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Tesla Autopilot unerwünscht in Deutschland? Welche Rolle spielen Daimler, BMW und VW?

Alexander VoigtbyAlexander Voigt
31. Oktober 2020
Lesedauer: 5 Minuten
Alexander VoigtbyAlexander Voigt
31. Oktober 2020
Lesedauer: 5 Minuten

© Abbildung(en): Aleksandra Suzi / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Mitte Juli 2020 urteilte ein deutsches Gericht, in München, dass der Begriff ‚Autopilot’ von Tesla irreführende Werbung sei. Der Richter erklärte, dass Tesla angibt, das System arbeite autonom und automatisch und der Name Autopilot sei irrführend da er etwas verspreche das er weder technisch biete noch rechtlich bieten dürfte. Zitat: „Durch die Verwendung der Terminologie Autopilot und anderer Definitionen suggeriert der Angeklagte jedoch, dass ihre Fahrzeuge in der Lage wären, völlig autonom zu fahren.“

Die Wettbewerbszentrale welche die Klage führte, ist eine Organisation mit vielen Mitgliedern, und der Antrag, Tesla zu verklagen, kam laut Medienquellen u.a. von einem der großen deutschen Automobilhersteller. Daimler, BMW und die Volkswagen-Gruppe sind Mitglieder der Wettbewerbszentrale und zahlen eine Mitgliedsgebühr die nicht öffentlich ist. Die Mietgliedergebühr ist dabei frei verhandelbar. Einen Antrag zur Klage darf nur stellen wer Mitglied ist und die verhandelbare Gebühr gezahlt hat. Die Wettbewerbszentrale selbst entscheidet gegen wen geklagt wird.

Wikipedia

Niemand hat Transparenz darüber, wer wann und was in welcher Höhe an die Wettbewerbszentrale zahlt. Dies eröffnet Unternehmen die Möglichkeit durch eine höhere Gebühr eine Klage zu fordern den es gibt kein Kontrollgremium. Wir sprechen hier von einer Struktur die Bestechung möglich macht, ja sogar wegen mangelnder Transparenz und Kontrolle die Option zu dieser bewusst oder unbewusst in Kauf nimmt. Die Wettbewerbszentrale klagt nur, wenn ein Mitglied darum bittet, was zu der merkwürdigen Situation geführt hat, dass Unternehmen, die in der Vergangenheit verklagt wurden, sich danach für eine Mitgliedschaft entschieden haben.

Im September 2020 testete die Euro NCAP, eine Organisation die nicht offiziell einer Regierung untersteht aber sehr viele europäische Regierungsbehörden als Mitglieder hat, Fahrunterstützungssysteme und stufte den Autopiloten von Tesla als unterdurchschnittlich ein. Als Hauptgrund für die niedrige Bewertung erklärten sie, Zitat: „Der Begriff Autopilot ist unangebracht, da er eine vollständige Automatisierung suggeriert“. In ihren Bewertungsrichtlinien erklären sie weiter, Zitat: „Ein guter Systemname sollte nicht irreführend sein und Assistenz enthalten, um das Systemdesign und seinen Zweck zur Unterstützung des Fahrers klar zu identifizieren. Darüber hinaus sollte der Systemname niemals das Wort „Auto“ oder einen Hinweis auf die Automatisierung enthalten“.

Tesla rangiert unter den 10 getesteten Systemen auf Platz 6. Das ist unterdurchschnittlich, obwohl der Autopilot in den beiden funktionalen Kategorien u.a. der Sicherheit unter den insgesamt 3 Testkategorien als das beste System von allen eingestuft wurde. Die Top 3 der von der EU NCAP getesteten Fahrerassistenzsysteme sind 1. Daimler, 2. BMW und 3. Audi, ein Unternehmen der Volkswagen-Gruppe.

Sind diese beiden Entscheidungen ein Zufall?

