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VW: Alles auf E-Mobilität – Erdgas und Brennstoffzelle spielen keine Rolle

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
3. März 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
3. März 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Volkswagen AG

Home Elektroauto Hersteller

Volkswagen sei „auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität für alle“. Auch in Zeiten des Klimawandels wolle der Hersteller „vielen Menschen weiterhin individuelle Mobilität ermöglichen“, so die Aussage von Ralf Brandstätter, seit gut eineinhalb Jahren als COO der Marke Volkswagen, vor kurzem. Jürgen Stackmann, bei der Marke Volkswagen für Vertrieb, Marketing und After Sales verantwortlicher Vorstand, erklärte in einem auf dem Unternehmensblog veröffentlichten Interview, warum Elektroautos für viele Autofahrer die richtige Wahl sind. Und auch VW-CEO Herbert Diess steht hinter den Aussagen. Wie man nun durch Auslauf des Gasantriebs aufzuzeigen vermag.

Wie das Handelsblatt berichtet gab Diess seinen Entwicklern gegenüber zu verstehen: „Die Gasantriebe werden wir auslaufen lassen“.  Bisher gab es sowohl von der Kernmarke VW Pkw als auch von den Tochtermarken Audi, Skoda und Seat Fahrzeuge mit Erdgasantrieb. Am Markt haben sich diese jedoch nicht durchgesetzt, zudem sei der Beitrag zum Klimaschutz zu gering. Grund genug die Sparte zu schließen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die E-Mobilität.

Bereits Mitte November erklärte Volkswagen in einem Beitrag, wo nach aktuellem Stand die entscheidenden Vorteile des E-Antriebs gegenüber der Brennstoffzelle liegen. Und warum der Hersteller die Entscheidung, E-Mobilität konsequent voranzutreiben, für richtig hält. Die Entscheidung des Volkswagen Konzerns fällt dabei eindeutig aus: Als großer Volumenhersteller setzt er auf batteriebetriebene Elektroautos für eine breite Zielgruppe – auch wenn die Konzernforschung die Brennstoffzellentechnologie weiter erkundet und Audi für 2021 ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug angekündigt hat.

Volkswagen zeigt somit auf, dass es derzeit nur die konsequente Ausrichtung auf E-Mobilität gibt, welche man verfolgt. Verständlich, gelten E-Autos momentan als der schnellste Weg zum klimaneutralen Fahren und damit zur Vermeidung von CO2-Strafzahlungen. Wie wir bereits 2019 berichten konnten, wird die Plug-In-Hybrid- und Elektroauto-Offensive beim Volkswagen Konzern dazu führen, dass die CO2-Flottenwerte wohl einzuhalten sind. Ein weiterer Punkt, der für die Konzentration auf die E-Mobilität spricht.

Andere Hersteller bieten zwar auch Elektroautos an, sind aber weniger konsequent und halten sich mehrere Möglichkeiten offen, indem sich parallel in verschiedene Technologien investieren. VW setzt mit der Abkehr vom Erdgasantrieb seinen Fokus noch zielgerichteter und verringert somit die laufenden Kosten in diesem Bereich.

Quelle: Automobilwoche – Konzentration auf E-Mobilität: VW stellt Entwicklung von Erdgasfahrzeugen ein

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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32 Comments
S. Schneider
S. Schneider
6 Jahre zuvor

Es ist nicht das erste Mal das Firmen auf das falsche gesetzt haben, Deutschebank, Thyssen usw. Aber sieh haben ja alle genug Arbeitnehmer die das ausbügeln können. Ist ja nicht das erste Mal siehe Dieselskandal, Autokat usw. Hauptsache der Vorstand wird mit einem tollen Handschlag entlassen.

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Dieter Suchan
Dieter Suchan
6 Jahre zuvor

VW braucht als weltgröster Fahrzeughersteller die E- Mobilität um die CO2 Vorganen der EU zu erfüllen.Das Ganze verläuft hier allerdings in.fast hekitischer Eile.Es fehlt die erforderliche Ladeinfrastruktur.Auch Bezug auf die Reichweiten werden die Käufer mit falschen Daten gelockt und niemand sagt etwas zu den enormen Kosten für den.Tausch der Akustruktur nach ca.7 Jahren.

