

Tesla überzeugt mit Wertverlust deutlich unter der Norm

Statistische Daten zeigen, dass ein Neuwagen im ersten Jahr durchschnittlich 24% seines Wertes verliert, aber ein Tesla Model 3 verliert nach 3 Jahren nur 10,2% oder durchschnittlich 3,4% p.a. Das ist ein Wertunterschied von durchschnittlich etwa 20% pro Jahr. Wenn Sie das jeweils neueste und beste Modell mit der aktuellsten Funktionalität wie bei einem Tesla haben möchten, müssten Sie Ihr altes Auto regelmäßig verkaufen und den Verlust von 20% akzeptieren und ein neueste Modell erwerben. Wenn Sie das 10 Jahre lang tun und davon ausgehen, dass ein Tesla im gleichen Maße an Wert verliert, haben Sie 200% des Fahrzeugpreises oder den Wert von 2 neuen Autos verloren. Das ist eine unglaubliche Menge Geld und ein Geschäftsmodell das die Welt noch nicht gesehen hat.

Sie können diese zwei Autos oder ihren Euro-Wert als Kosten betrachten, die ein etablierter Autohersteller von Ihnen verlangt oder auch als einen aktuellen Gegenwartswert, den Tesla Ihnen gibt. In beiden Fällen handelt es sich jedoch um einen enormen Wertzuwachs, der den meisten Menschen gar nicht bewusst ist. In unserem Szenario spielt es dabei keine Rolle, dass ein Autobesitzer in der Regel nicht jedes Jahr ein nagelneues Auto kauft, weil der Wertzuwachs, den Sie durch den Besitz eines Tesla haben ja konstant gleich hoch bleibt.

Es handelt sich um einen erheblichen Zusatznutzen, den jeder Tesla-Besitzer kostenlos erhält und der ihn und den Tesla von allen anderen Autos und Herstellern grundlegend unterscheidet. Wertzuwachs bedeutet für den Besitzer, dass er ein Vielfaches an seiner Investition zurückerhält und mit diesem kann er neue Investitionen leisten.

Da weltweit und langfristig Fahrzeuge im Wert von 1,33 Milliarden Einheiten ausgetauscht werden müssen und nur ein Hersteller so viel an den Käufer zurückgibt wird es voraussichtlich nie an der Nachfrage für Tesla Fahrzeuge fehlen. Sie werden jahrzehntelang Autos mit einer starken Marge verkaufen können, weil sie den optimalen Preispunkt flexibel definieren können. Die Möglichkeiten, zusätzliche Geschäfte und Dienstleistungen rund um langlebige, immer aktuelle Fahrzeuge auf dem After-Sales Markt anzubieten, werden unterschätzt und sind eine riesige bisher weitgehend ungenutzte zusätzlichen Chance für Umsatz und Ertrag. Allein die von Tesla gesammelten Fahrzeugdaten sind Milliarden wert. Durch diverse Dienstleistungen im Bereich Unterhaltung allein kann Tesla je nach Wunsch wiederkehrende Einnahmen mit einer Marge von 90% erzielen.

"Geld in der Tasche zu haben zählt für die Verbraucher und der Verbraucher ist das, was Tesla am Herzen liegt. Anstatt den Verbraucher maximal zur Kasse zu bitten, gibt Tesla ihm das Geld zurück, auf das andere Autohersteller in ihre Existenz angewiesen sind. Dieses kleine Detail wird einen starken geschäftlichen Druck auf die etablierte Autoindustrie ausüben, bis die ersten aufgeben müssen weil ihr Geschäftsmodell nicht konkurrieren kann."

Alexander Voigt

Wenn Sie nicht über kostenlose, schrittweise verbessernde Fahrzeuge mit Over-the-Air-Updates verfügen, werden Sie nicht mehr sehr lange im Geschäft sein oder zumindest deutlich schrumpfen, bis Sie nicht mehr wiederzuerkennen sind.

Klügere Leute als ich mögen vielleicht einen schöneren Namen dafür kreieren was ich den ‚Der Tesla-Effekt‘ nenne.