EU NCAP

Tesla wurde sowohl vom deutschen Gericht als auch von der EU NCAP beschuldigt, den Verbraucher irregeführt zu haben, indem er angab, das System fahre autonom und automatisch. Wenn wir uns die Beschreibungen der Fahrassistenzsysteme von Daimler, BMW und Audi auf ihren Webseiten ansehen, finden wir die Terminologie automatisch und autonom an vielen Stellen. Weder das Münchner Gericht noch die EU-NCAP scheinen aber ein Problem damit zu haben, den kalifornischen Hersteller Tesla aufgrund einer Terminologie zu beurteilen und zu verurteilen die sie zwar bei Tesla als Bewertungskriterium ansetzen aber nicht bei den großen deutschen Automobilherstellern.

EU NCAP

Ein Autopilot in einem Flugzeug ist ein Flugassistenzsystem, so wie der Autopilot in einem Tesla-Fahrzeug ein Fahrassistenzsystem ist, bei dem der Fahrer oder Pilot jederzeit bereit sein muss, die Führung zu übernehmen und einzugreifen. Es ist vollkommen unklar, warum das deutsche Gericht, wie auch die EU NCAP , es für eine irreführende Terminologie halten kann, wenn Tesla einen Begriff verwendet der allgemein bekannt und seit Jahrzehnten für ein vergleichbares System in einem Flugzeug im Einsatz ist. Flugzeuge die wir alle irgendwann einmal genutzt haben. Wenn also der Begriff Auto laut Gericht bedeutet, dass die Flugzeuge autonom fliegen obwohl sie nur Assistenzsysteme sind, warum ist dann der Autopilot in einem Flugzeug nicht irreführende Werbung?

Twitter / Screenshot

Auto bedeutet in dem Kontext eines Fahrassistenten nichts Anderes als dass einige Funktionen automatisiert sind, wie wir es von allen anderen Systemen kennen, die wir tagtäglich benutzen. Automatisierung bedeutet keineswegs autonomen Fähigkeiten zu haben, und Tesla hat außerdem sehr klar definiert, dass das System noch nicht autonom ist. Im Gegensatz zu der Aussage des Richters ist dem Durchschnittsmenschen in Deutschland sehr wohl bewusst, dass automatisch nicht autonom bedeutet und Auto keineswegs heißt das es von selbst also autonom fährt. Wenn das anders wäre dann müssten wir ja auch den Begriff Auto als Fahrzeugbeschreibung oder Autobahn als Schnellstraße als irreführend verbieten.

Ich hatte die Gelegenheit, den Autopiloten von Tesla sowohl in Europa als auch in den USA zu benutzen und zu testen, und habe erlebt, wie sehr das System in Europa in seinen Möglichkeiten heute schon durch die örtlichen Behörden funktional ins Negative eingeschränkt wird. Betrachtet man die volle Funktionalität die in den USA im Einsatz ist, ist es allen anderen Systemen deutlich und ohne Zweifel überlegen. Die NCAP hat dies in ihrem funktionalen Test auch bestätigt.

Euro NCAP
Euro NCAP

Wenn das stimmt, wie kann die NCAP dann ernsthaft die Punktzahl in der dritten Kategorie, in welcher der Name und die Interaktion mit dem Fahrer als Hauptthema genannt wurden, so stark reduzieren, dass die Gesamtpunktzahl des Tests bei unterdurchschnittlichen 6 von 10 Rängen liegt. Dem Leser des NCAP Tests wird dadurch auf irreführende Art und Weise suggeriert die Funktion des Systems wäre anderen Systemen unterlegen.

Das System, das in der Notfall- und Fahrhilfefunktionalität am besten funktioniert und dadurch nachweißlich durch jahrelange statistische Daten beweist, dass es Unfälle und Todesfälle um einen Faktor von fast 10 reduziert, wird unterdurchschnittlich bewertet, weil der Name nicht nach den Wünschen der NCAP ausgewählt wurde?

