Volvo meint es ernst, wenn es um den Umstieg auf die Elektromobilität geht. Bis 2030 wolle man die vollständige Abkehr vom Verbrenner und Diesel antreten. In einigen Ländern früher als in anderen. So gab der schwedische Automobilhersteller zu verstehen, dass man in Dänemark künftig keine Verbrenner oder Diesel-Fahrzeuge verkauft. Nur elektrifizierte Fahrzeuge (E-Autos und Plug-In-Hybride) werden dort noch verkauft.
Diese Entscheidung sei Teil der globalen Strategie, bis 2030 ein vollständig elektrischer Automobilhersteller zu sein. „Volvo Cars hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden, und die Umstellung auf vollelektrische Fahrzeuge ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg. In Dänemark haben wir uns bereits entschieden, den Verkauf ganz auf unsere Recharge-Modelle zu konzentrieren. Wir tun dies, weil die Zukunft elektrisch ist und weil Volvo Cars führend im Bereich der Premium-Elektroautos sein will, und wir tun dies, weil die Nachfrage derzeit das Angebot übersteigt“, so Sarka Heyna Fuchsova, CEO von Volvo Car Denmark.
Mit Dänemark folgt somit das zweite Land auf Norwegen, in welchem nur noch elektrifizierte Modelle der Marke veräußert werden. Daran zu erkennen, dass nur noch die „Recharge“-Modelle verkauft werden. Recharge ist der Name von Volvo für aufladbare Fahrzeuge, wie reine Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge. Volvo Car Denmark geht davon aus, dass im nächsten Jahr gleich viele Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge verkauft werden. Die Plug-in-Hybride werden irgendwann ganz aus dem Verkehr gezogen, aber vorerst vertreibt Volvo Cars in Dänemark diesen Fahrzeugtyp weiter.
Die Entscheidung sei vor allem deswegen gefallen, da die Dänen, im Vergleich zu anderen Märkten Europas eine extrem hohe Nachfrage nach E-Autos und PHEV haben. Volvo Car Denmark glaubt, dass dies auf die starke und wachsende Ladeinfrastruktur, den nationalen Fokus auf Nachhaltigkeit und Elektrifizierung sowie die besonderen Steuervorteile beim Kauf von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen zurückzuführen ist.
Angesprochen darauf, warum man noch auf PHEV setzt gibt Volvo zu verstehen, dass man diese anbietet, um Kunden zu bedienen „die nicht über optimale Lademöglichkeiten verfügen oder die im Alltag gerne elektrisch fahren, aber auch vermehrt längere Strecken zurücklegen.“ Fuchsova führt allerdings aus, dass man sich „eine Frist bis 2030 gesetzt habe, aber wenn die Ladeinfrastruktur noch besser wird und die Batterie längere Strecken bewältigen kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Dänemark einer der ersten Märkte sein wird, der sich von Plug-in-Hybriden verabschiedet.“
Quelle: mynewsdesk – Volvo Cars stopper salget af rene benzin- og dieselbiler i Danmark
Bravo Volvo. Auch wenn die Hybris natürlich eine totale Fehlentwicklung der Dinos darstellt, so zeigt Volvo wenigstens das, wovon andere nur ihre PR Abteilungen schreiben lassen. Die eLawine nimmt weiter Fahrt auf – und einige schlafen noch immer im Abgas Gedünse.
So lobenswert ein freiwilliger Verzicht auf den möglichen weiteren Verkauf von Verbrennern auch ist: Mit Dänemark und Norwegen wurden hier wohl nicht ganz zufällig zwei Länder gewählt, die einen sehr hohen BEV-Anteil an den Neuzulassungen und ein frühes Verbrennerverbot haben. Der mögliche entgangene Gewinn düfte sich daher in Grenzen halten und die Marketingabteilung jubelt.
Vielleicht bekommt die Aktion aber auch Signalwirkung und andere Marken und Länder stehen bald mit auf der Liste. Schließlich wird derjenige, der zuletzt aus der Verbrennertechnologie aussteigt, ewig den Titel „Letzter“ tragen ;-)
Demnach sind (haben) PHEV keine Verbrenner, oder wie darf ich diesen Satz verstehen?
Währenddessen plant man bei bmw den bev Absatz 2023 zu steigern…
bye bye bmw
Wir sind gerade in Urlaub auf Rügen
und cruisen vor Ort der Fahr- und Streckenprofile wegen (flach, moderate Geschwindigkeiten, milde Temperaturen, keine Staus usw.) mit 10-12 kWh auf 100 km. Toll.
Im Übrigen sind wir aktuell aber „einsame Elektrifizierte“, kaum andere BEV oder PHEV unterwegs. Zu der Jahreszeit sind viele ältere Urlauber hier und viele traditionell aus den östlichen Bundesländern, da ist wenig Elektroliebe.
Chapeau! Volvo und die Dänen machen! Wir schwätzen – und lassen uns ein- ums andere mal von der Verbrenner-Lobby und ihren Sprüchen von der „Technologieoffenheit“ für dumm verkaufen!
Volvo ist zu 100% Geely genau so wie Polestar.
Also was hier gemacht wird kommt vom Geely, da sie sich mit Volvo geschickt auf dem europäischen eingekauft haben.
Auf der europäischen Seite stehen dem nur die veralterten denkweise der europäischen Autobauer gegenüber.
Diese verrennensich gerade in Studien von welchen keionemehr auf den Markt kommen wird weil es diese Marken bis zum MArktstaert der Studien nicht mehr geben wird wenn sie so weiter machen.
Vorsprung durch Technik aus Europa, dass war einmal.