Bei manchen E-Autos stellt man sich beim Fahren die Frage, warum das Ding eigentlich gebaut wurde und man dafür so viel Geld hinlegen soll. Was soll ich jetzt z.B. von einem 80.000 Euro teuren E-Auto eines renommierten deutschen Autoherstellers halten, wenn unsere Tippse im Haus mit ihrem kleinen Zoe doppelt so weit ohne Nachladen kommt und nur ein Viertel vom Kaufpreis des Nobelgeländewagens für ihr Gefährt hingelegt hat. Da hilft mir auch die effizienteste Rekuperation am Markt nichts, wenn der Verbrauch des 2,5-Tonnen-Schiffes so hoch ist, dass nach gut 200 km ganz hektisch die nächste Ladesäule gesucht werden muss. Der aufgeweckte Autoverkäufer kontert sofort mit Ausstattung, Leistung, Allrad, Anhängerkupplung und großem Akku.
Moment – jetzt stellen sich mir doch die Nackenhaare auf. Der renommierte deutsche Hersteller ist Audi und das Fahrzeug ist der neueste e-tron in der BaFa-konformen 50er-Variante mit einem Basispreis von 60.000 Euro. Was “Basis” bei Audi bedeutet, weiß ja inzwischen jeder, denn das Modell gibt es gar nicht wirklich fahrbereit. Der Grundpreis in der offiziellen Preisliste beginnt erst bei 69.100 Euro und beinhaltet echt NUR die Rohausstattung. Wer sich so ein Gefährt leistet, gibt sich aber sicher nicht damit zufrieden – denn wer verzichtet schon gern bei dieser Fahrzeugklasse z.B. auf eine Alarmanlage? Oder den Wagenheber?
Nicht zu vergessen: den Falt-Reservereifen (der ganz ehrlich ziemlich kümmerlich aussieht), Sitzheizung usw… Man muss schon tiefer in die Tasche greifen, um etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen: Ausstattungsvarianten en masse, damit man das “kleine” Grundmodell schnell mal in den sechsstelligen Verkaufspreis bewegt. Wozu? Das entzieht sich meiner Kenntnis als einfachem Model-3-Fahrer – denn worum geht es beim E-Auto eigentlich? Ums Fahren. Und das möglichst lange und so einfach wie möglich.

Wobei wir hier wieder beim Erwähnen der Akkugröße wären, denn das A und O sind und bleiben die kWh, die man zur Verfügung hat und wie man damit umgeht. Das bedarf einer kleinen Erklärung, wie man die “Queen Mary”* der deutschen E-Auto-SUV-Szene so weit bringt, um sie subventionsfähig zu machen. Audi geht den Weg der Reduktion und kappt einfach den großen Akku auf 75 kWh. Denn der Akku macht das Auto teuer, deshalb dieser Schachzug. Wohlgemerkt – in der Basisausstattung. Doch damit nicht genug: Wenn man nämlich das Kleingedruckte bei den Ingolstädtern liest, geht der Sicherheitsgedanke so weit, dass sie effektiv von den 75 kWh nur knapp 80 Prozent für den Kunden freischalten. Schnell ist man so bei gut 60 kWh. Dann kommt der Rekuperationspuffer, den jeder beflissene E-Autofahrer kennt und schwupps sind wir bei knapp 48- 50 kWh real.
Dann wird schnell klar, wie dieser doch alles andere als wenige Verbrauch zustande kommt. 2,5 Tonnen Leergewicht wollen erstmal bewegt werden. Jetzt ist ein Tesla auch nicht leicht, aber wenn diese Yacht namens e-tron mal in Fahrt kommt, dann summiert sich einiges, was nach meiner Meinung eigentlich nicht sein müsste. Was mir bei der Testfahrt sofort auffiel, war die rapide schrumpfende Reichweite beim Einschalten der Klimaanlage und die Paddels zur Rekuperation, die man erst “überreden” muss, damit sie funktionieren. Dann gibt es noch eine sogenannte Automatik der Rekuperation. Wobei mich diese Funktion mehr an eine Verbrenner-Automatik erinnert hat als an das klassische One-Pedal-Fahren. Ganz ehrlich war ich noch nie so oft auf der Bremse bei einem E-Auto wie beim e-tron. Da helfen Dir die 220 kW Generatorleistung auch nichts, wenn die Rekuperation stellenweise nicht vorhanden ist. Schon beim Losfahren wunderte ich mich über den großen Verbrauch des Vorfahrers von 35 kWh auf 100 km.