„Nach welchen Maßstäben wird die Sicherheit in Europa eigentlich beurteilt? Macht ein Name ein System funktional wirklich sicherer? Mir ist vollkommen egal wie ein System heißt aber mir ist überhaupt nicht egal wie gut es funktioniert!“

Europäische Verkehrs-Ministerien aus allen wichtigen EU-Ländern sind Mitglied des NCAP und akzeptieren, dass die Verbraucher auf einer Bewertung Systeme auswählen in denen die weniger gut funktionieren Fahrassistenzsystem als führend bezeichnet werden und setzten damit das Leben und die Gesundheit ihrer Bürger bewusst oder unbewusst aufs Spiel!

EU NCAP

Offensichtlich ist nicht der Verbraucher derjenige, der von der NCAP -Punktzahl profitiert, sondern die hiesige Automobilindustrie, die nun behaupten kann, nach dem Test die besten Systeme zu haben, was faktisch falsch sind. Der ADAC auch Mitglied des NCAP erklärte, dass „erwartungsgemäß die teuersten Fahrassistenzsysteme der deutschen Premiumhersteller die besten sind“. Diese Aussage ist faktisch falsch, irreführend und fahrlässig.

Wer behauptet, das deutsche Fahrassistenzsystem sei das Beste, hat die Testergebnisse der NCAP nicht gelesen und macht sich schuldig für Menschen, die sich für ein minderwertiges Fahrassistenzsystem entscheiden und möglicherweise in einen Unfall verwickelt werden. Die europäischen Ministerien, die Mitglieder des NCAP sind, machen sich in ihren Ländern durch vermeidbarer Unfälle, Verletzungen und Todesfälle schuldig. Eine Namenskonvention verursacht keinen Unfall, aber ein schlecht funktionierendes Fahrassistenzsystem tut es.

Wenn wir genau untersuchen, was das Gericht entschieden hat und was die NCAP geprüft und zu welchem Schluss es gekommen ist, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass es in diesen Fällen zu viele Merkwürdigkeiten gibt, als dass man sie alle als Zufall bezeichnen könnte.

Selbst Ferdinand Dudenhöfer, der viele Jahre mit seiner Einschätzung zum Thema Elektromobilität und Tesla vollkommen falsch lag hat inzwischen bei der Analyse harter Daten und Statistiken erkannt, dass der Autopilot von Tesla ohne Zweifel Unfälle verhindert und Leben rettet.

Twitter / Screenshot

Das vollautomatisierte Fahren berge ein „gewaltiges Potenzial, das viele Verkehrstote und Verletzte erspart“, schreibt der Branchenexperte der in seinem CAR Institut errechnet das umgerechnet auf die Europäischen Verhältnisse sogar 66% weniger Unfällen vorkommen würden. Das sind 2 von 3 Unfällen!

„Es ist überfällig das in Deutschland bei dem Thema Fahrassistenzsystem und autonomes Fahren endlich Fakten betrachtet werden denn es geht um unser aller Gesundheit und um unser aller Leben.“

Wenn die hiesigen Lobby Gruppen mit Profiten und Arbeitsplätzen argumentieren dann sollte niemand es wagen diese höher zu bewerten als unsere Gesundheit und unser Leben.


Dieser Artikel ist im Oktober 2020 auf der US Webseite www.cleantechnica.com erschienen und wurde in der heutigen deutschen Version mit aktuellen Zahlen, Inhalten und Informationen angepasst.

Alexander Voigt

Alexander Voigt

Alex Voigt unterstützt die Bewegung der Transformation in eine nachhaltige CO2 freie Welt seit 40 Jahren. Als Diplom Ingenieur ist er fasziniert von der Fähigkeit der Menschheit durch Technology eine bessere Zukunft zu erschaffen. Mit 30 Jahren Erfahrung an den Aktienmärkten ist er ein langfristig orientierter Investor in Tesla (TSLA) als auch anderer Technologieaktien.

