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Volkswagen e-up! Ab sofort wieder bestellbar

Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
19. Februar 2022
Lesedauer: 2 Minuten
Michael NeißendorferbyMichael Neißendorfer
19. Februar 2022
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): VW

Home Elektroauto Hersteller

Die Erfolgsgeschichte des e-up! kann weitergehen: Ab sofort ist der beliebte Elektro-Kleinwagen wieder bestellbar. Für viele Kunden bedeutete das Erfolgsmodell von Volkswagen den Einstieg in die E-Mobilität. Denn der Cityspezialist bietet eine umfangreiche Serienausstattung, Platz für vier Personen und eine solide Reichweite. Der e-up! wurde bis heute weltweit mehr als 80.000-mal verkauft und erreichte im Jahr 2021 Platz zwei der Zulassungen vollelektrischer Fahrzeuge in Deutschland.

Das Fahrzeug hatte sich in den vergangenen Jahren zu einem Verkaufsschlager entwickelt. In der Folge stiegen die Lieferzeiten auf bis zu 16 Monate. Ende 2020 nahm Volkswagen daher für den Kleinstwagen vorübergehend keine Bestellungen mehr an. Die Produktion zur Abarbeitung des Bestellbestandes lief auch 2021 weiter. Daher rangierte der e-up! im vergangenen Jahr mit rund 30.800 Auslieferungen markenübergreifend auf Rang zwei der beliebtesten Elektrofahrzeuge in Deutschland. Nachdem der Bestellbestand jetzt erfolgreich abgebaut wurde, ist das Modell nun wieder in Deutschland bestellbar und wird auch sukzessive in weiteren europäischen Märkten angeboten.

Der ab sofort bestellbare e-up! Style „Plus“ verfügt über einen 61 kW (83 PS) starken E-Antrieb. Seine maximale WLTP-Reichweite beträgt bis zu 258 Kilometer. Neben seinen dynamischen Fahreigenschaften – unter anderem dank seines hohen Drehmoments von 210 Nm – empfiehlt sich der e-up! mit seinem geringen Verbrauch von 12,7 kWh (kombiniert) auf 100 Kilometern.

VW-e-Up-Elektroauto-Cockpit
VW

Das Modell ist serienmäßig unter anderem mit einer CCS-Ladedose für schnelles Laden, dem Spurhalteassistenten „Lane Assist“, einer Klimaanlage „Climatronic“, einem Multifunktionslenkrad in Leder und den 15-Zoll-Leichtmetallrädern „Blade“ ausgestattet. Kurz ist die Ladezeit des 32,2-kWh-Batteriesystems: Bei 40 kW DC-Ladeleistung reichen 60 Minuten, um die Akkus wieder zu 80 Prozent aufzuladen. Mit Wechselstrom dauert eine 80-Prozent-Ladung mit 7,2 kW Leistung etwas länger als vier Stunden. Der Listenpreis für die aktuelle Version liegt bei 26.895 Euro inklusive Mehrwertsteuer vor Abzug der Umwelt- und Innovationsprämie in Höhe von 9570 Euro.

Der e-up! trägt mit seinem Markterfolg zur E-Offensive von Volkswagen bei. Das Unternehmen hat weltweit bis heute mehr als eine halbe Million vollelektrisch angetriebener Fahrzeuge verkauft – davon wurden in 2021 allein 263.000 reine E-Autos neu zugelassen. Im Zuge der Strategie „ACCELERATE“ soll bis 2030 der Anteil der BEVs an den gesamten Auslieferungen der Marke Volkswagen in Europa auf mindestens 70 Prozent steigen. Das entspricht deutlich über einer Million Fahrzeuge. Bis 2050 will das Unternehmen zudem bilanziell CO2-neutral sein.

Quelle: Volkswagen – Pressemitteilung vom 17.02.2022

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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21 Comments
Anonymous
Anonymous
4 Jahre zuvor

Wahrscheinlich darf er wieder genau so lange ran, bis die CO2 Quote 2022 sicher erfüllt ist.
Glückwunsch an alle, die einen davon abbekommen.
Perfektes Stadtauto, wenn auch nicht ganz billig.

