Nach dem Tesla gegen Ende März mit der Auslieferung der ersten Tesla Model Y aus der Gigafactory Berlin begonnen hat, arbeitet das Unternehmen nun daran die Stückzahlen in der Fertigung nach oben zu skalieren. Parallel hierzu bemüht man sich um die Erweiterung des Tesla Werks in Grünheide.
Eben diese Erweiterung der Tesla Giga Berlin wird konkreter. Denn Tesla habe laut Arne Christiani, Bürgermeister von Grünheide, einen Antrag zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens für den betroffenen Bereich gestellt. So wolle der amerikanische Automobilhersteller das eigene Areal um 100 Hektar im Osten des Geländes erweitern. Berichte um die Erweiterung wurden bereits die vergangenen Tage bekannt. Geplant sei, dass dort ein Güterbahnhof, Logistikflächen und Stellplätze entstehen soll.
In der kommende Woche, am Donnerstag wolle sich der Hauptausschuss der Gemeinde Grünheide mit dem Antrag beschäftigen. Für Bürgermeister Christiani (parteilos) sei dies der Startschuss für ein B-Plan-Verfahren. „Innerhalb dieses Verfahrens wird sich herauskristallisieren, ob alle Belange, die in so einem B-Plan-Verfahren relevant sind, dem Wunsch der Gemeindevertreter entsprechen“, wie ein „rbb“-Bericht Christiani zitiert. In Grünheide geht man derzeit davon aus, dass die Mehrheit der Ausschussmitglieder einer Empfehlung zur Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zustimmen wird. Mit einem Abwägungsergebnis und möglichem Satzungsbeschluss ist ihm zufolge frühestens in knapp einem Jahr zu rechnen.
Mit der Giga Berlin nahm der E-Autohersteller die mittlerweile vierte Tesla Gigafactory in Betrieb. Welche gleichzeitig der erste Produktionsstandort des Unternehmens in Europa und seine bisher fortschrittlichste, nachhaltigste und effizienteste Fabrik ist. Die Gigafactory Berlin-Brandenburg wird Autos für alle europäischen Tesla-Märkte produzieren. Bisweilen haben mehr als 3.000 Mitarbeiter die Arbeit in der Giga Berlin aufgenommen. Und Tesla wird in den kommenden Monaten Tausende weitere Mitarbeiter einstellen. Von der Produktion über den Geschäftsbetrieb, der Lieferkette, dem Anlagenbau bis hin zum Ingenieurwesen oder der Zellproduktion.
Quelle: Electrive.net – Tesla startet Erweiterungsprozess für Grünheide-Grundstück
Da Tesla ja mit Verkehrssicherheitsbehörden nicht nur im Mutterland, sondern indessen auch in Deutschland Probleme hat, muss man erst mal schauen, was das für die Auslieferungen bedeutet. Rein kamerabasierte Autonomiefunktionen selbst einfachster Art können nicht funktionieren. Das scheint jetzt den Behörden klar zu sein und ein Unternehmen ohne jegliches soziales und umweltbezogenes Verantwortungsgefühl kann man nur mit Zwangsmaßnahmen kontrollieren.
Du sprichst jetzt von VW und deren millardenschwerem Abgasbetrug?
Die Umweltorganisationen liefern weiterhin ab…XD
Material oder Autos mit der Bahn transportieren, oder sogar die Mitarbeiter zur Arbeit, geht schonmal gar nicht…
Ah, klar, Logistik braucht es ja auch noch.
An David
Rummotzen tun nur die, die merken, dass sie auf der Verliererstrasse sind. Sie und ihre Blechbieger gehören dazu.
Haben Sie etwas zum Thema beizutragen?
Logistik wird doch dringend gebraucht, oder?
Warum braucht eine Entscheidung „Yes or No“ im Autoland 1 Jahr? Da sollten Sie mal versuchen zu beantworten statt hier durchsichtig rumzukäsen.
Deutschland ist offenbar überfordert mit der Dynamik wie sie Tesla an den Tag legt. Und natürlich versucht die Verbrennerlobby zu verhindern wo sie nur kann. Schade können die Deutschen nicht mit ebenbürtigen Produkten kontern.
Wann gibt es eigentlich mal wieder Ersatzteile für die bestehenden Tesla?