Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) gab Mitte Dezember auf der UN-Klimakonferenz in Madrid zu verstehen, dass Energieträger wie Wasserstoff, der aus Strom gewonnen werde, eine “zentrale Zukunftstechnologie für den Klimaschutz” seien. Das Bundesverkehrsministerium scheint ähnlicher Meinung zu sein und fördert daher 16 Regionen in Deutschland, die künftig verstärkt auf Wasserstoff aus erneuerbaren Energien setzen wollen.
Aus Sicht von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gehe es darum, eine lokale Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen. Mit dem großen Ziel, dass Wasserstoff möglichst aus erneuerbaren Energien an Ort und Stelle hergestellt und dann auch in der Region verbraucht wird. Scheuer gab hierzu zu verstehen: „Wir denken Mobilität neu und ganzheitlich – von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. Nur wenn der Wasserstoff wirklich grün wird, können wir die Menschen überzeugen und die Mobilität klimafreundlich gestalten.“
Geführt wird das Projekt / die Initiative unter dem Titel „HyLand – Wasserstoffregionen in Deutschland“. Dabei wird unterschieden zwischen „HyExperts“ und „HyPerformer“. Regionen hatten sich in einem Wettbewerb um Förderung beworben. Von den HyExperts gibt es insgesamt 13 Regionen, diese bekommen nach Angaben des Ministeriums jeweils 300.000 Euro zur Verfügung gestellt, um Wasserstoffkonzepte mit vielfältigen konkreten Projektideen auszuarbeiten.
Die drei HyPerformer erhalten jeweils 20 Millionen Euro in Form von Investitionszuschüssen zur Umsetzung bereits bestehender regionaler Konzepte mit Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie. Das Projektvolumen der drei „HyPerformer“ betrage insgesamt 195 Millionen Euro. „HyPerformer“ sind die Region Landshut mit den Landkreisen München und Ebersberg, die „Metropolregion“ Nordwest mit Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und Umgebung sowie die „Metropolregion“ Rhein-Neckar, rund um Mannheim und Heidelberg. Des Weiteren will die Bundesregierung bald auch eine nationale Wasserstoffstrategie vorlegen.
Quelle: Automobilwoche – Initiative „HyLand“: Verkehrsministerium fördert 16 deutsche „Wasserstoffregionen“
195 Millionen Euro.
Für den Wasserstoff-Wahnsinn, den feuchten Traum der Fördergelderabzocker, die Lobbyvertreter des H2-Konsortiums….
Damit könnten tausende Ladesäulen locker aus dem Boden gestampft werden…… DC-Lader Triple ca. 50.000EUR
selbst HPC-lader mit 350kw kosten ca. 80.000EUR.
H2 für PKW ist tot… hat das dem Scheuerministerium keiner gesagt?
Mit 195Mio Euro könnte man Deutschland tatsächlich mit DC-Tripple Charger CCS Ladesäulen zupflastern. Das würde natürlich den Verbrennerherstellern Angst machen, da die Leute dann plötzlich so bösartigerweise Landen statt tanken würden. Das darf absolut nicht sein. Da muss man massiv Gegensteuer geben, damit die Kolben Dinos ja nicht von der Bildfläche verschwinden und Ineffizienz auch weiterhin garantiert ist.
Die Schweiz könnte man dafür mit 10-fach CCS-Chargern zupflastern. Wir Schweizer haben da auch noch erheblichen Handlungsbedarf.
Ein immens grosser Teil der Autofahrer müsste sich aber auch um private Ladestationen kümmern. Dann wären nämlich die öffentlichen vermehrt frei für Distanzfahrer und die Verbrenner / Wasserstoff / Methanol Lobby findet bald keine Argumente mehr warum BEV für PkW’s nicht gehen soll.
Ich kann nur hoffen, dass die Schweiz nicht auch diesem Wasseroffwahn für PkW’s verfällt.
Ohne jegliche Polemik: Der wissenschaftliche Nachweis ist längst und mehrfach erbracht. Der komplette Fußabdruck der Wasserstoffkette ist um Dimensionen schlechter als bei BEV. Wer dagegen handelt, muss extreme wirtschaftliche Eigeninteressen haben. Wer dieser erneuten Verschleuderung (Veruntreuung) von Steuergeldern das Wort redet, ebenfalls. Mindestens der Bundesrechnungshof, vielleicht noch die Grünen sollten hier die Bilanz ziehen, bevor es wieder mal zu spät ist. Auf Min. Scheuer ist diesbzgl. Verlaß.
„ür den Wasserstoff-Wahnsinn, den feuchten Traum der Fördergelderabzocker, die Lobbyvertreter des H2-Konsortiums“
Schön gesagt, Denker 3000!
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Hoffe nur, dass sich langfristig die e ladesäulen nicht rentieren.
Die sind heute ja schon ein Desaster. E Auto sind Hirnrissig. Viele sind ständig und viel unterwegs, Termine sind eng!
Wer da das Geld verdienen muss
Wird sich nie ein E Auto kaufen.
Auch viel zu teuer, als Gebrauchter unverkäuflich.
Unverständlich, nur Menschen, die keine Ahnung haben behaupten, e Auto seien gut.
Entweder sind Das Rentner, oder Beamte.
Hätte 3 Monate e Auto Erlebnis
Habe für immer die Schnauze voll.
Diesel… Wasserstoff oder Methanol ist die Zukunft
Finde es interessant, dass hier sich Leute aus verschiedenen Religionen mit unterschielichen Ansichten melden. Sicher sollte aber das Hauptaugenmerk auf solche gelegt werden , die neben zig Jahren Verbrenner fahren, auch schon 10 Jahre Erfahrung mit E Autos haben. Es hat sich noch nie einer gemeldet: „Alles Sch.. nach 10 Jahren, ich gehe wieder zurück zum Diesel„. Wer hat so lange H2 Erfahrung? Also ist es sehr gewagt aus dem Bauch heraus zu glauben der aufwendige Wasserstoffantrieb eigne sich künftig besser als reine E Autos.