Alexander Voigt

Alexander Voigt

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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34 Comments
moldavia
moldavia
6 Jahre zuvor

Was Sie da in ihrem Werbeartikel über Tesla schreiben, ist leider falsch. Vor allem, was den Restwert betrifft.
Zum einen verliert ein Tesla M3 im ersten Jahr ca. 20% (und nicht in 3 Jahren 10%), was immer noch ein guter Wert wäre, aber die Gebrauchtpreise werden mit dem Listenpreis verglichen – zu dem der Tesla auch in der Regel verkauft wurde. Bei den anderen Autos wird das genau so gemacht, aber die werden mit 5-15% Nachlass gekauft, was den Wertverlust reduziert. Denn niemand kauft einen Audi oder BMW zum Listenpreis.
Dazu kommt, dass der Wertverlust sich vergrössern kann, da Tesla immer wieder die Preise gesenkt hat. Tesla selbst zahlt für Tesla Gebrauchtfahrzeuge nach 3-4 Jahren nur noch 50% des Neuwertes. Warum wohl?

https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/restwerte-von-e-autos-tesla-model-3-am-stabilsten/26093148-2.html

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EinEvIngenieur
EinEvIngenieur
6 Jahre zuvor

Tesla ist die wohl begehrteste Marke überhaupt im Moment. Wer sich mit einem Tesla schmückt ist progressiv, intelligent, modern. Ähnlich wie Apple anfang der 2010er als das Produktline-up aus iphones ipads und macbooks (subjektiv) ihren hype Höhepunkt erreicht hatten. Das ist m. E. Der absolute Schwerpunkt der Preisstabilität von Teslafahrzeugen. Ein weiterer Hinweis hierfür, Teslas Model 3 konnte in Europa 2017 als Import gekauft werden weit über „sticker price“ und weit über dem value add durch Import und Zoll. Auch einige gebrauchte frühe M3 wurden in Europa anfangs über Sticker verkauft, als die Wartelisten endlos lang waren. Das ist kein Tesla exklusives Phänomen, aber in der Regel Exoten und limitierten Sportwagen vorbehalten => die Autos waren/sing hoch begehrt.
Andere E Autos zeigen diese Preisstabilität keineswegs.
Zu kontinuierlichen Verbesserung der Teslas. Wer Autopilot nutzt bekommt hier und da ein mehr oder weniger nützliches/reifes Gimmick nachgereicht. Leistungserhöhung im Model3 performance, meines Wissens in 2 Stufen, 340->360->375kw ist wohl eher PR Gag. Ebenso die „Uncorked“ 75D. Die endurance Untersuchungen für Motor und Getriebe/Diff waren zu dem Zeitpunkt vollständig abgeschlossen, aus reliability engineering sich ist das einfach ein verringern der Sicherheitsfaktoren und damit der Lebensdauer. Die Leistungsteigerung muss aufgrund der unveränderten Übersetzungen mit erhöhtem Phasenstrom erfolgt sein um mehr Moment zu erzeugen (Drehzahllimit anheben obenraus bringt dem Fahrzeug lediglich Topspeed) . Dafür müssen Statorkühlung und Wicklungen ausgelegt worden sein. Mit dem Theromanagement eines Elektromotors spielt man ansonsten nicht einfach in diesen Größenordnungen, ebenso die FETs der Leistungselektronik.

Auch zu beachten, Tesla hat eine (ich denke auch zurecht) treue, überzeugte und vokale Kundschaft. Tesla kommt ohne Werbung aus und lässt seine Kunden für sich sprechen. Und die Autos taugen absolut was, nach einigen Fahrten in M3 und S als Fahrer und Beifahrer gibts meinerseits wenig zum Fahrverhalten zu bemängeln.

Wie hier der Werterhalt argumentiert wird ist m. E. eher Fiktion und lediglich Korrelation statt Kausalität. Der Hype wird nicht endlos lange anhalten. Auch Teslas Hardware wird alt und auch alte Teslas werden durchaus von unattraktiven Unterhaltskosten geplagt sein. OTA Updates werden den Wert in Zukunft nichtmehr so lange hoch halten können. Und wer vom kamerabasierten lvl 5 Autopiloten innerhalb der nächsten Jahre träumt, der wird wohl enttäuscht werden. Kamerabasiert wird schlussendlich die schlanke Ziellösung sein, andere werden aber weit früher ans Ziel kommen und bis dahin ist ein 15 jahre altes model 3 mit FSD Paket nunmal ur- uraltes Eisen.

