Bei manchen E-Autos stellt man sich beim Fahren die Frage, warum das Ding eigentlich gebaut wurde und man dafür so viel Geld hinlegen soll. Was soll ich jetzt z.B. von einem 80.000 Euro teuren E-Auto eines renommierten deutschen Autoherstellers halten, wenn unsere Tippse im Haus mit ihrem kleinen Zoe doppelt so weit ohne Nachladen kommt und nur ein Viertel vom Kaufpreis des Nobelgeländewagens für ihr Gefährt hingelegt hat. Da hilft mir auch die effizienteste Rekuperation am Markt nichts, wenn der Verbrauch des 2,5-Tonnen-Schiffes so hoch ist, dass nach gut 200 km ganz hektisch die nächste Ladesäule gesucht werden muss. Der aufgeweckte Autoverkäufer kontert sofort mit Ausstattung, Leistung, Allrad, Anhängerkupplung und großem Akku.
Moment – jetzt stellen sich mir doch die Nackenhaare auf. Der renommierte deutsche Hersteller ist Audi und das Fahrzeug ist der neueste e-tron in der BaFa-konformen 50er-Variante mit einem Basispreis von 60.000 Euro. Was “Basis” bei Audi bedeutet, weiß ja inzwischen jeder, denn das Modell gibt es gar nicht wirklich fahrbereit. Der Grundpreis in der offiziellen Preisliste beginnt erst bei 69.100 Euro und beinhaltet echt NUR die Rohausstattung. Wer sich so ein Gefährt leistet, gibt sich aber sicher nicht damit zufrieden – denn wer verzichtet schon gern bei dieser Fahrzeugklasse z.B. auf eine Alarmanlage? Oder den Wagenheber?
Nicht zu vergessen: den Falt-Reservereifen (der ganz ehrlich ziemlich kümmerlich aussieht), Sitzheizung usw… Man muss schon tiefer in die Tasche greifen, um etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen: Ausstattungsvarianten en masse, damit man das “kleine” Grundmodell schnell mal in den sechsstelligen Verkaufspreis bewegt. Wozu? Das entzieht sich meiner Kenntnis als einfachem Model-3-Fahrer – denn worum geht es beim E-Auto eigentlich? Ums Fahren. Und das möglichst lange und so einfach wie möglich.

Wobei wir hier wieder beim Erwähnen der Akkugröße wären, denn das A und O sind und bleiben die kWh, die man zur Verfügung hat und wie man damit umgeht. Das bedarf einer kleinen Erklärung, wie man die “Queen Mary”* der deutschen E-Auto-SUV-Szene so weit bringt, um sie subventionsfähig zu machen. Audi geht den Weg der Reduktion und kappt einfach den großen Akku auf 75 kWh. Denn der Akku macht das Auto teuer, deshalb dieser Schachzug. Wohlgemerkt – in der Basisausstattung. Doch damit nicht genug: Wenn man nämlich das Kleingedruckte bei den Ingolstädtern liest, geht der Sicherheitsgedanke so weit, dass sie effektiv von den 75 kWh nur knapp 80 Prozent für den Kunden freischalten. Schnell ist man so bei gut 60 kWh. Dann kommt der Rekuperationspuffer, den jeder beflissene E-Autofahrer kennt und schwupps sind wir bei knapp 48- 50 kWh real.
Dann wird schnell klar, wie dieser doch alles andere als wenige Verbrauch zustande kommt. 2,5 Tonnen Leergewicht wollen erstmal bewegt werden. Jetzt ist ein Tesla auch nicht leicht, aber wenn diese Yacht namens e-tron mal in Fahrt kommt, dann summiert sich einiges, was nach meiner Meinung eigentlich nicht sein müsste. Was mir bei der Testfahrt sofort auffiel, war die rapide schrumpfende Reichweite beim Einschalten der Klimaanlage und die Paddels zur Rekuperation, die man erst “überreden” muss, damit sie funktionieren. Dann gibt es noch eine sogenannte Automatik der Rekuperation. Wobei mich diese Funktion mehr an eine Verbrenner-Automatik erinnert hat als an das klassische One-Pedal-Fahren. Ganz ehrlich war ich noch nie so oft auf der Bremse bei einem E-Auto wie beim e-tron. Da helfen Dir die 220 kW Generatorleistung auch nichts, wenn die Rekuperation stellenweise nicht vorhanden ist. Schon beim Losfahren wunderte ich mich über den großen Verbrauch des Vorfahrers von 35 kWh auf 100 km.