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Andi
Andi
6 Jahre zuvor

Weil es seltener einen Akku Tausch geben wird als Heute Motoren getauscht werden

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Bernd Bönisch
Bernd Bönisch
6 Jahre zuvor

Ich werde jedenfalls mit der Anschaffung eines e-Autos warten, bis sich Wasserstoff etabliert hat.
Wasserstoff ist unter ökologischen Gesichtspunkten eine ideale Energiequelle.
– beim Verbrennen mit Sauerstoff/ Luft entsteht nur Wasser und kein CO2 (Kohlendioxid).
– Wasserstoff kann durch Elektrolyse von Wasser gewonnen werden und ist damit regenerativ.
Daneben gibt es eine Reihe ökonomischer Vorteile:
– Das Betanken mit Wasserstoff ist viel schneller als das Nachladen von Akkus,
– eine höhere Reichweite der Fahrzeuge ist leichter zu realisieren.
– Auch für die deutsche Industrie müßte Wasserstoff eigentlich von Vorteil sein, da die Fahrzeugtechnik komplexer ist als bei reinen Batterieautos und wir unsere Engineeringvorteile besser ausspielen könnten.
Wasserstoff ist keine Technologie die auf dem Leid anderer Menschen basiert. Akkuzellen Lithium-Mangan bzw. Lithium-Kobalt tötet Menschen und Kinder in den Bergwerken, ist äußerst verachtenswert. Somit die Akku-Ideologie äußerst verachtenswert und hat im Fahrzeugbau nichts verloren da defizitär und ich wiederhole mich –> menschenverachtend. Ohne Akkus im Autmobilbau sinken die Stückzahlen der Akkus und dann werden zumindest die Kinder nicht mehr in den todbringenden Bergbau getrieben. Wasserstoff kann nicht industriell durch Kinderarbeit hergestellt werden, ist technologisch anspruchsvoll, bietet eine hohe Reichweite und ist schnell nachfüllbar. Wasserstoff ist somit die richtige Technologie der Zukunft.

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Jan
Jan
6 Jahre zuvor

Jetzt hat es die Elektromobilität offiziell geschafft eine klimafreundliche Technologie ab zu würgen. Für wen macht die Politik eigentlich diese Vorgaben zum Flottenverbrauch. Das Elektroauto hat in absehbarer Zeit keinen positiven Effekt auf das Klima. Es ist lokal nicht einmal gänzlich emissionsfrei.

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Andreas E.
Andreas E.
6 Jahre zuvor

Ich begrüße die Entscheidung von VW, da e-Mobilität im Moment das am wenigsten Umweltschädliche ist.
Jetzt müssen Sie zeigen, dass das nicht nur Lippenbekenntnisse sind und mit großen Stückzahlen in den Markt einsteigen. Mit steigenden prozentualem Anteil an allen verkauften Fahrzeugen des Konzerns von Quartal zu Quartal.
Also Daumen hoch für VW.

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M.Schmidt
M.Schmidt
6 Jahre zuvor

Habe da Zweifel ob diese Entscheidung wirklich klug ist, denn diese Entscheidung ist international noch völlig offen und keines Falls entschieden….PKW, LKW, Langstecke, Kurzstrecke….. Diese Aussage erinnert an Trotz und Bastapolitik, die bishher nie zielführend war.

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Simon
Simon
6 Jahre zuvor

CNG wurde und wird weiter hin totgeschwiegen – das hat die Marketingabteilung von VW super hinbekommen. CNG ist laut ADAC sogar ökologischer als E Autos, zudem resourchen schohnender und einfach einfach.
Wir sollten mal lernen einfache und funktionierende Technologien einzusetzten anstatt eine immer komplexere Welt zu erschaffen.

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Horst Schlaemmer
Horst Schlaemmer
6 Jahre zuvor

Elektroauto, Diesel oder Wasserstoff – Womit stoppen wir die Klimakrise? (2020)
Video: https://youtu.be/WBqNS0nQzPY
https://www.volker-quaschning.de/artikel/Fakten-Auto/index.php
Quelle Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning
Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin

Umfangreiche Faktensammlung von Fraunhofer-Institut für System-
und Innovationsforschung ISI (2020)
https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/cct/2020/Faktencheck-Batterien-fuer-E-Autos.pdf

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Tom 1
Tom 1
6 Jahre zuvor

@StromBert, sehr gute Recherche, was Ich noch hinzufügen möchte, Unser Strombedarf steigt auch durch digitalisierung, WP, usw., aber mal was anderes, hätte man (Regierung) nur mal die 1-2 Familienhäuser, die fast alle 2 Pkw haben mit PV aufgerüstet wo es sin macht, und der Strom vor Ort oder beim Energieversorger gespeichert wird, würde doch die e Mobilität anders aussehen. Aber ist das gewollt.?