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David
David
6 Jahre zuvor

Das mit dem Wertzuwachs musst du den Käufern eines Model S oder X, die vor zwei Jahren 170.000€ neu bezahlt haben, sagen. Und ich würde mal gerne erfahren, was man für ein gebrauchtes Model 3 jetzt tatsächlich bekommt, wissend dass ein Neuwagen mit kürzester Lieferzeit nur etwa 38t€ wegen der Förderung kostet. Das autonome Fahren ist mit aktuellen Tesla zulassungstechnisch nie möglich, da fehlt Systemredundanz. Und zwar sensorisch und von der Recheneinheit her. Und wenn es Tesla irgendwann mal kann, können es die anderen schon ein paar Jahre. Denn die sind weit. Und deren Robotertaxen aus China kosten nur 5.000€.

Wie überhaupt jetzt die ersten echten Konkurrenten für Tesla kommen und gleich wird’s eng: der Enyaq beschämt das Model Y. Reichweite kommt mit dem EQS und dem Lucid. Elektroauto kann jeder, aber ein VW oder Mercedes hat die Einkaufsmacht durch Stückzahl und hat Vertrieb und Kunden, Großkunden. In Europa ist VW schon in den Stückzahlen vorne und gibt das vermutlich nicht mehr ab. Weltweit wollen sie spätestens 2023 an Tesla vorbei sein. Und China kommt und die Kleinwagen zum Mikropreis kommen.

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Jürgen Baumann
Jürgen Baumann
6 Jahre zuvor

Wie immer gut begründet. Auf einer Skala von 0 bis 10 gebe ich 11 Punkte.

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Chris
Chris
6 Jahre zuvor

Also mal ernsthaft, was soll diese Werbung hier unreflektiert?

Bei Tesla gibt es keinen Rabatt. Auf gängige Autos gibt es aber locker 20%.
Dazu kommt, dass alle BEV aktuell Mangelware sind und einige sicherlich auch bei gebrauchten Autos deshalb bereit sind viel zu bezahlen. Da Tesla die Preise auch immer wieder gesenkt hat, sind wahrscheinlich auch viele nicht bereit mit dem Verkaufspreis runter zu gehen.

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Fra p.
Fra p.
6 Jahre zuvor

Wenn man so bei gewissen youtube kommentaren ( tesla björn) liesst kann es sein dass es eine sammel klage geben könnte. Bei vielen first buyers wurde das fast charching gekrüppelt nur um die garantieansprüche für die batterie umgehen zu können. Dass die software im ständigen beta stadium ist und nicht ansatzweise funktioniert wie bei der konkurenz ( parken, schilderkennung als beispiel)wird meisten verschwiegen. Updates für alte fahzeuge sind seltener und kann das fahrzeug sogar funktionen deaktivieren. Hardware updates kosten für voll autonomes fahren trotz gekauftem autopilot was man so liest bei denn älteren fahrzeugen.

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Oliver Eales
Oliver Eales
6 Jahre zuvor

Die Vorstellung kontinuierliche Software-Updates für alte, bestehende Hardware in den Autos zu bekommen ist lächerlich. Erstens fehlen teilweise Sensoren, ASICs und auch einfach Rechenleistung. (Für ältere Model S sind ja bereits manche Updates nicht erhältlich) und zweitens wird Tesla zukünftig die Update Politik anders handhaben, wenn sie darüber den Verkauf von neuen Auto entsprechend steuern möchten. Oder eben das neue Feature Paket für alte Modelle nur im Abo gegen 50 Euro/Monat.
Eigentlich ist es genau andersrum. Man begibt sich in die totale Abhängigkeit des Herstellers. Wenn der einem ein Update aufspielt, welches die Batteriekapazität reduziert, kann man nichts gegen machen. Genau das ist ja schon passiert.

