Insgesamt brachte es der europäische Elektroautomarkt auf 1.261.539 Elektroautos, die bis Ende November zugelassen wurden. Ein Wachstum von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hier trägt vor allem China seinen Teil zum massiven Wachstum Europas am E-Automarkt bei. Denn europäische Länder wie Belgien und England waren die größten Importeure aus China, auf die fast 70 Prozent der Lieferungen entfielen.
Die Exporte von Elektrofahrzeugen aus China haben sich im November mehr als verdoppelt und damit einen monatlichen Rekord aufgestellt, was vor allem auf die europäischen Autohersteller zurückzuführen ist, die die Produktion nach China ausgelagert haben. Wie Automotive News Europe zu verstehen gibt, haben Autohersteller im November Elektrofahrzeuge im Wert von 3,2 Milliarden Dollar aus China importiert. 165 Prozent mehr als vor einem Jahr und damit so viel wie noch nie in einem Monat, wie Daten der Zollbehörde des Landes zeigen.
Europäische Länder wie Belgien und England waren die größten Importeure, auf die fast 70 Prozent der Lieferungen entfielen. Die Exporte von Elektro-Pkw machten zwei Monate in Folge mehr als die Hälfte der gesamten Autolieferungen aus. Die Zahlen kommen zu einer Zeit, in der europäische Autohersteller, darunter Volkswagen und die BMW-Gruppe, aufgrund begrenzter Produktionskapazitäten in ihren Heimatmärkten versuchen, Teile und Autos in China herzustellen.
SAIC Motor, der chinesische Eigentümer von MG Motors, der seinen Absatz in Europa in diesem Jahr kontinuierlich gesteigert hat, hat sein Vertriebsnetz ebenfalls erweitert, um Elektrofahrzeuge in Europa durch Importe zu verkaufen. Tesla hat im November mehr als 37.000 Autos aus China verschifft, nachdem es im März nur 60 und im April, als es die Fertigung aufgrund der Abriegelung in Shanghai eingestellt hatte, gar keine Autos exportiert hatte.
Künftig ist sicherlich mit weiterem, starken Export aus China zu rechnen. Denn die chinesischen Hersteller wie BYD, NIO, XPeng und auch Zeekr scheinen den europäischen Markt erst langsam für sich zu entdecken.
Quelle: Automotive News Europe – China’s EV exports surge to record on European demand
Ich würde nie ein Auto kaufen, das in einer Diktatur gefertigt wurde, deren Regime unsere freiheitliche Demokratien als minderwertige Regierungsform bezeichnet.
Das ist ein absolut in die Zeit passender Artikel.
Es ist ja nicht neu, dass die Chinesen sich am Reichtum der Industrieländer bereichern können. Denn der größte Teil der produktiven Unternehmungen, ab einer gewissen Größe, sind aus bekanntlich wirtschaftlichen Gründen schon vor Jahren zur Expansion nach Asien gelockt worden, heute werden solche sogar zum Einkauf dessen Produkte und Halbfabrikate regelrecht nach China gezwungen, da in der EU oder auch in den USA nicht genügend günstig hergestellt werden kann.
Wollen wir das nicht, dürfen wir als 1. absolut nur noch regionale Ware kaufen, obwohl auch da vor allem im Elektronik Bereich quasi nichts auf dem Markt ist, was nicht in Japan oder China produziert würde.
Also kaufen wir doch wenigstens unsere geliebten Kiwis nicht aus Neuseeland, sondern wenn es denn im Regal vom Supermarkt welche hat, von Spanien oder Italien. Was wir nicht konsumieren sollen wären Avocados, denn diese Geschichte kennen wohl etliche, aber leider nicht alle.
Wenn wir darauf wirklich achten und nur solche Produkte konsumieren, kann es durchaus sein, dass wir vieles beeinflussen können – aber das wirkt am Ende des Tages nur, wenn die „Masse“ mitmacht – davon sind wir aber leider noch Lichtjahre entfernt.
Ich versuche mir immer möglichst die Mühe zu nehmen, solches zu berücksichtigen… aber wenn ich ein bestimmtes Produkt einfach will, sehe auch ich leider noch darüber hinweg – ich bin auch nur ein Mensch. ;-)
Umweltschutz und Klimarettung werden ohne chinesische Produkte unbezahlbar. Und außerdem ist China weltweit bei allem, was mit erneuerbaren Energien zu tun hat, der Vorreiter: Etwa die Hälfte aller Elektroautos werden dort abgenommen, mehr als die Hälfte der Windkraftanlagen dort aufgestellt. Kaum eine Solaranlage kommt nicht aus China… Europa wird arm, wenn es weiter an erneuerbaren Energien festhält und sich von China abkoppeln will.
Das ist einerseits gut, das Druck aus China durch die Autoimporte nach Europa erzeugt wird.
Ich möchte kein Auto aus China kaufen, jedoch müssen die deutschen Hersteller vom hohen Ross runter und vernünftige Autos anbieten. Der ID.3 kann gut 7.000 Euro günstiger angeboten werden wie am MG4 zu sehen ist.