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VW ID.1 für unter 20.000 Euro soll spätestens 2027 kommen

Daniel KrenzerbyDaniel Krenzer
22. März 2023
Lesedauer: 2 Minuten
Daniel KrenzerbyDaniel Krenzer
22. März 2023
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): r.classen / Shutterstock / 564730912

Home Elektroauto News 2023

Gerade erst hat Volkswagen mit dem ID.2 den 2025 kommenden Einstiegs-Stromer für Preise ab unter 25.000 Euro vorgestellt, da kündigt Markenchef Thomas Schäfer auch schon den ID.1 an. Bis spätestens 2027 soll ein vollelektrischer VW-Kleinstwagen für einen Preis unter 20.000 Euro erscheinen, berichtet die Automobilwoche. „Der sollte schon 2026, 2027 kommen. Nicht erst Ende der Dekade“, habe Schäfer am Rande der Präsentation des ID.2 in Aussicht gestellt.

Wie ein solch günstiger Preis trotz hoher Batteriekosten umgesetzt werden soll, daran werde aktuell bei Volkswagen intensiv gearbeitet. VW-Finanzchef Arno Antlitz sagte neulich noch, dass sich derzeit ein günstigeres E-Auto als ein ID.2 finanziell nicht darstellen lasse. Doch damit gibt man sich beim Autobauer aus Wolfsburg offenbar nicht zufrieden. Vielleicht werde es dafür nötig sein, sich eine Plattform mit einem anderen Hersteller zu teilen. „Aber ich denke, dass wir das allein schaffen können“, wird Schäfer zitiert.

Fraglich sei derzeit jedoch noch, ob ein solch günstiges vollelektrisches Fahrzeug in Deutschland gebaut werden könnte – oder ob man dafür auf ein Land mit niedrigeren Produktionskosten ausweichen muss. Der ID.2 wird wohl in Spanien im bisherigen Seat-Werk nahe Barcelona produziert – genauso wie das Cupra-Pendant Raval. Die SUV-Version des ID.2, die ID.2X heißen könnte, soll etwas später in Pamplona gefertigt werden. Angestrebt sei es, von jedem der Modelle mindestens 100.000 im Jahr abzusetzen. Auch der Name des elektrischen Kleinstwagen als „ID.1“ stünde noch nicht fest, nur dass es sich um ein Fahrzeug unterhalb des frisch vorgestellten ID.2 handelt. Bislang hieß das kleinste elektrische Fahrzeug von VW e-up!, es kostete zuletzt allerdings mindestens knapp 30.000 Euro.

Mit dem ID.2 sieht sich Volkswagen indes auf Kurs, einen tatsächlichen Volks-Wagen zu liefern – und das nicht nur in Europa. „Der hat das Potenzial zum Weltauto“, zitiert die Automobilwoche Markenchef Thomas Schäfer, der aber einräumt: „Nicht in den USA und nicht in China. Da würde das Fahrzeug nicht funktionieren.“ Von den Märkten in Indien und Südamerika verspreche man sich aber wohl beispielsweise recht viel.

Quelle: Automobilwoche – „VW plant ID.1 für unter 20.000 Euro bis 2027“

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als Zeitungsredakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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12 Comments
Robert
Robert
3 Jahre zuvor

Markenchef Thomas Schäfer, der aber einräumt: „Nicht in den USA und nicht in China. Da würde das Fahrzeug nicht funktionieren.“
in den USA nicht weil dort hautpsächlich große Fahrzeuge angesagt sind
Natürlich funktioniert das in China nicht weil dort schon jede Menge E-Autos gibt die Billiger sind und die 25.000 Euro unterbieten können. Obwohl ich noch sehr große Zweifel habe ob ich den ID2 All unter 25.000 Euro bekomme mit den angekündigten 450km WLTP und den 10-80% in 20 Minuten tatsächlich zu bekommen ist

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heinr
heinr
3 Jahre zuvor

das wäre mal was wenn es tatsächlich einen Nachfolger des E-UP in dessen Größe oder gar kürzer geben sollte. Ob wohlmöglich auch von Smart wieder ein echter Smart kommen wird ??? Nur Fahrzeuge mit Billig Anmutung um jeden Preis sollten die sich sparen, dafür gibt es andere…