Audi-typisch wird man auch beim e-tron regelrecht von Bildschirmen und Hebeln erschlagen, die man eigentlich aus der Vergangenheit der Verbrenner kennt. “Vorsprung durch Technik” kann auch nach hinten losgehen, wenn man eindeutig zu viel davon vor sich hat und diese nicht einmal mehr zeitgemäß ist. Die Klimaanlage z.B. bekommt einen extra Bildschirm für Funktionen, die man im digitalen Zeitalter auch per Touchpad auf einem Zentralgerät gut unterbringen könnte. Der Start/Stopp-Knopf ist ebenso ein Relikt aus alter Zeit wie die Betätigung der „Motorhaube“ per Plastikhebel mit Seilzug. Audi hat sich bei der Entwicklung des e-tron nicht etwa auf ein komplett neues Fahrzeug eingestellt, sondern im Endeffekt ein Q5-Bestandsmodell aus dem chinesischen Regal genommen (längerer Radstand wegen der Akkus) und den Versuch gestartet, das Auto der E-Mobilität anzupassen.

Dass die Ingolstädter noch nicht soweit sind, sieht man an der Tatsache, dass die Kinderkrankheiten wie Wasser in der Ladebuchse oder die hackende Verriegelung am linken Typ 2 noch nicht behoben sind. Schlecht, wenn man nachts dann sein Kabel abstecken möchte und in solch prekärer Lage feststellen muss, dass auch am Handbuch gespart wurde. Für mich als Tesla-verwöhnten E-Fahrer ein Fauxpas, denn das geht auch anders. Peinlich wird es dann, wenn man den Rückwärtsgang einlegt und ein herrlich aufgelöstes Bild auf einem Phablet-ähnlichen Touchpad erscheint. Man muss schon ganz genau hinschauen, um alles zu erkennen, da dieser e-tron leicht überbreit über alles hinwegrollt. Begeistert war ich dann zumindest von der elektrischen Heckklappe – aber auch nur, bis sie mir aus heiterem Himmel beim Einräumen des üppigen Kofferraums plötzlich entgegen kam. Der Verkäufer meinte nur, ich sei wohl dem Näherungsschalter im Unterboden zu nahe gekommen. Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann, da ich sozusagen „im Kofferraum“ lag…
Das macht das Kraut aber auch nicht mehr fett, da ich von den Fahrleistungen dieses Schlachtschiffes mehr als enttäuscht bin. Das Fahrverhalten in den Kurven glich dem eines LKWs mit dem gewissen Spiel in der Lenkung zum Seitenwindausgleich und irgendwie hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, mehr Gas zu geben, um ja den Verbrauch im Rahmen zu halten. Wenn ich nur daran denke, auch noch eine Anhängerlast von 1.800 kg auszunutzen, dann wird mir angst und bange, hoffentlich überhaupt 100 km weit zu kommen.
Aber im Frunk stellte ich fest, welche Kundschaft Audi mit diesem Ungetüm im Visier hat oder hatte: Neben einem Typ-2-Kabel und dem obligatorischen Knochen mit Schuko-Adapter fand ich auch noch einen roten Cekon-Stecker! Ergo – für Camper oder Leute, die sich als Heimwerker betätigen und eine Kraftsteckdose in der Garage oder in der Werkstatt ihr Eigen nennen. Hoffentlich hat derjenige eine Photovoltaikanlage am Dach und Speicher im Keller, denn auch wenn der e-tron mit bis zu 150 kW schnell geladen werden kann – alle 200 km Vollladen auf Tour geht ganz schön ins Geld und das sollte man dann wenigstens zuhause beim Übernachtladen sparen.