Audi-typisch wird man auch beim e-tron regelrecht von Bildschirmen und Hebeln erschlagen, die man eigentlich aus der Vergangenheit der Verbrenner kennt. “Vorsprung durch Technik” kann auch nach hinten losgehen, wenn man eindeutig zu viel davon vor sich hat und diese nicht einmal mehr zeitgemäß ist. Die Klimaanlage z.B. bekommt einen extra Bildschirm für Funktionen, die man im digitalen Zeitalter auch per Touchpad auf einem Zentralgerät gut unterbringen könnte. Der Start/Stopp-Knopf ist ebenso ein Relikt aus alter Zeit wie die Betätigung der „Motorhaube“ per Plastikhebel mit Seilzug. Audi hat sich bei der Entwicklung des e-tron nicht etwa auf ein komplett neues Fahrzeug eingestellt, sondern im Endeffekt ein Q5-Bestandsmodell aus dem chinesischen Regal genommen (längerer Radstand wegen der Akkus) und den Versuch gestartet, das Auto der E-Mobilität anzupassen.

Dass die Ingolstädter noch nicht soweit sind, sieht man an der Tatsache, dass die Kinderkrankheiten wie Wasser in der Ladebuchse oder die hackende Verriegelung am linken Typ 2 noch nicht behoben sind. Schlecht, wenn man nachts dann sein Kabel abstecken möchte und in solch prekärer Lage feststellen muss, dass auch am Handbuch gespart wurde. Für mich als Tesla-verwöhnten E-Fahrer ein Fauxpas, denn das geht auch anders. Peinlich wird es dann, wenn man den Rückwärtsgang einlegt und ein herrlich aufgelöstes Bild auf einem Phablet-ähnlichen Touchpad erscheint. Man muss schon ganz genau hinschauen, um alles zu erkennen, da dieser e-tron leicht überbreit über alles hinwegrollt. Begeistert war ich dann zumindest von der elektrischen Heckklappe – aber auch nur, bis sie mir aus heiterem Himmel beim Einräumen des üppigen Kofferraums plötzlich entgegen kam. Der Verkäufer meinte nur, ich sei wohl dem Näherungsschalter im Unterboden zu nahe gekommen. Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann, da ich sozusagen „im Kofferraum“ lag…
Das macht das Kraut aber auch nicht mehr fett, da ich von den Fahrleistungen dieses Schlachtschiffes mehr als enttäuscht bin. Das Fahrverhalten in den Kurven glich dem eines LKWs mit dem gewissen Spiel in der Lenkung zum Seitenwindausgleich und irgendwie hatte ich immer ein etwas mulmiges Gefühl, mehr Gas zu geben, um ja den Verbrauch im Rahmen zu halten. Wenn ich nur daran denke, auch noch eine Anhängerlast von 1.800 kg auszunutzen, dann wird mir angst und bange, hoffentlich überhaupt 100 km weit zu kommen.
Aber im Frunk stellte ich fest, welche Kundschaft Audi mit diesem Ungetüm im Visier hat oder hatte: Neben einem Typ-2-Kabel und dem obligatorischen Knochen mit Schuko-Adapter fand ich auch noch einen roten Cekon-Stecker! Ergo – für Camper oder Leute, die sich als Heimwerker betätigen und eine Kraftsteckdose in der Garage oder in der Werkstatt ihr Eigen nennen. Hoffentlich hat derjenige eine Photovoltaikanlage am Dach und Speicher im Keller, denn auch wenn der e-tron mit bis zu 150 kW schnell geladen werden kann – alle 200 km Vollladen auf Tour geht ganz schön ins Geld und das sollte man dann wenigstens zuhause beim Übernachtladen sparen.
Ganz ehrlich, Audi hat sich mit dem e-tron ein Eigentor geschossen, denn hätte man die vorhandene Technik und das Know-How der vergangenen Jahre Entwicklung im Verbrennersektor zeitgemäß in einer Neuentwicklung umgesetzt, wären sie echt ein Global Player. Doch so werfen sie ihr Erfolgsmodell Q vom SUV-Verbrennersektor in den gleichen Topf wie I-Pace von Jaguar, Model X von Tesla und den zahlreichen Chinesen, die beileibe für dasselbe oder weniger Geld viel mehr bieten. Nicht immer bedeutet es, wenn man sich auf einem Gebiet einen Namen gemacht hat, dass dies auf einem anderen auch weiter gilt. Mal schauen, wie es sich beim nächsten E-Auto aus Ingolstadt verhält, den das soll ja auf der gleichen Basis wie der Porsche Taycan erscheinen.