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34 Comments
Max
Max
5 Jahre zuvor

@Peter

Es sagt auch niemand etwas Gegen Assistenzsysteme. Hier reden wir von Level 2. Die Verantwortung trägt der Fahrer. Diese Systeme sind mittlerweile wirklich sehr gut. Die Regulierung tut sich aber mit allem ab Level 3 sehr schwer. Denn hier trägt das Auto die Verantwortung.

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Jan
Jan
5 Jahre zuvor

Audi setzt seit der aktuellen A8 Generation (und auch Q8 und A6 soweit ich weiß) Systeme ein inkl Lidar und wollte damit schon länger Level 3 Autonomie anbieten (zumindest auf Autobahnen bis 60 kmh).
Sie dürfen es bis heute aufgrund EUROPÄISCHER Richtlinien nicht.
Zum einen müssen wir mal aufhören in unserer deutschen Blase zu denken, nicht alle Regeln kommen aus Deutschland.
Und das sich unter diesen Umständen (man könnte aber darf nicht) sich Hersteller dann gegen
Habe mich selbst ernsthaft für ein Model 3 interessiert und hatte aufgrund der suggerierten Möglichkeiten (Texte auf der Tesla Webseite) zumindest bei alltäglichen Situationen einen Funktionsumfang wie bei aktuellen Systemen aus (nur z. B.) dem VW Konzern erwartet. Bei einem direkten Vergleich der Funktionen (Details des Abstands-Radars etc) war ich dann schon ziemlich enttäuscht.
Das sich Hersteller dagegen wehren, wenn durch die Bezeichnung und Beschreibung einer für viele Käufer sehr wichtigen Funktion, eine Ausstattung suggeriert wird, die mind. Level 3 entspricht, dies aber in Europa noch gar nicht erlaubt ist, dann kann ich die Hersteller da schon verstehen.
Gleiches Recht und Chancen für alle im fairen Wettbewerb.
Bei Tesla wird halt gern mal ein zukünftiger Funktionsumfang beschrieben, ohne Garantie, dass es ihn so jemals geben wird oder erlaubt sein wird.
Ohne Zweifel leistet Tesla viel Pionierarbeit, aber häufig auch gepaart mit dem typisch amerikanischen „Sensationismus“ und großen Worten/Versprechungen.
Man stelle sich nur mal vor, dass VW nach dem großen Skandal solche Werbe-Versprechen abgeben würde und durchaus etwas irreführende Bezeichnungen verwenden würde… Dann würde die deutsche Presse es doch direkt als nächsten Mega-Skandal hoch pushen.
Komischerweise hat Tesla immer noch einen riesigen „Welpenschutz“ bei der deutschen Fachpresse, dabei ist Tesla aus den Kinderschuhen doch längst raus gewachsen und ein ernstzunehmender Hersteller.
Also bitte auch die gleichen Kriterien und den gleichen Umgang anwenden wie bei anderen Herstellern und nicht immer nur als Verteidiger von Tesla hin stellen. Gerne auch mal auf die Schattenseiten schauen.
Dieser Konzern hat bei viel Licht auch seine Schattenseiten… Oder glaubt hier jemand wirklich, dass man die Arbeitsbedingungen für die Angestellten in einer Tesla – Fabrik annähernd auf dem Niveau mit denen eines deutschen Herstellers vergleichbar sind?
Durch das Hypen von amerikanischen Firmen und bashen von deutschen Firmen (anstatt eines fairen Vergleichs in verschiedenen Bereichen) gefährden wir (u.U.) langfristig sogar unsere wirklich guten Arbeitnehmer – Standards und würden damit persönlich und als Gesellschaft darunter leiden.
Und dann liest man immer wieder diese „VW versucht doch eh immer nur zu betrügen“ Aussage. Ja, dort ist gewaltig was schief gelaufen, aber bedeutet das, dass bei denen 10-tausende Mitarbeiter den ganzen Tag nichts anderes im Sinn haben als sich den nächsten perfiden Plan auszudenken? Das halte ich für ziemlichen Unsinn und sehr kurzsichtig.
Der zweite Teil war jetzt ziemlich off topic, aber bezogen auf den fairen Vergleich von Herstellern und deren Versprechungen trotzdem wichtig.
Ciao!