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Marc
Marc
3 Jahre zuvor

Europa ist ein guter Markt, aber er hängt tatsächlich sehr an Kleinwagen, was man hier in Deutschland nicht so sehr merkt. Denn wir sind Firmenwagen-Fahrer-Land. VW hat jedenfalls klar erkannt, wo dieses Auto einschlagen wird und so sind sie sicher genug, dass sie jetzt mit diesen Plänen kommen. Das bedeutet im Umkehrschluss, um sich diese Fahrzeuge leisten zu können, wird man deutlich siebenstellige Verkaufszahlen zu diesem Zeitpunkt erreicht haben. Und das sind die wirklich guten Neuigkeiten: die MEB wird in der Produktion massiv anziehen.

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Norbert Jung
Norbert Jung
3 Jahre zuvor

Es wird kein E-Auto von VW unter 20000 € geben! Bis 2027 ist noch ein bischen Zeit, da kann man jetzt viel versprechen. Und bis 2027 hat das die allgemeine Preissteigung nicht erlaubt. Die Manager sind den Politiker nicht unähnlich (Wer weis ob ich dann den Job noch habe?)

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Holger Schukd
Holger Schukd
3 Jahre zuvor

Eine der Herausforderungen ist es meines Erachtens auch, den Kleinen wirklich breit alltagstauglich zu gestalten, damit meine ich auch langstreckengeeignet.
Klar, viele Nutzer werden eine kleinen Elektrischen als Zweitwagen für Kurz- und Stadtverkehr oder im Regionalen nutzen.
Wir hatten und haben familiär ebenfalls seit Jahrzehnten stets „Wagenpaare“ groß-klein. Für Urlaubsreisen nehmen wir meist den Großen, klar. Aber teils auch den Kleinen (zu zweit) mal über 1000 km ans Urlaubsziel, wenn uns danach ist oder der Große etwa in der Familie gerade ausgeliehen ist. Diese Flexibilität möchte ich mir in Zukunft auch gerne erhalten. Bin natürlich auch bereit, dann als Option die größere Batterie im Kleinen zu wählen und zu bezahlen – aber sie muss eben auch optional dann möglich sein und angeboten werden.

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Matthias Geiger
Matthias Geiger
3 Jahre zuvor

Zu spät dran und Produkte zu teuer. Der ID.3 sollte das Volksauto werden. Er verkauft sich schlecht. Neben dem hohen Preis sind die Leasing Angebote für alltagstaugliche Fahrleistungen ab 20.000 km p.a. und mehr zu teuer. Der MG4 vom VW-Partner aus China läuft beim ID.3 soeben den Rang ab. Er ist bis zu 7.000 Euro günstiger bei vergleichbarer Leistung.
Der ID.2 und der ID.1 kommen zu spät, wie will VW die Werke in Deutschland bzw. Europa auslasten, wenn andere Hersteller z.B. aus China schneller sind.
Oder ist das gar nicht gewollt ?
Mercedes, BMW, Audi gehen zu den Premium Klassen, oft jenseits der 100.000 Euro über.
Die E-Mobilität wird nur mit Dienstwagen von Politikern, Funktionären und Gutverdienern nicht in die „Breite“ wachsen. Die Arbeitsplätze in der Autoindustrie in Deutschland werden so nicht gehalten werden.

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Matthias Geiger
Matthias Geiger
3 Jahre zuvor

Die E-Autos müssen alltagstauglicher werden. Bei 430 km nach WLTP muss man tatsächlich nach 300 km (WLTP – 30 %) an die Ladestation. Im Winter oder bei bergigem Gelände bereits nach 250 km bei 100 -110 km auf der Autobahn. So wird das nichts z.B. vom Niederrhein in den Harz (430 – 450 km).

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Hiker
Hiker
3 Jahre zuvor

Ankündigungen sind immer gut fürs Image. Wer will schon wissen wie die Wirtschaft im 2027 aussieht? Was hätte man 2019 darüber gesagt was 2023 sein wird? Ist ja auch fast nichts passiert seither. Weltweite Pandemie, zusammenbruch der ach so schönen Lieferketten, Krieg in Europa, Bankenkrise um nur die wichtigsten zu nennen. Ach ja und exponentielles Wachstum der Elektromobilität.

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