Wenn Audi in der Entwicklung von E-Autos genauso viel Engagement zeigen würde, wie sie es uns in der Werbung weismachen wollen und nicht immer auf Erfolge in der Vergangenheit verweisen würden, dann könnte man manchen Fehler verzeihen. Nur Jammern und Ausreden suchen, wie man trotzdem an der alten Technik festhalten kann, damit dreht man sich auch in Bayern im Kreis.
Fazit des E-Tron-Tests: Für 80.000 Euro ein E-Auto als neu zu verkaufen, das absolut keine zeitgemäße Technik beinhaltet, sondern zu viel des Guten und einfach mit Rest-Verbrennertechnik überladen ist, entzieht sich meinem gesunden Menschenverstand. E-Autofahrer, die nicht durch die deutsche Autotechnik-Brille sehen, werden bemerken, dass in diesem Bereich das Ausland schon um die Ecke abgebogen ist, bevor man sich hierzulande erst überlegt, den Blinker zu setzen. Im Ausreden suchen sind wir gut – Hauptsache, sie verkaufen sich gut…
* Wie ich auf “Queen Mary” komme, dürfte sich auch jetzt erklären: Groß, schwer, behäbig, teuer, Komfort pur und jede Kleinigkeit an Bord kostet EXTRA.
Markus Gust ist der Autor hinter “Revolluzzer- der etwas andere E-Autoblog”. In seinem aktuellen Artikel lässt er uns an seiner Erfahrung mit Audis e-tron Quattro 50 teilhaben. Begeistert war er allerdings nicht.
Dies schrieb anscheinebd ein Tesla-Fan und AUDI-Gegner. AUDI gibt es seit 100Jahren als Marke, aber was ist TESLA ????
Ich lese die Beiträge der Elektroauto-News immer mit großem Interesse. Überwiegend gute und sachliche Artikel. Diesen Beitrag hätte man sich nun wirklich sparen können. Bitte verschont die Leser mit derartig unqualifizierten „Test-Berichten“.
Die grosse Masse an Autofahrern muss jetzt vom Verbrenner weg zum E Auto. Und das ist nicht die Oberklasse ! Oekologisch geht auch oekonomischer bei den neuen Mittelklasseautos die weniger kosten. Familienväter können ebenso gut rechnen wie Vorzimmerdamen in den Chefetagen…………
Leider auf den Punkt – den „ersten“ etron begeistert entgegengenommen; nach 8 Tagen in die Werkstatt…nach 3 Monaten rückabgewickelt und den zweiten auch(alles Firmenwagen, daher auch von Audi murrend durchgeführt). Schade Audi, aber Software und Teile der Mechanik nicht im Griff. So geht Autobau Made in Germany wirklich nicht!
Guten Morgen an alle E- Auto Begeisterten,
das man sich hier wegen irgendwelcher Fabrikate und deren E – Modelle fast zerfleischt zeigt doch eindeutig das so manche die Übersicht verloren haben. Es wir immer so sein das der einen ein Tesla Fan und der andere eventuell ein Audi, BMW oder was sonst für ein Fan ist und wenn man dann einen Kommentar verfasst dann sollte man sachlich und richtig kommentieren. Ach nur kurz der e-tron 50 hat eine 71 kW Batterie und nicht 75, nur mal so.
Und nun zu meinen Erfahrungen, denn Ich selber fahre nun seid gut 3 Monaten den E- tron 50 quattro in der Basis Version mit ein paar kleinen Extras damit es nicht ganz so langweilig ist und ich muss sagen, bis auf die Standard Sitze die Audi verbaut hat, sorry Audi die sind wirklich Schrott und absolut nicht Langstrecken tauglich, ist alles in allem gesehen mit der Audi Typisch sehr guten Verarbeitung sehr ordentlich. Was mir nicht so gut gefällt ist das Navi, welches sich doch des öfteren recht dumm anstellt, so wird man nur um einen Ionity Lader zu erreichen mit 50 km Umweg bestraft auch wenn es alternativen gibt. Auch werden keinen aktiven Vorschläge für eventuelle Ladesäulen unterbreitet, wenn sich die Akkuladung dem Ende zu neigt, es wird nur angezeigt Batterieladung gering bitte laden, aber wo sich die nächste Ladesäule befindet bekommt man nicht gesagt bzw. angezeigt und es wird auch nicht danach gefragt ob einen Ladesäule gesucht werden soll.