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Wolf
Wolf
6 Jahre zuvor

VW produziert mit seinen E-Autos eine “Totgeburt“.
All die Schreiber, die das hier bejubeln, sollten mal die Texte des Zukunftsforschers J. RIFKIN lesen. Er hat bereits 2005 Frau Dr. Merkel die “dritte techn. Revolution“ vorgestellt und Berlin hat gepennt wie immer.
Im übrigen berät Herr Rifkin auch China und was dort geschieht bezüglich Brennstoffzellen-Technik ist den “Schreibern“ hoffentlich bekannt.
Die Brennstoffzelle im Auto ist bereits da – s. Werk in Süddeutschland, wird gebaut – Shell baut die größte Wasserstoffanlage in Holland! – Warum wohl? Weil E-Autos so toll sind? Nein – weil sie zukunftsfähig sind!!!

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Jürgen
Jürgen
6 Jahre zuvor

An so Leute wie Bernd Bönisch sei gesagt bitte erstmal recherchieren! Ich kann diesen Unsinn nicht mehr hören! Ultradigger und
Strombert haben vollkommen recht.
An Tom: die Regierung hat kein Interesse an Autarkie! Es gut um Milliarden im 3stelligen Bereich die dem Staat entgehen.
Der E-Techniker

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Birger Dietrich
Birger Dietrich
6 Jahre zuvor

Leider muss ich Euch enttäuschen. Bei VW brennt wohl etwas die Luft.

https://www.energie-und-management.de/nachrichten/gas/detail/vw-dementiert-schnellen-abschied-vom-erdgasauto-135690?fbclid=IwAR3qdxBFHDE1BdaUDAD48EZ6R8-nOEMFuQEmZWeyvcT251vrlZvPExnCoyQ

Vielleicht dürfen wir CNG Fahrer ja doch noch etwas länger unsere Verbrenner fahren. Sogar auch schon klimaneutral mit Stroh im Tank oder Rest und Abfallstoffen. Ich fahre jedenfalls mit 100 % Biomethan aus Reststoffen und dies ist auch klimaneutral, weil wir nur das ausstoßen was die Natur aufgenommen hat. Leider haben wir einen Auspuff am Auto wo es raus kommt :(. Das ist unser Übel, aber ein super Antrieb und wie gesagt auch klimaneutral. Bevor man so was vom Markt verschwinden lassen sollte, sollte man doch lieber erst Benziner und Diesel den Gar ausmachen. Allerdings gebe ich Euch recht, unsere CNG Fahrzeuge kommen nicht an die Effizient des E Autos ran. Aber ist es so schlimm wenn es doch klimaneutral ist? Jedes E Auto und CNG Auto ist besser als ein Benziner und Diesel, es ist nur schade das die Politik nicht erkennt, dass es auch saubere Verbrenner gibt.

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Alexander
Alexander
6 Jahre zuvor

Es is schon erstaunlich wie auch in dieser Diskussion kein Mensch auf CNG Bezug nimmt. Die Umweltverträglichkeit des E-Autos wird immer stets mit Diesel und Wasserstoff verglichen.
Jeder der keine Ahnung von CNG hat sollte sich wenigstens einmal damit befassen. Es funktioniert zu 100% ist keine Raketenwissenschaft und ist mit bio- oder synthetischem Methan nahezu CO2 Neutral #StrohImTank
Für die CNG-mobilität müssen wir die Erde nicht wegen irgendwelchen Rohstoffen umgraben und immer weiter ausbeuten. Für ein cng auto benötigt man vor allem stahl – und den kann man problemlos recyceln!

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Jürgen
Jürgen
6 Jahre zuvor

Bei CNG würde sich der CO2-Ausstoß gegenüber Benzin um 35 Prozent verringern und liegt somit sehr weit vorn da gebe ich Ihnen recht, aber von nahezu neutral kann leider nicht die Rede sein, da muss ich Sie enttäuschen. Es würde allerdings dazu beitragen die Umwelt eher, als alle anderen ölbasierten Kraftstoffe weniger zu belasten. Voraussetzung dafür ist, dass der Anteil von beigesetztem Bioerdgas rund 20 Prozent beträgt. Erdgas hat also auch das Zeug dazu, das ökologische Gewissen des Fahrers zu beruhigen. (Quelle: mobile.de)
Der E-Techniker

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