Ganz ehrlich, Audi hat sich mit dem e-tron ein Eigentor geschossen, denn hätte man die vorhandene Technik und das Know-How der vergangenen Jahre Entwicklung im Verbrennersektor zeitgemäß in einer Neuentwicklung umgesetzt, wären sie echt ein Global Player. Doch so werfen sie ihr Erfolgsmodell Q vom SUV-Verbrennersektor in den gleichen Topf wie I-Pace von Jaguar, Model X von Tesla und den zahlreichen Chinesen, die beileibe für dasselbe oder weniger Geld viel mehr bieten. Nicht immer bedeutet es, wenn man sich auf einem Gebiet einen Namen gemacht hat, dass dies auf einem anderen auch weiter gilt. Mal schauen, wie es sich beim nächsten E-Auto aus Ingolstadt verhält, den das soll ja auf der gleichen Basis wie der Porsche Taycan erscheinen.
Wenn Audi in der Entwicklung von E-Autos genauso viel Engagement zeigen würde, wie sie es uns in der Werbung weismachen wollen und nicht immer auf Erfolge in der Vergangenheit verweisen würden, dann könnte man manchen Fehler verzeihen. Nur Jammern und Ausreden suchen, wie man trotzdem an der alten Technik festhalten kann, damit dreht man sich auch in Bayern im Kreis.
Fazit des E-Tron-Tests: Für 80.000 Euro ein E-Auto als neu zu verkaufen, das absolut keine zeitgemäße Technik beinhaltet, sondern zu viel des Guten und einfach mit Rest-Verbrennertechnik überladen ist, entzieht sich meinem gesunden Menschenverstand. E-Autofahrer, die nicht durch die deutsche Autotechnik-Brille sehen, werden bemerken, dass in diesem Bereich das Ausland schon um die Ecke abgebogen ist, bevor man sich hierzulande erst überlegt, den Blinker zu setzen. Im Ausreden suchen sind wir gut – Hauptsache, sie verkaufen sich gut…
* Wie ich auf “Queen Mary” komme, dürfte sich auch jetzt erklären: Groß, schwer, behäbig, teuer, Komfort pur und jede Kleinigkeit an Bord kostet EXTRA.
Markus Gust ist der Autor hinter “Revolluzzer- der etwas andere E-Autoblog”. In seinem aktuellen Artikel lässt er uns an seiner Erfahrung mit Audis e-tron Quattro 50 teilhaben. Begeistert war er allerdings nicht.
Ich lese ständig dass das Tesla Display nicht zu bedienen ist.
Warum den eigentlich?
Hat es mal jemand wirklich bedient?
Hat keiner von euch ein Smartphone?
Ich bin bis Ende des Monats noch bei einem carsharer angemeldet. Hab da Zoe, Golf 7 und Zelda fahren können.
Jetzt habe ich mir einen Citigo gekauft weil ich Bock auf elektrisch fahren hab.
Warum Citigo? Keine Geld für einen Tesla und alles andere so bescheiden von der ach so tollen Bedienung ist, das ich von meinem Standpunkt her sagen kann, TESLA ist das einfachste Fahrzeug der vier aufgeführten Fahrzeuge in der Bedienung.
Warum? Weil jeder der ein Smartphone hat, sich schneller bei einem Tesla rein finden wird wie in einen Golf7 oder Zoe.
Durch unsere Smartphones ist ein Touch wie im Tesla intuitiver zu bedienen.
Beim Klassischen Hersteller ist ein Golf Touchscreen eine versuch klassische Bedienung und Moderne zu vereinen.
Wenn es jemand nicht möchte brauch er es nicht Kaufen, aber nicht alles für allgemein sch…e abtun.
2007 hat man das Smartphone auch verteufelt und heute?
