Eine Million New Energy Vehicles (NEV) will SAIC-GM-Wuling im Jahr 2023 absetzen. Hierfür setzt das chinesische Joint Venture, unter Beteiligung von General Motors, unter anderem auf Mini-Elektrofahrzeuge und bietet seit Ende März in China mit dem Bin Guo ein neues, interessante Modell an. Dieses startet ab umgerechnet 8000 Euro bis maximal 11.200 Euro und bringt eine Reichweite von bis zu 333 km (CLTC-Zyklus) mit sich.
Fünf verschiedene Versionen des E-Fahrzeugs in der A0-Klasse, mit einer Länge, Breite und Höhe von 3950 mm, 1708 mm beziehungsweise 1580 mm und einem Radstand von 2560 mm, sollen ihren Weg auf den Markt finden. Damit bringt man ein größeres Modell als der bisherige Verkaufsschlager Hongguang Mini EV des Joint-Ventures auf die Straße.
Der Wuling Bin Guo ist in zwei Antriebsversionen erhältlich, serienmäßig mit einem Permanentmagnet-Synchronmotor und einer maximalen Leistung von 30 kW beziehungsweise 50 kW. Das Fahrzeug ist mit Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit einer Kapazität von 17,9 kWh, alternativ von 31,9 kWh, ausgestattet und hat eine CLTC-Reichweite von 203 km beziehungsweise 333 km. Das Modell mit 333 km Reichweite unterstützt das Schnellladen und benötigt 35 Minuten, um von 30 Prozent auf 80 Prozent aufzuladen. Mit der Langsamladung kann das Auto in 5,5 Stunden von 20 Prozent auf 100 Prozent aufgeladen werden.
Zur Einordnung: Im Januar und Februar verkaufte SAIC-GM-Wuling 50.433 New Energy Vehicles (NEVs) in China, ein Rückgang von 15,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die China Passenger Car Association (CPCA) mitteilte. Mit einem Anteil von 6,5 Prozent an den NEV-Verkäufen in den ersten beiden Monaten lag der Automobilhersteller jedoch an dritter Stelle in China, hinter BYD mit 40,8 Prozent und Tesla mit 7,8 Prozent.
Ob der Stromer seinen Weg nach Europa findet, ist fraglich. Als europäische Version seiner China-Stromer präsentierte man zuletzt einen kastenartigen Kleinstwagen mit zwei Türen von Dartz Motorz aus Lettland. In der eher spartanischen Variante, FreZe Nikrob. Ferner strebt Wuling mit dem „Macaron“ eine höherwertige Variante für den europäischen Markt an. Der Name sei hierbei Programm, denn wie das französische Gebäck kommt auch der Stromer farbenfroh in drei exklusiven Pastell-Farben auf die Straße.
Quelle: CnEvPost – SAIC-GM-Wuling launches new EV model, price from $8,680
Also die Preise sind in China normal wieso wird da hier so ein Artikel draus gemacht… In Deutschland kann man dann mal locker 10-12k € drauf rechnen… Und da man dann immer noch zu wenig verdient lohnt es sich für die Hersteller nicht hier anzufangen…
Ob es der Wagen nach Europa schafft und ob dabei der Preis gehalten wird sei mal dahingestellt. Ich finde es spannend, dass dieses Auto laut dem Prüfzyklus 8-10kWh/100km nur verbrauchen soll. Den Verbrauch zu reduzieren erscheint mir sinnvoller, als immer größere Akkus zu verwenden. Von daher hoffe ich mal das sich daraus ein Trend für Kleinwagen entwickelt.
genau so etwas macht elektrisch Sinn. Akkutransporter mit 30 und mehr kWh/100km sind ein Irrsinn. Ich finde das Fahrzeug ist eine perfekte Alternative zum VW E-UP, den fahren wir ,im Sommer, auch mit deutlich unter 10 kWh/100km. Nur, wenn der Chinese es nach Europa schafft dann wird es zwar was mit e-mobilität für die Masse aber vermutlich auch das Aus für die europäischen Hersteller.
sehr symphatisch, wie solch ein Auto mit Verkehrsraum und Resourcen umgeht.
Und dann dieser Energieverbrauch … Dass solche Fahrzeuge hier gut ankommen,
sieht man deutlich am E-UP, der „nur“ ein nachträglich umgebastelter Verbrenner ist.
Ups! …. die Leute wollen das haben? scheinbar widerwillig hat VW dieses sinnvolle
Wägelchen wieder angeboten.
Und wie wir hier schon feststellten, kommt VW mit dem ID 2 schon mal 3 Jahre zu spät…mindestens!
die Chinesen zeigen uns wie man Bezahlbare e-Autos baut auch wenn der in Europa mit sicherheit mehr kostet alsin China vieleicht das Doppelte wäre er im Preis immer noch unschlagbar besonders in der Stadt, obwohl man dort ja eigentlich gar kein Auto mehr braucht wenn der ÖPNV vernünftig ausgebaut ist und bezahlbare Preise hat.