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kblade
kblade
6 Jahre zuvor

Also der Skoda Enyaq ist nicht wie der VW ID3 konfiguriere einfach mal beide, dann wirst du schnell feststellen, das es dort große Unterschiede existieren aber du hörst dich eher nach einem Teslafanatiker an… Ich möchte auch Tesla aber mittlweile wirken vor allem die Tesla 3 innen sehr karg… Von Wertigkeit kann da auch keine grosse Rede mehr sein…

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David
David
6 Jahre zuvor

Beschämt, lieber Silverbeard, meint wohl die Fakten, die jetzt auf dem Tisch liegen. Eigene Fahreindrücke hat man weder vom Model Y noch vom Enyaq. Ich habe mir eine Konfiguration mit größtem Akku und sinnvollen Extras angeschaut und berechnet. Das Kapitel geht deutlichst an den Eniaq: Eine ziemlich volle Hütte kostet 52k mit Herstelleranteil, eine akzeptable Auswahl 46k. Das Raumangebot ist riesig, eine Klasse über dem Model Y. Vor allem sind die Optionen toll. Beim Tesla gibt’s fast keine. Innenraum schwarz oder schwarz mit weißen Sitzen. Was bitte ist das für eine Wahl? Beim Enyaq gibt es alleine fünf Styles, davon zwei für Fahrer mit Ökobewusstsein. Augmented Reality hat Tesla eh nicht. Das Model Y startet jedenfalls ohne Extras bei 59k und hat nach WLTP weniger Reichweite. Das ist gemeint.

Marge macht Tesla mit gar keinem Auto seit Firmenbestehen. Der minimale Gewinn kommt aus dem Verkauf der CO2 Zertifikate. Die werden schon nächstes Jahr deutlich weniger wert sein, weil die Supercredits für BEV abschmelzen und keine Abnehmer mehr da sind, weil Hybriden bis 50g auch Supercredits generieren. VW baut den e-up genau nur wegen der Supercredits. Denn auch wenn der Verkauf singulär betrachtet defizitär ist, ist der Ergebnisbeitrag für jeden e-up 2020 deutlichst positiv. Es werden entsprechend 1250 Autos pro Woche gebaut, mehr als das Doppelte der geplanten Stückzahl. Einen Lieferstopp gibt es nicht, sondern einen Bestellstop, da aktuell Lieferzeiten aufgelaufen sind, die über das Ende 2022 hinausgehen, wo ein Teil der Fördersumme entfällt.

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Gewöhnlicher 0815 Bürger
Gewöhnlicher 0815 Bürger
6 Jahre zuvor

Einfach immer noch zu teuer und Ladezeit zu lang(betrifft alle E-Autos). Ist ein Prestigeobjekt für gut betuchte Schickeria die während den Ladezyklen in einem Porsche spazieren fahren und evtl. dadurch versuchen eigene Umweltbilanz aufzupolieren. Praktischen Nutzwert für einen elektro Stadtflitzer kann ich nachvollziehen aber für ein alltags Gefährt einfach das Geld nicht wert

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Samir
Samir
6 Jahre zuvor

Wie in den anderen Kommentaren schon geschrieben ein sehr werbekastiger Text eines Tesla- Gläubigers… Zum Thema Wertverlust: war es nicht so, dass der MS p100d von einem Tag auf den anderen neu um can 80.000 Euro günstiger wurde? Blöd für diejenigen, die einen Tag vorher den Wagen für 180000 gekauft haben. Daher sieht man auf mobile.de gebrauchte p100d mit fünfstelligen Laufleistungen für über 120000 Euro, während man das Teil neu bei Tesla für 100k bekommt. Das, was Sie über den Werterhalt schreiben, hat einen Denkfehler. Die Autos werden durch die von Jahr zu Jahr immer günstigeren Akkus neu billiger, ergo werden die gebrauchten auch in Preis fallen. Da diese ja aber neu teurer waren, werden ihre Preise exponentiell fallen. Auch zu schreiben, dass an gebrauchten kaum was verschleißt bzw. Kaum Wartung nötig ist, ist purer Unfug. Motortechnisch ja, Bremsen ja, aber Fahrwerk, Reifen, Sitze Innenraum. Auch die Elektronik. Und gerade beim letzten Punkt ist es sehr jnangenehm, und teuer, wenn sich ein Fehlerteufel einschleicht. Außerdem finde ich es achtlos ein Fahrzeug nicht einmal im Jahr checken zu lassen, und zwar im Hinblick auf Bremsen, Fahrwerk etc, ganz gleich ob Elektro oder Verbrenner. Es kann sich immer eine Schraube lösen, irgendwo ein Riss entstehen, es sind mechanisch beanspruchte, der Umwelt ausgesetzte Teile…Daher halte ich rein gar nichts von den häufiger den Eindruck vermittelnden Meinungen, an einem E Auto müsste (fast) gar nichts gemacht werden bzw. Verschleisst fast nichts. Nur der Antrieb ist anders, der Rest ist gleich.