Ich würde mir zwar auch keinen E-Tron kaufen, aber ich finde die Kritik doch übertrieben. Die Basisausstattung ist nicht soo schlecht (virtual Cockpit, Led licht, Navi…). Mit wenig Extras kann man schon sehr gut klarkommen. Der Audi hat eine riesige Aufpreisliste, Individualfarben etc. Das kostet einiges, sollte man aber jetzt nicht negativ auslegen. Im Gegenteil, es bietet Möglichkeiten. Gut finde ich, dass es noch ein zu öffnendes Dach gibt, anders als bei fast allen anderen E-Autos.
Der Text klingt so als würde ein E-Auto gar nicht per Bremspedal rekuperieren. Die One-Pedal-Funktion baut die Bremse einfach ins Gaswegenehmen ein. Ob man das besser findet, ist Geschmackssache. Es spart jedenfalls keine Energie, da man mit Bremspedal genauso rekuperiert. Unser BMW 225xe hat null Rekuperation bei Gaswegenehmen im Ecomodus. Unser Smart EQ dagegen rekuperiert stark bei Gaswegenehmen im Ecomodus. Man kann nicht sagen, was sparsamer ist.
Der E-Tron ist eine Schrankwand im Wind, keine Frage. Ob die schlechte Effizienz damit ein Problem ist, muss jeder für sich und seinen Einsatzbereich klären. Der E-Tron hat auf jeden Fall eine hohe Zugfähigkeit, eine sehr gut Qualität, 1000 Individualoptionen, 150 kW Ladeleistung durchgehend bis 80% (!). Ich denke, der kleine Akku wird sich nicht sehr gut verkaufen, genauso wie beim Taycan 4S, aber solange es einen größeren gibt, sehe ich da kein Problem.
,… ein Audi A1 mit 100 PS verbraucht sogar nur ein Drittel wie ein 400 PS Q7 und kostet auch nur ein Viertel von diesem.
Also was soll dieser blöde Vergleich Zoe gegen e-tron.
Wenn sich einer so ein Auto leisten kann und will soll er es sich einfach holen.
Und die die es nicht können und wollen sollen einfach die kleinen Autos fahren,
wo ist das Problem.
Ich glaube dieser neue Tesla Truck,
der rauskommen soll wird auch einige 10er Kilowatt mehr verbrauchen als ein Tesla 3 !!!
Ja, die Amis sind halt billiger;
ein Ford Mustang mit 450 PS kostet auch nur die Hälfte wie ein BMW M4 mit 450 PS, ist halt so, aber mein weiß doch warum das so ist !
Aber ein M4 lässt sich halt spürbar besser bewegen,…
Und qualitativ wollen sie doch nicht ernsthaft einen Tesla mit Audi gleich stellen wollen; man sieht die Unterschiede mit bloßem Auge,…
ich kenne beide Autos:
den Tesla X und den Audi e-tron,
das sind 2 verschiedene Welten,…
Danke für deinen Bericht.
Hallo, kurzer Hinweis an alle die sich wegen dem Begriff Tippse auf dem Schlips getreten fühlen. Ich finde ihn nicht irgendwie abwertend, sondern nur als Hinweis, dass Intelligenz nichts mit dem Verdienst zu tun hat. Ganz ehrlich ist mir ein kleiner sparsamer ELO ala Zoe viel lieber, als so ein elektrisches Schlachtschiff, auch wenn es von einer Firma mit ruhmreicher Vergangenheit kommt. Wer nicht mit der Zukunft geht und aus seinen Fehlern lernt, wird in Zukunft halt sehen müssen, wo er bleibt. Das ganze Gerede von sauberer Umwelt wird man damit nicht beenden, wenn man den Grundgedanken außer acht lässt. So ein Pseudo E-Auto, wie den E-Tron kauft man ja nicht wegen Grüner Ansichten, sondern weil man es sich leisten kann, damit „sauber“ in die Stadt oder in den Wald zu fahren. Ich erinnere mich noch daran wie jeder über fehlende Reichweite bei den ersten E-Autos gejammert hat. Nur jetzt, weil Audi oder Mercedes darauf steht, wäre es in Ordnung. Nach meiner Meinung sollte man seine Hausaufgaben vernünftig machen, bevor man sich mit der erfolgreichen Konkurrenz vergleicht. Der Standard in diesem Bereich kann man halt nur sein, wenn man auch etwas Vernünftiges auf den Markt bringt. Der Kosten/ Nutzenfaktor ist in heutiger Zeit wertvoller denn je.