Aber auch auch auf dem Land wenn man nicht viel fahren muss
Leider nutzen Chinesen gerne den Begriff NEV, was alles was irgendwie einen Elektromotor hat beinhaltet, nicht nur BEVS.
Ansonsten sind die Technischen Daten eher schlecht als gut, aber für den Preis kann man selbst in China nicht mehr erwarten.
Wieso soll es der eMobilität als anderen eBranchen gehen.. ;)
Ich befürchte nur, dass daraus nichts wird, sobald China Angriffe auf Taiwan durchführt – was sehr wahrscheinlich ist, falls Russland nicht bald den Krieg in der Ukraine beendet oder größere Niederlagen erleidet bzw. die Wirtschaft in Russland stark einbricht und die Bevölkerung das spürt.
Von den günstigen Preisen der kleinen E-Autos in China werden wir in Europa sowieso nichts sehen, da bei uns die Importeure und Händler kräftig absahnen – zusätzlich zu den Transportkosten.
Da müsste schon die EU eine Regelung treffen, dass chinesische Papiere für eine Zulassung bzw. Inbetriebnahme in der EU ausreichen, so dass die Kunden nur die Transportkosten, Zoll u.ä. bezahlen müssten und direkt bei Alibaba & Co. bestellen könnten.
Youtube-Video von jemanden, der einen kleinen E-Pickup für 2.000 Dollar gekauft hat, siehe
Von derart günstigen Preisen können wir in Deutschland und in der EU nur träumen.
Die E-Autos in China sind den europäischen und besonders den deutschen weit voraus. Hier hat China mehr gelernt als die Autobauer welche China als Absatzland sehen zugeben wollen.
BMW und VW habe es jetzt genauso wie Tesla bemert und senken die Preise.
Leider wurde hier China in den letze 10 Jahren und in min. weiteren 5 Jahren zu einen nicht mehr vertrauenwürdigern Partner. Der Ruschiache MArkt ist gerade für China intererssant und nicht der Europüische.
Hier testet China das machbare aus, bevor es mit der Invasion von Taiwan beginnt.
Es ist wirklich schade wir sich China hier durch sein Verhalten selber im Weg steht.
Die europäischen Autos Hersteller werden mit aller Macht verhindern, dass solche Autos und zu diesem Preis in Europa zugelassen werden. Über die teure Umwege und Tüfgeplänkel wird das Auto immer teurer gemacht, so dass es dann „konkurrenzfähig“ ist gegenüber VW und Co wird. VW und Co wollen ihre teuren Elektroautos mit Förderung weiter verkaufen und die Gewinne einstreichen. So schützt auch die europäische Regierung und der deutsche Staat die deutschen Autohersteller zum Nachteil der Endverbraucher, Marktwirtschaft sieht anders aus. Wenn jeder zweite Wagen ein günstiger Elektrowagen wäre (unter 8000 ) das wäre eine echte Bereicherung und würde auch die Emissionen senken. Es muss allerdings bezahlbar sein und keiner braucht Hightech Zweitwagen für Arzt/ Supermarkt/ Baumarkt/ Kita usw..
Würden unsere E-Auto-Blockierer – Unternehmer nicht immer noch auf dem hohen Ross sitzen – hätten sie längst ein E-Auto mit aktueller Technik, diesem Preis und einfachem Design auf den Markt bringen können.
Aber nein – es mussten ja E-Autos mit > 300 PS und > 80.0 € sein!
Aber es sollte ja den Leuten gezeigt werden – E-Autos sind schön, aber sonst Bääh – nur Luxus und für die reichen Spinner. Denn die Mineralöl-Industrie ist je fest bei der Branche investiert.
Der Staat hätte steuern können – aber die Lobbykratie lebt ja von den Spenden und „spezieller Förderung“ der gefügigen Abgeordneten.
Ja, ihr habt ja alle so recht!!! Aber was hilft das Meckern? Gar nichts. Unsere Politiker haben eben nicht die Macht eines chinesischen Diktators. Einerseits Gott sei Dank. Demokratie ist mir lieber. Aber ihr solltet bei Wahlen anders wählen, nämlich grün. Und nur grün. Bei aller gerechtfertigter Kritik an den Grünen, es ist zur Zeit die einzige wählbare Partei. Und das nicht nur auf Bundesebene sondern auch in den Länderparlamenten. Lasst Euch nicht von Eurem Egoismus leiten! Das rufe ich natürlich nur denen zu, die ich meine. Aber die lesen das leider nicht. Keep thinking!!!
Die WLTP Reichweite ist 264km.