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Alexander
Alexander
5 Jahre zuvor

Ich erhalte viele Zuschriften von Mitarbeitern der deutschen Automobilindustrie die wie Sie bestätigen das der Autopilot von Tesla der hiesigen Industrie weit voraus ist. Als ich vor wenigen Wochen in den USA die Gelegenheot hatte den AP zu testen habe ich weiterhin festetellen müssen das die Regulierung in USA wesentlich sicherer ist als in Deutschland. Das heisst die hiersigen Beschränkungen machen das fahren mit AP unsicherer.

Es ist in diesem Zusammenhang für mich unbedeutend warum die UNECE Europäer einer Gefahr aussetzt aber sie tut es definitiv. Leider ist das Gremium in seiner Entscheidungsfindung intransparent und die Mitglieder Lobby Gruppen zu nahe und zu sehr exponiert.

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Alexander
Alexander
5 Jahre zuvor

@Wolfgang Gomoll Doesesgger

sehr gerne. Die technologischen Beschreibung des Vektroing ist zutreffend und ich habe hierzu auch bereits Artikel verfasst weil ich den Ansatz für bahnbrechend und einmalig halte. Die Ergebnisse dieser 4D Vectoring Technologie sind aktuell in den FSD Beta Test Videos in den USA zu sehen und zeigen was möglich ist. EIn enormer technischer Fortschritt und es wird nun deutlich das autonomes fahren in Griffnähe kommt.

Man muss das so sehen das der aktuell in Deutschland eingesetzte AP eine Technologie hat die Tesla seit ca. 1 Jahr nicht weiterentwickelt da alle Ressourcen in das neue System gegangen sind das aktuell für FSD Beta User im Einsatz ist und eventuell schon im Dezember in den USA in einen breiten Einsatz kommt.

Der Sprecher von Mercedes hat übrigens letzte Woche verkündet das man an dem Rennen zum autonomen fahren nicht mehr teilnimmt weil man nicht gewinnen kann. Die exalten Zitate finde man von mir auf Twitter gepostet. Die hiesige Presse hat das weitgehend ignoriert.

Das Tesla System ist übrigends redundant und hat auch zwei nebeneinander geschaltete Chips. Die errechnen die nächsten Fahrmanöver unabhängig voneinenander und es wird dann entschieden welches Szenario umgesetzt wird. Es ist also falsch das der Tesla AP kein redundantes System hat.

Oft wird vergessen das Tesla auch der einzige Autohersteller ist der seinen eigenen Computer Chip designed und herstellen lässt. Auch dies ist ein wichtiger Baustein im System und andere Hersteller werden mit externen Chiphersteller wie z.B. mit Nvidia hier so ihre Probleme haben. Ich habe hierzu eine Interview mit dem verantwortlichen Nvidia Manager gemacht das man auch meinem YouTube Kanal sehen kann.

Neben meinen Artikeln veröffentliche ich auch auf CleanTechnica, mache YouTube Videos und bin auf Twitter fast täglich aktiv. Auf meiner Patreon Seite findet man alle Artikel und Videos.

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naa
naa
5 Jahre zuvor

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du – Gandhi.
So niederträchtiges Verhalten, führt zwangsweise zum nächsten Schritt. Der Dieselskandal ist noch nicht mal ganz durch die Gerichte aufgearbeitet und es zeigt sich, sie wollen nicht dazulernen.