Fürchterlich unreflektiert geschrieben. Grundsätzlich kann ich einige Kritikpunkte nachvollziehen und Audi strahlt bei der E- Mobilität meiner Ansicht nach wirklich nicht Vorsprung durch Technik aus. Dennoch hat das, was ich da lesen musste wenig mit Journalismus zu tun. Aber wie schon zuvor geschrieben, man kann die Tesla jünger auch nicht überzeugen. Hierbei möchte ich insbesondere die positive Darstellung der Tesla Klimabedienung hervor heben.
Herrlich diese emotionalen Äußerungen um das geliebte Thema Auto. Freue mich auf weitere Aussagen zum Thema e Mobilität.
Da muss ich zustimmen. Spätestens nach dem abfälligen Begriff „Tipse“ hatte ich die Befürchtung, dass hier meine Enttäuschung über einen reißerisch und extrem subjektiv geprägten Artikel eines offenkundigen Tesla-Fanatikers mindestens genau so groß sein würde wie dessen Enttäuschung über den Audi e-Tron.
Wenig handfester und wirklich informativer Inhalt wird gepaart mit schlechtem sprachlichen Ausdruck, Überheblichkeit und dem wirren Blick durch die rosarote Teslabrille.
Solange man mit solch dürftigen Pseudojournslismus Geld verdienen kann, lassen sich auch halbherzig konzipierte (Audi, Mercedes, Jaguar) oder montierte (Tesla) E-Autos zu überteuerten Preisen verkaufen.
Sorry, aber von hinten bis vorne alles einfach Unwissenheit. Das Touchpad nennt man übrigens Touchscreen und das haptische Feedback lässt sich ausschalten, sofern man das nicht möchte. Hat aber den Vorteil, dass man merkt, wenn man eine Taste auf dem Screen drückt. Hat um übrigen nichts mit der Funktionsweise eines resistiven Touchscreen zu tun.
Informiere dich einfach mal, bevor du so ei ein Mist schreibst. Bei der Philosophie über die Nettokapazität hört es dann echt auf. Was hier geschrieben wird ist kompletter Unsinn.
Hallo Rainer, nach 4 Audi davor Volkswagen sind Verarbeitung für mich immer noch Ausschlaggebend. Fuhr Ionic, fuhr Kona, dazu das M3. Die Wertigkeit ist nicht so wie die gefahrenen Audi s davor. Nur der I3 ist bei der Verarbeitung nah dran.
Warum müllt man das Internet zu, mit sinnlose, inkompetente Erfahrungsberichte?
Der etron ist nicht perfekt, genau wie ein Model X nicht perfekt ist.. Der etron wird ca. 200.000 mal gebaut, die Kunden sind überwiegend extrem zufrieden und Audi lernt das noch bessere eAuto zu entwickeln. Alles braucht seine Zeit, die Hersteller, die Kunden, die Infrastruktur,….
Audi hat mit dem etron unter den bekannten Umständen, wie Zeitdruck, massiver Umstrukturierungen, ohne Vormodell, … doch ein gutes Auto hinbekommen. Dieses ist etwas länger als ein Q5 und greift damit die erfolgreiche „Basis“ (MLB) auf. Es wird auch bei diesem bleiben, da man mittlerweile im Konzern div. Möglichkeiten hat. Wie gut die sind zeigen Vergleichstests mit Fahrzeugen von Porsche mit …. . OH, Konkurrenz ist da nicht mehr mehr so toll. Also abwarten.
