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Teslas neue Batteriezellen-Chemie soll Akku-Leistung und Lebensdauer steigern

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
4. Januar 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
4. Januar 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Grigvovan / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Tesla und Panasonic konnten nicht nur eine Effizienzsteigerung bei Batteriezellenproduktion verzeichnen. Auch in puncto Batteriezellen-Chemie macht man Fortschritte und kann dadurch die Leistung und Lebensdauer der Batterien steigern und zudem die Kosten senken. Bekannt wurde dies, da Tesla ein entsprechendes Patent mit dem Titel „Dioxazolones and nitrile sulfites as electrolyte additives for lithium-ion batteries“ eingereicht habe.

Mit dem verbesserten Aufbau wird es Tesla auch künftig möglich sein kostengünstiger und mit höherer Energiedichte als die direkten Wettbewerber unterwegs zu sein. So zumindest die Vermutung einiger Branchen-Insider. Jeff Dahn geweckt, Teslas wichtigstem Batterieforschungspartner, soll die neue Entwicklung zu verdanken sein.

Die Patentschrift gibt zu verstehen, dass das neuartige Batteriesysteme mit „weniger aktiven Elektrolytadditiven“ arbeitet und in verschiedenen Energiespeicheranwendungen verwendet werden könnten – „beispielsweise im Fahrzeug- und Netzspeicher“. Dabei sei es wohl vor allem „additive Elektrolytsysteme“, welche zum Einsatz kommen. Da diese die Leistung und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien verbessern „und gleichzeitig die Kosten anderer Systeme senken, die auf mehr oder anderen Additiven beruhen“, so die Patentschrift. Ein genaues Einsparpotenzial wurde mit dem eingereichten Patent nicht offen gelegt – mehr hierzu wird man eventuell beim Battery Day in diesem Jahr von Tesla erfahren.

Die neue Patentanmeldung basiert auf einer anderen Entwicklung, welche das Unternehmen bereits im September 2019 verkündet hat. Zum damaligen Zeitpunkt hat der Batterieforschungspartner von Tesla ein neues Papier über eine Batteriezelle veröffentlicht, die über 1,61 Million Kilometer überstehen könnte. Aus Sicht der Forscher sei die Batteriezelle geradezu ideal für den Einsatz in Teslas Robo-Taxis. Elon Musk, CEO von Tesla, betonte beim Tesla Autonomy Event, dass die Fahrzeuge langlebig sein müssen, damit die Wirtschaftlichkeit funktioniert. Karosserie- und Antriebseinheit des Model 3 sollen bis zu 1,6 Millionen Kilometer “überleben” können, die Batterie bis zu 800.000 km. Durch entsprechende Ersatzmodule kann diese dann wieder fit gemacht werden.

Quelle: Electrive.net – Tesla meldet neue Batteriezell-Chemie zum Patent an

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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56 Comments
BevKombiFan
BevKombiFan
6 Jahre zuvor

Und wieder ein Schritt weiter! So macht man Zukunft! Nicht mit Ankündigungen und großen Worten.

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Gabriel Geissler
Gabriel Geissler
6 Jahre zuvor

Dies ist die nur eine der unzähligen Batteriesensationen. Passieren tut aber nix. Sie verunsichern potentielle Käufer und führen zu abwartender Kaufhaltung. Die Physik kann man nicht austricksen. Mehr Reichweite gibt es absehbar nur mit größeren unbezahlbaren Batterieeinheiten. Haben das jetzt endlich alle geschnallt. Im Winter bei Frost Max.250 bis 300
Km. auch Tesla !

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Hans
Hans
6 Jahre zuvor

Bevor wir 1000km Reichweite erreichen, fliegen wir.

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Klotzbücher
Klotzbücher
6 Jahre zuvor

Naja man wird nicht um H2 Technik ,synthetische Kraftstoffe und innovative Ideen, herumkommen ,Batterieelektrische Fahrzeuge sind nun mal eine uralte Idee….der erste porsche Anfang 1900 war ein Elektromobil…..

