Das Verbrenner-Aus in der EU ab 2035 ist beschlossen, das für Lkw kommt aber frühestens 2040 – so ist es aus einem internen Papier der Europäischen Kommission zu entnehmen, wie Euractiv berichtet. In diesem Papier geht es demnach um die Überarbeitung der CO2-Flottengrenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge.
Laut Euractiv bleiben die Ziele für die Verringerung der CO2-Emissionen bis 2029 unverändert. Für die Zeit danach seien noch keine genauen Zahlen festgelegt. Auch nach 2035 dürften Lkws und Traktoren aber noch CO2 ausstoßen. „Demnach würde ein potenzielles Emissionsreduktionsziel von 100 Prozent, was einem de-facto Verbot neuer Diesel-Lkw gleichkäme, frühestens für 2040 festgelegt werden, wenn es überhaupt käme“, schreibt Euractiv.
„Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 18 Jahren für Lkw in Europa wäre 2040 zu spät für das Klima“, wird Fedor Unterlohner, Manager für Güterverkehr bei der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E), zitiert. Positiver auf den aktuellen Vorschlag reagiert demnach ein Sprecher des Automobilverbandes VDA: „Damit ehrgeizige Ziele auch tatsächlich erreicht werden können, ist vor allem ein ausreichend dichtes Netz von Elektrolade- und Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge in ganz Europa entscheidende Voraussetzung.“ Dies sei aktuell aber noch nicht einmal annähernd vorhanden.
Für Stadtbusse sei ferner vorgesehen, die Hersteller zu verpflichten, einen bestimmten Anteil an emissionsfreien Fahrzeugen zu bauen. Wie hoch dieser Anteil sein wird, sei aber noch unklar. Vielerorts sind heute bereits elektrische oder wasserstoffbetriebene Stadt- und Überlandbusse unterwegs, wie zum Beispiel im Raum Augsburg.
Während einige EU-Mitgliedsstaaten wie aus dem Benelux sich massiv für ein schnelleres Verbrenneraus auch im Schwerlastverkehr aussprechen, wehren sich aus Sorge vor explodierenden Kosten andere Mitgliedsstaaten gegen die Brüsseler Vorschläge zur Anzahl der zu errichtenden Lkw-tauglichen Ladestellen und Wasserstofftankstellen. Im aktuell vorliegenden Entwurf könnte es bis zu einer Parlamentsabstimmung also noch zu Änderungen kommen. Die nächste Verhandlungsrunde mit den Unterhändlern und Kommissionsmitgliedern unter schwedischer Ratspräsidentschaft ist für Dienstag, 7. Februar 2023, angesetzt. Der fertige Vorschlag für CO2-Grenzwerte soll dann eine Woche später offiziell vorgelegt werden.
Quelle: euractiv.de – „Neue Diesel-LKWs noch bis mindestens 2040 erlaubt“
Zu spät kommt gar nichts. Woher wollen diese Berufsbetroffenen wissen, was in 17 Jahren mit unserer Umwelt geschieht? Ich glaube eher, es ist eine akademische Diskussion. Denn wer 2040 noch seine Waren mit einem Verbrenner-LKW ausliefern lässt, hat ganz andere Probleme, da werden Hersteller und Lieferant soziale Ächtung erfahren.
Diese Unwissenden Politiker und Umweltschutz- Fetischisten haben doch allesamt keine Ahnung vom LKW Güterverkehr. Ich selbst bin LKW Fahrer und zum Diesel oder LNG- LKW gibt es keine wirkliche Alternative. Jeder Spediteur muss schauen wie er über die Runden kommt, denn mit dem Transport an Sich, verdient man kaum oder nichts mehr, dafür haben schon die Hoch subventionierten Osteuropäischen Speditionen gesorgt. Denn Die haben die Frachtkosten immer weiter nach unten gedrückt, auch weil die Fahrer für ein Butterbrot Fahren müssen. Ein Verbrenner- LKW Verbot ist der Todesstoß für den Europäischen Lkw- Güterverkehr(Von der EU und Umweltschützern so gewünscht), viele Hunderttausende Jobs werden so vernichtet, ganz zu schweigen von den vielen Speditionen die dann aufgeben müssen, da E-Lkws sich nicht Rechnen, ein hohes Minusgeschäft. Es gibt jetzt schon viel zu wenige Parkplätze für Lkw und die Ladeinfrastruktur für Lkws an den Rastanlagen ist gar nicht vorhanden. E-Lkws sind zudem viel zu Teuer und zu schwer, bedeutet gleichzeitig weniger Ladung, bedeutet wiederum mehr Fahrten. Total Schwachsinnig, das Verbot!!!
Die EU ist ein JOBKILLER!!!