Klar ist auch, und davon bin ich kein Fan, dass E-Fahrzeuge mit einer gewissen Reichweite auch nicht toll für die Umwelt sind. Globale Umweltverschmutzungen sind wohl aktuell nicht im Fokus. Anders lässt sich der Hinweis zum Batterierecycling nicht beschreiben. Okay, wir verwenden eben weiter massiv Kunststoff- der lässt sich doch auch in 10 Jahren noch recyceln.
Und zu den Mängeln: Wie sieht denn die Lösung aus ? Was sagt der Händler dazu ? Gibt’s bei Tesla nix zu bemängeln?
Übrigens: ich finde es schade, dass man den etron FCEV nicht auf die Straße bringt. Der war doch so gut wie fertig. Auch da verpasst man wieder eine Chance.
Ich muss auch einigen Vorrednern zustimmen, mit Journalismus und Objektiver Bewertung hat das nichts zu tun. Aber auch überhaupt nichts. Man merkt spätestens bei der Erwähnung des Model 3, dass da der Tesla Fanboy spricht. Gleich am Anfang der Vergleich mit einer Zoe? Was für ein Quatsch. Ich Vergleiche ja auch keinen Polo mit nem Touareg und rege mit auf, dass der das vielfache kostet.
Die ganzen Touch Displays mag man finden wie man will, ich persönlich bin immer noch ein Freund der Knöpfe für die wesentlichen Funktionen, alleine auf Grund der Haptik. Aber letztlich ist dieser Touch Wucher auch auf Tesla zurück zu führen.
Dass ein SUV auf kein Effizienz Wunder ist, sollte auch keinen überraschen. Ein X5 verbraucht auch deutlich mehr wie ein 5er BMW. Man fährt halt mit nem Wandschrank durch die Gegend. Das Model X verbraucht auch mehr wie das Model 3. Die Ladekurve versucht das wohl zu kompensieren, denn es ist ja bekannt dass der E-Tron richtig schnell lädt und seine 150kW lange hält.
Offenbar wird das Ding aber trotzdem gekauft, gab ja schon öfter Batterie Lieferengpässe. So schlecht kann es dann auch nicht sein. Wenn es da einen Bug mit der Ladeklappe gibt, wird Audi das sicherlich innerhalb eines Rückrufs wohl mal beheben. Das kommt bei vielen Modellen vor. Das kann aber generell abgestellt werden, weil es ist eine Komponente die Fehlerhaft ist. Bei Tesla beunruhigen einen da eher die zahlreichen Probleme, die irgendwie mir das Gefühl geben, dass da nicht mit der gegebenen Sorgfalt und ohne jegliche Qualitätskontrolle gearbeitet wird. Spaltmaße und Verarbeitung sind ja eine Sache, aber fehlende Notrufeinheit (Nextmove), abfallendes Lenkrad (UK), Löcher in der Karosserie etc. sind was anderes.
Um es auch mal zu erwähnen: Warum hat das Model 3 wohl nur das Zentraldisplay während Model S+X Instrumente hinterm Lenkrad haben und dessen Abschaffung nicht geplant ist? Offiziell wird das sicherlich als große Innovation verkauft. Real ist es schlicht eine Kostenersparnis.
Was übrigens auch wundert ist, dass Tesla glaube ich kein HUD anbietet. HUD (direkt in der Frontscheibe) ist eine absolut geniale Sache (bietet der E-Tron glaube ich auch, BMW seit mind. 10 Jahren) weil man den Blick eben nicht mehr von der Fahrbahn abwenden muss.
Der E-Tron ist sicherlich auch nicht das letzte Wort. Meines Wissens wird die Plattform recht bald von der Premium MEB Version abgelöst werden. Auch die Nachfolger SUVs werde keine Effizienz Wunder sein und es werden weiterhin SUVs kommen weil der generelle SUV Trend bei den Kunden nunmal da ist.