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ISARINDIAN
ISARINDIAN
6 Jahre zuvor

…den Artikel “ Lithium für Tela-Akku lässt sich mit 2´30 Tassen Kaffe gleichsetzen“ sandte mir ein lieber Freund pn auf FB, daraufhin hab ich mal gegoogelt – Helmholtz-Institut – und konnte feststellen, eine zu 90% staatlich geförderte Wissenschafts-Einrichtung/Wissenschafts-Zentrum bei München, die umfassend auf weiten Gebieten wissenschaftlich sich betätigt. Ich war übrigens vor Jahren von Studenten derselben schon eingeladen um meine Weltsicht zu erläutern. Interessant, newwa. Eine sehr schöne Veranstaltung! Hier der Wiki-Eintrag https://de.wikipedia.org/wiki/Helmholtz_Zentrum_München. Spontan fiel mir nach der Lektüre des wahrlich unglaublichen Artikels über Herrn Fichtner ein, wann denn dann bald Kaffee-Genuß, Avocados und Jeans in der BRD verboten werden. Und, mit welch anderen fraglichen Methoden dem Bürger eine bereits zu Beginn als falsch erkannte Konzeption, die dem Klimawandel absolut nix Brauchbares entgegensetzt, schmackhaft gemacht werden soll. Newwa ! Es mag sein, dass die Wissenschaft in den vergangenen 120 Jahren viele sogar bisweilen positive Errungenschaften erarbeitete, wie z.B. Pennicillin das durch industriellen Missbrauch bedingt faktisch nicht mehr wirksam ist, oder im Gegensatz dazu etwa die absolut unnötige Raumfahrt, deren Ursprung die Konkurrenz des Ostblock mit den USA gewesen war, jedoch, und das ist schon gravierend, die Wissenschaft förderte insbesondere allerdings Waffen- und nukleare Kerntechnologien, die das Dasein auf der Erde nachhaltig bedrohen und auslöschen könnten, der Beispiele gibt es ohne Ende. Man sehe sich dazu noch die Forschung in Gentechnologien und Medizin an, die es sogar geschafft hat Retorten Babies zu züchten. Sündenfälle dieser Rat gibt es en masse !!! Fakt ist, dass die überdimensionierte rein profitär bezweckte Nutzung von Technologien und die hemmungslose Ausnutzung von Rohstoffen die Erde nachhaltig geschädigt hat, und somit das Leben aller Wesen auf derselben negativ beeinträchtigte. Und dies ist ach im Falle von umfassender E-Mobilität zu erwarten. Hier ein Gleichgewicht zu finden ist die Aufgabe heutiger Politik und vor allem kommender Generationen. Die augenblicklichen Konzepte und Maßnahmen erscheinen mir als ISARINDIAN für recht unwirksam, und ob der beinahe schon fanatischen Propaganda wahrlich als LÄCHERLICH. Den Satz Greta Thunberg’s „Follow the Science“ will ich jedenfalls nicht ! unterschreiben, sondern ich rufe denMenschen zu „FOLLOW COMMON SENSE(gesundem Menschenverstand)“ !!! Will heissen den gegebenen seit Jahr Millionen existierenden Klimawandel nicht weiterhin unnatürlich zu beschleunigen, also auch Reduktion des Ausstoßes von CO2 durch Technologien und die leider erforderliche Energie Erzeugung für 8 Milliarden Menschen, aber auch die Vorbereitung auf einen heute nicht mehr vermeidbaren schnellen Klimawandel durch die Emission weiterer Gase wie Methan etc. – man darf nicht eigenes Denken verlieren vor lauter Wissenschaft und politisch bedingter Vorgaben, man muss kein Wissenschaftler sein um sich nicht vorstellen zu können, dass die jetzt sichtbar werdende Reaktionskette weltweit nicht in wenigen Monaten durch Konzepte wie E-Mobität oder andere Versuche zu stoppen sind. Wer den Menschen das erzählt lügt eklatant. Ich behaupte, dass alle grünen Politiker, die jetzt ihre Chance sehen an die Macht zu kommen, sich nicht scheuen das Volk mit einer DEMAGOGIE OHNE GLEICHEN zu hintergeh’n. Was man will ist – DIE MACHT !!! – um dann sagen zu können, dies und das habt ihr zu tun, weil wir das so wollen. Egal ob richtig oder falsch ! Was letztlich dabei rumkommt, oder erreicht wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt, denn weder Erderwärmung noch Klimawandel werden dadurch auch nur im Geringsten aufgehalten oder wie es heisst gestoppt. Solche Artikel des Helmholtz Institut’s jedenfalls sind PLACEBOs für den nicht akademisch gebildeten Normalbürger, der sich auf die Wissenschaft verlässt und diesen Geschäftemachern vertraut – nichts sonst !!!
Vereinfacht ausgedrückt könne bereits heute für den Wasserverbrauch von 30 Tassen Kaffee ein Lithium-Ionen-Akku mit 900.000 km Reichweite produziert werden.