Man bekommt auch nicht mehrere Ruten vorgeschlagen für die Zielführung angezeigt, um selber zu entscheiden ob man eventuell Autobahn oder lieber Landstraße fahren möchte. Ich kann im Navi auch nicht wählen ob ich die Schnellste, die Kürzeste oder ökonomischste Route fahren möchte, es gibt nur mit oder ohne Autobahn.
Auch die Reichweite von gut 300 km lässt für mich zumindest keinen Wünsche offen. Natürlich könnten es einige Kilometer mehr sein, aber ich bräuchte es eigentlich nicht, denn ich schaffe immer egal was ich auch versuche rund 275 km ohne zu laden, inkl. Autobahn und dann auch mal mit 150 km/h, denn ich will nicht so wie viele andere E – Auto Fahre als Verkehrshindernis hinter der nächsten Kurve auftauchen. Auch so kleine Spielchen mit Fahrern von Verbrennerfahrzeugen mache ich gern, die sind dann immer ziemlich verdutzt, das ein 2,5 Tonnen Audi sie einfach stehen lässt, egal ob an der Ampel oder beim beschleunigen auf der Autobahn. Natürlich ist es kein Sportwagen und das will er auch nicht sein, aber die Beschleunigung ist doch schon recht beeindruckend. Was die Fahrdynamik in Kurven angeht hier hat der Verfasser des Artikels recht das könnte wirklich besser sein, ist aber sicher auch den hohen Gewicht geschuldet.
Was mich bei Thema E – Auto jedoch am meisten stört ist die doch sehr, sehr dürftige Lade – Infrastruktur, denn was nützt mir ein E – Auto welches mit 120 kW geladen werden kann, wenn ich meistens nur 22 kW Lader habe, die dann auch nur mit 11 kW laden, oder 50 kW oder HPC – Lader mit 350 kW, die ständig kaputt sind oder das laden einfach abbrechen. Hier schaue ich dann immer ziemlich neidisch auf die vielen Tesla Lader von dehnen es gefühlt 10 mal so viele gibt auch wenn diese nicht mit 150 kW laden.
Was mich aber so richtig stört, sind die exorbitanten Strompreise von 0,49 cent AC oder 0,59 cent DC cent je kW/h, den Vogel jedoch schisst hierbei Ionity mit 0,79 cent per kW/h ab. Und noch viel schlimmer ist das Ionity per Ladevorgang, wenn man keine e-tron Ladekarte hat, erstmal 80 € auf dem Konto blockiert. Das ist schon ziemlich dreist und völlig unverständlich. Zwar kann ich mit der E-tron Ladekarte, im Tarif Transit welche im ersten Jahr kostenlos ist, für 0,39 cent AC und 0,49 cent DC und bei Ionity für 0,31 cent HPC je kW/H laden, was mir aber recht wenig nutzt da es von Ionity meistens nur an Autobahnen Ladersäulen gibt. Auch das die E – Tron Ladekarte nur im ersten Jahr kostenlos ist finde ich nicht so lustig, denn ab den zweiten Jahr kostet diese dann 17,95 € im Monat, = 215,40 € im Jahr, dafür könnte ich fast 440 kW/H Strom laden.
Was die Strompreise angeht, hier sollte die Politik mal richtig dazwischen hauen in die Stromanbieter zu vernünftigen Strompreisen verdonnern, denn es nützt mir wenig, wenn ich Unterwegs laden muss das ich hinterher völlig verarmt am Zeil ankomme.
Auch das mit dem Umweltbonus sollte besser geregelt werden, denn nicht jeder kann erstmal 2500 oder 3000 € für zig Monate vorschießen.
So viel zu meinen Erfahrungen und wie ihr seht ich bin keinem anderen E – Autofahrer mit dummer Kommentaren zu nahe getreten, denn jeder sollte für sich entscheiden welches Auto er fahren möchte.
Ich wünsche allen noch einen schönen Tag.
Selten habe ich einen so undifferenzierten Testbericht gelesen.