Leider ist der Artikel halt mehr Bashing als alles andere. Genauso kann man Tesla Bashing betreiben oder welchen Hersteller man sich halt raussuchen mag.
Herr Gust,
Der Begriff Tippse ist definitiv und schon immer abwertend. Und sie schreiben zwar, dass ihnen die Marke des eAutos völlig egal ist, dennoch ist aber der Tesla der heilige Gral mit dem alles verglichen wird. Der mit dem etron vergleichbare Tesla (Modell X) spielt in der realen Welt beim Verbrauch in der selben Liga wie der etron. Die Norweger sind für sie mit ihren Pauschalurteilchen (siehe der Deutsche will eben hören was er drückt in einem ihrer Kommentare) wohl komplett bekloppt oder? Denn scheinbar wollen die nicht nur lieber etrons als X, sondern das Modell 3 lässt dieser blöde etron, der doch nur Mist ist, auch noch weit hinter sich (2020). Ich benutze natürlich ein Smartphone, verdiene mein Geld nicht mit Autofahren, sondern als Ingenieur. Schaue dadurch ständig auf Bildschirme und brauche das im Auto garantiert nicht auch noch. Brauche eigentlich nur einen Tacho und Blinker und ein paar Kleinigkeiten. Die beste Anordnung all dieser Dinge ist in der richtigen Blickrichtung, nämlich zur Straße, und in der Nähe des Lenkrades. Hat sich jahrzehntelang so bewährt, auch wenn Teslaner das nicht einsehen wollen. Autonomes Fahren will ich gar nicht, Mal davon abgesehen, dass ich leider den Rechner und damit die ganze Technik immer noch für strunzdoof halte und mich dieser daher nicht aussetzen werde. Den Mythos vom umweltfreundlichen Elon Musk, falls jemand das wirklich dachte, zerstört leider schon sein kindisches Rennenfahren mit einem Porschekonkurrenten und sein Monstertruck mit Monsterverbrauch, insbesondere wenn man die irrsinnige Leistung abruft. Und falls das nicht reichte, der dreckige Deal mit Fiat.
Sehr geehrter Herr Gust, da sie anscheinend Tesla infiziert sind versuchen sie nun den Verkaufserfolg des Audi eTron mit harten Bandagen entgegen zu treten. Die direkten Konkurrenten Model X und S verlieren durch die mickrigen Zulassungszahlen langsam an Bedeutungslosigkeit und selbst im E-Auto Land Norwegen ist der eTron vorn. Des weiteren finden immer mehr Vielfahrer gefallen an diesem Auto weil es sich durch hohe Ladeleistung sehr für Langstrecke eignet obwohl die Bauform ja nun nicht gerade optimal dafür ist. Viele schätzen auch die hohe Qualität und die sehr guten Assistenzsysteme, ja die werden so genannt und nicht übertrieben „Autopilot“ so wie es ihr Lieblingshersteller nennt. Dieses Auto ist in vielen Belangen mindestens ebenbürtig, obwohl nur ein nur umgestrickter Verbrenner. Für die in Einzelfällen undichte Ladebuchse gibt es einen Rückruf und damit wird dieses Problem abgearbeitet, Teslas müssen übrigens Reihenweise gleich nach Auslieferung zur Nachbesserung um diese annähernd auf einen Standard zu bringen den man für diesen Preis erwarten kann. Das Thema mit der Ladeklappe, bislang echter Einzelfall haben sie ja wohl von dem bekannten Tesla Fan und E-Auto Youtuber Herrn H. , ausgerechnet dieser hatte natürlich bei seinem sehr fragwürdig angelegten Langstreckentest so seine Probleme, sehr komisch! Was solls, der eTron ist ein sehr gutes Auto, verkauft sich gut und die Käufer sind zufrieden. Dagegen ist ihre arrogante und überhebliche Art mit der sie diesen Bericht verfasst haben und Meinung machen unverzeihlich, sie sollten sich dafür schämen.