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Heimich
Heimich
6 Jahre zuvor

Leute , Alle schreiben wir brauchen mehr Reichweite .
Ich fahre am Tag ca 160 km aber eher weniger . Mir ist wichtig was kostet der Km und kann ich da wo ich hinfahre auch laden . Und sind wir mal ehrlich weder ich noch 97% von euch fahren 1000 km am Stück .

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Markus Doessegger
Markus Doessegger
6 Jahre zuvor

Tesla setzt wiederum Massstäbe. Das Zugpferd ist wichtig, damit VW und die Chinesen, die sehr bald mit BEV’s auch auf den Europäischen Markt kommen sollten ihre Entwicklungen für die Elektromobilität ebenfalls weiter treiben. Es ist zu hoffen, dass die EU zugunsten des Klimas keine Handelsbarieren gegen solche BEV Importe aufbaut.

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Michael.O
Michael.O
6 Jahre zuvor

Den Li- Ionen Akkus sind Physikalische Grenzen gesetzt. Im Moment sind 95 bis 100 kW die Obergrenze die Verbaut werden.Dann wird der Akku einfach zu schwer und es macht kein Sinn mehr.
Die Steigerung jetzt bei Up Dates sind im Batterien Management. Dabei sind eher nur kleine Verbesserungen möglich.
Feststoff Batterien sind trotz immer neuer Meldungen bei weitem nicht Serienreif. Insofern sind 1000 km nicht in Kürze zu erreichen.
Auch Kälte ist nicht förderlich für Li- Akkus.. Due Chemischen Prozesse laufen langsamer ab, bzw. die Batterien wird erwärmt. Das kostet Strom und geht zu Lasten der Reichweite.

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Peter S.
Peter S.
6 Jahre zuvor

Einfach mal so…
Warum brauchen wir E-Fahrzeuge mit 400 o. mehr PS und 100kW Akku mit 400km Reichweite, 150 PS mit dem gleichen Akku sollten da locker 600km bringen.
Immer mehr Leistung widerspricht ja ebenso dem erhofften Klimaschutz.
Dann noch der Witz des Flottenausstoßes von CO2, Normalo soll rein elektrisch fahren aber die Nobelklassen machen Werbung mit immer leistungsstärkeren
Verbrennungsmotoren….um dann noch mit dem sogenannten Hybrid die Systemleistung noch höher zu pushen…
und bei den Verbrauchsangaben dieser Fahrzeuge kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus.
Wieso gibt man eigentlich den Verbrauch von Fahrzeugen nicht mit dem Minimum bei sparsamer Fahrweise und dem Maximum bei voller Leistung an…
Da würden viele Leute erschrecken…
Warten wir es mal ab, ob der anstehenden Massenproduktion von E-Fahrzeugen auch die entsprechende Nachfrage entgegenschlägt… bei den Preisen…

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Stefan
Stefan
6 Jahre zuvor

Kleine einachsige Anhänger mit 100 kWh Akku zum mitführen (Anhängevorrichtung) welche den Strom über eine am Heck angebrachte Steckdose direkt ans Fahrzeug abgeben könnten eine Lösung sein. Diese wiederum kann ich an der Tanke gegen einen voll aufgeladenen Anhänger tauschen. Anhängertempo wie in France auf 130 kmh gesetzt (Tempolimit kommt sowieso) und gut ist. Tolle Idee für Vielfahrer ,- oder? VG Stefan

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alupo
alupo
6 Jahre zuvor

Es ist einfach immer wieder lustig wenn man von einem Nicht-Elektroautofahrer gesagt bekommt, was Elektroautos so können.