Natürlich darf der Autor seine Meinung haben, dann bitte sollte er das auch so erkennbar machen. Seine Meinung als die einzig gültige Wahrheit zu formulieren ist geradezu vermessen. Ein Polo hat fünfmal so viel Kofferraum und geschätzt nur 30% des Verbrauches eines R8 V10 plus – würde kein Mensch vergleichen. Und dieses Reichweitengejammer ( sorry, natürlich ist das manche relevant) ist auch häufig überzogen: 95 % der Fahrten in Deutschland sind kürzer als 50 km (Ergebnisbericht der Mobiltiät in Deutschland), 23h und 14min steht ein Auto in Deutschland unbenutzt am Parkplatz!
Wenn ich den Artikel richtig lese, hat der Autor als ach so erfahrener e-Fahrer nicht mal eine Wallbox zuhause …
Genau so ist das ich habe auch nur rund 50 km täglich zu fahren, aber machen glauben ja ein Tesla kann mit einer Ladung um die ganze Welt fahren. Dabei sehe ich meistens das es gerade die doch so hochgelobten Teslas sind, die auf der Autobahn hinter irgendwelchen LKW’s im Windschatten hinterher tuckern.
Da stimmt sicher einiges, aber wir reden hier nicht von einem Massenhersteller, sondern von Luxusautos. Audi hat sich da vorsichtig an den zu erwartenden Audikunden orientiert. Ich hätte mir da auch mehr gewünscht. Nachdem ich 3 Jahre den A3 etron gefahren bin, habe ich vor 10000 Kilometern auf den E-tron 55 gewechselt. Er wird seinem Oberklasseanspruch mehr als gerecht, wenn auch für meinen Geschmack zu wenig future Flair drin ist. Bei 90% Ladung komme ich im Schnitt 330km weit (fahre meist zwischen 25 und 100km am Tag). Er bietet einfach einzustellende Setups. Die meiste Kritik kann ich nicht teilen. Ich denke, dass auf der ID Plattform zukünftig auch im 3er und 4er Segment deutlich zukunftsorientierte re Modelle folgen. Dass die deutschen Hersteller zu spät sind ist keine neue Erkenntnis. Der Artikel passt nicht zu meinen Erfahrungen.
Hallo zusammen,
also ich muss sagen, ich bin noch relativ neu in der Elektromobilität vertreten und, ja, ich hab mir ein Model 3 LR gekauft. Bin aber auch kein Tesla-Fanboy, ich hab mir dieses Fahrzeug wegen meiner Voraussetzungen gekauft.
Bevor ich mich zum Kauf entschlossen habe, bin schon von meiner Arbeit her als Ingenieur alle anderen E-Autos ( Porsche, Zoe, Audi, etc. ) vielfach Probe gefahren und keines ist wirklich schlecht oder wirklich gut. Sie unterscheiden sich einfach nur dadurch, dass sie für unterschiedliche Kunden konzipiert wurden.
Aber um auf den Artikel einzugehen, muss ich auch sagen, dass die Bedienung vom Etron meines Erachtens umständlich ist. Aber, ein Audi-Fahrer kennt dies und weiss damit umzugehen. Für mich war das Model 3 (ich komme vom Opel Astra) auch eine Komplettumstellung, aber mittlerweile genieße ich es und vermisse nichts, ausser nen gescheiten Scheibenwischer und ne Verkehrszeichenerkennung (kommt aber bald).
Jeder hat sein Anforderungsprofil für ein E-auto und findet auch das passende Fahrzeug.
Was mich aber in diesen ganzen Kommentaren nervt, egal über welches E-Auto hergezogen wird, es sind nur Stammtischparolen. Ja, der Audi ist teuer und hat ne geringe Reichweite, hat aber ein RS4 auch. Ja, Tesla ist in der Qualität nicht top, aber so schlecht auch nicht, nicht schlechter als der 3er und A4 meiner Bekannten und Verwandten. Ja, der Kona hat fast nur Tasten, manche mögen Tasten oder es ist ihnen wurscht.
Was ich sagen will, die meisten sind die Autos, über die sie lästern noch nicht einmal gefahren und das nervt. Seid doch einfach froh, dass die Hersteller umdenken, manche schneller, andere langsamer.
Gruß,
Andreas
Wow Herr Gust, Sie trauen sich was! Die unantastbare Würde der Deutschen Autoindustrie zu kritisieren geht ja gar nicht. Da haben Sie sich eine wahre Flut von gehässigen Kommentaren zugezogen. Einen e-tron auf diese unverschämte Art zu tissen und dann auch noch das Wort Tesla hinzuklatschen lässt die Audi Fangemeinde rot sehen. Ich möchte nicht in Ihrer Haut stecken!