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Roberto
Roberto
5 Jahre zuvor

Gratulation an den Autor, der hier schonungslos aufzeigt, dass solche Tests und vor allem die Bewertung der Ergebnisse nicht immer logisch nachvollziehbar sind, obwohl er hierzulande dafür wie Tesla mit massiven Anfeindungen rechnen muß. Es wäre durchaus interessant, mit welcher Begründung der EURO-NCAP nur die jeweils geringere Punktezahl der Kategorien Fahrerassistenz und Fahrereinbindung für die Errechnung der Gesamtpunktzahl berücksichtigt anstatt z.B. einen Mittelwert aus beiden zu berechnen. Für mich sieht das nach einer absichtlichen Verzerrung des Ergebnisses aus.

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Kasch
Kasch
5 Jahre zuvor

Elan wird sicher bald klar, dass Werbung gerade in Europa überhaupt nicht erforderlich ist – Understatement in der Beschreibung des FSD würde Tesla vielleicht gar manche Beschränkungen ersparen – der Tesla-Kaufinteressent ist doch informiert.
Und was dem Ami seine Waffen sind, ist halt dem Europäer der Straßenverkehr – wo sonst kann man noch so ursprünglich Macht über Artgenossen ausüben. Solange, teils ohne energischen Blickkontakt, hierzulande Vorfahrt schlicht nicht gewährt wird, wird autonomes Fahren keinen sonderlichen Stellenwert erreichen, egal wie gut das System funktioniert.

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Max
Max
5 Jahre zuvor

@Alexander

„Der Sprecher von Mercedes hat übrigens letzte Woche verkündet das man an dem Rennen zum autonomen fahren nicht mehr teilnimmt weil man nicht gewinnen kann. Die exalten Zitate finde man von mir auf Twitter gepostet. Die hiesige Presse hat das weitgehend ignoriert.“

Weil es eine Ente war. Sascha Pallenberg, Unternehmenskommunikation Daimler, stellte das klar:
https://twitter.com/sascha_p/status/1320806635359608837

Das einzige, was man offenbar nicht mehr verfolgt, ist der Robo-Taxi-Ansatz. Falls das jemals Ziel war..

Es ist schon interessant, dass vermeintliche Mitarbeiter der Deutschen Autoindustrie bestätigen, Tesla sei weit voraus. Wo genau arbeiten diese Personen denn? Bitte beachten sie. Bei den hiesigen OEMs arbeiten hundertausende Mitarbeiter. Falls solche Aussagen also nicht gerade von Mitarbeitern im Kontext autonomes Fahren stammen, sind sie praktisch wertlos. Jemand aus dem Vertrieb wird Ihnen z.B. auch nicht erklären können, warum die Motorsteuerung von VW besser oder schlechter als von BMW ist.

Fakt ist, es handelt sich bei allen Systemen (noch) um Level 2. Und hier spielt die Einbindung des Fahrers eine große Rolle. Daher ist die Abwertung in diesem Bereich auch gerechtfertigt. Über die Gewichtung kann man freilich streiten.

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Chris
Chris
5 Jahre zuvor

Zunächst mal: Ja, Tesla hat das beste Assistenzsystem und ja, die deutschen Automobilhersteller suchen das Haar in der Suppe.

ABER dieser Artikel ist hanebüchen. Die Bezeichnung Autopilot ist irreführend, das hat ein unabhängiges Gericht festgestellt. Warum ist es wichtig, wer das zuerst entdeckt hat? Transparenz würde in diesem Fall, denen Schaden die ihr Recht durchsetzen möchten.

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Jürgen
Jürgen
5 Jahre zuvor

Hallo Chris,
ich fahre ein Tesla Model S der hat nicht das beste Assistenzsystem! Ich habe hier mehrmals meinen Unmut über Tesla kundgetan, die Autos haben keinen europäischen Standard was die Qualität angeht, vom Service mal ganz zu schweigen. Bin am Wochenende mit einem voll ausgestatteten Audi (allerdings ein Plug-In-Hybrid) unterwegs gewesen und warum sollte ich jetzt lügen, der Audi ist besser, Schildererkennung etc.! Freue mich auf den e-tron GT.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

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Thomas HD
Thomas HD
5 Jahre zuvor

Phantombremsungen bringt mein Golf 7 mit seinem Abstandsassistenten auch gelegentlich. Er beschleunigt auch schon mal, obwohl er bremsen muesste. Wird jedoch nie thematisiert. Macht das Fahren auch endlich wieder was prickelnder.

