Tesla hat Anfang des Jahres 2021 bekannt gegeben, dass das Anfang 2020 gesetztes Produktions- und Auslieferungsziel von 500.000 Fahrzeugen erreicht wurde. Eine im Vorfeld durchgesickerte Mail ließ dies vermuten. Im Rahmen der Bekanntgabe der Produktions- und Auslieferungszahlen für das vierte Quartal 2020 und somit für das gesamte Jahr 2020 blickt Tesla auf 509.737 produzierte Elektroautos. Die Anzahl der Auslieferungen lag mit 499.550 Fahrzeugen nur 450 Fahrzeuge unter dem selbst gesteckten Ziel von 500.000 Einheiten.
Tesla gibt allerdings auch zu verstehen, dass die genaue Zahl jedoch erst mit dem „Q4 Earnings Call“ später in diesem Monat bekannt gegeben werden. Die Zahlen können um bis zu 0,5 % variieren, sagt das Unternehmen. Das Unternehmen gab in einem Statement an:
„Im Jahr 2020 haben wir eine halbe Million Fahrzeuge produziert und ausgeliefert, was im Einklang mit unserer jüngsten Prognose steht. Darüber hinaus hat die Produktion des Model Y in Shanghai begonnen, und die Auslieferungen werden in Kürze beginnen. Vielen Dank an alle unsere Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten, Aktionäre und Unterstützer, die uns geholfen haben, ein weiteres großartiges Jahr zu erreichen.“
Dominiert wurden die Verkäufe, als auch die Auslieferungen einmal mehr vom Model 3 und Model Y – den Massenmarkt-Stromer von Tesla. In Summe wurden 161.650 Mal Model 3 und Model Y im 4. Quartal 2020 ausgeliefert, während das Model S und Model X 18.920 Mal ausgeliefert wurden. Die Nachfrage nach Teslas E-Auto scheint ungebrochen, trotz der Herausforderungen mit Covid-19.

Eigener Aussage nach hatten mehrere Ausstellungsräume mit Engpässen im Lagerbestand zu kämpfen, und die Mitarbeiter arbeiteten lange, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen, dass nach der COVID-19-Pandemie als unerreichbar galt. Aktuell hat Tesla sein größtes Quartal in Bezug auf Produktion und Auslieferung in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gemeldet, nachdem der Autohersteller im dritten Quartal 2020 139.300 Autos ausgeliefert und 145.036 produziert hat.
Quelle: Tesla – Twitter am 02. Januar 2021 // Webseite
Frage an Herrn Müller,Mark:
Wie viele BEV hat der VW Konzern 2020 noch gleich verkauft?
Grosses Bravo an Tesla. Eine Firma hält, was sie verspricht. Davon können Deutsche Autohersteller nur träumen. Und Fakten lassen sich auch nicht durch Unmengen von (schlechten) PR-Artikeln wegdiskutieren. Zieht euch noch wärmer an VW & Co.
Mann wird sehen müssen wie sich die Lage nach der Corona Krise entwickelt, aber so wie es aussieht ist wohl Tesla auf einen guten Weg.
Leider wird Rohstoffmamgel Wachstum der E-Mobilität schon in wenigen Jahren einbremsen. Bis dahin wird sich die Produktion bei Tesla noch mehrmals vervielfachen. In der Zeit werden Massenhersteller von Verbrennern auch moderat ihren BEV-Anteil (,bezogen auf ihren Gesamtabsatz) weiter erhöhen. Gewinn mit Produktion von BEVs wird bei Verbrennerherstellern nicht zu erwirtschaften sein – mehr als CO2-Strafen mildern ist nicht drinn.
Ob Zellen mit massenhaft verbreiteten, billigen (samt einfacher Aufbereitung) Rohstoffen, Lithiumhygroxid und Nickel in fünf Jahren ersetzen können, das wird die spannende Frag sein.
Fakt ist: Tesla kann in China jetzt E-Autos gewinnbringend unter Verbrennerpreisen vergleichbarer deutscher Verbrennerfahrzeuge anbieten.
Fakt ist auch: Kein Verbrennerhersteller kann BEVs kostendeckend produzieren (erforderliche Preise würde Niemand bezahlen). Absatz wird entsprechend nur soweit gesteigert, solange sich dies mit CO2-Strafverrechnung rechnet. Sinkt der Verbrennerabsatz in China, wegen Tesla, Nio, BYD, … weiter, kommts zu einer entsprechenden Kettenreaktion. Da spielt es keine Rolle mehr, ob wir, ein paar deutsche Hansl unseren Herstellern die Stange halten.