Der Kona der zweiten Generation bietet eines der umfangreichsten Produktpakete im B-SUV-Segment, einschließlich der größten Auswahl an Antriebsvarianten. So können die Kunden zwischen einer batterieelektrischen Version (EV) mit zwei verschiedenen Batteriegrößen, einem Vollhybrid (HEV) und einer Verbrenner-Variante (ICE) wählen. Wobei laut Hyundai die rein elektrische Variante zum Verkaufsschlager avancieren dürfte.
Denn bereits der vollelektrische Kona der ersten Generation hat die Erwartungen übertroffen. Im vergangenen Jahr war der kleine SUV die Nummer neun der verkauften Elektroautos in Europa, obwohl das Modell technologisch gesehen schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Die Ziele für die zweite Generation wurden somit nochmals höher gesteckt. Insgesamt 60 Prozent des Absatzes des Hyundai Kona sollen durch die batterieelektrische Variante erzielt werden.
Das wäre ein deutlicher Anstieg gegenüber dem aktuellen Elektro-Kona, der nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Dataforce im Jahr 2022 etwa 40 Prozent der Verkäufe der Modellreihe ausgemacht hat. Um dies zu erreichen, hat Hyundai dem Kona ein Update verpasst, welches ihn noch attraktiver macht. Mehr Reichweite, mehr Leistung und mehr Platz sind hierbei die relevanten Schlagworte.
„Die Kunden fragten uns nach mehr Platz im Innenraum und einer breiteren Heckklappe. Dem sind wir nachgekommen und haben den Radstand des Kona um 60 mm verlängert sowie ihn 25 mm breiter und 20 mm höher gemacht“, erklärte Hyundai-Designchef SangYup Lee gegenüber Automotive News Europe. Lee führte darüber hinaus aus, dass sich das Design des neuen Kona bewusst von den klaren, scharfen Linien des Mittelklasse-SUV IONIQ 5 und der glatten Mittelklasse-Limousine IONIQ 6 unterscheidet.
Der neue Kona übernimmt die K3-Plattform seines Vorgängers, die eine 400-Volt-Elektroarchitektur bietet. Im Vergleich dazu verwenden der IONIQ 5 und 6 die E-GMP (Electric Global Modular Platform) von Hyundai, die eine 800-Volt-Elektroarchitektur hat, was unter anderem zu schnelleren Aufladezeiten führt.
Alle Versionen des neuen vollelektrischen Kona werden im Werk des Unternehmens in Nosovice in der Tschechischen Republik hergestellt. Bisher fertigte Hyundai die elektrischen Kona-Derivate mit Rechtslenkung in Ulsan, Südkorea, wo auch alle Verbrenner-Varianten gebaut wurden und weiterhin gebaut werden sollen.
Der Kona war laut Mitteilung im vergangenen Jahr das beliebteste Hyundai Modell in Deutschland mit insgesamt 25.979 Neuzulassungen; davon entfielen 17.029 Einheiten auf die rein elektrische Version. Dahinter folgen der Tucson mit 17.891 Fahrzeugen und der Ioniq 5 mit 14.080 Einheiten.
Quelle: Automotive News Europe – Hyundai predicts electric Kona will become model line’s top-seller
Ich kenne nur noch ein paar wenige Menschen über 40, die bereit sind, mehr als 40k für so ein Auto, auszugeben. Viele jüngeren sehen den Sinn gar nicht mehr. Die Kiste kostet nacher mit passabler Ausstattung 50k+ was einfach lächerlich ist. So wenig Technik, so viel Status und das im Sinne der Umwelt. Absolut lachhaft. Ich sehe auf den Straßen nur noch mentale Probleme in Form dicker Autos. Kommt doch mal klar.
Wie wird es Verkaufsschlager, wenn es 6 Monaten oder länger dauert um es auszuliefern?
Ein Verkaufsschlager sehe ich erst einmal nicht. Zumal der Käufer hierzulande doch lieber zum schlechteren Preis/Leistungsverhältnis greift und zu einen ID irgendwas von VW greift. Ist ja deutsch und nich aus Fernost.
Preise werden der Förderung angepasst werden.
Staatliche Förderungen sind nun mal Gift für die Verbraucher und der Marktwirtschaft.
Aber zum Kona selber.
Er läuft bei mir seit 2 Jahren mit genau null Problemen.
Einziger Makel ist das Raumangebot im Font und im Kofferraum.
Dann sollte noch die Ladeleistung zeitgemäßer sein.
Das erste bekommen die Koreaner wohl hin.
Den Kick zum Verkaufsschlager, eine Ladeleistung über 100kw, wohl eher nicht.
Und ein Auto kaufen, das ist was für Menschen mit Nostalgie.
„Plattform des Vorgängers“, also 70 kW DC-Ladeleistung…
DAS soll ein Verkaufsschlager werden???