Nur 250 km im Winter, also ich komme deutlich weiter. Natürlich mit einem Auto von Tesla. Und in der Firmware des Model 3 haben Hacker erste Hinweise auf einen neuen Akku mit 100 kWh gefunden. Das deckt sich mit den Hinweisen einer Energiedichteerhöhung bei Tesla von bisher 250 Wh/kg auf bald 300 Wh/kg.

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Markus Doessegger
Markus Doessegger
6 Jahre zuvor

Reminder: das Thema lautet „Teslas neue Batteriezellen-Chemie soll Akku-Leistung und Lebensdauer steigern“, falls es einige noch nicht bemerkt haben sollten. TESLA Fahrer brauchen sich nicht über die Reichweiten zur rechtfertigen. Sie wissen, dass die Fahrzeuge in Sachen zu den Besten auf der Welt gehören. Der Report zeigt einmal mehr, dass Tesla auf dem richtigen Weg ist. Es war schon lange abzusehen, dass das die BEV Gegner frustriert. Je mehr Tesla Fahrer und andere BEV Fahrer Reichweitenverbesserungen, fordern, desto schneller wird auch die Entwicklung der Festkörperbatterie voranschreiten, was natürlich BEV Gegner noch mehr ärgert. Aber das ist ganz richtig so, zeigt mir jedenfalls, dass Tesla & Co auf einem guten Weg sind. Seit es Menschen gibt hat Erfolg schon immer Neid und Missgunst hervorgerufen. Das ist leider so.

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Bodo Panitzki
Bodo Panitzki
6 Jahre zuvor

Mein Gott, wie witzig. Gleich nach der Geburt den Führerschein machen, Tesla kaufen, diesen im Jahr 20.000 km bewegen und dann mit 80 in die Kiste hüpfen. Aber immerhin werden die ‚Kinder‘ Papas Beerdigung vom Verkaufserlös des Tesla bezahlen können.
Musk ist ein sonderbarer Mensch.

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Tom Schulte
Tom Schulte
6 Jahre zuvor

Hallo community,

ich möchte daran erinnern, dass sowohl „Echion Technologies“ als auch „StoreBet“ aus Israel interessante Akkutechnologien erforschen.

Echion möchte sogar Anfang 2020, also in den nächsten Wochen und wenigen Monaten, mit seiner Technologie auf den Markt.

Man kann nur hoffen, dass das auch klappen wird. Denn 6 Minuten Ladezeit mit einer Reichweite von 1100 km sind unschlagbar bisher.

Da sieht jede bisherige Antriebstechnologie alt gegen aus (Benziner, Diesel, Gasantrieb, Hybrid, synthetische Kraftstoffe). Und man könnte sich die hohen Investitionen in den Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes sparen. Und muss keinen Wasserstoff mit viel Energie mehr herstellen. Feststoffakkus braucht man auch nicht mehr. Alles wird auf einmal überflüssig, weil Echion und StoreBet viel besser sind. Man kann es zumindest nur hoffen.

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Elitepeacemaker
Elitepeacemaker
6 Jahre zuvor

Es wird in absehbarer Zeit kein wasserstoff auto geben. Nicht effizient genug. 60% effizienz zu 90% elektro sind ein KO kriterium.
Will wirklich jemand für 100km – 9€ anstatt 6€ bezahlen??? Dann sind die fahrzeuge so kompliziert zu bauen, die sind dann sowieso teurer. Wer sowas in seiner (wunsch)vorstellung nicht bedenkt, den kann man nicht ernst nehmen. Es wäre natürlich beides gut, denn unabhängigkeit vom öl, würde viel agression aus der wirtschaft nehmen.

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