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Model-3-Fahrer
Model-3-Fahrer
6 Jahre zuvor

Leider verlässt sich Tesla viel zu sehr auf die (sicherlich richtungsweisenden) online-Updates. Geht tatsächlich mal Hardware kaputt, merkt man schnell, dass Tesla zumindest hier in D damit völlig überfordert ist: Offenbar schlechte Ersatzteilversorgung, weite Wege zu einer Werkstatt, lange Wartezeiten, nervige Hotlines.
Tesla ist ein Pionier, im positiven wie im negativen Sinne. Man muss mit den negativen Seiten (schlechter Service, mäßige Verarbeitung, karge Innenausstattung) klarkommen, dann kann man die positiven Dinge (hohe Reichweite, tolles Ladenetz, starke Beschleunigung) genießen.

Insofern finde ich den Artikel reichlich unausgewogen. Tesla hat sicherlich vieles richtig gemacht, aber der Gesamtmix ist keineswegs nur positiv und rosarot.

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Rüdiger Bodack
Rüdiger Bodack
6 Jahre zuvor

Bei allen deutschen Marken sind alle Steuergeräte updatefähig. OTA kommt auch immer mehr, ist aber nicht ohne Risiko wegen Datensicherheit.
Tesla fährt hier einen ziemlich heißen Kurs. Früher oder später wird ein Tesla gehackt, hoffentlich ohne Todesopfer.
Des weiteren wird die Zuverlässigkeit der Software ein Problem. Wenn man mehr als drei Modelle und mehrere Generationen beim Kunden hat, multiplizieren sich die Kombinationen. Die Wahrscheinlichkeit, das eine bestimmte Kombination aus Hardware und Softwareständen ein unerwarteten Fehler zeigt, steigt exponentiell. Traditionelle Autohersteller machen mit extrem viel Aufwand nur die nötigsten Updates in Bestandsfahrzeugen.

Auch Tesla wird schnell an die Hardwaregrenze kommen. Mehr Rechenleistung, mehr Auflösung, bessere Kameras, größere Akkus und schon ist Schluss mit neuen Funktionen per Update.
Andere Märkte zeigen, wo es hingehen wird: Jedes Windows Update bringt eine Anzahl PCs zum crashen. Smartphone Hersteller hören nach zwei Jahren auf mit Updates.
Hoffentlich gibt es die anderen noch, wenn das nichtskalierende System Tesla in sich zusammen fällt.

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Strauss
Strauss
6 Jahre zuvor

Tja, da hat einer aber den „Tesla-Mund„ etwas gar voll genommen. So würde E.Musk nie reden! Der hier redet hier von viel zu vielen Vorteilen die aber alle E Autos haben. Dass Tesla technisch immer noch an der Spritze steht ist unbestritten, aber bezüglich Wiederverkaufswert gibts viel Bessere heute. Er vergleicht sie mit den teuren Luxuskarossen. Solche Eigner haben genügend „Bares„ und müssen nicht so scharf rechnen. Um in der Mittelklasse mitreden zu können müssten sie schon 1 Mio KM, und 15 Jahre Garantie auf den Akku geben. Gegen Preisgünstigere in der Klasse
die auch noch mit Mietakkus punkten hat Tesla kein Brot.
Fazit :
Alle könnten das Thema Wertverlust ansprechen , nur Tesla nicht.
Bevor wir nicht mit eigenen Augen sehen, was ihr mit den gebrauchten Akkus macht, ändert sich an dieser Tatsache rein gar nichts.

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Peter Bieger
Peter Bieger
6 Jahre zuvor

Die Käufer vom Model S und X haben sogar teilweise einen sehr deutlichen Wertverlust. Die teuersten Model S sind noch 2017/2018 für ca. 150.000 € verkauft worden. So ein Model S kann man heute maximal noch für ca. 70.000 € verkaufen …

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