Im Jahr 2021 scheint der Anteil an vollelektrischen SUV- und Crossover-Modellen in Europa weiter zu wachsen. Ende Januar konnte dieses Segment einen neuen Höchststand verzeichnen. Schon im Februar mussten E-SUV und Elektro-Crossover einen kleinen Dämpfer ertragen. An sich nichts schwerwiegendes wie wir bereits aufzeigen konnten – bei der Betrachtung nach Segmenten. Wie es bei der Top-10 nach E-Modellen aussieht, dass betrachten wir nachfolgend.
Ende Februar 2021 zeichneten sich 10 E-Fahrzeuge für mehr als die Hälfte (54.476 Einheiten) aller bis dahin zugelassenen E-Autos (95.117 Einheiten) in Europa verantwortlich. Dies in einem Markt, welcher mittlerweile über eine breitere Auswahl an E-Autos verfügt, als es noch vor einem Jahr der Fall war. Auf den vorderen Rängen sind hierbei die üblichen Verdächtigen zu finden. Wobei auch die ein oder andere Überraschung festzustellen ist. Grund genug für Elektroauto-News.net, dass wir einen detaillierten Blick aufs Ranking riskieren.
An vorderster Front ist weiterhin der Renault ZOE als beliebtester Stromer vorzufinden. 2021 brachte es dieser bereits auf 6.858 Zulassungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (15.861 Einheiten) musste der Franzose allerdings um die 56,8% Absatzeinbuße hinnehmen. Das Tesla Model 3 hingegen rangiert mit 6.762 Zulassungen nur knapp dahinter, blickt seinerseits aber auf ein Wachstum vom 41,1% zurück. Der Dritte im Bunde, an vorderster Front, ist der VW ID.3, welcher auf 6.564 Zulassungen kommt. Ein Vorjahresvergleich ist hier nicht möglich, da der ID.3 erst im Herbst 2020 in den Verkauf gestartet ist.
In puncto prozentualem Wachstum müssen sich aber vor allem KIA e-Niro (+103,9%), smart (+126,3%) sowie der VW e-Up! (+90,4%) nicht verstecken. Alle Drei dürften daher auch im künftigen Verlauf 2021 eine Rolle am Markt spielen. Auch, wenn beim e-Up! eher davon auszugehen ist, dass die Zulassungszahlen wieder zurückgehen werden, da dessen Produktionskapazitäten entsprechend zurückgefahren werden, zu Gunsten der MEB-Stromer des VW Konzerns.
Ebenfalls beliebt in Europa waren bis Ende Februar der Peugeot e-208 (5.697 Einheiten) der gegenüber 2020 eine Absatzeinbuße von 19,3% hinnehmen musste. Aus gleichem Haus stammt der Peugeot e-2008, der auf ein Wachstum von 2.326,6% gegenüber dem Vorjahr zurückblickt. Was an sich ein nicht ganz reales Bild zeichnet, da im Vergleichszeitraum gerade einmal 158 E-Autos zugelassen wurden; mittlerweile blickt man auf 3.834 Stromer im Jahr 2021. Weitere Details kannst du dem nachfolgenden Ranking entnehmen:
- Renault ZOE – 6.858 Einheiten
- Tesla Model 3 – 6.762 Einheiten
- VW ID.3 – 6.564 Einheiten
- KIA e-Niro – 5.747 Einheiten
- Peugeot e-208 – 5.697 Einheiten
- smart – 5.006 Einheiten
- Hyundai Kona Elektro – 4.896 Einheiten
- Audi e-tron – 4.783 Einheiten
- VW e-Up! – 4.329 Einheiten
- Peugeot e-2008 – 3.834 Einheiten
Quelle: Matthias Schmidt – The European Electric Car Report Edition 02.2021 February

BMW und Daimler nicht dabei in der Top Ten – das macht nachdenklich.
Der VW Konzern dominiert den europäischen Markt. Und der ID.4 und der Enyaq sind noch gar nicht richtig angelaufen. Der e-up bleibt übrigens das ganze Jahr gut im Verkauf. Nichts wurde zurückgefahren. Man nimmt nur aktuell keine Bestellungen mehr an, weil man so viele hat. Da gab es übrigens mal einen Hersteller, der sich über die angebliche Anzahl vorliegender Bestellungen definiert hat….davon hört man gar nichts mehr… :D
Wieso steht da VW nicht ganz oben? Das kann doch nicht sein. VW ist doch der intergalaktische Marktführer bei den designlosen heckschleudernden Schuhschachteln. Bin grad im Tessin unterwegs. Hier dominiert klar Tesla. Tesla 3 und X überall. Habe tatsächlich einen ID3 gesehen, beschriftet mit „Vorführwagen“. Konnte mir einen Lacher nicht verkneifen.
So, so … am 8. April berichten wir über Ende Februar …
Ist ja fast so zeitnah wie der Berichtsstand deutscher Bundesministerien … ha ha !!
Wie ist das mit Anhängerkupplung bei E-Autos
wieviel der offiziellen Verkaufszahlen vom ID3 hat VW selbst bei Händlern angemeldet?