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Hiker
Hiker
5 Jahre zuvor

Nein Chris, Ihre Ausführungen sind hahnebüchern. Was anderes als Wettbewerbverzerrend ist den dieser Scheiss mit der hirnrissigen Begründung Autopilot sei eine irreführende Bezeichnung? Es geht einzig und ausschliesslich darum Tesla zu diskreditieren und den Umstand, dass die etablierten Europäischen Autohersteller nichts vergleichbares vorzuweisen haben. Sehen Sie sich die Beurteilung der NCAP doch mal genau an. Das schreit doch förmlich nach Manipulation. Da hat man ganz offensichtlich die Bewertung bewusst manipuliert um Deutsche Hersteller auf den Plätzen 1,2 und drei zu plazieren. Das ist hahnebüchern und zwar so richtig. Aber keine Angst, so wird sich der Fortschritt nicht aufhalten lassen. Das Bessere ist des Guten Tod, war schon immer so. Wenn die Europäischen Hersteller glauben mit solchen dummdreisten Mätzchen auf Dauer durchzukommen gefährden diese kriminellen Gangster unsere Arbeitplätze. Das sind diejenigen die Sie anprangern sollten und nicht Tesla, Hyundai oder die Chinesen.

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Hiker
Hiker
5 Jahre zuvor

@Jürgen, freut mich, dass Sie weiterhin elektrisch unterwegs sind. Aber mit Verlaub, ich verstehe nicht ganz was Sie am Audi Assistenten besser finden als bei Tesla? Schildererkennung?? Tut mir leid, ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie nie einen Tesla besessen haben. Schildererkennung ist ein alter Zopf den Sie nachplappern weil Sie das irgendwo mal gelesen haben. Zwischenzeitlich kann das jeder Tesla den Updates sei dank. Damit haben Sie sich dummerweise als Troll entlarvt. Husch zurück ins VW Körbchen.

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DerOssi
DerOssi
5 Jahre zuvor

@Alexander:
„Das Tesla System ist übrigends redundant und hat auch zwei nebeneinander geschaltete Chips. Die errechnen die nächsten Fahrmanöver unabhängig voneinenander und es wird dann entschieden welches Szenario umgesetzt wird. Es ist also falsch das der Tesla AP kein redundantes System hat. “

A) nur weil der Chip redundant ist, ist das „System“ noch lange nicht redundant! …Sensorik vergessen? …schau mal bei MobilEye vorbei, die entwickeln/haben ein echtes, redundantes System… das kann Tesla mit der aktuellen Hardware niemals bieten… und wäre mir als User viel zu unsicher, weil eben NICHT redundant!

B) Ist (Wäre?) es auch Unsinn, dass wenn die jeweiligen Chips unterschiedliche Ergebnisse erzielen, sich dann für eins „entschieden“ wird? …wer und nach welchen Kriterien wird dann entschieden? …in so einer Situation müsste das Auto anhalten bzw. aus dem „autonomen“ Modus rausfallen, weil dann keine Klarheit über die nächste Handlung herrscht…

Alles in allem wird Tesla mit diesem Ansatz, auch wenn er in vielen Situationen funktionieren mag, niemals so sicher sein wie echte redundante Systeme… und da entscheide ich mich als Käufer, dem sein Leben lieb ist, dann doch für mehr Sicherheit…

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neumes
neumes
5 Jahre zuvor

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!

den „unabhängigen “ glaube ich schon lange nichts mehr…..
sofern jemand sein Geld damit verdient ist er nicht unabhängig und er wird immer das Schreiben und Bewerten was das Beste ist damit er weiter sein Geld bekommt!

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