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Tobi
Tobi
4 Jahre zuvor

Für 26Tausend Euro kriege ich sozusagen also nix. Keinen Platz, keine Reichweite, keine Ladeleistung. Ich komme mit meinem eBike 170km weit und das macht wenigstens Spass, denn ich stehe innerorts nicht im Stau. Wenn VW das als Erfolgsgeschichte bezeichnet… smile.

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Daniel W.
Daniel W.
4 Jahre zuvor

@Tobi: Nach Abzug der Prämie 17.325 Euro für den VW e-up.

Der Listenpreis des E-Up steigt um satte 4.920 auf 26.895 Euro. Grund ist ein massiv angehober Ausstattungsumfang des vorerst nur in der Style „Plus“-Ausführung erhältlichen Elektro-Kleinwagens. Mit einer WLTP-Reichweite von 258 Kilometern bietet er unter anderem folgende Serienumfänge: CCS-Ladedose, Netzladekabel, Leder-Multifunktionslenkrad, 15-Zoll-Leichtmetalläder, Spurhalteassistent und Klimaautomatik.

…

Die Antriebs- und Ladetechnik bleiben dagegen altbekannt. Dass beides heute ein wenig mickrig erscheint, zeigt, wie viel sich zuletzt bei den E-Autos getan hat.

(Quelle: auto-motor-und-sport.de – 18.02.2022)

Wer es noch günstiger will, der kann den Dacia Spring Electric für rund 11.000 Euro nehmen, allerdings mit Einschränkungen, auch beim Crashtest – nur 1 Stern statt 3 Sternen wie beim VW e-up.

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Peter Bigge von Berlin
Peter Bigge von Berlin
4 Jahre zuvor

Da sage mal einer VW könne keine BEVs bauen.
Der eUp ist trotz 3 Sicherheitssternen VWs Speerspitze, der europäische Herausforderer und zeigt den Chinesen wo der Hammer hängt.

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David
David
4 Jahre zuvor

Niemand muss diesen Wagen kaufen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Diskutanten in diesem Blog von breitschultrigen Inkasso-Typen durch Schläge in den Unterleib gezwungen werden, einen e-up Kaufvertrag zu unterschreiben.

Der Wagen kostet 20k nach Förderung, selbst wenn man alle Kreuze macht und die teuerste Farbe bestellt. Er hat eine Reichweite, die auch einem ländlichen Pflegedienst im Winter im Zweischichtenbetrieb reicht. Man bekommt legales LED-Licht für 130€, das alle Ansprüche befriedigt. Es ist der effizienteste elektrische Wagen in der Praxis, im Sommer ohne Mühe mit einstelligem kWh/100 km-Wert zu bewegen. Die Verarbeitung gilt als ausgereift, echte Mängel sind nicht bekannt. Was will man mehr?

Leider ist der etwas in die Jahre gekommen, was die Grundkonzeption angeht. Von daher ist er nur noch dieses Jahr zulassungsfähig und VW wollte ihn sukzessive durch den ID.3 Pure ersetzen. Das klappt aus Chipmangel nicht und daher ist es sehr logisch, dass der VW e-up weitergebaut wird. Der Preis ist deutlich erhöht worden, aber dieses Auto hat eben gar keine Konkurrenz. Es gibt von einem amerikanischen Großmaul keinen $25,000-Wagen und wird ihn nicht geben.

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rabo
rabo
4 Jahre zuvor

Brav, brav, brav – das ist die Größenordnung, in der wir BEVs benötigen! Keine SUVs, die uns die Straßen unökologisch verstopfen und nur die Gewinnmargen des Herstellers erhöhen. Bei künftigen (5-10 Jahre) FCEVs sieht es evtl. anders aus, und…Autos sollten gern noch viel teurer werden; denn wir haben viel zu viele davon.

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Matthias Geiger
Matthias Geiger
4 Jahre zuvor

Der e-up ist mit ca. 30.000 Euro vor der Förderung viel zu teuer. Die haben einfach die Förderung oben drauf gesetzt.

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Anonymous
Anonymous
4 Jahre zuvor

Und laut Next Move vom 25.02.22 schon wieder ausverkauft – so wird das nichts mit dem Einholen vom Marktführer ;-)

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