Ich bedanke mich bei allen, die hier kommentiert haben. Und dass ich mir jetzt in der Audi- Fangemeinde keine Freunde gemacht, war mir klar. Nur leider hinkt halt Audi der Zukunft so hinterher, dass JEMAND Mal den Mund aufmachen muss. Aber wenn ich mir so die Kommentare ansehe, dann frage ich mich schon, ob man in Deutschland überhaupt an Elektromobilität interessiert ist. Die gleichen Schalter, die gleichen Hebel, die man seit zig Jahren schon aus alten Verbrenner Modellen kennt und wie ich jetzt erfuhr, ist die Software „absolut“ am neuesten Stand und zeigt beim E-Tron bei 30 000 km, das Ölwechseln an. Ganz ehrlich sollte man doch Mal Tacheles reden und auch erwähnen, dass dieses Fahrzeug keinen Sinn macht. Bei dem Verbrauch samt Anhängerlast von 1,8 t, Frage ich mich doch, wie weit ich dann noch komme. Die Zukunft schaut dann doch ein wenig anders aus. Ach ja ganz vergessen. Vielleicht hat es niemand bemerkt, aber wenn Tesla Mal Mist baut, haut jeder drauf, wenn die heilige deutsche Kuh das macht, ist es nicht so schlimm. Erinnert mich irgendwie an den Dieselskandal, bei dem wir Deutschen auch alles hinna
hmen. Bis jemand den Mund aufmachte..Nur so erwähnt.
Dieser ‚Testbericht‘ ist so offenkundig weit ab von allem Realismus und Objektivität, dass der Verfasser sich eigentlich nur lächerlich macht.
Die Norwegern – ein Volk von erfahrenen BEV-Nutzern und -Käufern – kauft unentwegt und in höchstens Stückzahlen und lässt die Teslas links liegen. Das war mal anders.
Sind die alle völlig blöd und dieser Tesla-Fan und Möchtegern-BEV-Journalist von höheren göttlichen Einsichten beseelt?
Schon der Verbrauchsvergleich mit einem Zoe oder M3 sind so dermaßen abwegig, dass man nur noch lächeln kann.
Die effektive Reisegeschwindigkeit – incl. Ladepausen – wird völlig unterschlagen .. na ja .. könnte ja die Bewertung trüben
Und eines ist eindeutig: Noch vor 1 jahre hätte das Forum hier sich vor grölend auf die Schenkel geklopft – die bescheuerten deutschen BEV-Versager …
Inzwischen ist der Erfolg des E-tron so durchschlagend und die Erfahrungen sind so gut, dass der Wettbewerb ins Schwitzen kommt.
MX und MS sind gegen den E-tron völlige Versager im Gesamtbild.
Ist nicht schlimm – sind älteren Autos – aber das negative Urteil zum e-tron ist völlig unberechtigt.
Ein Stammtisch Beitrag, mit Stammtisch Niveau, der am Stammtisch bleiben sollte.
Bei allen Nachteilen die der e-Tron aufzuweisen hat, ist er jedoch bezüglich Verarbeitungsqualität mit einem Tesla wohl nicht vergleichbar. Ich habe mir in letzter Zeit mehrere Teslas genauer angesehen. Auch einige Model S und ich denke Fahrzeuge mit einer derart ungenauen Verarbeitung würden ein Deutsches Autowerk gar nicht verlassen. Differenzen von mehreren Millimetern zwischen Motorhaube und Kotflügel, bei der Türhöhe zwischen Vorder- und Hintertür etc. Und so geht es weiter rund ums ganze Auto. Das ist aber für die Tesla-Fans anscheinend kein Kriterium.
Da muß schon eine ordentliche Präpotenz in einem Autor vorhanden sein um ein Produkt eines namhaften Mitbewerbers gar so schlecht hinzustellen. Außerdem kommt die abwertende Bezeichnung Tipse noch aus einer anderen Zeit und hat in einem solchen Artikel nichts verloren. Das sind eben noch genug Fahrer der Musk Fangemeinde, sogenannte Experten eben welche andere E-Fahrzeuge schlecht machen oder sich zu gut vorkommen um andere sich am Markt befindlichen Marken der Mitbewerber in ihrem Bericht gar nicht erwähnen.